Kategorien
Journal

Freitag, 13.01.2023

Mittags im Forum einige Erledigungen gemacht und unter anderem die Probe-Kontaktlinsen abgeholt. Morgen setz ich sie ein.


Abends kam Jott wieder nach Hause, sogar einen Zug früher als eigentlich geplant. Große Freude, ich hab sie vermisst.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 12.01.2023

Vormittags begonnen, strukturiert und sauber Wissen an meine Nachfolgerin zu übertragen. Weil es mir schwer fällt, acht Jahre Wissensaufbau in unterschiedlichen Wissens- und Skill-Bereichen sauber zu strukturieren und vorab zu befüllen, hatte ich mir die letzten Wochen immer mal wieder Stichpunkte in Gesprächen mit ihr und im Tagesgeschäft gemacht. Die Stichpunkte hatte ich in eine einigermaßen logische Reihenfolge gebracht und begann dann heute einfach, mit ihr darüber zu sprechen. Nach guten zweieinhalb, drei Stunden war erstmal Schluss, weitere Termine werden folgen. Wir werden nun gemeinsam mein Notiz-Dokument in unserem internen Wiki befüllen und ergänzen.

Ich bin ganz guter Dinge, dass wir das gut hinkriegen werden– sie wird nun auch ins Tagesgeschäft eingebunden, so können wir schnell blinde Flecken und Wissenslücken aufdecken.


Meine Probe-Kontaktlinsen sind da, morgen hol ich sie ab und Samstag probiere ich sie aus.


Eventuell steht eine Neuauflage des Bernsteinwochenendes Anfang Februar an. S und ich müssen noch ein paar Details klären, sind uns aber einig dass das eine gute Sache wäre.


Bisschen geschockt gewesen beim Lesen dieser Nachricht im Tagesspiegel-Newsletter heute morgen:

https://twitter.com/badeninderspree/status/1611051146272980992

Klar, Berlin und Brandenburg sind eher trockene Gegenden und das wird durch die menschgemachten Klimaveränderung noch verstärkt– aber das es so schlimm ist?

Ich bemerks mittlerweile auch beim Spazieren gehen an z.B. der Wuhle. Da ist der Wasserstand auch niedriger als noch vor einigen Jahren.


Was schön war:

  • Start der offiziellen Übergabe mit meiner Kollegin
  • Die Begeisterung von Jotts Mama als sie über ihr aktuelles Buch erzählt hat
  • Kinderkunstwerke anschauen– J und G haben in der KiTa nach Vorlage Tiere gemalt und die sehen super knuffig aus.
Kategorien
Journal

Mittwoch, 11.01.2023

(Nachträglich geschrieben; keine Erinnerungen mehr an diesen Tag– ich mach das hier nur für den Streak im WordPress-Interface)

Kategorien
Journal

Dienstag, 10.01.2023

M hat offenbar seine zweite Armbanduhr verbummelt. Gestern Abend war sie nicht auffindbar, ich vermute sie liegt noch in der Schwimmhalle. Wenn sie dort nicht in der Fundkiste liegt, wird er von seinem Taschengeld eine neue Uhr kaufen müssen. Er soll wissen, wie spät es ist wenn er nach Hause geht, und dafür ist die Uhr eben wichtig. Von seinem Taschengeld, damit es einen Lerneffekt hat.


Große Jott-Vermissung beim Einschlafen von G. Mit ein bisschen Kuscheln und einem Schal von Jott zum Anschmiegen ging das aber wieder.


M wollte nach der Schule alleine auf einen nahegelegenen Spielplatz. Er hatte sich auf dem Nachhauseweg mit einem anderen Schulkind dort verabredet– ohne das dessen Eltern oder wir Bescheid wussten. Ich war erstmal überrumpelt und wusste nicht so recht weiter. Machen das Kinder mit 7 schon? Nach ein bisschen überlegen war mir das aber nicht geheuer– weder wussten wir, ob das andere Kind wirklich kommen würde, noch war ich so begeistert von dem Spielplatz (der ist recht uneinsichtig und von Neubaublöcken umgeben) und dann hatte ich beim Gedanken an die dort allein spielenden Kinder auch kein gutes Gefühl– wenn dort irgendwas passieren würde, würden wir das nicht mitkriegen.

Mitgehen konnte ich auch nicht, weil ich noch arbeiten musste; M hatte sich für kurz nach halb Vier verabredet.

Jotts Mama schlug M dann vor, dass sie nach Abholung der Zwillinge mal schauen würden ob das andere Kind auch wirklich käme, dann könnte man weiter sehen.

