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Freitag, 15.09.2023

Den Arbeitstag wie vorhergesehen zum überwiegenden Teil in Terminen gehangen. Das war fordernd und knackig, aber auch sehr sehr interessant und lehrreich. Durch die Scrum-Master-Position lerne ich auch viel über Moderation, Teamdynamiken, Wissensvermittlung und, so nebenbei, Abläufe aus der Branche des Kunden.


Abends völlig geschafft und sehr erleichtert mit Jott auf die Couch geplumpst und alle viere von mir gestreckt.

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Donnerstag, 14.09.2023

M zog morgens vor allen anderen los: Er wurde zum Leistungsförderunterricht (Extra-Unterricht für Kinder, die im Unterricht sehr gut mitkommen) für Mathe und Deutsch eingeladen und stiefelte einigermaßen fröhlich gegen 7 Uhr los in die Schule.

Wir hatten im Vorfeld mehrfach über das Für und Wider mit ihm drüber gesprochen– er hat ja nun schon ein ganz schönes Pensum; und die halbe Stunde früher los ist auch nicht ohne– aber er wollte das machen. Schauen wir mal, wie es läuft.


Nach Rückkehr aus der Schule eine Sporteinheit auf dem Hof eingelegt. Die drei Wochen Pause machten sich bemerkbar, sowohl während des Trainings als auch danach.


Jott ist wieder größtenteils fit und hatte heute ihren ersten Bürotag seit dreieinhalb Wochen und ich somit meinen ersten Tag allein ohne Menschen zu Hause seit zweieinhalb Wochen. War uns beiden sehr recht.


Der Akku unseres vor beinahe genau drei Jahren gekauften Dysons macht mittlerweile nach gut 10 Minuten auf Stufe 2 (von 3) schlapp. Auf Stufe 3 hält der Sauger noch gute 20 Sekunden durch, bevor er ausgeht. Gar nicht mal so cool, wenn man den horrenden Preis bedenkt. Da hier größtenteils ich sauge und es mich unfassbar nervt, nach einem Raum eine Auflade-Pause einzulegen, brachte ich mich auf den neusten Staubsauger-Stand (… ich hab mir die drei, vier Sauger angeschaut die bei Amazon oft verkauft werden) und liegäugele nun mit einem beutellosen, aber dafür kabeligen, Sauger von Philipps.

Kurzzeitig hatte ich die Idee, den Akku vom Dyson zu ersetzen– aber neue Dyson-Akkus kosten einfach mal 100 EUR und dafür krieg ich eben einen neuen Sauger.


M war Abends völlig k.o.. Zusätzlich zum Leistungsförderunterricht und Schulschwimmen war er am Nachmittag auch noch zum Kindergeburtstag im Jump House und war dementsprechend einerseits überzuckert, andererseits eben müde gespielt. Kein Lesen mehr, sondern genauso frühes Zubettgehen wie die Zwillinge.


Haushaltspaul: Weil meine Poloshirts teils doch ziemlich verblasst aussehen (die sind gerade mal anderthalb Jahre alt!), färbte ich heute testweise zwei davon mit Textilfarbe. Das Ergebnis war super, sie sind nun wieder schön dunkelblau und sehen fast wie neu aus. Das freut mich sehr, Textilfarbe ist nämlich wesentlich günstiger als neue Shirts.


Abends die morgens in Sport investierte Zeit nachgearbeitet und mich auf den morgigen Tag vorbereitet. In meinem Scrum-Master-Projekt ist morgen ein Sprint zu Ende, wir werden daher wieder den Großteil des Tages in von mir facilitierten Terminen hängen. Ich freu mich– das ist zwar intensiv, macht aber Spaß.

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Mittwoch, 13.09.2023

Vorherrschendes Gefühl: Uggh


Den Großteil des Arbeitstages damit verbracht, mein Bild von der Organisation, den Projekten, Vorhaben, Strukturen des Kunden für den ich als Scrum Master tätig bin, zu vervollständigen. Viel mit Leuten geschrieben und gesprochen, viel gelernt. Ob und was ich damit anfangen kann, steht nun aber auf einem anderen Blatt.


Einen Arbeitsvertrag als Arbeitgeber unterschrieben. L ist ab sofort im Rahmen eines Minijobs bei uns angestellt. Das wird so auf ca. 3-4h die Woche hinauslaufen, in denen sie vor allem die Zwillinge betreuen wird.


Mit einer Kollegin festgestellt, wie schwierig wir es beide finden wenn in unseren Projekten/„der Arbeit“ kein klarer Pfad erkennbar ist, sondern wir uns Schritt für Schritt erarbeiten müssen ohne vorher zu wissen obs der richtige Schritt ist und ob er uns weiter voran bringt.


Für mich festgestellt, wie ich am Wochenende nach einigen Tagen Erholung wieder einigermaßen energiegeladen und positiv gestimmt war und wie dieses Gefühl nach drei Tagen Arbeit schon wieder weg ist.

