Ein dicht getakteter Samstag. Nach dem Frühstück fuhren Herr Schnuffke und ich mit der Straßenbahn zum Friedrichshagener Alnatura-Laden und kauften Kleinkram ein, während Jott einen Marmorkuchen für Sonntag buk. Als wir wieder zu Hause waren gab es ein schnelles Mittagessen für Herrn Schnuffke, dann machten wir uns bereit für den Aufbruch zur Babymania-Babymesse im FEZ in der Wuhlheide. Wir hatten im Vorfeld davon mitbekommen, fanden die angebotenen Workshops zum Teil sehr spannend und beschlossen, uns das einfach mal anzusehen. Mit von der Partie waren die Nachbarn von oben mit ihrem kleinen Sohn. Mit denen wollten wir uns schon lange wieder treffen, mussten die Termine aber immer wieder aus diversen Gründen aufschieben. Am Samstag kam aber zum Glück nichts dazwischen und so fuhren wir zur Babymesse.
Im Programmheft steht als Hinweis zu den Workshops, dass die Teilnehmerzahl begrenzt sei und man sich doch bitte Platzkarten reservieren solle. Als wir gegen 14 Uhr dort ankamen, mussten wir leider erfahren das bis auf ganz wenige, für uns uninteressante Workshopws, keine Platzkarten mehr verfügbar waren. Und ich hatte noch am Vorabend mit Jott gewitzelt, dass ich pünktlich zur Eröffnung ins FEZ fahren und Platzkarten reservieren würde, also quasi wie die Menschen die mit Handtüchern Poolliegen reservieren… Hätte ich das mal gemacht.
Die Messe war aber auch so interessant, diverse Aussteller informierten und zeigten ihre Waren. Ich erfuhr einiges über den Brodowiner Ökokorb (mit einem Biokistenabo liebäugele ich seit einiger Zeit), wir kauften super schöne, leuchtend rote Schuhe für Herr Schnuffke (die ich noch ein wenig runterhandeln konnte weil die Farben nicht so kräftig waren wie beim Ausstellungsstück) und informierten uns über Reboarder-Kindersitze.
Nach dem Rumlaufen ließen wir die Kinder noch im Bällebad spielen (Herr Schnuffke war begeistert, hätte ich gar nicht gedacht- ich nahm an, dass er zu klein für die Plastebälle sei, aber er fand es großartig inmitten der Bälle zu liegen, alle nacheinander hochzunehmen und sich darunter begraben zu lassen), aßen ’ne Brezel und machten uns auf den Heimweg. Wir mussten noch einiges vorbereiten, denn für den Abend hatten wir die Nachbarn von oben zu Brettspielen, Essen und Unterhaltung eingeladen- und Falafelburger und Mango-Salat machen sich bekanntlich nicht von selbst.
Der Abend selbst war sehr schön, wir spielten eine Runde Takenoko, aßen und tranken und erzählten. Ab ungefähr 23 Uhr veranstalteten Herr Nachbar von oben und ich einen Gähnwettbewerb (wir müssen beide so sehr früh aufstehen), während die beteiligten Damen deutlich fitter waren.
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Heute, am Sonntag, besuchten wir nach relativ langer Zeit wieder meine Eltern. Auf der Anfahrt hielten wir kurz bei einem befreundeten Pärchen an, hinterließen eine Kleinigkeit für ihr im Dezember geborenes Baby und verabredeten uns zum gemeinsamen Kaffeetrinken am einzig freien Wochenende Mitte/ Ende März.
Bei meinen Eltern dann das übliche Programm: Essen, erzählen und Herrn Schnuffke von den Großeltern bestaunen und bespaßen lassen. Auch hier fremdelte Herr Schnuffke anfangs etwas (wie neulich in Magdeburg), fing sich aber recht schnell wieder und war die restliche Zeit des Besuchs sehr fröhlich und ausgeglichen.
Auf der Rückfahrt durfte ich diverse Male meine Soloversion von „Der Kuckuck und der Esel“ zum Besten geben, da Herr Schnuffke weiterhin nicht gern müde im Dunkeln Auto fährt.
Abends wurde das Kind ins Bett gebracht- auf Grund der schon fortgeschrittenen Zeit und akuter Übermüdung ohne Baden-, die Küche von den Resten des gestrigen Gelages gesäubert, das morgige Frühstück vorbereitet und endlich mal wieder der Bart gestutzt (ich bin dadurch drei Kilo leichter, juchhu!).
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Ein schönes Wochenende.
