Kategorien
Journal

Samstag, 17.12.2022

Faulenzertag + Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier der Zwillinge. Nachmittags die überdrehten Kinder zu einem Taschenlampenspaziergang an der Wuhle rausgeschleift, damit sie ihre Energie wenigstens ein bisschen loswerden können. Vielleicht wäre das eine Antwort auf die Energiekrise: Aufgeregte Kinder und große Hamsterräder…

Kategorien
Journal

Freitag, 16.12.2022

Die Nacht sehr wenig Schlaf bekommen. Ohne Jott kann ich nicht einschlafen, also blieb ich am Donnerstagabend lange wach in der Hoffnung, dass die Müdigkeit das Problem für mich lösen würde. Tat sie aber nicht, und auch eine Dreiviertelstunde lang Podcast hören half nicht. Schlussendlich schlief ich also erst gegen Mitternacht ein, wachte halb Zwei wieder auf als Jotts Mama wiederkam, blieb wach bis Jott gegen Viertel Drei ins Bett kam und konnte dann erst gegen 3 Uhr wieder einschlafen– bis der Wecker um 6:04 Uhr klingelte.

So müde war ich schon lange nicht mehr. Aber immerhin gings Jott genauso, und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid.


Den Arbeitstag sehr entspannt rumgebracht. Da ich zwischen den Jahren eh nochmal reinschauen muss (Monatsabschluss, Bereitschaft), wird sich das zeitlich schon aussgehen.


Das verschobene Date:

Mitte Oktober hatte ich für Jott und mich Tickets für die Siegfried-und-Joy-Weihnachtsshow am 15.12. gekauft. Anfang Dezember wurde der Termin für die Weihnachtsfeier ihrer Firma auf… den 15.12. gesetzt. Nach viel Diskutieren, Schuldgefühlen (Jott), Zickigkeit und gekränkten Gefühlen (von mir) und Kompromissvorschlägen (von Jott) sagten wir den Zaubershow-Termin ab; die Karten dafür bekam Jotts Mama. Jott schlug als Ausgleich einen Nachholtermin am 16.12. vor– also heute. Ihre Wahl fiel auf die Komische Oper und „Die Perlen der Kleopatra“. Passte für mich, ich war noch nie in der Oper. Essen gehen wollten wir auch.

Gestern Nachmittag: Eine Mail der Komischen Oper trifft ein. Auf Grund eines Krankheitsfalles müsse die Vorstellung leider abgesagt werden.

Wir planten also um auf Kino und Essen. Ich würde Jott gegen 16 Uhr abholen, dann führen wir ins Astra nach Johannisthal, guckten „Einfach mal was schönes“ und gingen anschließend in Adlershof was essen.

Nicht bedacht bei dem Plan hatten wir: Unsere Müdigkeit und Jotts Zustand nach einem Tag im Büro, an dem sie mutterseelenallein (ihre beiden Kolleginnen waren krank und, ähem, nach einer Feiernacht mit viel Alkohol bis 4 Uhr morgens, auch krank) neben ihrem normalen, sowieso schon fordernden, Tagesgeschäft, das Büro wieder in Schuss bringen musste. Als ich kurz nach 16 Uhr ankam, war Land unter, Jott ziemlich am Ende und noch Kram im Büro aufzuräumen. Also erstmal mitangefasst und Möbel verrückt und Deko abgebaut– und dann war es mit einem Mal kurz vor 17 Uhr und wir wären niemals im Leben pünktlich zur 17-Uhr-Vorstellung gekommen. Wir entschieden uns nach ein bisschen gut zureden meinerseits für das einzig sinnvolle: Kein Kino, stattdessen in Ruhe Jotts Aufgaben im Büro fertig machen, nebenbei ein paar Essensreste snacken (ist ja fast wie Essen gehen) und einfach entspannt bleiben. Als wir fertig waren, trafen wir beim Aufräumen eine Sowas-wie-Kollegin von Jott aus der Schwesterfirma in einem anderem Gebäudeteil, quatschten noch mit ihr und fuhren anschließend wieder nach Hause; inkl. Abstecher zum Rewe für Schoko-Weintrauben, Ginger Ale und Chips (wir wissen, wie man feiert).

