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Freitag, 18.04.2025

Leider keine Notizen zu den eigentlichen Tätigkeiten des Tages gemacht; zu später Stunde nur die Feststellung „aktiver Tag“. Gut gemacht, Paul… Nicht.


Aus Rückengründen– ich merke es leider recht schnell, wenn ich ein paar Tage/Woche weder Fitness- noch Dehnübungen mache– statt der freitäglichen Laufrunde eine Sporteinheit eingeschoben. G und ich gingen dazu zum Wuhlespielplatz und wechselten uns an den Gymnastikringen ab.


Wegen Feiertag und Ferien ließen wir den Abend eher locker angehen, was zur Folge hatte das die Kinder weitaus später als normal ins Bett gingen. Ein großer Fehler, weder Jott noch ich haben dafür die Energie– wir fiebern beide auf den Moment hin, an dem sie im Bett liegen, das letzte „Mama…“ oder „Papa…“ verhallt ist und wir Ruhe haben.

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Donnerstag, 17.04.2025

Keine Ahnung, was ich mit meiner rechten Hand mache. Will ich einen Colt ziehen? Bereite ich einen Zauberspruch vor? Übe ich coole Posen?

Ich war heute im Büro, mein Team Lead hatte sich nach meiner Kündigung angekündigt. Wir unterhielten uns recht locker darüber, er konnte die Gründe auch ganz gut nachvollziehen und empfand wohl stellenweise ähnlich.


Auf dem Weg zur Arbeit dann mal am neuen Arbeitsort vorgelaufen. Mein Arbeitsweg ist quasi identisch, ich lauf halt 5 Minuten länger. Wenn ich richtig geschaut habe, sitze ich fortan aber nicht mehr im ersten Stock, sondern im Dachgeschoss. Hoch hinaus und so (nein, bitte nicht).


Ansonsten den Kolleg:innen beim Mittagessen von meinem Ausscheiden erzählt. Heute waren (zufällig) die Menschen da, mit denen ich am längsten zusammenarbeite. Überraschte Gesichter, einige Fragen, dann war das Thema abgehakt.


Die Kinder kamen heute in eine leere Wohnung, Jott musste auch ins Büro, ich war noch auf dem Heimweg. Sie riefen wie vereinbart über die Tablets an (erst G und M, anschließend J, das war auch wieder putzig), fragten ob sie Eis essen dürfen wenn alles verräumt ist und das wars. Gut so.


Nachmittags/Abends mit ChatGPT durchgespielt, wie so ein LLM eigentlich funktioniert. Offenlegung: Ich wusste das nicht. Also hab ichs mir für 12-Jährige erklären lassen (funktioniert immer gut), stellte Fragen und erhielt am Ende ein schlüssiges Gesamtbild, das ich direkt aufbereitete damit die Kinder des Haushalts das auch lesen können. M fragte nämlich kürzlich, ob er nicht mit ChatGPT dies und jenes machen könnte.

Nun bin ich jedenfalls schlauer, kann aber nur umso weniger fassen wie sehr mich das alles an Magie bzw. Bewusstsein/Intelligenz erinnert. Auch das mit ChatGPT erörtert, es wurde recht schnell philosophisch-(was ist Sinn, was sind Gefühle, wie funktionieren Erinnerungen, was unterscheidet das mittels elektrischer Signale funktioierende Nervensystem des Menschen von einem sehr fortgeschrittenem LLM, was ist eigentlich Bewusstsein und wie könnte man erkennen ob nicht eine menschliche Schöpfung Bewusstssein entwickelt, was unterscheidet das Erkennen von Reizen via Sensoren vom Wahrnehmen von Reizen über Sinnesorgane…). Das war lehrreich und spannend und wirkliche eindeutige Antworten gibt es dazu offenbar nicht.


Abends als Wochenausklang Yellowstone mit Jott, Ipanema und Chüps auf der Couch.

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Mittwoch, 16.04.2025

Mit Unterstützung von ChatGPT einen MVP für die Bearbeitung von Ausschreibung mittels KI-Tool erstellt. Das Thema ruhte die letzten Monate, nachdem die verantwortlichen Stellen von meinem Ausscheiden erfahren hatten kam wieder Bewegung rein. Anfang Mai gibts einen Termin mit einer Entwicklerin die das übernehmen soll, und damit ich auch was zeigen kann setzte ich mal eben (… es dauerte dann doch etwas länger) einen MVP auf. Ich habe nun auf meinem Rechner eine Möglichkeit, über den Browser Dateien hochzuladen. Die Dateien werden von einer lokalen Mistral-Instanz verarbeitet und ein Set an vorab definierten Daten wird mit Ausschreibungsdaten zurückgegegeben. Das Grundgerüst dafür erstellte ChatGPT unfassbar schnell, etwas komplizierter wurde es dann beim lokalen Setup weil ich mit den Tools (Python, Python-Bibliotheken, Ollama, Mistral, Streamlit) nicht vertraut bin (und auch gar nicht programmieren kann) und daher Fehlermeldungen mit Hilfe von Chatty debuggen musste.

