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Sonntag, 08.01.2023

Bis 9 Uhr geschlafen. Sportrunde am Vormittag. Mittags Jott nach Stuttgart verabschiedet, wo sie bis Freitag bleiben wird; ihre Mama bleibt bis zu ihrer Rückkehr bei uns. Am frühen Nachmittag kam Ms beste Freundin zu uns; die Zwillinge nervten die beiden Großen und bedurften deutlicher Ansagen bis sie die beiden in Ruhe ließen (waren dafür dann aber sehr grantig). In der Dämmerung mit den Kindern trotz Niesel einen Taschenlampen-Spaziergang an der Wuhle gemacht, damit sie ihre überbordende Energie loswerden, dabei Ms Freundin nach Hause gebracht. Wieder zu Hause das übliche Sonntagabendprogram mit Baden, Abendessen, Film (Maus) gucken und anschließend Feierabend für die Erwachsenen.


M möchte gern einen Ohrring und eine Kette– schwarz, mit Totenkopf, im Piratenstil. Den Wunsch trägt er schon eine Weile mit sich herum; als er mit Jott gestern im Alexa war und an einem Schmuckladen vorbei kam fiel es ihm wieder ein und er fragte erneut.

Ich möchte eigentlich nicht das die Kinder jetzt schon permanenten Körperschmuck kriegen (weder M noch J noch G; Jott ist da entspannter); zudem hab ich allerdings auch ein leichtes Problem mit Ohrringen bei Jungs– objektiv weiß ich das das Blödsinn ist, aber… Andererseits gibt es viele gutaussehende Männer mit gutaussehenden Ohrringen, ich weiß also nicht genau was mein Problem ist (vielleicht weil M so ein Brandt-Zwieback-Kartoffeljunge ist). Und wenns doch sein Wunsch ist. Schwierig.


Auch M: Er möchte gern Oskars Kleid anschauen. Das Kleiderthema lässt ihn offenbar nicht los, auch wenn er nun schon seit längerem keines mehr getragen hat. Aber der Titel + das Plakat üben offenbar eine Faszination auf ihn aus. Wir werden also mal schauen, dass wir den Film relativ fix fürs Streaming kaufen und dann einen gemeinsamen Fernsehabend mit M veranstalten.


Was schön war:

  • M und seine Freundin gemeinsam spielen zu sehen
  • Morgens ausschlafen können
  • Rauskommen und eine Runde spazieren gehen
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Samstag, 07.01.2023

Den Vormittag in der Wohnung rumgepusselt, ein bisschen gespielt, versucht mich nicht zu sehr von den Kindern verrückt machen zu lassen. Nachmittags mit den Zwillingen zum Sport gefahren. Jott, ihre Mama, deren Frau und M fuhren derweil ins Alexa; Jott wollte sich bei Mister Spex ihre neue Brille feinjustieren lassen. Nach unserer Rückkehr spielten die Zwillinge und ich Brettspiele bis die anderen kamen; als J keine Lust mehr hatte stieg Jotts Mama an seiner statt ein.

Abends mit Jott Essen (Sen Viet in Schöneweide) gewesen und anschließend ins Kino gegangen („Einfach mal was schönes“ im Kino in den Spreehöfen; was für ein toller Film). Viel erzählt und wunderbare Zeit zu zweit gehabt. Auf der Rückfahrt hätt ich gut und gern noch ein, zwei Stunden mit ihr durch die Nacht fahren können. Stattdessen nach Hause und noch ein bisschen mit ihrer Mama und ihrer Frau im Wohnzimmer gesessen und erzählt.

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Freitag, 06.01.2023

Gemeinsamer Home Office Tag mit Jott. Jeder saß in der Küche vor seinem Rechner und machte sein Ding. Mittags gingen wir ins Forum zum Optiker: Jott holte ihre Kontaktlinsen ab, ich ließ meine Augen checken und orderte eine Packung Probelinsen– sie hat mich angefixt. Das wird sicherlich komisch, ich trage seit mittlerweile 25 Jahren Brille und kenn mich kaum ohne– aber ein bisschen Veränderung kann ja gern mal sein.

Am frühen Vormittag kamen Jotts Mama und ihre Frau; die beiden gehen heute Abend ins Theater/Musical und übernachten bei uns. Jotts Mama wird dann noch ein paar Tage länger bleiben.

