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Journal Dienstag, 25.9.2018

Die Kinder müssen auf den Vollmond reagieren, anders kann ich mir die Nacht und den Morgen danach nicht erklären. Beide waren von ausgesuchter Scheißigkeit, ich war schon lange nicht mehr so froh als wir alle aus dem Haus waren. Jott hatte leider den Zonk, die musste die Brut noch in die KiTa fahren…

Im Büro zwischen zwei großen Themen rotiert, viel Abstimmung mit Kollegen und Kunden. Am Ende des (Arbeits-)Tages musste ich eine ungeheuer wichtige PowerPoint-Präsentation basteln/ erweitern, das sind auch so Premieren die keinen Anlass zum Feiern bieten.

Erkältungstechnisch war heute ein ganz guter Tag, die kalte klare Luft half sehr.

Auf dem (verspäteten) Heimweg (die PowerPoint-Präsentation war widerspenstiger als erwartet) innerhalb von kürzester Zeit umgestiegen: Zwei Minuten zwischen Ausstieg U2 und Einstieg S3 am Alex (d.h. aus dem Untergrund ins Obergeschoss- im Berufsverkehr!). Meine Biographie wird unter dem Titel „Der Mann, den sie Rennpferd nannten“ die Bestsellerlisten stürmen.

Danach aus dem letzten Loch gepfiffen.

Den Abend wider Erwarten einigermaßen gut über die Runden gebracht, 19:30 Uhr schliefen die Kinder und der Haushaltskram war erledigt (bzw. geflissentlich ignoriert). Jott und ich genossen die Ruhe sehr.

Was schön war: Die Kummer und Sorgen vertreibende Quarkecke am Morgen zum ersten Kaffee im Büro.

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Journal Montag, 24.9.2018

J kletterte am Sonntag Morgen übrigens aus seinem Bett und lief „Paaapaaaa“ rufend durch die Wohnung. Um kurz nach Sechs. Wir müssen was an der Bettsituation ändern, die Gitterbetten erfüllen ihren eigentlichen Zweck nicht mehr (Babykäfig adé) und entwickeln sich allmählich zu einem nicht ganz ungefährlichen Spielplatz für die Zwillinge. Unsere Überlegung sind eine oder mehrere große Matratzen auf Lattenrosten– bei denen müssen sie nicht klettern und können auch nicht verschlafen runterfallen.

Erkältungsstatus: Ach, ach. Es läuft aus allen Löchern oberhalb des Halses. Heute Nacht bekam ich die Augen nicht auf, weil die Tränenkanäle offensichtlich zum Abtransport von diversen Sekreten genutzt werden, und mir alles zugekleistert war.
Aber immerhin: Das Druck-Gefühl nahm im Laufe des Tages ab, und wenn ich mich vornüberbeuge explodiert mein Kopf nur noch ein kleines bisschen.

Achso, Home Office heute. Zum Glück ohne Telefonate, die Stimme ist nämlich auch angeschlagen. Ansonsten recht entspanntes Arbeiten, das darf sich die Woche gern so fortsetzen.

Eine meiner besseren Ideen der letzten Zeit war das daumenfreundliche Anordnen der Icons auf meinem Homescreen.

Kein Daumenverrenken mehr, komfortable Bedienung mit einer Hand… Weshalb ich da nicht schon viel früher drauf gekommen bin!

Spaß auf Twitter gehabt. Kommt in letzter Zeit (DIE WELTLAGE!!) ja auch nicht mehr so oft vor.

Facebook Dating, Café Katzentempel… In Svens Blogbeitrag ist die beste Überleitung seit immer drin. Mau?

Frau Nessy über den Unterschied zwischen privat und persönlich. Ich hatte danach gefragt, weil es mich interessiert– ich teile hier selbst sehr viel persönliches, aber eben so gut wie nichts privates, und fand es spannend, wie bzw. wo andere Leute die Grenze definieren. Stellt sich raus: In verlinkten Fall eigentlich so wie ich selbst.
Wobei eine ganz klare Abgrenzung zumindest für mich teils schwierig ist. Aber ich habe das große Glück, im Zweifel Jott fragen zu können.

Was schön war: Auf dem Weg zur Post (die diversen Zalando-Pakete…) unseren DHL-Boten getroffen, der mir die Pakete abnahm und mir so mindestens eine halbe Stunde sparte.