Kurz darauf waren alle vier (Jotts Mama, die Zwillinge, M) wieder zurück. Niemand war gekommen.


G hustet derzeit alle 10 Sekunden, sie hat einen sehr ekligen Reizhusten. Ich krieg die Krise, das Geräusch macht mich wahnsinnig.

Kategorien
Journal

Montag, 09.01.2023

Heute habe ich „mein“ Team, mit dem ich seit mittlerweile acht Jahren zusammenarbeite, informiert, dass ich aus dem gemeinsamen Projektkosmos aussteigen und ihn in die Hände einer Kollegin übergeben werde. Das war heftig.

Seit mehreren Jahren bewege ich mich, von kleinen Ausflügen abgesehen, im identischen Umfeld von Wartungsprojekten. Soll heißen: Bestehende Projekte, eher kleine Anpassungen, Fehlerbereinigungen, immer wieder bekannte Probleme, nie was wirklich neues. Sehr stabil, gut händelbar, überhaupt nicht mehr herausfordernd; auch kein „richtiges“ Projektmanagement sondern Kundensupport, Single Point of Contact, fachliche Beratung, Schmalspur-Projektleitung mangels richtiger Projekte. Das passte eine Weile (mehrere Kleinkinder, familiäre Eingespanntheit, der Wunsch uns als Familie nach allen Kräften zu stützen), und weil ich risikoavers bin und Stabilität schätze und das ganze Drumherum (Kollegen, Chef, Gehalt, Benefits) auch immer (sehr) in Ordnung war, machte ich das eben. Ende 2021 ergab sich nochmal eine Veränderung, da stieg meine damalige PL-Kollegin aus und ich musste das ganze Thema als alleiniger Projektleiter managen. Das war das erste halbe Jahr noch interessant weil es mit einem Mal viel mehr als vorher war, und danach wieder das selbe in Grün. Aus projektbezogenen Gründen reduzierte sich die Arbeitslast zusätzlich über die Monate, sodass ich weder ausgelastet noch herausgefordert noch zufrieden war. Eine Veränderung musste also her. Weil das Drumherum aber (sehr) in Ordnung ist, setzte ich mich mit meinem Chef zusammen, besprach meine Situation mit ihm und signalisierte ihm, dass ich gern in größeren Projekten und anderen Projektbereichen unterwegs sein möchte. Das war für ihn okay und auch nicht sonderlich überaschend, das Thema hatten wir über die vergangenen Monate immer mal wieder angeschnitten. Und so beschloss ich also, mich innerhalb der Firma zu verändern und das, was ich die letzten acht Jahre gemacht habe, nicht mehr zu machen bzw. maximal noch als interner Support für meine Kollegin.

Und heute war dann eben der Tag, an dem das die Kollegen erfuhren. Tat einerseits sehr gut (die Katze ist aus dem Sack), andererseits fühlt es sich wie ein im Stich lassen an.

… außerdem ist die Zukunft sehr ungewiss, denn aktuell (bzw. schon länger) gibt es gar keine Projekte in die ich einsteigen kann. Perspektivisch aber hoffentlich schon, ansonsten könnte das ein Problem werden. Däumchen drehen muss ich trotzdem nicht, ich hab mit der Projektübergabe, Digitalisierungsberatung und Ausschreibungsrecherche genügend zu tun.


Weil ich immer noch ein paar Stunden von meinem vergessenen Urlaub über hatte, brachte ich heute M zum Schwimmen und nutzte die Chance, ihm zuzuschauen. Da das seit (grob) Ende August normalerweise L macht und wir gar keinen Einblick haben (außer Ms Kinder-Updates), war ich sehr neugierig über seine Fortschritte. Die waren auch beträchtlich, er springt mittlerweile vom Starterblock, schwimmt im großen Becken mehrere Bahnen, schwimmt Brust und Rücken und Kraul und macht sich ganz gut. Weil er immer noch nicht das Seepferdchen hat (er wurde offenbar irgendwie vergessen), habe ich zudem bei seiner Trainerin angeleiert das er die Prüfung dafür nächste Woche ablegt und dann auch was offizielles hat. Das wird ihm bestimmt gefallen.