Tja, und so hatten wir gute anderthalb Stunden gemeinsam, ohne Kinder und teils in Gesellschaft anderer. Passt auch– man nimmt, was man kriegen kann.


Ausblick können sie in Jotts Büro:

Kategorien
Journal

Donnerstag, 15.12.2022

Bürotag. Nochmal Kollegen und Chef sehen, am Weihnachtsstandortmeeting teilnehmen, gemeinsam Mittagessen und live und in echt Absprachen fürs nächste Jahr treffen.


Weil wir zu 2/3 den selben Arbeitsweg in die Stadt haben, fuhren Jott und ich gemeinsam. Das war auch nett, gemeinsame Zeit haben wir aktuell nicht so viel.


In der KiTa gab es am Nachmittag einen Wasserschaden. Offenbar war im Garten ein Rohr geplatzt. Im Garten bildete sich eine riesige Pfütze, in den Gebäuden selbst gab es kein Wasser. Bis in den frühen Abend war der KiTa-Betrieb für Freitag ungewiss, dann gab es die Entwarnung: Ein Team der Berliner Wasserbetriebe hatte den Schaden zum Glück schnell behoben.

Während wir uns freuten, dass die Kinder in die KiTa gehen können, freuten sich J und G über die neugewonnene riesige Schlitterbahn– bei den aktuellen Temperaturen fror das Wasser blitzschnell.


Unser Vermieter, der die letzten beiden Monate keine Miete abbuchte, bucht nun gleich drei Mieten ab. Einmal mit Profis…

Wieder eine Sache, um die wir uns kümmern müssen.


Eigentlich wollten Jott und ich morgen Abend in die Oper gehen. Heute Nachmittag die Nachricht: Die Vorstellung muss auf Grund einer Erkrankung im Ensemble abgesagt werden.


Ein permanentes Durchlavieren aktuell, es ist aufreibend.


Was schönes: Jotts Mama kam heute Nachmittag an. Sie besucht uns die nächsten Tage und wird auch am Zwillingsgeburtstag am Sonntag da sein :)


Jott hatte heute Büroweihnachtsfeier, ihre Mama war mit einer Freundin Abends verabreden. Die Kinder und ich chillten unsere base, wie die jungen Menschen (chr chr chr) vor ein paar Jahren sagten. Ich machte eine Runde Sport, die Kinder spielten viel mit Lego/Puppen, bevor es Abendbrot gab und wir noch eine Runde Löwenzahn guckten.

Als die drei im Bett waren, setzte ich mich an den Rechner und verabschiedete mich nach Azeroth.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 14.12.2022

Morgens wie gerad alle mit ChatbotGPT rumgespielt. Das ist schon krass, was damit geht:

Generell scheint mir, dass relativ generische Texte bzw. „Ausgaben“ im weiteren Sinne gut abgebildet werden können– sowohl fachliche Themen als auch Fiktion kann die KI gut abbilden. Ich behalte das im Hinterkopf und werd versuchen, das demnächst mal produktiv zu verwerten.

Schwachpunkt, den ich recht schnell entdeckte: Die KI versteht nicht, was sie ausgibt. Es sind offenbar auf Grund von Wahrscheinlichkeit aneinandergereihte Wörter/Sätze.