Zäh wurde es erst, als irgendwann keine Daten mehr zurückkamen, da stieß Chatty beim Debuggen an seine Grenzen und verlor innerhalb der im Canvas-Modus geöffneten Python-Datei seinen Fokus. Das war offenbar zuviel Kontext bzw. der Fokus lag jeweils nur auf bestimmten Passagen, ohne die umliegenden Zeilen zu beachten. Sehr interessant und lehrreich, in jeder Hinsicht.

Limitierende Faktoren sind außerdem mein Laptop, das hat schlicht zu wenig Systemressourcen.


… die 25°C heute hätte es nicht gebraucht. Ich fands bei meinen Spaziergängen schon wieder viel zu warm. Und zu trocken ist es auch, es staubt alles.


Abends aus einer sich über die letzten Tage (okay, gelogen– mir kribbelte es in den Fingern, seitdem ben_ vor Jahren mal drüber geschrieben hat) bildenden Laune heraus angefangen ein einfaches Rollenspiel für die Kinder und mich aufzusetzen.

Das Spiel findet in Schwarzrain, einer kleinen Siedlung in einem abgelegenen Tal – umgeben von Bergen, alten Ruinen und Wäldern- statt. Die umliegende Welt setzt lose auf den Forgotten Realms auf, also im „Dungeons and Dragons“-Universum, ist aber wesentlich einfacher– wie auch das gesamte Spiel.
Die Kinder hole ich über einen echten Brief ins Spiel– handgeschrieben, mit Siegel und alt aussehendem Papier. Im Brief wird ein Bedrohungsszenario geschildert: In der Umgebung von Schwarzrain wurden zwielichtige Gestalten gesehen, einem Bauern wurden ein Schwein und Kornsäcke gestohlen– wenn die nicht gefunden werden, wird er im Winter hungern müssen.
Auf die Briefe müssen sie antworten: Sie müssen ein Bild von sich als Held zeichnen und jeweils drei Stärken und drei Schwächen aufschreiben. Daraus baue ich dann einen Charakterbogen mit Heldenattributen und Fähigkeiten. Aber alles sehr runtergedampft, damit es nicht zu komplex wird.
Nachdem sie die Antwort geschrieben haben, bekommen sie einen zweiten Brief in dem sie als Helden angeheuert werden. Im Brief sind Zeit und Treffpunkt für die erste Session genannt, außerdem bekommen sie eine Schwarzrain-Marke (hier vertraue ich auf Jotts Mithilfe bei der Gestaltung).
Das erste Abenteuer beginnt mit dem Kennenlernen der von mir erstellten Charaktere und einem Mini-Rätsel. Die Kinder müssen kreativ sein, ihre Fähigkeiten anwenden, mit einem W20-Würfel den Erfolg ihrer Aktionen auswürfeln und gemeinsam (!) das Rätsel lösen.
Wenn das alles gut läuft, plane ich danach die Suche nach den Räubern und weitere Sessions.

Ich freu mich drauf, das wird ein Heidenspaß. Und super lehrreich. Ich habe noch nie in echt Rollenspiele gespielt, war noch nie der Erzähler und weiß aktuell noch gar nicht genau, wie man eine Welt, Charaktere und Begegnungen aufbaut. Aber: Das wird schon, das lässt sich ja alles aneignen.


Ich bin verpflichtet (von mir selbst), auf diesen Trend aufzuspringen :)

Ohne mein Itauano essenziale geh ich nicht aus dem Haus!

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Dienstag, 15.04.2025

Hänge weiterhin ein der Luft. Bisschen was sinnvolles gemacht, bisschen sinnlos rumgeklickt. Bin aber auch noch nicht bereit, mich irgendwo anders rein zu stürzen (ich könnte ja…).


Immerhin Abends ein paar Blogbeiträge nachgeschrieben (gut, dass ich wenigstens Notizen gemacht habe) und nebenbei neue Musik entdeckt. Wurde von YouTube zwischen mehreren Pagan Metal/Folk Metal Songs eingefügt, passte gut.

