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Journal Donnerstag, 12.7.2018

Tagsüber rumgedallert. Bisschen Wäsche gewaschen, bisschen rumgeräumt, bisschen Let’s Plays geguckt. Ganz bewusst nicht in die Arbeits-Chats und E-Mails reingeguckt. Die machen das schon.

Abends mit Jott erst koreanisch essen gewesen und im Anschluss beim „Battle den Horst“ Science-Slam. Das war spannend/ interessant/ lehrreich/ mal was anderes. Mein erster Poetry- und somit auch Science-Slam. Bei zwei Themen kam ich inhaltlich nicht mit (richtig- denen der beiden Physiker), freute mich aber über die Aufbereitung. Cooles Format, das hat Spaß gemacht.

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Journal Mittwoch, 11.7.2018

Teil meines Planes für heute war neben Haushalt auch wieder eine Radtour zu unternehmen.

(Tourlink)

Dank eines nicht ganz geplanten- ich habe einen Orientierungssinn wie eine tote Brieftaube…- Abstechers in Richtung Woltersdorf war die Tour ein bisschen länger als angedacht. Das war aber auch kein Problem, ich kam gut voran und fiel, wider Erwarten, nach der Rückkehr nicht einfach um. Der Hintern tat mir weh (tut er immer noch), aber das ist ja auch kein Wunder. Jahrelang nicht fahren und dann 33km, da darf es schonmal drücken und zwicken.

Das ist übrigens- Sie müssen jetzt stark sein ob des bescheuerten Wortspiels, aber ich kann nicht aus meiner Haut- ein Müggelsee-lfie.

Den Rest des Tages Haushalt gemacht und Füße hochgelegt. Ich war doch ein bisschen k.o..

Abends beim Wäsche legen (sechs Maschinen 😭) das Spiel England gegen Kroatien geguckt. Irre. Nach der ersten Halbzeit war ich mir relativ sicher, dass England gewinnen wird. Umso überraschter war ich dann, als Kroatien zurückkam und England, vor dem Gegentor selbstsicher, plötzlich recht kopflos agierte und nicht mehr ins Spiel fand.

Gegönnt hätte ich den Finaleinzug beiden Mannschaften. Jetzt bin ich gespannt auf’s Finale am Sonntag.

Was schön war: Ich bin mal eben so ewig lange Fahrrad gefahren und lebe noch!

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Journal Dienstag, 10.7.2018 – Autofahren zu 5.

Das war heute so ein halb verschenkter Tag. Im Gegensatz zu gestern hatte ich keinen rechten Plan aufgestellt, was ich heute alles erledigen/ machten kann, und eierte daher etwas rum. Außerdem kamen am Vormittag noch einige Probleme beim Backuppen des MacBooks auf, und die Behebung zog sich ziemlich. Draußen war ich auch nicht wirklich, weil der Wetterbericht Mistwetter angekündigt hatte- das stellte sich aber nicht ein…
Außerdem habe ich von den fünf Partieen Hearthstone, die ich heute spielte, 4 hintereinander verloren und war dementsprechend sackig…

Nur gut, das morgen ein neuer Tag ist- und ich mir so ungefähr zurecht gelegt habe, was ich mache.

Alu hatte sich einen Beitrag zum Thema „Autofahren zu Fünft“ gewünscht. Dem Wunsch folge ich gern. Wie machen wir das also mit den drei Kindern, wenn wir irgendwohin fahren?

Unsere gemeinsamen Fahrten beschränken sich zu 99% auf folgende Ziele: Fahrten zur und von der KiTa (Fahrtdauer ~10 Minuten), kleinere Ausflüge (Fahrtdauer bis zu einer Stunde), Fahrten zu meinen Eltern (Fahrtdauer ~45 Minuten) und Fahrten nach Magdeburg (~Fahrtdauer zwei Stunden). Längere Fahrten unternehmen wir (noch) nicht: Erstens wüssten wir gar nicht, wohin, und zweitens wird das ab einer bestimmten Fahrtdauer stressig, und das versuchen wir nach Kräften zu vermeiden.
Unseren Dänemark-Ausflug, bzw. so eine lange Fahrt irgendwo hin, würde ich mit drei so kleinen Kindern nicht unternehmen wollen.