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Journal Sonntag, 23.9.2018

Wir sind heute durch die Pampa gefahren und haben uns Baufelder und potentielle Grundstücke angeguckt. War leider alles nicht so das Gelbe vom Ei, wir sind noch nicht so desillusioniert das wir über die verschiedenen Makel (Fluglärm, Riesen-Baufeld mit lauter hässlichen „Stadtvillen“, jwd, noch jwd‘er, unbefestigter Straße Waldweg, zu fällender Wald auf dem Grundstück, kein Anschluss an Kanalisation, Oberleitungen (im Waldgebiet!) für alles), hinwegsehen wollen.

Vor der Landpartie hatten wir ein Beratungsgespräch mit einer Fertighausfirma im Friedrichshain- mit den Kindern. Letztendlich lief es dann so, dass Jott, M und die mit uns bauen wollende befreundete Familie das Gespräch wahrnahmen und ich mit den Zwillingen durch die Gegend latschte (Jott ist eindeutig die schlauere von uns beiden, deswegen ist es sinnvoller wenn sie solche Gespräche führt). Letztendlich kam nur raus, dass wir mit unserem Budget nicht viel reißen können (wir sind halt keine Halbmillionäre, sorrynotsorry) und uns nicht nur bis über beide Ohren, sondern bis an die Haarspitzen (Frisur: Iro) verschulden müssten. Und das wäre ja nun wirklich ziemlich unschlau.

Beim anschließenden Mittagessen sahen wir einen Unfall aus ~5 Meter Entfernung (zum Glück keine Verletzten), die Kinder hatten beim anschließenden Polizei- und Feuerwehreinsatz ordentlich was zu gucken (wir auch, aber nicht so auffällig).

Nachmittags, nach der Spazierfahrt durch‘s Grüne, fuhren wir auf Eis und Kuchen ins Schlosscafé Schöneiche. Da war‘s nett, und weil wir Glück hatten und an einem riesigen Tisch in einer ruhigen Ecke saßen, konnten die Kinder frei herumlaufen. Das heißt: Sie saßen irgendwann alle unter dem Tisch und machten dort irgendwas. Da sie dabei ruhig (nach Kindermaßstäben) waren, niemand heulte und der Tisch auch nicht umfiel, sparten wir uns den Blick drunter und ließen sie machen.

Trotz Grundstückspleite und schlechten Wetter: Wir haben den ersten Herbst-Regentag okay rumbekommen.

Das Wochenende war allerdings insgesamt knochenhart: Die Erkältung will wohl nicht gehen, meine Nasennebenhöhlen bestehen aus Schmerzen, ich bin zum Umfallen müde (und kann aber nicht gut schlafen, hurra) und möchte mich am liebsten irgendwo einkringeln und ein Jahr schlafen. Morgen also wieder Home Office. Und Dienstag vielleicht auch. Wobei, da stehen Termine im Kalender…

Was schön war: Ich hab jetzt Selfies von allen drei Kindern und mir. Auf denen die Kinder alle in die selbe Richtung schauen, die Augen offen haben, einigermaßen normal gucken, nicht heulen/ schreien/ Faxen machen. Das Unmögliche in Fotoform, gewissermaßen.

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Journal Samstag, 22.9.2018

… ich hab das früh ins Bett gehen ordentlich vertrödelt und spar die Zeit bei Blogbeitrag schreiben ein, drum hier nur ein Video der Zwillinge:


Falls Sie das nicht abspielen können: Das gibt‘s auch auf Twitter/ Instagram.

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Journal Freitag, 21.9.2018

Word, ey… Ich verbrachte den Tag damit, in einem 264 Seiten starken Word-Dokument 265 Links (kein Witz, genau so viele sind es) händisch zu korrigieren. Das Dokument wird seit mehreren Jahren gepflegt, es werden munter Kapitel ergänzt, verschoben und gelöscht, Sprungmarken kommen hinzu und verschwinden, Überschriften ändern sich… Sie können sich das Chaos sicherlich vorstellen.
Eigentlich sollte ich nur alle Links auf Kapitel 2 anpassen. Aber als ich das Dokument öffnete und testweise drei, vier andere Links klickte war schnell klar, dass es nicht dabei bleiben konnte. Also: Von vorne bis hinten durchackern. Leider bietet Word meines Wissens keine großartige Hilfe für solche Tätigkeiten- mit Müh und Not konnte ich zumindest eine Liste aller Links erstellen, bzw. fast aller, denn:

  • Einige Links waren mit REF gebaut, einige mit HYPERLINK
  • Die Syntax innerhalb der HYPERLINK-Felder war unterschiedlich: Manchmal { HYPERLINK…, und dann wieder {HYPERLINK – warum dem so ist, konnte ich nicht rausfinden

Beides sorgte dafür, dass ich bei Suche nach ^d hyperlink nicht alle Links fand.

