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Montag, 25.09.2023

Morgens vor der Arbeit wieder eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz. Es hatte frische 9°C, ich war sehr froh drüber zwei Lagen Sportkleidung anzuhaben.


In Ergänzung zum Sport tracke ich aktuell mal wieder meine Ernährung & probiers mit Proteinpulver. Ich komme bei weitem nicht auf die Proteinmengen, die man für Muskelaufbau zu sich nehmen soll; im Schnitt lag ich beim letzten Mal Ernährung tracken bei ungefähr 80g/Tag. Zum Muskelaufbau darfs/solls aber ein bisschen mehr sein, daher trink ich nun täglich einen Shake & ess ’ne Schüssel Schokoquark. Das hilft und sorgt für ~40g bis 50g Protein mehr am Tag. Mal schauen wie ich mich damit fühle und ob ich eine Veränderung bemerke.


Bedingt durch den morgentlichen Sport musste ich bis etwas nach 17 Uhr arbeiten. Info für M war, dass wir dann Fußball spielen können. Als ich dann 17:15 Uhr vom Balkon auf den Hof schaute, spielte er bereits mit einem anderen Vater– der hatte ihn allein spielen sehen (M wartete einerseits auf mich als auch auf einen Mitschüler der auch bei uns wohnt) und dann zu einem Match herausgefordert. Direkt ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich nicht mit ihm spielte.


Ein Kind in Js Klasse ist sehr rabaukig unterwegs. In den letzten Wochen gab es einige Vorfälle, heute dann eine Eskalation die Jott zu einer geharnischten Mail an die Klassenlehrerin veranlasste. Die rief dann auch kurz darauf direkt an, nahm die Sache sehr ernst, beruhigte Jott und versprach Maßnahmen.

Hoffentlich zeigt es Wirkung und das rabaukige Kind kriegt sich ein.

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Sonntag, 25.09.2023

Jott und ich schliefen die Nacht im Wohnzimmer, unser Schlafzimmer hatten wir Jotts Freundin überlassen. 6:10 Uhr platzte G bei uns mit der Meldung „Die Jungs spielen schon Tablet!“ rein. Kannjawohlnichtwahrsein! Es war sogar noch dunkel! Schnell und leise zu den Jungs, ihnen die Tablets abgenommen und sie zum erneuten Hinlegen verdonnert.

Leider waren ab 6:30 Uhr aber auch die Gastkinder wach, sodass wir nicht im Wohnzimmer hätten liegen bleiben können. Jott bot mir an, in Gs Zimmer weiter zu schlafen, das machte ich dann auch bis zum Frühstück.


(Beinahe ein) fliegender Wechsel: Am frühen Vormittag brach Jotts Freundin wieder nach Hause auf; zum Mittag kamen A, S und E vorbei.

S brachte mir viel, viel Münzgeld mit. Mein Vorrat für Taschengeld, Trinkgelder und kleine Spenden ist für die nächsten paar Monate gesichert.

Ansonsten: Gemeinsames Mittagessen, anschließend Rommé, Urlaubsplanung für 2024 und Abhängen.


Die Kinder glauben nun an die Existenz von Wuhle-Kaimanen. Genauer: An die Existenz einer vom Aussterben bedrohten Population von Kaimanen, die in der Wuhle leben, bis zu maximal 1,5m Länge erreichen (aber nur die Weibchen, die Männchen sind kleiner), wechselwarm sind und stundenlang bewegungslos im Wasser liegen können– bis sich ein unvorsichtiges Teichhuhn oder eine Ente in ihre Nähe wagt und sie blitzschnell zuschnappen.

Aus dem Wasser ragende Wurzeln waren die Nasen- oder Schwanzspitzen, aus dem Wasser führende Bibergänge die Schleichwege und Spur-Rinnen in der Entengrütze auf der Wuhle die Schwimmgänge der Wuhle-Kaimane. Einmal hielten wir (die Kinder mit einem gewissen Gruseln) sogar an, schauten 5 Minuten eine aus dem Wasser herausragende Wurzel an und fragten uns, ob der vermeintliche Wuhle-Kaiman sich zufällig vielleicht doch bewegen würde…

Ich weiß nicht was mich da geritten hat, aber ich hatte Spaß.

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Samstag, 23.09.2023

Der neue Akku für den Dyson hält für die ganze Wohnung. DIE GANZE WOHNUNG. Ich war hin und weg nach dem Saugen.