Weil die Kinder auf längeren Autofahrten recht zuverlässig einschlafen, machen wir uns das zu Nutze und fahren zu Ausflügen oder nach Magdeburg- also wenn wir länger als ~45 Minuten fahren- nach dem Mittagessen los. Dann sind die Kinder vollgefressen und eh müde und schlafen meist binnen 15 Minuten ein. Das nimmt sehr viel Stress raus- schlafende Kinder schreien nicht und brauchen keine Bespaßung.

Ein spezielles Unterhaltungsprogramm während der Fahrt haben wir nicht. Auf den kürzeren Fahrten brauchen wir es nicht, auf den längeren schlafen die Kinder. Falls doch mal ein Kind wach wird, singen wir Lieder, bestechen die Kinder mit Essen, oder geben ihnen irgendwas, das sie beschäftigt. Hoch im Kurz stehen unsere metallenen Pflaster-Schachteln.
Sobald längere Fahrten anstehen, dürfen die Kinder im Auto alles machen, was sie ruhig hält. Tablet, Hörspiele, was auch immer.

Typische Reaktionen der Kinder auf Autofahrten: M wiederholt in weinerlichen Tonfall mantraartig „Will nicht Auto fahren“, G kotzt, und J ist erst voll entspannt und friedlich und fängt dann aber an zu jammern, zu heulen und zu bocken. Zumindest kann ich ihn durch Kraulen seines Kopfes beruhigen. Sobald ich aufhöre, wird er aber wieder laut.
Die Fahrten in die KiTa kennnen die Kinder, die laufen recht routiniert ab.

Die Sitzaufteilung auf längeren Fahrten sieht so aus, dass Jott fährt, M vorne neben ihr sitzt, die Zwillinge hinter dem Fahrer und in der Mitte sitzen und ich hinter dem Beifahrer, also M. Das funktioniert so ganz gut, ich habe dadurch zur Not alle drei Kinder im Griff und kann sie streicheln oder ihnen etwas geben.
Auf kürzeren Fahrten kann es auch schonmal sein, dass M hinten sitzt. Das find ich einerseits gut, weil ich so vorne neben Jott sitzen kann, andererseits aber auch schlecht, weil so keiner von uns Erwachsenen „Zugriff“ auf die Kinder hat.

Bei weiteren Fragen zum Thema immer raus damit.

Was schön war: Ich habe mir einen Limoncello und einen Haselnusslikör bestellt und zumindest der Limoncello schmeckt sehr gut (den Haselnusslikör muss ich noch gekühlt kosten, auf Zimmertemperatur war er sehr süß…).

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Journal Montag, 9.7.2018

Früh mit Jott aufgestanden (es bleibt bei halb Sechs, ich will ja was vom Tag haben), drei Ladungen Wäsche gewaschen, viel aufgeräumt, einkaufen gewesen, und am Abend zum ersten Mal seit x Jahren wieder Fahrrad gefahren. Einfach so, zum Spaß, über Stock und Stein (tatsächlich, da ich durch den Wald gefahren bin) durch Köpenick und Friedrichshagen und einen Minifitzel Brandenburg. Das war total großartig, Fahrradfahren ist eine der tollsten Formen der Fortbewegung.
Abends mit Jott noch eine Folge Gotham geguckt und jetzt dann etwas früher als sonst ab ins Bett.

Was schön war: Das Statusupdate von meiner Mama- sie haben die Nacht gut, bzw. sogar sehr gut, überstanden und sind wohlauf.

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Journal Sonntag, 8.7.2018

Die Kinder sind bei meinen Eltern, die Wohnung ist unwirklich ruhig. Nachdem Jott und ich nach Hause kamen, räumten wir noch ein bisschen auf und schafften in kurzer Zeit sensationell viel, es ist der Wahnsinn. Als wir danach auf der Couch saßen, fühlte sich das ein bisschen komisch an, denn… Es war gerade mal 18 Uhr, die Wohnung war aber soweit es geht fertig und wir hatten nichts zu tun. Naja. Wir haben dann einfach entspannt auf der Couch gesessen, jeder hat für sich Abendbrot gegessen und dann guckten wir eine Folge Cloak & Dagger und eine Folge Gotham.

Die Gewissheit, dass garantiert kein Kind nach uns schreien wird, ist großartig. Sehr befreiend. Selbst wenn meine Eltern ganz schnell hier anrufen sollten, weil ich doch vorbei kommen soll, ist das schon wie ein ganz kleiner Mini-Urlaub. Wir sind gerade nur für uns verantwortlich & ich finde, das fühlt sich toll an.

