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Dienstag, 24.01.2023

In Ruhe im HO vor mich hingearbeitet. Nachmittag die Kinder + Bonuskind (G hatte eine Freundin eingeladen) abgeholt und in Folge immer mal wieder unterschiedliche Kinderkonstellationen voneinander trennen müssen. Jott kam kurz vor 18 Uhr auch nach Hause und brachte zur großen Freude der Kinder Dino-Nuggets mit. Bei der Verabschiedung wollte das Besuchskind noch nicht nach Hause, wir unterhielten uns kurz mit dem Papa (promovierter Mathematiker, irre) bis dann doch irgendwann Schluss für die Kinder war. Abends musste/wollte (lässt sich nicht so genau auseinanderhalten) Jott arbeiten, ich tauchte nach Azeroth ab.

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Montag, 23.01.2023

L, die Schülerin die M immer zum Schwimmen bringt, fällt bis zu den Osterferien aus. Unsere Lösung sieht so aus, dass ich nun erstmal M zum Schwimmen bringe und im Anschluss die Zwillinge aus der KiTa hole.

Auf Grund von Ms Seepferdchen-Prüfung, bei der ich gern dabei sein wollte, holten M und ich die Zwillinge heute aber schon etwas früher ab, fuhren gemeinsam zur Schwimmhalle und sahen dann (J, G und ich) zu, wie M schwamm. Die Zwillinge waren ziemlich begeistert, ihren großen Bruder mehrere Bahnen in Kraul-, Brust- und Rückenlage im großen Becken schwimmen zu sehen.


Auf Arbeit endlich mal eine Rückmeldung zu den im Mitarbeitergespräch geäußerten Gehaltsanpassungswünschen bekommen. Leider war die Rückmeldung nicht sonderlich schön, ich muss mir jetzt überlegen wie „Was soll der Scheiß“ in seriös und kompetent rübergebracht werden kann. Und dann mal sehen.


Manchmal sind die Kinder sehr peinlich: Auf dem Rückweg nach Hause brüllte G beim Anblick eines den Verkehr regelnden Polizisten „Was ist denn hier los“– was J als Anlass nahm, genau das ebenfalls zu brüllen, was dann wiederum G animierte weiter zu machen…


Was schön war:

  • M schwimmen sehen
  • Ein Spritzkuchen mit den Kindern vor dem Sport
  • Die Buchung eines Ferienhauses für den Sommerurlaub an der Ostsee. Wir fahren wieder nach Zingst :)
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Sonntag, 22.01.2023

Halb Acht von Js Rufen geweckt worden. Heute stand zwar Jott auf, aber Schlafen konnte ich dann doch nicht mehr. Halb Acht ist aber definitiv besser als halb Sechs gestern.


Nach dem Frühstück/Vormittags mit Jott die kommende Woche verplant, den Speiseplan aufgestellt und die Bringmeisterbestellung abgeschlossen. Danach die Wohnung aufgeräumt und dann war es auch schon wieder Zeit, das Mittagessen vorzubereiten. Während die Jungs fast den gesamten Vormittag gemeinsam spielten, hatte G Hummeln im Hintern, wusste nicht so wirklich was mit sich anzufangen und half dann einfach Jott und mir im Haushalt. Einerseits ist das ja ganz nett, aber andererseits wärs doch ganz schön wenn sie auch spielen würde.

Über Mittag das Haushaltsbuch aktualisiert und festgestellt, dass wir im Januar seit mehreren Jahren schon erheblich weniger Geld ausgeben als in den übrigen Monaten. Das ist seit 2017 so. Erklären kann ichs mir nicht wirklich.

Nachmittags dann eine Runde Sport, während die Kinder wieder gemeinsam spielten (M, J) bzw. auch Sport machten (G); anschließend den üblichen Sonntagabendverlauf eingeleitet mit Kinder baden, Abendessen und den Tag ruhig ausklingen lassen.

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Freitag, 20.01.2023

Anlässlich verschiedener (virtueller) Jahreskickofftermine ins Büro gefahren. Weil wir Abends noch was essen & trinken gehen wollten mit der Bahn und nicht per Rad.

Abends dann in kleiner Runde mit den Kolleg:innen ins Amrit in der Oranienburger Straße gegangen und den Tag bei Curry und Cocktails ausklingen lassen.

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Donnerstag, 19.01.2023

Vormittags mit den Zwillingen zur Einschuluntersuchung gefahren. Nach einer guten Stunde waren wir wieder raus mit zwei Kindern, die als fit für die Schule eingestuft waren, sowie viel Lobes des Personals des KJGD.