Vormittags auf den Wuhlespielplatz zum Sport machen gegangen. Die Kinder kamen mit und spielten währenddessen bzw. turnten mit meinen Gymnastikringen und dem Fitnessband. G klaute einem Eichhörnchen eine Nuss (garstiges Kind); anschließend hielt sie Eichhörnchen-Wache und schrie eine Krähe an (merkwürdiges Kind).


Bei Rückkehr war unser Wochenendbesuch– eine Freundin von Jott mitsamt ihren beiden Kindern– angekommen. Schnell duschen, dann gemeinsames Mittagessen. Im Anschluss stellten wir ihr das Konzept des „Kinderkinos“ vor– also das die Kinder nach dem Mittagessen einen Kinderfilm schauen können, während die Erwachsenen die Füße hochlegen (oder Kram erledigen).


Nachmittags machten wir allesamt einen Ausflug auf den Wuhlespielplatz, wo die Kinder ein bisschen spielten. J, M und ich nutzten die Zeit für ein kurzes Tischtennismatch, während G vor allem mit den Kindern von Jotts Freundin spielte und schaukelte. Nach einer guten Stunde waren die Gastkinder müde gespielt, wir gingen nach Hause. Ich verdingte mich als Träger für einen 5-jährigen und merkte auf den letzten Metern, dass das in Verbindung mit dem vormittäglichen Training vielleicht ein bisschen viel für den Rücken war.


Abends an den Rechner gesetzt und gespielt, während Jott und ihre Freundin die gemeinsamen Jahre Revue passieren ließen und sich auf den neusten Stand brachten.

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Freitag, 22.09.2023

Manchmal überkommts mich: Nach einer Crowdfarming-Mail über das Ende Mango-Ernte in Spanien mit sehr hübschen Mango-Bildern bestellte ich kurzentschlossen… Mangos. Viele Mangos. Nächste Woche sollen sie kommen. Ich freu mich ein bisschen (und sorge mich, wie wir dann 5 Kilo Mango wegfuttern sollen).


M wurde morgens auf dem Schulweg beim Überqueren einer roten Ampel erwischt. Die Mutter einer Mitschülerin von ihm sah ihn und rief ihm noch zu, dass er doch bitte warten solle– woraufhin er wohl nur „Es kommt aber nichts, da kann ich gehen“ antwortete und rüberlief.

Hrmpf.

Also mit dem Kind ein ernstes Gespräch über Verkehrsregeln und ihre Sinnhaftigkeit sowie über Verantwortung und Freiheiten gesprochen– dass er soviele Freiheiten hat und wir ihm viel zutrauen liegt unter anderem daran, dass wir ihm vertrauen besagte Verkehrsregeln einzuhalten. Er war am Ende vor allem genervt; ich hoffe er verhält sich in Zukunft richtig.


Wer an Kastanien vorbeigehen kann ohne sie aufzuheben werfe den ersten Stein.

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Donnerstag, 21.09.2023

Durch den Arbeitstag gewurschtelt. Weils gerad sehr ruhig ist, weitergebildet– d.h. Scrum-Podcast-Episoden zu mich umtreibenden Themen/Problemen gehört und daraus Lösungen/Strategien abgeleitet.


Nachmittags mit M zum Schwimmen gefahren. Während er trainierte, arbeitete ich im Schatten neben der Schwimmhalle die Themen ab, die ich mir für diese Stunde aufgehoben hatte.
Mittendrin (mal wieder) die Erkenntnis, wie großartig diese Flexibilität ist und wieviel sie möglich macht.


Bei Rückkehr Abklatsch mit L, die die Zwillinge von der Schule abgeholt hatte und sie den Nachmittag betreute. Als ich kam, lernte sie gerad für ihren Bio-Grundkurs, während die Zwillinge ihre Medienzeit genossen. Ich war ganz faszininiert, wie sie auf ihrem iPad mit dem Apple Pencil arbeitete– ich liebäugele damit, sehe aber für mich (noch?) keinen (echten) Use Case…


Der neue Akku für den Dyson kam heute an. Der Einbau funktionierte reibungslos, das anschließende Testsaugen lief wie mit Original-Akku. Ich werde ihn morgen mal auf Stufe 3 (höchste Saugkraft) testen und schauen, wie er sich schlägt. Solange er mehr als 20 Sekunden durchhält, ist der Wechsel ein Erfolg.