Ebenfalls unschön:

  • Manchmal wurde auf Lesezeichen (Sprungmarken) referenziert, manchmal auf Überschriften (die Überschriftenreferenzierung ist der Soll-Zustand)
  • Der Großteil der Links verwies mittlerweile ins Leere

Außerdem kam ich ziemlich schnell darauf, dass mir die Suchergebnisse gar nicht groß weiterhalfen: Word gibt die Links bei deaktivierten Feldfunktionen mit { HYPERLINK \l „_Überschriftenname“ } aus, aber ohne den Linktext– und der ist eben nicht zwangsläufig deckungsgleich zum Überschriftennamen.

Long story short: Ich hab das Dokument Wort für Wort, Satz für Satz, Seite für Seite durchgeackert und die Links alle „auf Linie“ gebracht: Gleiche Syntax, Referenzierung auf Überschriften, alle mit Leerzeichen nach den geschweiften Klammern usw. usf.

Die Schmerzen in der linken Gesichtshälfte sind einem diffusen Jucken/ Kribbeln im Oberkiefer gewichen und ich bin kurz davor, Jott zu bitten, mir ordentlich eine zu langen, weil es sich so afühlt als könnte das tatsächlich (kurzzeitig) gegen dieses eklige Gefühl helfen.

Die letzten Tage wachte nicht nur J regelmäßig gegen 5:45 Uhr auf, sondern auch M. J können wir beruhigen, indem wir ihm eine Flasche geben. Die trinkt er dann im Bett aus und snoozt noch ein bisschen. Bei M klappt das nicht, der will zu Mama und dann Fernsehn gucken (nicht mit mir), kuscheln (nein, nicht wenn wir uns fertig machen) und dann mit uns frühstücken. Das find ich alles suboptimal, denn eigentlich möchte ich zwischen 19:30 Uhr und 6:15 Uhr von den Kindern nichts sehen & hören (steinigen Sie mich ruhig, aber ich will auch frei und meine Ruhe haben).
Hoffentlich legt sich das schnell wieder.

Der Herbst hielt ab Nachmittag Einzug. Ab Mittag windete es stark, ab Nachmittag zogen dunklen Wolken auf und die ersten Tropfen fielen. Innerhalb von drei Stunden sank die Temperatur um gute 12 bis 15 Grad, und jetzt ist es windig und recht frisch.
Heute Nacht reißen wir alle Fenster auf, damit wir die Wohnung ein bisschen runterkühlen können. Hier sind nämlich quasi seit April dauerhaft 25°C drin.

Ach, in Verbindindung mit dem obigen Absatz: Welche Wetter-Apps nutzt die geneigte Leserschaft? Ich habe sie mittlerweile wegen ungenau alle weggeschmissen und mir stattdessen einen Link auf die RBB Wetteraussichten auf den Homescreen gepackt, die sind einigermaßen okay aber auch nicht so das Gelbe vom Ei. Ich suche also zuverlässige Wetter-Apps, in denen idealerweise auch ein Regenradar integriert ist.

Was schön war: Als ich endlich mit dem Word-Dokument durch war.

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Journal Donnerstag, 20.9.2018

Zum Glück schlief ich gestern tagsüber ziemlich viel, die Nacht war nämlich unerfreulich. Alles fing damit an, das J nicht schlafen wollte und ewig jammerte. Als er dann endlich schlief, hatte G einen Nachtschreck, dann wachte J wieder auf, und dann kamen sie nachts alle zwei Stunden.

Es wird sowas von Zeit, dass die beiden besser schlafen. Dieses ständige auf glühenden Kohlen sitzen weil man weiß, dass die Kinder jederzeit losplärren können, belastet mich sehr.

