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Samstag, 24.12.2022

Endlich der Tag der Tage, zumindest für die daueraufgeregten Kinder.

Vormittags besuchten wir Jotts Großvater und erzählten ein bisschen mit ihm. Als die Kinder begannen, an Rollator und Gehhilfe herumzuturnen und Handstand zu machen, nahm ich das als Aufbruchszeichen und das es Zeit für eine Runde rennen auf dem Deich wurde. Gesagt, getan, 15 Minuten später waren die Kinder (und ich…) etwas ruhiger. Auf dem Rückweg nach Hause gingen wir noch kurz auf einen Schnack bei Jotts Tante, die zwei Häuser weiter wohnt, vorbei, bevor es dann wieder zu Jotts Papa zurück ging.


Mittagessen: Kartoffelsalat mit Würstchen. Traditionen müssen gepflegt werden.


Nach dem Mittagessen schauten die Kinder den obligatorischen Mittagsruhe-Film– und danach noch einen zweiten, weil wir dann auch gern in Ruhe und ohne hibbelige Kinder Kaffee trinken wollten.


Gegen 16:30 Uhr dann Aufbruch zur Kirche. Ich war ein bisschen überrascht als Jott sagte, dass die Kinder noch nie in einem Gottesdienst waren– aber klar, wann auch. Die letzten Jahre war das nicht großartig möglich gewesen.

In der Kirche teilten wir uns auf. Die Zwillinge wollten bei ihrer Oma sitzen, während Jott, M und ich auf die Empore stiegen und uns den Gottesdienst von oben anschauten. M verfolgte alles sehr gespannt und schmetterte aus vollem Herzen die Weihnachtslieder mit, vor allem das „Gloria“ bei „Hört der Engel helle Lieder“ begeisterte ihn– ich hörte ihn mehr als Jott.

Als wir aus der Kirche kamen, regnete es in Strömen. Daher entfiel das übliche Beisammenstehen nach dem Gottesdienst, wir flitzten stattdessen schnell zurück nach Hause um nicht klitschnass zu werden.


Bei Jotts Papa war während unserer Abwesenheit der Weihnachtsmann vorbei gekommen. Unter dem Baum lagen viele, viele Päckchen, auf die sich die Kinder stürzten.

Die drei waren selig, offenbar hatte der Weihnachtsmann ihre Wünsche erfüllt.


Leider blieben sie den restlichen Abend über sehr überdreht und herausfordernd. Das gemeinsame Abendessen war dadurch minimal anstrengend… Vielleicht legt sich das ja morgens.

Als die Kinder dann gegen 21 Uhr im Bett lagen, saßen wir Erwachsenen noch lange zusammen in der Küche und erzählten, knabberten und tranken ein Schlückchen. Ein guter Tagesausklang.


Frohe Weihnachten!

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