Ab dem späten Nachmittag Heißhunger; beim Einkauf der nicht durch Bringmeister lieferbaren Lebensmittel zusätzlich noch Raclette-Käse und Antipasti gekauft und zu Hause dann geschlemmt– tat unfassbar gut.

Abends mit Jott weiter Ginny & Georgia geschaut und auf die Omen gewartet.

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Donnerstag, 05.01.2023

Vormittags nach zwei Terminen eine Sporteinheit eingebaut und dann Mittag gegessen. Das war eine schöne lange Pause– drei Stunden Arbeiten, drei Stunden Pause, dann nochmal zwei Stunden Arbeiten… Könnt ich mich glatt dran gewöhnen. Träume von einer 30-Stunden-Woche…


M kommt jetzt immer allein nach Hause. Er hat das in den letzten Wochen super gemacht, wir vertrauen ihm einfach das er das hinkriegt.


Die Kinder streiten derzeit unglaublich viel miteinander, es ist unfassbar. Sie können momentan offenbar nicht normal miteinander sprechen, sobald sie den Mund aufmachen zicken sie sich an. Sehr belastend. Ich hoffe, das wird bald wieder besser, mir fällt dazu auch keine Lösung ein.


Abends wieder Azeroth bzw. die Dracheninseln unsicher gemacht und Ausrüstung für meine Druidin gesammelt. Das könnt ich ja auch tagelang machen…

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Mittwoch, 04.01.2023

Erster Arbeitstag, erster „normaler“ Tag im neuen Jahr. M ging zur Schule, die Zwillinge in die KiTa, Jott fuhr ins Büro und ich richtete mich am Küchentisch im Home Office ein. Die Lust auf Arbeit und auch Alltag hielt sich in Grenzen, aber was muss, das muss. Letzten Endes tut es uns allen gut, von daher…


Meinen verpeilten Urlaub von Mitte Dezember hole ich die Woche nach und kann die Arbeitstage dadurch etwas entspannter angehen. Das passt mir ganz gut, heute hatte ich z.B. einen Psychotherapie-Termin den ich nun nicht separat arbeiten muss. Morgen werd ich tagsüber eine Runde Sport einschieben und das dann auch nicht nacharbeiten, das ist sehr angenehm.


Kristian schreibt über die Computernutzung an Schulen: Chromebooks in der Schule.

Das klingt total gut, sowohl für Schule als auch Schüler.

In Ms Grundschule ist es so, dass es einen Computerraum mit ~20 Plätzen mit Desktop-Rechnern gibt, den die Kinder seiner Klasse selten benutzen dürfen. Wie das in den höheren Klassen ist, weiß ich nicht, da müsste ich mal die Schwester von Ms bester Freundin fragen. Tablets für den Unterricht gibt es meines Wissens gar nicht, Laptops ebenfalls nicht. Die Schule nutzt iServ, darüber läuft dann vermutlich auch das Identitätsmanagement. Wenn man M glauben darf, vergeht die Hälfte der Computerstunden mit Login-Versuchen und Herumklicken.


Weil sich Jott in der Zeit vertat und ich mich zwar wunderte, aber nichts sagte, aßen wir heute bereits 18 Uhr Abendbrot, sodass die Kinder gegen 19:30 Uhr im Bett lagen. Das ist auch mal ganz nett bzw. richtig gut– die Kinder haben allesamt tiefdunkle Augenringe und können ein bisschen mehr Zeit im Bett vermutlich gut brauchen.

So wie Jott und ich die etwas frühere Abendruhe.


Auf therapeutische Anregung: Drei Dinge, die heute schön waren– ohne Relativierung, ohne Wenn und Aber:

  1. Mitten am Tag eine Arbeitspause machen, Fahrradfahren, draußen sein
  2. Die Begeisterung der Kinder, als Jott ihnen ihre abgefallenen Bauchnabel zeigte (zuvor hatten wir die Löwenzahn-Folge „Das Wunder des Lebens“ geschaut, daher kamen die Kinder drauf)
  3. Nach zwei Wochen Pause wieder mit liebgewonnenen Kollegen erzählen
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Dienstag, 03.01.2023