M ist ja am Samstag auf einen Geburtstag eingeladen, und die Eltern der Geburtstagskinder haben etwas getan von dem ich noch nicht weiß ob ich es gut finde oder nicht: In einem Kinderladen haben sie eine Geburtstagsbox eingerichtet und da diverse Dinge deponiert. Die Eltern der Gastkinder sollen also idealerweise zum Laden fahren und idealerweise aus der Box Geschenke kaufen, die die Geburtstagskinder auch wirklich haben wollen bzw. deren Eltern „genehmigt“ haben.
Einerseits schlau, weil so im besten Fall nur die wirklich gewünschten Spielsachen geschenkt werden. Andererseits ist es ein wenig umständlich für die Schenkenden: Jott musste extra zum Laden fahren, und weil offenbar alle anderen Gastkindeltern vor ihr da waren, gab die Box nicht mehr viel her und Jott musste dann doch noch improvisieren.

Ich glaub, wir verschicken, wenn es soweit ist, einfach einen Amazon-Wunschzettel.

Anruf bei der Hausärztin. Die Blutwerte sind wieder okay, und offenbar gab es jetzt doch wieder Hinweise auf das Pfeifferscher Drüsenfieber. Solange alle schlimmen Krankheiten (in meinem Fall Leukämie/ Hepatits, ich war ein bisschen besorgt) ausgeschlossen sind…

M befindet sich derzeit wieder in einer Mama-Phase. Ich darf ihm mit viel Glück den Hintern abputzen, aber das wars auch schon. Vor allem morgens ist er extrem auf Jott fixiert, da bin ich völlig abgeschrieben. Das nervt sehr, einerseits der Zurückweisung wegen, andererseits weil dadurch unsere Arbeitsteilung über den Haufen geschmissen wird.

Der gestrige Tag hat mir ganz gut getan, heute war ich schon wieder einigermaßen auf dem Damm und konnte aus dem Home Office arbeiten. Das war auch gut, mehrere Telefonate und Abstimmungen waren fällig die am besten bei mir aufgehoben waren.

Was schön war: Nettes Kunden-Feedback zu bekommen.

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Journal Mittwoch, 19.9.2018

Die seit Tagen, ach was, fast schon anderthalb Wochen anhaltende Erkältung gab heute alles. Meine gesamte linke Gesichtshälfte inklusive der Zähne schmerzte tierisch, ich konnte nicht richtig gucken und fühlte mich wie vom Traktor überfahren. Nachdem Jott und die Kinder außer Haus waren, prüfte ich im Arbeitskalender, ob heute wichtige Termine anstanden, meldete mich krank und legte mich wieder hin. Die erste Schlaf-Etappe ging von 7 bis 12 Uhr, die zweite von 13:30 bis 16 Uhr, das schien also sehr nötig gewesen zu sein.
Ich hoffe, dass der heutige Tag ein bisschen zur Gesundung beiträgt. Morgen will ich aus dem Home Office arbeiten, es hilft ja schon enorm wenn ich nicht ewig pendeln muss.

Eigentlich wollte sich meine Ärztin heute per E-Mail mit den Befunden des Blutbilds von letzten Freitag melden, das passierte allerdings nicht. Muss ich wohl morgen mal in der Praxis anrufen.

Diese ständigen Erkältungen kotzen mich so unglaublich an. Es muss doch irgendwas geben damit ich mal länger als vier Wochen am Stück gesund bin?!

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Journal Dienstag, 18.9.2018

Terminbedingt ein nach hinten verlegter Tag im Büro (nach hinten heißt, bis ~16:30 Uhr). Daher brachte ich die Kinder in die Kita und fuhr danach zur Arbeit, Jott holte sie nachmittags ab.

Im Büro selbst war dann nicht viel los. Der für den Nachmittag eingeplante Termin fiel leider aus, aber so konnte ich immerhin in Ruhe arbeiten.

Was das Baukindergeld bringt. Wir sind hier eher Beispiel Frankfurt.

Was schön war: Spluffins kennen gelernt. Lecker (aber leider ein völlig bescheuerter Name).

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Journal Montag, 17.9.2018

Drei Kinder, drei unterschiedliche Morgentypen:
J: Muss nicht geweckt werden. Ist zuverlässig gegen 5:45 Uhr wach, sitzt im Bett und steht freudig „Papa, Papa“ rufend auf. Oder eben „Mama, Mama“.