Danach sehr dumm gefühlt: Ich machte ein Foto von meinem neuen Union Mitgliedsausweis. Weil ich paranoid bin, verdeckte ich mit dem Daumen Namen und Mitgliedsnummer– das sollte nicht im Internet stehen. Beim Verdecken nutze ich den Zeigefinger– und legte ihn dazu AUF das Display. Große Verwunderung meinerseits, weshalb das erstellte Foto trotzdem Mitgliedsnummer und Namen enthielt. Direkt nochmal ein Foto geschossen, selbes Setting: Zeigefinger auf dem Display an der Stelle, an der Mitgliedsnummer/Name stehen. Wieder war alles auf dem Foto zu sehen! Ich zweifelte an mir, glaubte schon an irgendwelche abgefahrenen Kamera-Möglichkeiten– und dann dämmerte es mir: Wenn ich meinen Finger aufs Display halte, sehe ich natürlich nicht die Mitgliedsnummer und den Namen– aber deswegen sind sie nicht auf dem Ausweis verdeckt…

So dumm hab ich mich schon lange nicht gefühlt.


Das neue MacOS kann das iPhone als Webcam benutzen. Dazu braucht man ein unfassbar teures Mount für das iPhone– oder man nutzt die Elephant Card (die eigentlich auch teuer ist gemessen am Materialaufwand und vermutlich eine unfassbare Marge für den Hersteller bringt). Weil ich ein Spielekind bin, wollte ich das unbedingt ausprobieren– die integrierte Kamera des MacBooks ist Schrott, und immer eine externe Webcam mitschleppen möchte ich auch nicht.

Die letzten Tage über ergab sich dann die Gelegenheit dazu, die Elephant Card zu testen. Ich saß nämlich zum Arbeiten im Wohnzimmer (da ist es wärmer als im Schlafzimmer) und wollte nicht immer mein ganzes Home Office Setup im Schlafzimmer ab- und im Wohnzimmer aufbauen. Also: MacBook aufgebaut, das iPhone per Elephant Card gemountet und ab in die Konferenz. Das Continuity Cam Feature funktionierte überraschend gut, sowohl von der Karte her als auch von der Kopplung des iPhones mit dem Laptop. Sehr coole Sache.


Ansonsten… passierte nichts.

Kategorien
Journal

Dienstag, 13.12.2022

Vormittags so bleiern müde gewesen, dass ich auf dem Wohnzimmer-Sessel einen Powernap eingeschoben habe. Trotz fast 8 Stunden Schlaf vergangene Nacht.


Wir haben endlich die Nebenkostenabrechnung 2021 bekommen. Wir gehen mit einem kleinen Guthaben raus, was uns sehr freut– das hing wie ein Damokles-Schwert (naja, eher ein Damokles-Dolch in Anbetracht des Sparkontos) über uns.


Heute kamen die Kinder erst 15 Uhr nach Hause, bzw. ich holte sie erst dann ab. Das war mir gestern dann doch zu laut und wuselig.


Unfassbar k.o. und erschöpft. Zum Glück sinds nur noch drei Arbeitstage.

Kategorien
Journal

Montag, 12.12.2022

Nachts länger wach gewesen. J war warm, er hatte Angst, ihm war ein bisschen schlecht, dies das Ananas… Also tapperte ich mehrmals zu ihm rüber.

Jott bekam von alledem nichts mit, sie war am nächsten Morgen sehr verwundert.


Morgens eine Nachricht aus der KiTa: Krankheitsbedingt fehlt mehr als die Hälfte der Erzieher:innen, die Gruppen müssen zusammengelegt werden, wir Eltern wurden gebeten die Kinder entweder gar nicht oder so wenig und kurz wie möglich zu bringen.

Seufz.

Unabhängig davon ibt es aus der Zwillingsgruppe gerad nicht so rosige Nachrichten– wenn das, was im Raum steht, eintritt, wird sich die Personalsituation nicht zum Besseren ändern.

Jott und ich freuen uns, wenn die beiden endlich in die Schule kommen. Dort scheinen sie mit dem generellen und krankheitsbedingten Personalmangel anders (besser?) umzugehen.