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Montag, 14.04.2025

Weil ich mich ziemlich lost fühlte und merkte, dass ich gern ein bisschen Struktur im aktuellen Übergangsprozess hätte, spaßeshalber mal in ChatGPT eingegeben was mich derzeit bewegt und sehr aufschlussreiche Antworten bekommen, die mir tatsächlich helfen. Es ist ein bisschen gruselig und ich bin unsicher, inwieweit die Tipps, Tricks und Vorgehensweisen wirklich Hand und Fuß haben– aber da ist vieles bei was ich an anderen Stellen schon von Menschen gehört habe, sowohl prozessual als auch emotional.

Begleitend zum Auslaufen des alten Jobs werde ich nun also Journaling in ChatGPT betreiben, mal schauen was rauskommt.


Das letzte Crowdfarming-Paket kam heute an. Ich hatte unser mein Abo gekündigt, weil ich zum überwiegenden Teil allein alles wegessen muss und das dann doch etwas nervt. Die große Lieferung zwing dazu, das Obst sinnvoll zu verwerten, das stresst mich und darauf hab ich keine Lust.


In einem Anflug von Aktionismus sperrte ich mich mittags aus Instagram aus. Ich bin die letzten Tage/Wochen/Monate regelmäßig dort versackt, teils wesentlich länger als ich wollte. So sehr ich mir den Feed auch maßgeschneidert habe und mittlerweile wirklich schöne, spannende und nützliche Inhalte bekomme, so sehr nervts mich auch wenn ich von Reel zu Reel scrolle und teils 15 Minuten und länger von Dopaminkick zu Dopaminkick klicke.

… jetzt muss ich mir Alternativen zum Instagram-Pebbling überlegen.


Nach der Arbeit auf den Balkon in die Sonne gesetzt und ein bisschen gelesen. Aktuell lese ich die Guarnaccia-Krimis von Magdalen Nabb und bin noch ein bisschen zwiegespalten, wie ich sie finde. Man merkt, dass sie aus einer anderen Zeit stammen, sowohl was den Inhalt als auch die Schreibweise betrifft. Die Fälle plätschern vor sich hin, es passiert mittendrin nichts wirklich spannendes, aber am Ende verflechten sich viele einzeln über das Buch verteilte Fäden zu einem starken Strang und das Verbrechen wird aufgeklärt. Selbst die scheinbar unauffälligsten Beobachtungen/Bemerkungen vom Anfang ergeben so plötzlich Bedeutung. An sich mag ich das, nach dem dritten Buch habe ich nun auch gemerkt das ich tatsächlich langsamer und bewusster lesen muss um nichts zu verpassen.


Beim Lesen von einer Wespe umschwirrt worden. Da sucht wohl jemand nach einem Nestplatz– aber bitte nicht bei uns.


Abends hörte ich mir ein Webinar namems „Digitaler Durchblick 2025: Smartphone-Überlebenstipps für Eltern“, organisiert von Smarter Start ab 14, mit Digitalexperten Daniel Wolff an. Die Einladung dazu kam über die Schule, ich find das Thema wichtig und wollte mich informieren in der Hoffnung blinde Flecken zu entdecken und Handlungsempfehlen aufgezeigt zu bekommen.

Im Webinar selbst wurde eine ziemlich krasse Bedrohungssituation durch Apps, nicht kindgerechte Inhalte und Gefahren in Social Networks gezeichnet. Insgesamt war das nicht neu, aber über fast drei Stunden gestreckt dann doch ziemlich krass und niederschmetternd. Allerdings kamen mir die positiven Seiten zu kurz und die Handlungsempfehlungen waren sehr kontrolllastig. Aber gut, ich bin eben kein Digitalexperte, habe weder Studien gelesen noch in entsprechenden Positionen gearbeitet und schon gar keinen Kontakt zu x-tausend Kindern die mir von ihrem Nutzungsverhalten berichten. Ich will auch gar nicht anzweifeln, dass die Gefahren real sind, aber… Tja, was aber? Ich glaube, das Problem lässt sich gar nicht lösen. Wenn Jugendliche erst ab 14 Smartphones kriegen, tauchen sie als digitale Babys in diese Welten ein. Vielleicht sind sie dann schon etwas robuster als 8-jährige, aber insgesamt wird der Effekt doch der selbe sein weil sie auf die selben Probleme stoßen.