G: Ist ein kleiner, wuscheliger, schlafender Ball. Reckt und streckt sich im Bett, blinzelt kurz, macht die Augen wieder zu, versinkt im Halbschlaf. Setzt sich irgendwann mit Ach und Krach auf, ganz verschlafen und muschelig, und ist dann mit einem Mal wach und freut sich. Schmeißt sich aber trotzdem wieder ins Bett, wenn sie aufstehen und hochgehoben werden soll.

M: Lässt sich nicht wecken. Sagt „Geh weg“. Bleibt liegen. Fällt wieder ins Bett. Braucht mindestens 15 Minuten Weckzeit, Kuscheln, Rumalbern, Tragen und am besten noch einen Keks, um wach zu werden.

Jetzt beginnt allmählich die Zeit, wo es nicht nur zum Aufstehen dunkel ist (seit ein paar Wochen schon, #teamfünfuhrsiebzehn), sondern auch bei Verlassen des Hauses. Als wir mit den Kindern gegen Dreiviertel Sieben auf die Straße gingen, ging gerade die Sonne auf. Bald heißt es für knapp ein halbes Jahr „Raus im Dunkeln, rein im Dunkeln“.

Direkt 7 Uhr angefangen zu arbeiten. Einer unserer Kunden stellte heute morgen zu genau dieser Uhrzeit seine neugestaltete Website live und ich war für die ersten Funktionstests eingeteilt bzw. hatte zugestimmt, da zu sein– ich hätte ja so oder so kurz danach angefangen zu arbeiten, da ist ‘ne Viertelstunde früher kein Akt.
Wirklich machen konnte ich eh nichts, kurz nach 7 Uhr kam nämlich die Nachricht an das sich der Livegang auf Grund von in der Prüfschleife der App Stores hängender Apps noch verzögert.

Ich kam endlich mal dazu, die Klamotten aus meiner Zalando-Bestellung anzuprobieren. Ich sag‘ mal so: Bekleidung kaufe ich künftig nur noch im Laden.

  1. Aus T-Shirts mit Aufdruck bin ich wohl doch rausgewachsen. Beim Bestellen dachte ich noch „Los Paul, mal was anderes, ein bisschen lockerer!“. Aber… nein. Einfach nein. Es passt nicht zu mir.
  2. Größe M Größe M Größe M. Manche der Shirts waren zu eng, manche zu weit, manche zu lang… Ein Trauerspiel.
  3. Der Fehler geht auf meine Kappe: Wenn in der Produkt-Beschreibung „Regular Fit“ steht, vor dem Namen aber „Slim Fit“, dann passt da was nicht zusammen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ich sah aus wie ein Presswurst.
  4. Eventuell muss ich mein Budget für Hemden doch überdenken und bestimmte Marken meiden.
  5. Was am durchtrainierten, coolen Model gut aussieht, steht mir nicht zwangsläufig.
  6. Ich habe eine komische Figur.

Das war eine sehr deprimierende Erfahrung und ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, ein Frust-Eis zu essen.

Von sage und schreibe 26 Artikeln behalte ich genau einen (1!). Das ist ganz große Grütze.

Was lerne ich also daraus?

  1. Keine Motiv-Shirts mehr. Einfarbige, schlichte T-Shirts gehen.
  2. Alles nur noch im Laden nach Anprobe kaufen.
  3. Nur noch vertraute Marken kaufen.
  4. Online-Shopping meiden.
  5. Ich bin ein wunderschöner Schmetterling! Nur halt in unproportioniert. Um pummlig.

Abends vergessen, ein Geburtstagstelefonat zu führen, trotz Ankündigung per SMS am Morgen. Ich bin ein furchtbarer Paul.

Nebenbei über die Grundstückssuche verzweifelt. Selbst ohne Preisobergrenze listen die üblichen Portale nahezu keine Grundstücke in der von uns bevorzugten Lage. Ich habe zusätzlich Ebay Kleinanzeigen und das Immobilienportal der Regionalzeitung bemüht, aber da sieht es nicht anders aus.
Entweder gibt es wirklich keine Baugrundstücke oder die gehen nicht öffentlich/ unter der Hand weg.

Was schön war: Die Zwillinge waren Abends überraschend gut drauf und recht pflegeleicht.

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Journal Sonntag, 16.9.2018

Beim Zubettbringen von M eingeschlafen… Ich bleib gewissermaßen direkt liegen.