Weil M ein bisschen verschnupft ist, fiel sein Schwimmtraining heute aus. Stattdessen durfte er nach dem Mittagessen nach Hause kommen. Premiere für ihn: Als er ankam, war niemand da, denn ich war in der KiTa und holte die Zwillinge als Mittagskinder ab. Ich hatte ihm sicherheitshalber einen Zettel an der Tür hinterlassen, damit er sich nicht wundert (und, falls er die Tür nicht aufkriegt, einfach wartet). Funktionierte gut, als wir nach Hause kamen fanden wir einen vergnügten M vor.


Nachmittags dann Arbeit mit Kindern zu Hause. Ging so einigermaßen, erst als ich die Kinder auf den Hof zum Spielen schickte wurde es besser. Die drei sind seit Wochen neben der Spur, weil Nikolaus, Zwillingsgeburtstag, Weihnachten; und vermutlich sind sie genauso k.o. und müde wie wir Eltern. Dementsprechend unharmonisch geht es hier aktuell zu 95% der Zeit zu.


Abends an Jotts Rechner gesetzt und gespielt. Nicht lange, ich war zu müde und ging früh ins Bett.

Kategorien
Journal

Sonntag, 11.12.2022

Nach dem Frühstück Wäsche gemacht und in der Wohnung herumgepusselt, dann an den Rechner gesetzt und eine Runde gespielt. War schön.


Nachmittags fuhren wir nach Neuhardenberg, um uns mit meinen Eltern zu Kaffee und anschließendem Weihnachtsmarktbesuch zu treffen. Das war schön, in der Runde hatten wir uns schon eine Weile nicht mehr gesehen. Mein Bruder samt Partnerin und Kind konnten leider nicht kommen, weil sie von KiTakeimen außer Gefecht gesetzt waren. Dafür waren vor allem die Zwillinge hibbelig und unausgelastet genug für noch drei weitere Kinder, das war minimal anstrengend.

Auf dem Weihnachtsmarkt (sehr überschaubar, aber doch schön) wollten die Kinder an herumstehenden Feuerschalen unbedingt Stockbrot backen– mit dem Ergebnis, dass nach gut zwei Minuten Jott, meine Mama und ich mit den Stöcken am Feuer standen und die Kinder herumrannten.

Auf dem Rückweg eine Traktoren-Lichterfahrt an uns vorbeifahren sehen. Sah sehr schön aus :)


Wieder zu Hause die Kinder durch die Wanne gezogen, Abendbrot gegessen und gemeinsam Klaus angeschaut. Wie vor drei Jahren schon geschrieben: So ein schöner Film.

Abends dann Couching mit Jott- ist mir lieber als Azeroth retten.

Kategorien
Journal

Samstag, 10.12.2022

Weil M nach dem Frühstück darüber klagte, dass seine Hosen nicht passen, maßen wir aus Neugierde die Kinder. Und siehe da, seine Klage war berechtigt… Er + die Zwillinge haben schon wieder einen ordentlichen Schuss gemacht.

M: 1,41m

G: 1,27m

J: 1,25m


Weil die Kinder allesamt husten und schnieften und trotz viel Schlaf dicke Augenringe hatten, ließen wir heute alle Fünfe gerade sein und machten nur wenig. Das Schwimmtraining sagten wir ab. Stattdessen spielten die Kinder viel mit ihrem Spielzeug und dann auf dem Tablet, während Jott und ich die kommende Woche besprachen und ich anschließend das Haushaltsbuch aktualisierte. Das hatte ich zuletzt vor guten vier Wochen gemacht, dementsprechend lange dauerte es… Aber, und das freute mich sehr, es zeigte sich, dass unsere Finanzplanung Ende letzten/Anfang diesen Jahres gut und sinnvoll war: Die angedachten Budgettöpfe für die Endjahresausgaben (KFZ-Steuer, KFZ-Versicherung, Familienfotoshooting, Winterklamotten Kinder, Weihnachtsgeschenke für die Familien, Erzieher- und Lehrer:innen, Geburtstagsgeschenke sowie erhöhte Ausgaben für Lebenshaltungskosten u.a.) waren gefüllt, sodass ich dieses Jahr beim Blick aufs Konto keine Schnappatmung bekam.