Ich sags ja: Uggh.

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Dienstag, 12.09.2023

J ist weiterhin krank, zeigt aber deutliche Besserungsanzeichen– wenns so weitergeht, ist er morgen wieder fit für die Schule.

Ich holte beim morgentlichen Bringen von M und G Material mit ihm ab, dass Jott anschließend zu Hause mit ihm bearbeitete. Das ist das (sehr) fiese an der Schule: Es wird erwartet, dass Kinder trotz Krankheit am ersten Tag der Rückkehr alles draufhaben, was sie krankheitsbedingt verpasst haben. J und Jott machten ihre Sache gut, vor allem Jotts Geduld war bewundernswert.


„Auf Arbeit“ die Info bekommen, dass die Donnerstage ab Oktober verpflichtende Bürotage sind zu denen alle Mitarbeitenden ins Büro müssen. Meh.


M nahm Nachmittags am Vorschwimmen in seiner neuen Schwimmgruppe teil und machte seine Sache gut genug, um dort nun regulär 2x die Woche schwimmen zu dürfen.

In der Gruppe sind die Kinder, die sich ein bisschen mehr reinhängen, die ein bisschen besser schwimmen und bei denen die Trainer bestimmte Voraussetzungen für eine eventuelle Überführung in den Leistungsbereich erfüllt sehen.

Da M sehr gern in dieser Fortgeschrittenen-Gruppe schwimmen möchte, überlegten Jott und ich Abends wie wir das hinkriegen könnten. Zu zweit auf keinen Fall, wir benötigen sowohl Mithilfe von M (er wird relativ zeitnah allein von der Schule zum Schwimmen mit der Straßenbahn fahren müssen) als auch von L bei der Betreuung der Zwillinge.

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Montag, 11.09.2023

J ist krank und blieb zu Hause. Er hatte Halsschmerzen und leichtes Fieber und durfte sich heute ausruhen. G war daher in der Schule und Nachmittags beim Schwimmen auf sich allein gestellt, das war sehr ungewohnt für sie.


Kindermund: G spielt mit den Boxhandschuhen, mit denen J im Nurofon-Hoch „Boxtier“ gespielt hat (die Kinder ziehen dann Boxhandschuhe an und laufen wie Gorillas durch die Wohnung). Versonnener, leicht abwesender Blick, plötzlich die Frag in den Raum „Wen soll ich anboxen?“

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Sonntag, 10.09.2023

Eine sehr ruhige Kugel geschoben. Vormittags den gestern begonnenen Papierkram soweit es geht abgeschlossen und ein bisschen die Wohnung flott gemacht. Über Mittag am Rechner gespielt, während die Kinder einen Film schauten. Nachmittags gingen G und ich nach dem Vesper auf den Wuhlespielplatz, wo sie mit meinen Gymnastikringen herumturnte, ich ihr zuschaute uns las. M wollte nicht mitkommen weil er keine Lust hatte und J blieb zu Hause weil es ihm nicht gut ging.
Abends Netflix and Couch mit Jott, wir schauten weiter The Rookie.

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Samstag, 09.09.2023

Ich fühl mich wie ein Wrack. Meine rechte Schulter tut weh, mein linker Fuß ebenfalls. Die Erkältung ist noch ziemlich stark. Zum Glück bin ich kein Nutztier, sonst wäre das mein Ende.


Jott und ich diskutierten die Tage über unsere Wohnsituation und skizzierten persönliche Zukunftspläne: Ich fände es gut, wenn die Kinder ab Einsetzen der Pubertät eigene Zimmer bekommen– auch um den Preis, dass wir Eltern ggf. unser Schlafzimmer räumen. Wir könnten z.B. im Wohn-Ess-Bereich eine Trennwand einziehen und dann dort schlafen. Dadurch wäre die Küche kleiner und wir hätten kein Wohnzimmer mehr, aber damit könnten wir uns, glaube ich, schon arrangieren.
Für Jott hingegen wäre es okay, wenn die Kinder sich bis Auszug das Zimmer teilen (war bei ihr auch so, sie fand es offenbar okay); einen von mir skizzierten Umbau lehnt sie ab.
Ich hab beim Teilen des Zimmers die Sorge, dass die irgendwann gewünschte und benötigte Privatsphäre auf der Strecke bleibt. Zum einen brauchen die Kinder irgendwann ihre eigenen Höhlen wo nur sie herummuffeln können, zum anderen wird das Einladen von Freund:innen so massiv erschwert.
Zum Glück haben wir noch Zeit bis es soweit ist. Und vielleicht finden wir ja bis dahin eine bezahlbare 5-Zimmer-Wohnung (lol).


Mein bislang ~35 Tage dauernder Streak in Todoist ist zu Beginn der Woche wieder gerissen. Ich hatte es schlichtweg versäumt, den Urlaubsmodus einzuschalten. So’n Mist, blöde Erkältung.