Einziger Kritikpunkt, den ich ihm auch auf der Heimfahrt mitgab: Er strengt sich nicht sonderlich an. Er geht bis zu dem Punkt, an dem es schwierig/unbequem wird, und hört dann auf. Das reicht immer noch aus, aber das ist mir zu wenig. Er kann wesentlich mehr und besser sein– und das erwarte ich dann auch von ihm. In der Schule ists nämlich genauso und ich bin der Meinung, dass es eine Verschwendung seiner „Begabungen“ oder eher Fähigkeiten ist, wenn er nur halbärschig mitmacht (was dann auch tief blicken lässt, weil ich vermutlich genauso war und noch viel mehr hätte reißen können, wenn ich mich mal hingesetzt hätte… ich möchte gern, dass er das besser macht).


Was schön war:

  • Ms Fortschritte sehen
  • Zufällig an der Schwimmhalle S und E (unsere Rommefreunde) getroffen
  • Statusupdates von Jott
Kategorien
Journal

Sonntag, 08.01.2023

Bis 9 Uhr geschlafen. Sportrunde am Vormittag. Mittags Jott nach Stuttgart verabschiedet, wo sie bis Freitag bleiben wird; ihre Mama bleibt bis zu ihrer Rückkehr bei uns. Am frühen Nachmittag kam Ms beste Freundin zu uns; die Zwillinge nervten die beiden Großen und bedurften deutlicher Ansagen bis sie die beiden in Ruhe ließen (waren dafür dann aber sehr grantig). In der Dämmerung mit den Kindern trotz Niesel einen Taschenlampen-Spaziergang an der Wuhle gemacht, damit sie ihre überbordende Energie loswerden, dabei Ms Freundin nach Hause gebracht. Wieder zu Hause das übliche Sonntagabendprogram mit Baden, Abendessen, Film (Maus) gucken und anschließend Feierabend für die Erwachsenen.


M möchte gern einen Ohrring und eine Kette– schwarz, mit Totenkopf, im Piratenstil. Den Wunsch trägt er schon eine Weile mit sich herum; als er mit Jott gestern im Alexa war und an einem Schmuckladen vorbei kam fiel es ihm wieder ein und er fragte erneut.

Ich möchte eigentlich nicht das die Kinder jetzt schon permanenten Körperschmuck kriegen (weder M noch J noch G; Jott ist da entspannter); zudem hab ich allerdings auch ein leichtes Problem mit Ohrringen bei Jungs– objektiv weiß ich das das Blödsinn ist, aber… Andererseits gibt es viele gutaussehende Männer mit gutaussehenden Ohrringen, ich weiß also nicht genau was mein Problem ist (vielleicht weil M so ein Brandt-Zwieback-Kartoffeljunge ist). Und wenns doch sein Wunsch ist. Schwierig.


Auch M: Er möchte gern Oskars Kleid anschauen. Das Kleiderthema lässt ihn offenbar nicht los, auch wenn er nun schon seit längerem keines mehr getragen hat. Aber der Titel + das Plakat üben offenbar eine Faszination auf ihn aus. Wir werden also mal schauen, dass wir den Film relativ fix fürs Streaming kaufen und dann einen gemeinsamen Fernsehabend mit M veranstalten.


Was schön war:

  • M und seine Freundin gemeinsam spielen zu sehen
  • Morgens ausschlafen können
  • Rauskommen und eine Runde spazieren gehen
Kategorien
Journal

Samstag, 07.01.2023

Den Vormittag in der Wohnung rumgepusselt, ein bisschen gespielt, versucht mich nicht zu sehr von den Kindern verrückt machen zu lassen. Nachmittags mit den Zwillingen zum Sport gefahren. Jott, ihre Mama, deren Frau und M fuhren derweil ins Alexa; Jott wollte sich bei Mister Spex ihre neue Brille feinjustieren lassen. Nach unserer Rückkehr spielten die Zwillinge und ich Brettspiele bis die anderen kamen; als J keine Lust mehr hatte stieg Jotts Mama an seiner statt ein.

Abends mit Jott Essen (Sen Viet in Schöneweide) gewesen und anschließend ins Kino gegangen („Einfach mal was schönes“ im Kino in den Spreehöfen; was für ein toller Film). Viel erzählt und wunderbare Zeit zu zweit gehabt. Auf der Rückfahrt hätt ich gut und gern noch ein, zwei Stunden mit ihr durch die Nacht fahren können. Stattdessen nach Hause und noch ein bisschen mit ihrer Mama und ihrer Frau im Wohnzimmer gesessen und erzählt.

Kategorien
Journal

Freitag, 06.01.2023

Gemeinsamer Home Office Tag mit Jott. Jeder saß in der Küche vor seinem Rechner und machte sein Ding. Mittags gingen wir ins Forum zum Optiker: Jott holte ihre Kontaktlinsen ab, ich ließ meine Augen checken und orderte eine Packung Probelinsen– sie hat mich angefixt. Das wird sicherlich komisch, ich trage seit mittlerweile 25 Jahren Brille und kenn mich kaum ohne– aber ein bisschen Veränderung kann ja gern mal sein.