Heute waren alle Kinder außer Haus UND Jott und ich hatten noch einen gemeinsamen Urlaubstag. Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen wir aber getrennter Wege: Jott musste zum Zahnarzt und zum Optiker, ich blieb zu Hause, spielte ein bisschen und machte eine Runde Sport. Nach dem Mittag begann ich, die Familienfinanzen für 2022 zu Ende zu sortieren, Rechnungen zu überweisen und Papierkram zu erledigen, während Jott vor sich hinpusselte. Das dauerte alles entsprechend lange, und ehe wir uns versahen war auch M schon wieder zu Hause und es wurde allmählich Zeit, die Zwillinge abzuholen. Das übernahm auf Wunsch von J und G heute mal Jott, was mir sehr gelegen kam– ich steckte noch in der Haushaltsbuch-App und bereitete die Finanzplanung für 2023 vor.

Am späten Nachmittag räumten wir Weihnachten in den Keller (ging schnell diesmal, weil wir keinen Baum hatten und nur wenig Dekokram aufgestellt war) und den Schreibtisch im Schlafzimmer auf, damit ich mich morgen ransetzen kann (auch wenn ich vermutlich eher ins Wohnzimmer gehen werde, dort ist es wärmer). Abends nochmal getrennte Unterhaltung, Jott schaute „The Recruit“ und ich spielte am Rechner bzw. schaute mit einem Auge auch mit.

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Montag, 02.01.2023

Die Zwillinge gingen heute in die KiTa, Jott, M und ich blieben noch zu Hause. Die beiden freuten sich sehr, ihre Lieblingserzieherin zu sehen, wir freuten uns auf einen ruhigen Tag mit nur einem Kind zu Hause.

Ich schrieb nach dem Frühstück eine Todo-Liste und begann sie abzuarbeiten, Jott machte Jott-Sachen (was eine Umschreibung für „Ich weiß gerad nicht mehr was sie gemacht hat“ ist). M las viel, spielte Lego, spielte Tablet und genoss, vermutlich genau wie wir, die Ruhe.

Am Nachmittag holte ich die Zwillinge ab, ab dann wurde es lebhafter und lauter.

Abends mit Jott „Ginny & Georgia“ auf Netflix angeschaut. Sie hatte mit der Serie angefangen, ich fand sie beim zufälligen Draufschauen ganz unterhaltsam und schaute dann einfach mit.

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Sonntag, 01.01.2023

Eine laute Nacht. Anders als in anderen Silvesternächten konnten wir die Fenster gar nicht öffnen, weils einfach zu laut war.


Die Jungs wachten heute gegen 7 Uhr auf, G und Gastkind E schliefen etwas länger. Gegen 8 stand Jott auf, ich konnte bis ungefähr 9 Uhr liegen bleiben.


Wir verbrachten den Neujahrstag sehr entspannt. Gegen Mittag kamen A und S vorbei, ab da verbrachten wir den Sonntag wie einen normalen Sonntag mit Essen, Rommé spielen und als Bonus dem Einstieg in die 2. Stafffel von Seven vs. Wild. Die Kinder verbrachten den Nachmittag größtenteils vor den Tablets, niemand hatte Energie/Lust ihnen Alternativen vorzuschlagen. Als A, S und E wieder abdüsten, genossen Jott und ich noch kurz die Ruhe. Anschließend zogen wir die Kinder in die Wanne und schauten gemeinsam Strange World auf Disney Plus.


Morgen startet der Alltag wieder. So sehr ich die geöffnete KiTa begrüße, so wenig Lust habe ich auf frühes Aufstehen und die Alltagspflichten.

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Samstag, 31.12.2022 – 🎆

Vormittags nochmal ins (erwartete) Getümmel gestürzt und einkaufen gewesen. War aber gar kein Getümmel, es war sogar relativ leer– das kenne ich anders aus den Vorjahren.


Weil unser Fernseher keinen joy sparked, hatte ich die Tage einen Fire TV Stick bestellt um zu testen ob es damit vielleicht besser funktioniert. Meine Vermutung war ja, dass der Fernseher einfach nicht genügend Hardware-Ressourcen für das Fire OS hat und deswegen so langsam ist. Mit dem Fire TV Stick wollte ich das umgehen– das ist ja, wenn ichs richtig verstehe, ein eigenständiges Gerät mit eigenem Betriebssystem und umgeht das TV-Betriebssystem. Leider gehts damit aber auch nicht schneller. Ich wüsste gern, an welchen Stellschrauben ich noch drehen kann bzw. wie ich die schlechte Performance untersuchen und richtig einordnen kann… Einfach auf gut Glück einen neuen Fernseher kaufen kanns ja auch nicht sein.