Mit J sollen wir trotzdem mal zum Augenarzt, da hat Jott direkt einen Termin Anfang Mai ergattern können.


Anschließend gemeinsames Home Office am Esstisch bis zum Mittagessen; danach zog ich ins Schlafzimmer um weil wir beide Termine hatten.

Den Nachmittag über bis auf kurze Pause (Ms Rückkehr aus der Schule, Abholung der Zwillinge aus der KiTa) bis Abends durchgearbeitet um zumindest einigermaßen im benötigten Stundensoll zu bleiben.


Nachdem Jott die letzten Tage über erfolglos versuchte, ein geeignetes Ferienhaus an der Ostsee für unseren Sommerurlaub mit ihrem Papa und seiner Frau zu finden, resignierte sie heute und erlaubte mir, mitzusuchen. Dazu muss man wissen, dass Jott sehr genaue Vorstellungen hat und sich _eigentlich_ bei solchen Dingen nicht helfen lassen möchte– insofern muss sie schon arg genervt sein.


Was schön war:

  • J beim Lösen der Testaufgaben bei der Einschuluntersuchung zusehen und staunen, wie gut er bei allem ist was mit Zahlen/logischen Denken zu tun hat.
  • Die Projektübergabe mit der Kollegin vorantreiben und feststellen, dass vieles schon verinnerlicht wurde
  • Mehr Zeit am Abend durch früher ins Bett gehende Kinder.
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Mittwoch, 18.01.2023

Gemeinsamer Home Office Tag mit Jott. Jeder saß vor seinem Rechner und erledigte seinen Kram, ab und an murmelten wir uns gegenseitig was vor.

Abends viel zu lange auf den Dracheninseln unterwegs gewesen– ich hab da gerad echt Spaß dran.

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Dienstag, 17.01.2023

Das große Husten geht weiter. M konnte kaum richtig schlafen, weil er trotz Hustenstiller und erhöhter Liegeposition ständig husten musste. Jott, ganz schön erkältet, beginnt nun auch langsam. Vielleicht ziehe ich einfach solange ins Hotel, bis alle wieder fit sind.


Unspektakulärer Arbeitstag. Ich machte mich schlau, wie man Scrum Master wird (recht einfache Geschichte offenbar), prüfte Ausschreibungen und transferierte weiterhin Wissen auf meine Kollegin.

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Montag, 16.01.2023

Die Hälfte der Nacht auf der Couch im Wohnzimmer verbracht. Jotts erkältungsbedingtes Schnarchen– pardon, lautes Atmen– war nicht schlaffördend.


2 von 3 Kindern husten und schniefen. Ich werd a.) irre auf Grund der Geräuschkulisse und b.) hängt das Damokles-Schwert “krankes, zu Hause bleibendes Kind“ über mir und macht mich kirre.


Erstmals seit Ewigkeiten blauer Himmel und Sonnenschein, dazu dank Wind und Regenpause seit gestern auch leidlich trockener Boden. Sah schön und einladend aus– wenn da nur nicht die Arbeit wäre…


Mein Übergabeprozess läuft weiter. Heute riefen wir gemeinsam meinen Lieblingskunden an und verkündeten die Neuigkeiten. Meine langjährige Projektpartnerin auf Kundenseite wirkte angefasst, das rührte mich.

Aber: Keine Reue, kein Bedauern– ich freu mich, demnächst offen für anderes zu sein.


Bei meiner Interimstätigkeit Ausschreibungsrecherche und -vorabqualifikation fielen mir so ein paar Dinge auf, die offenbar historisch gewachsen sind und die meinem Verständnis des Prozesses nach ein wenig glattgezogen und optimiert werden können. Weil ich, wie mir auch kürzlich im Mitarbeitergespräch attestiert wurde, einen konstanten Willen zur Verbesserung & Optimierung habe, schrieb ich also alles auf und formulierte auch, erstmal nur für mich, Verbesserungsvorschläge. Meine (zaghaften) Versuche, die zu kommunizieren, kamen im vergangenen Jahr nicht weit und wurden sinngemäß mit „Ist halt so“ und „Jetzt ist (noch) nicht der richtige Zeitpunkt, das anzubringen“ aufgenommen.