Nachmittags gingen wir allesamt ins Forum um Erledigungen zu machen. Ich hatte von Jott die Aufgabe bekommen, Zimtsterne zu besorgen, konnte diese aber nicht erfüllen: In beiden Rewe-Märkten (Forum, Bahnhofstraße) gab es nur noch eine sehr reduzierte Weihnachtssüßigkeitenauswahl.

Wieder zurück, schob ich eine Sporteinheit ein. Die Kinder machten anfangs mit, zankten dann aber über die Reihenfolge bei Benutzung der Klimmzugstange/Turnringe/durchzuführenden Übungen und bekamen sich lautstark in die Wolle, sodass sie dann aufhören mussten. Danach spielten die Jungs mit Lego, G stänkerte weil sie nichts mit sich anzufangen wusste und wurde immer quengeliger. Jott erbarmte sich dann und bastelte mit ihr, damit ich weiter Sport machen konnte.


Abends Couch und Serien, immer mal wieder unterbrochen von M der Bauchschmerzen hatte und nicht schlafen konnte. Wir vermuteten Blähungen/Krämpfe und gaben nach wiederholten Reinkleckern zu uns eine Buscopan, die ihm zu helfen schien.

Kategorien
Journal

Freitag, 09.12.2022

Ein weiterer Tag mit kranken Kind zu Hause. Einerseits bin ich dankbar, von zu Hause aus arbeiten zu können und diese Möglichkeit zu haben– andererseits ist es, gerade auch in der x.ten Woche wo immer einer krank ist, sehr strapazierend.


Arbeitsmäßig ein langer Tag, weil ich die liegen gebliebenen Todos von gestern hinten ranhing. Gegen 19 Uhr war aber Schluss, und zwar ein „ordentlicher“- mit erledigen Aufgaben, sauber erfassten Zeiten, einer Planung für den Montag.


M geht ja mittlerweile allein von der Schule nach Hause. 15 Uhr wird er geschickt. Ich habe mit ihm vereinbart, dass er zügig läuft und nicht trödelt; und das ich ihn bis 15:30 Uhr zu Hause erwarte. Der Schulweg dauert ca. 15 Minuten, das ist machbar für ihn auch wenn er dann doch mal trödelt oder sich verquatscht. Ist er bis 15:30 Uhr nicht da, mach ich mir Sorgen und fahr ihn suchen.

Heute war er bis 15:30 Uhr nicht da. Ab 15:20 Uhr war ich unruhig, ab 15:30 Uhr stand ich am Fenster um rauszugucken ob ich ihn ankommen sehe. Als er 15:40 Uhr immer noch nicht da war, rief ich den Papa seiner besten Freundin an, mit der er oft gemeinsam von der Schule nach Hause läuft, und fragte ob sie ggf. heute wieder mit M gegangen sei. War sie. Das beruhigte mich einerseits (die Familie wohnt drei Minuten zu Fuß von uns entfernt), andererseits nicht. Noch während wir aber telefonierten, hörte ich einen Schlüssel im Schloss, lief zur Tür, und dann stand M vor mir– in jeder Hand eine Bäckertüte vom Bäcker vor der Haustür.

Er hatte Streuselschnecken für uns gekauft, damit wir gemeinsam vespern können.

… Großartig sauer konnte ich dann auch nicht mehr sein (außerdem war ich erleichtert, dass er da war).

Ich hab ihm dann gespiegelt, dass ich mir Sorgen gemacht habe und er bitte _erst_ nach Hause und dann von mir aus nochmal losgehen soll, damit ich Bescheid weiß. Hat er hoffentlich verstanden.