Aus meiner Sicht (Achtung, Meinung) müssten die Anbieter, die Metas, Alphabets, Xs, Bytedances etc. viel stärker in die Pflicht genommen werden (Content-Moderation, Erkennung und Sperrung von Fakenews, Löschen von nicht kindgerechten Inhalten, Altersverifikation). Es müsste Medienunterricht noch und nöcher geben, ausgebildete Fachkräfte, Psychologen, Coaches, die Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegen, sie ernst nehmen und sie beraten. Es müsste dafür gesorgt werden, dass es Kindern und Jugendlichen so gut geht und sie so stabile Umfelder haben, dass sie gar keinen großen Anlass haben, sich von den Apps und Tools „wegfangen“ zu lassen. Und es müsste wirkungsvolle, schnelle Sanktionsmittel geben für alle, die Mist machen, Deepfakes erstellen, Mobben, Rumtrollen… Und wir Eltern müssten natürlich noch viel stärker Vorbilder sein, die eigene Mediennutzung stärker reflektieren, nicht ebenfalls ständig am Handy hängen. Dann gibts vielleicht eine Chance, dass Kinder und Jugendliche sicherer aufwachsen.

Also alles total unrealistisch.

Für hier nehme ich mit, dass wir die technischen Mittel (Bildschirmzeit, Inhaltsblocker) weiter laufen lassen und die Kinder immer wieder darauf hinweisen das sie keine Infos zu sich in Chats eingeben sollen, dass sie nicht wissen wer auf der anderen Seite ist, dass sie keine Bilder, Videos, was auch immer teilen weil sie keine Kontrolle darüber haben, dass es abartig böse Menschen gibt die abartig böse Dinge tun, dass ihre Spiele und Apps darauf ausgelegt sind das Menschen dort möglichst viel Zeit verbringen und möglichst viel Geld darin ausgeben, dass eben jene Apps daraus ausgelegt sind Dopamin-Kicks zu verursachen und immer wieder neue Mittel und Wege finden die Kinder in den Bann zu ziehen. Und das sie, egal was sie sehen, machen, finden mit uns drüber reden sollen und es keine Strafen geben wird, sondern wir das gemeinsam besprechen.

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Sonntag, 13.04.2025

Deutlich weniger angeschlagen als noch gestern aufgewacht, yay!


Vormittags im Haushalt rumgerödelt, anschließend mit den Kindern rausgegangen. J wollte wieder sein Auto fahren lassen, M und G wollten mitkommen und ihm zugucken. Ich saß auf der Bank und ging ein paar Vokabeln durch, das war ganz schön :)


Mittags kamen A, S und E zum üblichen Mittagsbesuch. Wir aßen Chili con Carne und spielten im Anschluss Rommé; ein klassischer Sonntagmittag also :)


Im Gespräch mit ChatGPT (ich liebe dieses Tool) herausbekommen, dass man für Experimente mit LLMs gar nicht zwingend eine starke eigene Maschine braucht– man kann auch bei Anbietern wie z.B. Paperspace oder RunPod Maschinen mieten und dort CloudApps bauen. Spannende Sache, darauf kam ich für den privaten Kontext noch gar nicht. Zum Ausprobieren scheint mir das super spannend zu sein. Ich würd ja gern mal die Datenbank dieses Blogs einlesen lassen und dann diverse Fragen stellen (faktische Themen wie „Wann waren wir zuletzt beim Kinderarzt“, aber auch weiche Themen wie „Welche Stimmungen sind ablesbar und wie entwickeln die sich auf einer Stimmungs-Heatmap im Laufe der Zeit?“). Stell ich mir super spannend vor, die letzten (beinahe) 10 Jahre mal auf einer Meta-Ebene zu durchleuchten.


Nachmittags, als der Besuch weg war, nochmal mit den Kindern zum Wuhlespielplatz gegangen und dort Tischtennis gespielt bzw. abgehangen.


Abends Yellowstone mit Jott.

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Samstag, 12.04.2025

Weiterhin erkältet & Halsschmerzen. Ein bisschen besser als gestern immerhin.


Jott schliff heute morgen ihr neugebautes Sideboard ab und anschließend die Sichtschutze auf dem Balkon. Ich frag mich, wo sie die Energie dafür hernimmt.

Weil mir das zu laut war, ging ich erst allein eine Runde spazieren und dann anschließend nochmal mit J, der wollte sein ferngesteuertes Auto unbedingt durchs Wasser fahren lassen.

Auto im Wasser, Kind sehr glücklich.