Nun, einen Jahreswechsel und einen neuen Geschäftsführer, dessen besonderer Fokus auf einem funktionierenden Vertrieb liegt, später, scheint der richtige Zeitpunkt zu sein. Nachdem ich nämlich die Vorschläge an besagten neuen Geschäftsführer schickte, gibt es nun nächste Woche Mittwoch einen Termin in dem wir diese besprechen und offenbar auch direkt eintüten wollen. Ich freu mich :)


Ansonsten zerrissen zwischen „Ich möchte am liebsten den ganzen Tag in virtuellen Welten Drachen töten, Schätze plündern und meine Heldenfähigkeiten ausbauen“ und „Vielleicht ist Eskapismus und sich gegenüber der Realität blind und taub stellen keine gute Idee“.


Was schön war:

  • Nach Rückkehr aus KiTa und Schule bastelnde Kinder– sie bauten sich Verschlüsse und Deckel für Süßigkeitenkisten
  • Morgens an der Wuhle entlang spazieren
  • Mit M „Erzähl mir eine echte und eine erfundene Sache aus der Schule“ spielen und dabei Schulsachen erfahren
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Sonntag, 15.01.2023

Fauli-Tag. Mit Jott die kommende Woche geplant, mit den Zwillingen Vormittags M zur Geburtstagsfeier eines Klassenkameraden gebracht, Essen gekocht, am Rechner gehangen, Schokowaffeln von Jott gegessen, M wieder abgeholt, Kinder gebadet, mit Jott weiter Ginny und Georgia geschaut.


Was schön war:

  • Mir von M vom Kindergeburtstag erzählen lassen
  • FAHRRADFAHREN
  • Zeit in Azeroth verbringen
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Samstag, 14.01.2023

Jott ist erkältet, ich schlief daher den Großteil der Nacht auf der Couch- sie schnarchte wie eine betrunkene Piratin. Halb Sieben von den Kindern geweckt worden; trotz Ansage das sie gefälligst entweder bis 7:30 Uhr schlafen oder wenigstens in ihren Zimmern bleiben sollen. J war mal wieder zuerst wach und hatte danach M geweckt. Dieses Kind– die vergangene Woche musste ich ihn 6:45 Uhr aus dem Bett raushebeln und am Wochenende ist er einfach so kurz nach 6 Uhr wach.


Nach dem Aufstehen setzte ich mir die Kontaktlinsen ein. Das ging eigentlich ganz gut, ich hatte mir zuvor auf YouTube ein Video angeschaut wie es funktionierte. Die ersten paar Stunden danach waren interessant: Alles wirkte proportional größer, zudem hatte ich leichte Gleichgewichtsschwierigkeiten. Ab Mittag hatte sich mein Kopf aber größtenteils dran gewöhnt, ab da gings dann ganz gut. Ich fand vor allem Kleinigkeiten spannend– so sah ich mich z.B. beim Duschen nach dem Sport erstmals scharf und nicht nur verschwommen. Auch beim Kinder bekuscheln/knutschen/kitzeln musste ich nicht drauf achten das die Brille z.B. nicht irgendwo gegendengelt, sondern konnte einfach mit vollem Körpereinsatz rangehen. Das war schon cool.

Andererseits sehe ich ohne Brille merkwürdig aus. Es fehlt was im Gesicht– die Brille trag ich seit der 2. Klasse, die ist schon irgendwie Teil meiner Identität.

4 Linsen habe ich noch (pro Auge). Mal schauen wann ich sie trage und wie mein Fazit bzgl. Kontaktlinsen ist.


Jotts Mama fuhr nach dem Mittagessen wieder nach Hause und ließ Jott und mich im Alltag zurück.


Nachmittags die Zwillinge zum Schwimmen gefahren. Just als ich mich am großen Fenster der Schwimmhalle zum Zuschauen aufstellte, begann es zu regnen. Ein paar Minuten hielt ich aus, dann ging ich aber rein– bringt ja auch nichts, sich nass regnen zu lassen.

Was ich sah, war auf jeden Fall besser als letzte Woche; offenbar hatten sich die beiden die Worte der Trainer zu Herzen genommen.


Zu Hause dann eine Sporteinheit eingeschoben. Die Woche war, was das betrifft, nicht so erfolgreich. Das Wochenziel (2 Sessions) habe ich geschafft, aber beim Sporteln fühlte ich mich sehr k.o. und schaffte auch weniger Wiederholungen als in der Vorwoche. Naja, nächste Woche wirds wieder besser.


Abends mit Jott „Der denkwürdige Fall des Mr. Poe“ geschaut. Gute Unterhaltung, erinnerte mich sehr an andere Krimis á la Sherlock Holmes und Hercule Poirot.