Loslassen lernen, entspannt sein und vom Besten ausgehen ist gar nicht so einfach. Das muss ich noch lernen.


Abends Couching mit Jott, sehr platt.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 08.12.2022

G ist weiterhin krank. Ihr gings heute aber schon wieder etwas besser als gestern, vor allem am Nachmittag wirkte sie recht fit. Morgen lass ich sie nochmal zu Hause.


Das Spielen gestern Abend war gar nicht mal so befriedigend. Ich schiebs darauf, dass das MacBook Pro leistungsmäßig in der neuen Erweiterung nicht mehr wirklich mitkommt und ich ganz schön in den Grafikeinstellungen herumprobieren musste, bis es einigermaßen flüssig lief (außer es passiert zuviel). Mal schauen, vllt läufts ja auf Jotts Windows-Laptop besser– der hat eine eigene Grafikkarte und bessere Specs.


Für die Chronik: Den heutigen Warn-Tag bemerkte ich nur über die Nina-App, die pünktlich 11 Uhr losbimmelte. Die Warnung über Cell Broadcast bekam ich gar nicht, weil ich nicht die allerneuste iOS-Version hatte (… die vorletzte). Das fand ich aber erst danach raus, als ich google warum das nicht so funktioniert hatte wie z.B. bei Jott.


Nachmittags etwas früher Schluss gemacht um noch ein paar Worte mit Ms Programmierkursleiter zu sprechen. M hat den Kurs ein paar Mal verpasst und erzählt nur sehr bruchstückhaft davon. Weil die Tage eine Mail des anbietenden Vereins mit der Frage um Teilnahme am Folge-Kurs eintrudelte, wollte ich mir ein Bild machen inwieweit M mitkommt– nicht das wir ihn für den Folgekurs anmelden und er dann da sitzt und nicht mitkommt. So wirklich beantworten konnte der Coach das auch nicht, aber er konnte mir zumindest meine Sorge nehmen: Auch wenn es sich nach Beschreibung um einen Folgekurs handelt, wird kein Kind allein und zurück gelassen. Die geringe Größe des Kurses erlaubt wohl eine tatsächlich individuelle Betreuung. Dementsprechend meldete ich M dann Abends auch für den Nachfolge-Kurs an.


Eigentlich hätte ich nach Rückkehr noch arbeiten müssen, ein paar Aufgaben waren liegen geblieben. Ein krankes Kind und früher Schluss machen zahlen nicht gerad positiv auf das Abarbeiten der Todo-Liste ein. Andererseits wollte ich aber Mitte der Woche Sport machen, und gestern entfiel die Einheit– und erst heute Vormittag hatte ich mich mit einem Kollegen darüber unterhalten, dass genau solche Dinge immer liegen bleiben weil tausend andere Dinge vermeintlich wichtiger sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: Statt Arbeit wurde es eine Sport-Einheit, die mir sehr gut tat– auch wenn ich danach der reduzierten Todo-Liste keinen Schritt näher gekommen war.


Am späten Nachmittag fuhr Jott zu einem Arbeitsessen. Ich machte weiter Sport, die Kinder nutzten die aufgebaute Klimmzugstange samt Turnringen für ihre eigenen Übungen. Irgendwann hatten sie keine Lust mehr und spielten stattdessen Sport-Unterricht. G war die Lehrerin, J und G mussten Übungen machen– zumindest, bis ich Duschen ging. Als ich nämlich aus der Dusche raus kam, hüpften sie alle drei im Wechsel von der in der im Elternschlafzimmertür eingespannten Klimmzugstange in unser Ehebett.


Abends dann anders als lose eingeplant keine Arbeit, sondern Kinder ins Bett bringen, Aufräumen, dabei in ein Zeitloch fallen, kurz mit Jott auf dem Rückweg erzählen, Blogbeitrag schreiben (ansonsten bleibt der nämlich auch liegen, was mich sehr nervt) und ab ins Bett. Morgen muss mehr rauskommen.