Am frühen Vormittag kamen Jotts Mama und ihre Frau; die beiden gehen heute Abend ins Theater/Musical und übernachten bei uns. Jotts Mama wird dann noch ein paar Tage länger bleiben.

Ab dem späten Nachmittag Heißhunger; beim Einkauf der nicht durch Bringmeister lieferbaren Lebensmittel zusätzlich noch Raclette-Käse und Antipasti gekauft und zu Hause dann geschlemmt– tat unfassbar gut.

Abends mit Jott weiter Ginny & Georgia geschaut und auf die Omen gewartet.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 05.01.2023

Vormittags nach zwei Terminen eine Sporteinheit eingebaut und dann Mittag gegessen. Das war eine schöne lange Pause– drei Stunden Arbeiten, drei Stunden Pause, dann nochmal zwei Stunden Arbeiten… Könnt ich mich glatt dran gewöhnen. Träume von einer 30-Stunden-Woche…


M kommt jetzt immer allein nach Hause. Er hat das in den letzten Wochen super gemacht, wir vertrauen ihm einfach das er das hinkriegt.


Die Kinder streiten derzeit unglaublich viel miteinander, es ist unfassbar. Sie können momentan offenbar nicht normal miteinander sprechen, sobald sie den Mund aufmachen zicken sie sich an. Sehr belastend. Ich hoffe, das wird bald wieder besser, mir fällt dazu auch keine Lösung ein.


Abends wieder Azeroth bzw. die Dracheninseln unsicher gemacht und Ausrüstung für meine Druidin gesammelt. Das könnt ich ja auch tagelang machen…

Kategorien
Journal

Mittwoch, 04.01.2023

Erster Arbeitstag, erster „normaler“ Tag im neuen Jahr. M ging zur Schule, die Zwillinge in die KiTa, Jott fuhr ins Büro und ich richtete mich am Küchentisch im Home Office ein. Die Lust auf Arbeit und auch Alltag hielt sich in Grenzen, aber was muss, das muss. Letzten Endes tut es uns allen gut, von daher…


Meinen verpeilten Urlaub von Mitte Dezember hole ich die Woche nach und kann die Arbeitstage dadurch etwas entspannter angehen. Das passt mir ganz gut, heute hatte ich z.B. einen Psychotherapie-Termin den ich nun nicht separat arbeiten muss. Morgen werd ich tagsüber eine Runde Sport einschieben und das dann auch nicht nacharbeiten, das ist sehr angenehm.


Kristian schreibt über die Computernutzung an Schulen: Chromebooks in der Schule.

Das klingt total gut, sowohl für Schule als auch Schüler.

In Ms Grundschule ist es so, dass es einen Computerraum mit ~20 Plätzen mit Desktop-Rechnern gibt, den die Kinder seiner Klasse selten benutzen dürfen. Wie das in den höheren Klassen ist, weiß ich nicht, da müsste ich mal die Schwester von Ms bester Freundin fragen. Tablets für den Unterricht gibt es meines Wissens gar nicht, Laptops ebenfalls nicht. Die Schule nutzt iServ, darüber läuft dann vermutlich auch das Identitätsmanagement. Wenn man M glauben darf, vergeht die Hälfte der Computerstunden mit Login-Versuchen und Herumklicken.


Weil sich Jott in der Zeit vertat und ich mich zwar wunderte, aber nichts sagte, aßen wir heute bereits 18 Uhr Abendbrot, sodass die Kinder gegen 19:30 Uhr im Bett lagen. Das ist auch mal ganz nett bzw. richtig gut– die Kinder haben allesamt tiefdunkle Augenringe und können ein bisschen mehr Zeit im Bett vermutlich gut brauchen.

So wie Jott und ich die etwas frühere Abendruhe.


Auf therapeutische Anregung: Drei Dinge, die heute schön waren– ohne Relativierung, ohne Wenn und Aber:

  1. Mitten am Tag eine Arbeitspause machen, Fahrradfahren, draußen sein
  2. Die Begeisterung der Kinder, als Jott ihnen ihre abgefallenen Bauchnabel zeigte (zuvor hatten wir die Löwenzahn-Folge „Das Wunder des Lebens“ geschaut, daher kamen die Kinder drauf)
  3. Nach zwei Wochen Pause wieder mit liebgewonnenen Kollegen erzählen