Abends in Loora AI & Elsa Speak (zwei Apps zum Englisch-Lernen) reingeschnuppert. Ich bekomm bei Instagram öfter Werbung dafür und war heute in the mood, beides auszuprobieren. Bei Elsa Speak konnte ich nach einem Assessment in einem Kurs zu einem selbstgewählten Thema (in meinem Fall Software Engineering) Wörter und Sätze nachsprechen und bekam sofort eine Wertung (sinngemäß „Du klingst zu 93% wie ein native“) sowie Aussprachehilfen angezeigt. Bei Loora AI gab es kein Assessment, dafür verwickelte mich die KI direkt in Smalltalk– ich musste tatsächlich frei sprechen, bekam thematisch passende Antworten und konnte mich so fünf Minuten (so lang war die Übung) mit Loora unterhalten. Aussprachehilfen gabs auch da, aber die waren nicht so einfach wahrzunehmen wie bei Elsa Speak– dafür ist das freie Sprechen halt super, denn genau daran hapert es bei mir. Mein passives Englisch (Lesen, Verstehen) liegt gemäß diverser Sprachtests bei B2/C1, aber mein aktives Englisch (Sprechen, freies Schreiben) liegt (gefühlt?) deutlich drunter.

Beide Apps setzen auf Gamification– es gibt Ranglisten, Streaks und In-App-Währungen wie Diamanten/Sterne. Find ich persönlich unnötig und eher nervig (Duolingo hab ich deswegen irgendwann gelöscht, es war mir zu nervig), aber vermutlich hilft es den meisten Leuten.

Ich muss mal schauen, ob und was ich damit mache. Interessant war es auf jeden Fall, da mal reinzuschnuppern und herauszufinden, wie die Apps funktionieren.

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Mittwoch, 20.09.2023

Jott brachte auf meine Bitte hin die Kinder morgens in die Schule. Ich nutzte die Zeit, um wieder eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz einzulegen. Das ist ziemlich cool, niemand ist dort, ich kann in Ruhe mein Training durchziehen und hab dank des Calisthenics-Klettergerüsts mehr Möglichkeiten als bei uns zu Hause/auf dem Hof.


Über die Bonzenwohnungen bei uns um die Ecke (Am Generalshof) aufgeregt. Da gibts 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit mehr qm als unsere Wohnung, bzw. generell Wohneigentum mit um die 8.000 EUR/qm– wer außer Investoren kann sich das leisten?

Währenddessen laufen unsere Suchaufträge für 5-Zimmer-Wohnungen ins Leere weil es entweder keine 5-Zimmer-Wohnungen gibt oder diese beinahe 1 Gehalt allein aufzehren.


Drama in Ms Klasse um die Frage, ob die Kinder Shampoo/Duschbad vor/nach dem Schwimmen benutzen sollen. Laut Schwimmlehrerin ja, laut Klassen-Erzieherin nein. Jetzt geht das hin und her, offenbar sollen Kinder die sich nicht mit Seife waschen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen und bekommen so eine schlechte Note und ach, es ging heute im Klassen-Chat ein bisschen hin und her.


Nächster Schritt zur Selbstständigkeit: M kaufte nachmittags allein im Saturn am Bahnhof Pokemon-Karten. Er kam in Rekordzeit wieder zurück, offenbar war er hin- und zurückgerannt.

Ich bin immer noch zwiegespalten zwischen „Er wird größer und braucht diese Selbstständigkeit“ und „Oh Gott, was da alles passieren kann“.


Abends die letzten 30 Spielminuten im Audiostream Union gegen Real im RBB festgehangen und mitgefiebert (Union verlor 1:0 durch ein Tor in der letzten Minute der Nachspielzeit).

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Dienstag, 19.09.2023

Ekel am Morgen: Im Gewürzregal krochen Maden rum. Während Jott auf den Balkon flüchtete, räumte ich die Gewürze aus, fand die Quelle des Befalls (eine offener Salat-Nuss-Mix, in dem die Nüsse bereits zu Nussmehl, Gespinst und undefinierbaren Klümpchen (Madenkacke?) verwandelt waren), sammelte Maden auf und überprüfte den Vormittag über immer wieder, ob noch irgendwo Maden hervorkrochen.

Unnötig zu erzählen (ich machs trotzdem), dass ich den Resttag stetig das Gefühl hatte, von irgendwas bekrabbelt zu werden.


Eine Eingebung gehabt und nach Englischkursen gesucht, die im Rahmen von Bildungsurlaub absolviert werden können. Fündig geworden und direkt mal ’ne Anfrage an meinen Team Lead gestellt– Bildungsurlaub steht mir zwar zu, aber ich würd mich natürlich sehr freuen wenn die Firma sich auch noch an den Kosten für so einen Kurs beteiligt. Das hätte auch unmittelbaren Projektnutzen und würde sich auch für die Firma lohnen (so meine Argumentation).