Was schön war: Morgens liegen bleiben dürfen. Heute stand Jott auf.

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Journal Samstag, 7.7.2018

Glück am Morgen: Kurz nach 5 Uhr schien J wach zu sein, er raschelte im Bett herum und jammerte. Schicksalsergeben stand ich auf, um ihn aus dem Kinderzimmer zu holen. Weil es aber mit einem Mal wieder ruhig wurde, setzte ich mich stattdessen ins Wohnzimmer, wartete etwas und legte mich dann auf die Couch- es blieb ruhig. Gegen Dreiviertel Sechs und Viertel Sieben jammerte er zwar noch einmal, das schien aber im Schlaf zu sein. Ich konnte demnach wenigstens in einen leichten Schlaf verfallen und musste erst gegen 7 Uhr, als alle Kinder wach waren, aufstehen.

Vormittags Einkaufsrunde mit den Kindern. Wir benötigten Sandalen, Socken und Schwimmflügel für die Zwillinge und ein Geschenk für den Sohn einer Freundin von Jott. Nach dem Abklappern mehrerer Läden wurden wir fündig, und dann war es auch schon wieder Zeit fürs Mittagessen und den Mittagsschlaf der Zwillinge.

Nachmittags dann Spielplatz. Diesmal auch mit Jott, das war schön.

Abends Cloak and Dagger weitergeguckt, sogar zwei Folgen! Die Zwillinge waren mittendrin beide gleichzeitig wach, konnten aber durch einfaches Handauflegen (Jott G, ich J) superschnell beruhigt werden. Das war, glaub ich, das erste Mal, dass wir nichtmal eine Minute im Kinderzimmer waren und beide Kinder danach ruhig weiterschliefen.

Die Serie wird übrigens von Folge zu Folge spannender. Wer sie auch gucken möchte: Nicht von den lahmen ersten Folgen abschrecken lassen.

Gs Wortschatz erweitert sich immer mehr. Mittlerweile kann sie recht deutlich „Kacke“ sagen. Sehr zu Ms Begeisterung, der das super lustig findet und sich jedes Mal wegschmeißen könnte vor Lachen.

Toll.

M scheint gerade einen Rückfall in die orale Phase zu haben. Er hat ständig seine Hände oder diverse Gegenstände im Mund.

Ich lerns nicht: Zur „Strafe“ setzte ich G heute auf den Schrank im Kinderzimmer. Fand sie toll. Und J und M auch, denn die wollten dann auch hoch…

Jott und ich haben uns im Sommer 2007 kennen gelernt und den 7.7. als Stichtag festgelegt. Da haben wir zum ersten Mal festgestellt, dass wir offiziell und richtig ein Paar sind (was man halt so macht).

Jetzt isses elf Jahre später und ich hoffe sehr, dass mindestens weitere elf Jahre folgen. Lieber aber noch viel mehr.

Die Europäische Kommission fragt nach Meinungen der Bürger zur Sommerzeit: Öffentliche Konsultation zur Sommerzeitregelung

Was schön war: Das Schuh-Schnäppchen. Zwei Paar Sandalen von Elefanten für nichtmal 40 Euro- das ist toll. Sind die Zwillinge jetzt auch erstmal wieder versorgt.

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Journal Freitag, 6.7.2018

Gestern meldete sich G immerhin schon, als ich gerade auf dem Weg zum Zähneputzen ins Badezimmer war, und nicht erst, als ich schon im Bett lag. Die Nacht war dafür störungsfrei.

Bis kurz nach 23 Uhr gearbeitet- ich will ja ruhigen Gewissens in den Urlaub starten. Jetzt ist alles übergeben und wird hoffentlich in meinem Sinne bearbeitet.

M hat zu heute sieben Stunden geschlafen und auf Grund eines KiTa-Ausflugs keinen Mittagsschlaf gemacht. Das Zubettbringen von ihm dauerte heute daher nur 15 Minuten.
Wenns doch immer so wäre…

Zumindest ohne den nervigen Vorabend

Glückwünsche an Frau Rabe. Ich freu mich :)

Die Kinder hatten heute ihren letzten KiTa-Tag vor der Sommerschließzeit. Jetzt liegen spannende drei Wochen vor uns. Ich drück uns sehr die Daumen, dass es genau so funktioniert, wie wir geplant haben. Und das ich nicht wieder mittendrin krank werde.