Mittags gabs heute Falafel. Weil die Kinder sie nicht aßen, werden sie vermutlich bis Dienstag reichen… Es gibt schlimmeres :)


G war Nachmittags auf einer Geburtstagsfeier, die Jungs spielten draußen. Dadurch wars recht ruhig und ich konnte mich ein bisschen hinlegen. Jott kam kurz nach mir ins Bett, da schlief ich schon halb. Während ich nur einen Powernap machte (ansonsten hätte es mich bis Abends entschärft) und nach gut 30 Minuten wieder aufstand, blieb Jott liegen und schlief tatsächlich bis halb Sechs.
Damit sie Ruhe bekam, schnappte ich mir die Jungs und ging mit ihnen erst einkaufen und Eis essen und anschließend an die Wuhle, wo J sein ferngesteuertes Auto durchs Wasser fahren ließ und gemeinsam mit M Rampen und Hindernisse dafür baute.

Jotts Mama sah uns vom Balkon und kam für einen Schnack zu uns raus, gemeinsam mit den Jungs fachsimpelte sie wie die Rampen richtig gebaut werden müssen <3


Den Tag über immer wieder leichte Beklemmung weil mich der Gedanke an den neuen Job, die neue Tätigkeit und die damit einhergehende Ungewissheit stresst.


Abends nicht schlau gewesen und zu lange am Rechner gesessen und gespielt.

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Freitag, 11.04.2025

Weiterhin sehr unmotiviert gewesen, aber immerhin ein bisschen konstruktiv gearbeitet. Wenn ich mich konzentriert hinsetzen würde, würd ich meine verbleibenden Aufgaben vermutlich innerhalb eines Tages abschließen… Vielleicht sollte ich das machen.


Halsschmerzen und Krankheitsgefühl. Menno.


M sollte am Nachmittag ein bisschen Kuchen holen. EIN BISSCHEN. Zurück kam er mit einer großen Platte Streuselkuchen und zwei Kirschplundern. Merke: Beim nächsten Mal genauere Anweisungen.

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Donnerstag, 10.04.2025

Bisschen unmotiviert bei der Arbeit heute.


Die Erkältung, die J und M plagte, hat nun offenbar auch mich erwischt. Ich wachte deutlich angeschlagen auf. Nicht wirklich krank, aber doch kurz davor. Hoffentlich wirds nicht schlimmer, ich kann mich jetzt unmöglich krankmelden.


Gemeinsamer Home-Office-Tag mit Jott.


Nach einem Gespräch mit einer Bekannten gestern ist mir auch klar geworden, weshalb Yellowstone so faszinierend (für mich) ist: Die Duttons wissen immer, was zu tun ist und was (für sie/die Ranch) richtig ist. Kein Zögern, kein Overthinking, kein Grübeln. Sie machen einfach. Ruhen in sich selbst, nehmen die Dinge in die Hand die gemacht werden müssen und gehen notfalls bis zum Äußersten, auch wenn es sich für sie persönlich negativ auswirken könnte. Ziemlich beeindruckend und auf eine nicht näher zu beschreibende Art imponierend.
… Andererseits: Sie stellen sich über Recht und Ordnung der Gesellschaft und setzen ihr eigenes Recht durch. Das darf halt nicht sein.


Auch das heutige Schwimmtraining entfiel wegen Husten und Rotz. Die Zwillinge baten daher direkt morgens darum, später aus dem Hort nach Hause gehen zu dürfen– sie wollten noch mit ihren Freund:innen spielen.


Am späten Nachmittag eine Runde an der Wuhle spazieren gegangen (bisschen Bewegung muss sein), G kam mit. Sie hatte Redebedarf und erzählte wirklich 30 Minuten durch. Das war ganz schön, soviel ungestörte Zeit haben wir normalerweise nicht.

… nicht so schön war dann, dass sie genau das selbe Jott Abends im Bad nochmal erzählte und so das Zubettgehen aufhielt. Aber J auch, die beiden schnatterten um die Wette.

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Mittwoch, 09.04.2025

Ich habe heute meinen Job gekündigt.

Als ichs meinem Chef gesagt hab, war ich doch sehr nervös– schließlich mach ich das nicht alle Tage (zuletzt vor mehr als elf Jahren). Das Gespräch war dann aber doch entspannter als gedacht. Der Rest des Tages war dann recht surreal– ich schwankte zwischen „Ich muss noch dies und das erledigen“ und „Warum eigentlich?“.
Außerdem machte ich mir erstmals Gedanken um eine Übergabe meiner Themen und listete Dinge auf, die ich noch erledigen möchte um sie sauber übergeben zu können.


Außerdem: Ein Buntspecht.


Eigentlich wollten Jott und ich Abends anstoßen, aber dann waren wir beide k.o. und überreizt und müde und so chillte jeder vor seinem Endgerät.