J hatte heute Besuch von einem neuen Freund aus seiner Klasse, mit dem er den Nachmittag über spielte. Wir forcieren das ein bisschen, damit die beiden möglichst viel und schnell Anschluss finden.


Während der letzten Tage meiner Erkältung vor gut anderthalb Wochen spielte ich auch wieder etwas WoW und nahm an den EinstiegsRaids teil. Das war teils chaotisch, teils unterwältigend (Zufallsgruppen halt), aber insgesamt doch sehr spaßig. Ich hätts aber nicht machen sollen– seitdem habe ich akute Raid-Vermissung und denk wehmütig an früher, als ich mit meiner Gilde wohlorganisiert an zwei Abenden die Woche die Welt vom Bösen befreite. Ich würd das wirklich, wirklich gern wieder machen– aber wenn ich an den benötigten Zeiteinsatz denke (2 x 3h pro Raid + Vorbereitungszeit für das Erlernen von Taktiken, Abstimmung, Aufwertung des Charakters…), wird das wohl eher nichts (rückblickend betrachtet war die investierte Zeit sowieso äußerst fragwürdig…).

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Montag, 18.09.2023

Nächtlicher Bettenwechsel mit G, sie hatte einen Alptraum und zog daher zu uns um. Mittlerweile bin ich ja schlau genug, direkt umzuziehen– so schlafen wir alle wesentlich besser.


Jott brachte die Kinder morgens zur Schule (Montags ist Schlepptag; Ranzen + mehrere Sporttaschen = Auto). Ich war also ab kurz vor halb Acht frei und nutzte die Zeit für eine Einheit Sport auf Wuhlespielplatz. Um 9 Uhr saß ich dann mit leicht zittrigen Gliedmaßen, aber frisch geduscht und sehr zufrieden, am Rechner.


M genoss seinen freien Nachmittag– Montags sind er und ich allein zu Hause, weil die Zwillinge beim Schwimmtraining sind– sehr. Auf die Frage, ob wir was zusammen machen wollen (Spielen, Tischtennis spielen gehen, was immer er möchte) verneinte er sehr diplomatisch– „Ich mach ja gern was mit Dir, Papa, aber gerad möchte ich lieber lesen und dann Lego spielen“. Sei es drum– ich nutzte die Zeit und scrummasterte (call me King of Verben erfinden) noch etwas vor mich hin, bis Jott und die Zwillinge zurück kamen.


Zum Tagesausklang eine Folge „The Rookie“ mit Jott.

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Sonntag, 17.09.2023

Ich bin ein Fuchs: Mir kam heute bei erneuter Beschäftigung mit der Staubsauger-Thematik die Eingebung, dass ein Original-Dyson-Akku zwar 100 EUR kostet– aber doch sicher kein No-Name-Akku! Also gesucht, einen offenbar passenden Akku für 40 EUR gefunden und direkt bestellt. Wenn der wirklich passt und der Sauger nach Einsetzen _nicht_ in die Luft fliegt, wäre das toll: Kabellos saugen ist nämlich schon ziemlich nice.


Nachmittags den Geburtstag meiner Mama in der Altstadt gefeiert. Das war schön, mal wieder beisammen zu sein. Die Kinder benahmen sich sogar recht gut, sodass wir sie nicht permament zur Ordnung bitten oder uns schämen mussten.

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Samstag, 16.09.2023

Inoffizieller Deal zwischen den Kindern und uns: Sie lassen uns Vormittags in Ruhe und können ihr Ding machen (d.h. bis zur Besinnungslosigkeit am Tablet hängen), gehen aber Nachmittags mit mir raus. Funktionierte so semi– die Jungs spielten zwar ausgiebig, aber G schaffte es trotz aller Möglichkeiten die sie so hat nicht, sich allein zu beschäftigen und kam alle Nase lang zu Jott und mir.

Trotzdem relativ viel administrativen Kram erledigen können.

Nachmittags Wuhle-Spielplatz. Die Kinder tobten herum und pflückten im Rudel Pflaumen von den Bäumen am Rand des Spielplatzes, während ich Sport machte und mich auspowerte.

Beim Gehen Abends von einer Rentnerin vom Balkon herunter aufgefordert worden, die Kinder doch leiser spielen zu lassen. Leute gibts… Wenn die Kinder nichtmal mehr auf dem Spielplatz die Sau rauslassen können, wo denn dann?