Kindermund: „Siuuuu Mann!“ – M hängt mit Kindern ab, die sehr enthusiastisch Fußball spielen, und hat nun Cristiano Ronaldos Siegesschrei übernommen. Seit kurzem hören wir das also sehr, sehr oft…


Meine Eltern haben sich erstmals mit Covid angesteckt. Sie sind zwar mehrfach und aktuell geimpft und geboostert, schlecht gehts ihnen trotzdem. Die übrigen Gäste der Einschulung sind alle fit, daher hoffen wir, dass sie wenigstens nicht auf der Einschulungsfeier angesteckt haben.


Nachmittags ließen wir Jott zu Hause schlafen und gingen zum Vesper Eis essen. Beim anschließenden Spielen auf dem Wuhlespielplatz pflückten die Kinder Mirabellen, die wir auf dem Nachhauseweg gemeinsam aufaßen.

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Dienstag, 05.09. – Freitag, 08.09.2023

Dienstagmorgen krank gemeldet und nach dem Kinder in der Schule abliefern direkt wieder ins Bett gelegt. Bis Mittags geschlafen, dann noch kranker gefühlt als vorher.


Auf dem Schulweg trotzdem ein Foto vom ersten gemeinsamen „normalen“ (Montag zählte nicht, da fuhren wir ja Auto) gemacht. Jetzt sind sie schon so groß!


Jott gings ebenfalls schlecht, wir koma-ten so durch den Tag.

Mittwoch schleppten wir uns beide zum Arzt. Mein Covid-Test ist weiterhin negativ, ich habe „nur“ eine stinknormale Erkältung. Fühle mich aber wie gerädert. Jott hat offenbar eine Seitenstrang-Angina. Unsere Ärztin sagte, dass trete mittlerweile öfter nach einer Covid-Erkrankung auf.
Generell empfand Jott ihre diesmalige und insgesamt zweite Covid-Erkrankung als deutlich unangenehmer und schwerer als die erste im vergangenen Jahr.

Die Tage über viel ausgeruht (Kinder wegbringen – Porridge frühstücken – wieder schlafen gehen) und mit Jott auf der Couch gehangen (wir haben „The Rookie“ angefangen).

Die Kinder waren recht unbeindruckt davon, dass wir beide krank sind– sie waren weder rücksichtsvoll noch einfacher zu handhaben. Vielleicht müssen sie dafür noch älter werden. War auf jeden Fall sehr unschön bzw. schwierig.

Mittlerweile fühl ich mich zumindest nicht mehr ganz so krank wie Anfang der Woche; und auch Jott geht es dank verschriebener Antibiotika vom Arzt besser.

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Montag, 04.09.2023

Jott ist wieder negativ, berichtete aber– nachdem sie sich seit Ende vergangener Woche eigentlich recht fit gefühlt hatte– über Halsschmerzen und erneute Abgeschlagenheit.


Wir brachten die Kinder heute mit dem Auto zur Schule:

Die Zwillinge hatten direkt einen Hammer-Tag: Erst ihr erster richtiger Schultag und dann am Nachmittag Schwimmen in der höheren Gruppe. Dementsprechend bepackt waren sie heute.

Als sie Abends nach Hause kamen, waren sie noch erstaunlich munter– G war zwar ziemlich hangry, aber ansonsten genau wie J fit. Unverwüstliche Kinder.


M hatte im Gegensatz zu seinen Geschwistern frei und nutzte den Nachmittag zum ausgiebigen Spielen. Fand er, glaube ich, ganz gut.


Im Gegensatz zu gestern fühlte ich mich nicht mehr angeschlagen, sondern ab Nachmittag krank. Die Augen tränten, der Kopf tat weh, ich war völlig abgeschlagen/matschig und konnte mich kaum noch konzentrieren. Ist der seit x Tagen schlummernde Infekt dann wohl doch rausgekommen.
Der Abends durchgeführte Covid-Test ist negativ– das scheints also nicht zu sein.

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Sonntag, 03.09.2023

Viel Medienzeit für die Kinder, damit sie uns in Ruhe lassen und wir entspannen können. Funktionierte zumindest Vormittags einigermaßen gut. Nachmittags musste ich dann doch wieder mit ihnen raus, weil sie ansonsten die Wohnung zerlegt hätten. Wir gingen also für anderthalb, zwei Stündchen auf den Wuhlespielplatz, wo sie sich austoben konnten während ich erst ein bisschen las und anschließend mit J und M Tischtennis spielte.


Jotts Isolation hat mit überstandener Einschulung ein Ende. Sie trug zwar noch eine Maske, aber beim gemeinsamen Essen legte sie die natürlich ab. Schauen wir mal, was wird.


Mit zunehmenden Tagesverlauf ganz schön k.o. und angeschlagen gefühlt.