Die Kinder wurden den Nachmittag über immer aufgeregter. Als es dunkel wurde und die Knallerei begann, zogen die Zwillinge kurzzeitig auf den Balkon um und betätigten sich als Fireworks Spotter. Sie kommentierten lautstark jede Rakete und machten sich gegenseitig auf Raketen, Fontänen und Böller aufmerksam.


Gegen 18 Uhr kamen unsere Freunde A und S mitsamt Tochter E vorbei, um gemeinsam mit uns das Jahr ausklingen zu lassen und ins neue Jahr zu starten. Die Kinder durften in einem der Kinderzimmer Superpets gucken und dabei „picknicken“, während wir Erwachsenen in der Küche Raclette aßen und uns auf den Abend einstimmten. Jott hatte uns einen Silvestertisch mit passender Deko „gebastelt“, dementsprechend leicht fiel uns das.

Unser geplantes Feuerwerk für die Kinder mussten wir leider ausfallen lassen (hier bitte ein Bild von einem sehr traurigen Paul vorstellen), weil es viel zu windig war– wir hatten alle Bilder von fallenden Fontänen und kreuz und quer über den Boden rasenden Raketen vor Augen. Ein paar Kracher und bunte Lichter konnten wir trotzdem zünden, die Kinder freuten sich sehr drüber.

Gegen 21 Uhr schickten wir die Kinder ins Bett und läuteten den zweiten Teil des Abends ein: Es wurden Cocktails gemixt und Jott holte ein Exit Game (Die unheimliche Villa) hervor, das wir gemeinsam spielten. Zumindest so einigermaßen gemeinsam: Letzten Endes knobelten Jott und S allein, weil A auf der Couch eingeschlafen war und mir das Spiel zu hoch war (ich kann sowas nicht. Überhaupt nicht. Vor allem nicht in der Fortgeschrittenen-Version, wo man sogar die Aufgaben erraten muss. Mir fehlt seit jeher jegliches logische Verständnis für solche Aufgaben). Silvesterparty können wir, aber mal so richtig. War trotzdem okay– ich nutzte die Zeit um Jott und S zuzuschauen und nebenbei die Küche aufzuräumen (_niemand_ möchte am nächsten Morgen in eine schmutzige/unaufgeräumte Küche kommen).

Kurz vor Mitternacht weckten wir dann A, stießen Mitternacht mit Sekt an und schauten dann vom Balkon dem Feuerwerk der Nachbarn zu. Selber nochmal Raketen zünden wollten wir nicht.

Kurz danach war auch Feierabend– wir waren müde & die Kinder würden am nächsten Morgen sowieso wieder zu ihrer normalen Zeit aufstehen.

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Freitag, 30.12.2022

Die Kinder und ich fuhren nach dem Mittagessen ins Spectrum, sahen uns Experimente mit Stickstoff an, probierten anschließend viele viele viele Exponate aus, liefen ein bisschen durch Kreuzberg und gingen zum Tagesausklang Pizza essen, bevor wir wieder nach Hause fuhren.


Seitdem die Kinder ihre Union-Mützen und -Schals haben, grüßen uns Wildfremde auf der Straße mit „Eisern!“. Die Kinder freuen sich dann immer (und ich fühl mich wie ein Hochstapler).


Klingt schön, war es auch (sogar sehr)– hat aber einen nicht ganz so schönen Hintergrund: Die Kinder sind seit Anfang Dezember totale Ekelpakete und benehmen sich furchtbar. Seit Weihnachten ist es nochmal schlimmer, sodass Jott mittlerweile Magenschmerzen hat– und wir beide die Kinder eigentlich gern aussetzen möchten. Damit Jott wenigstens mal ein bisschen durchschnaufen kann und die Kinder sinnvoll beschäftigt sind, unternahm ich also diesen Ausflug.


Als wir gegen 20:3o Uhr nach Hause kamen, waren die Kinder völlig knülle und gingen direkt ins Bett. Hätt ich auch machen können, der Tag war dank einer Sport-Session am Vormittag sowie unseres Ausflugs sehr bewegungsintensiv.