Was schön war: Kirschkuchen vom Bäckerauto ^_^

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WMDEDGT?

Journal Donnerstag, 5.7.2018 – #WMDEDGT 7/18

[Mehr WMDEDGT?-Einträge bei Frau Brüllen.]

Zur Abwechslung die Nacht mit J auf der Couch verbracht. Zehn Minuten, nachdem ich mich hingelegt hatte, fing er zu knuckern an und hörte eine ganze Weile nicht auf. Also hingeschlichen, Kind aus dem Bett genommen, mit dem Kind an der Küche vorbei gelaufen… Als er merkte, dass wir nicht in die Küche gehen und er folglich keine Flasche bekommen würde, fing er an zu bocken. Das schreiende, tobende Kind trug ich ins Wohnzimmer, setzte ihn auf die Couch, holte mein Bettzeug, setzte die Lärmschutzkopfhörer auf und legte mich neben ihn. Nach drei Minuten war der Spukm vorbei, mittlerweile weiß er, dass er dann nicht weiter kommt und legt sich wieder hin. Puh.
Der Rest der Nacht war unspektakulär, er schlief dann morgens sogar länger als ich.

Statt Frühstück zu Hause Kinder mit Sonnencreme eingeschmiert, Kaffee und Müsli-Zeugs durften ins Büro mitkommen. Gegen 7 Uhr waren wir alle aus dem Haus, gegen Acht war ich im Büro. Auf dem Weg dorthin in der Bahn Hearthstone gespielt und bös‘ auf die Nase bekommen.

Im Büro sehr lockeres runterarbeiten, meine Motivation ist schon in den Urlaub vorausgeeilt. Termine hatte ich bis auf die wöchentliche Abstimmungs-Telko mit unseren Kunden keine. Nach dem Telefonat Urlaubsübergabe, dann nach Hause. Das war sehr unspektakulär heute.

Kurz vor der Haustür auf Jott und die Kinder getroffen. Die vier gingen wieder in den Innenhof zum Spielen, ich bereitete in der Wohnung das Abendessen vor und stellte ziemlich angepisst fest, dass unsere beiden großen Melonen schimmelten und nicht zu retten waren. Ziemlich geflucht, die waren nicht günstig gewesen und jetzt ist das Geld gewissermaßen in die Mülltonne geworfen.

Als die Kinder hochkamen, badete Jott sie, dann gabs Abendessen. Heute mal mit Fladenbrot, Mozzarella und Grillkäse. Kam gut an, die Kinder prügelten sich wie immer um den Mozzarella.
Danach Zwillinge ins Bett bringen, mit M übers Schlafen gehen diskutieren, resignieren und ih im Flur sitzen und Faxen machen lassen.

Weil M partout nicht schlafen wollte, durfte er heute einen Film gucken. Jott und ich hatten beide die Hoffnung, dass er mittendrin einschläft oder wenigstens danach anstandslos ins Bett geht, aber Pustekuchen, er ist halt echt der Meister des Wachhaltens und machte, als er dann ins Bett sollte, noch ordentlich trara. Also Abends keine Filme mehr für ihn. Wenn wir dadurch den Zubettgeh-Kampf nur verschieben und nicht verhindern, bringt das nichts.

Mitten im Film meckerte J dann auch wieder los. Weil es noch recht kurz nach dem Einschlafen war, gab es keine Milch für ihn, er bockte, als er das mitschnitt, wieder los. Diesmal trug ich ihn dazu ins Schlafzimmer, um den Rest der Familie nicht zu sehr zu stören. Nach 20 Minuten war alles vorbei und er ließ sich anstandslos ins Bett packen.
Bin von Intermezzi dieser Art trotzdem mehr als genervt. Ich mach drei Kreuze, wenn sie weg sind und wir mal ein bisschen Ruhe haben.

Was schön war: Heute morgen lief alles etwas entspannter ab als üblich. Ich habe das längere Schlafen von J und das im Büro essen im Verdacht.

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Journal Mittwoch, 4.7.2018

G schlief wieder bei uns. Diesmal malträtierte sie allerdings im Schlaf Jott, ich blieb- von ein paar Buffern mit dem Kopf abgesehen- verschont.
J schlief wieder wie eine Eins.

Vielleicht sollten wir, zusätzlich zu Ms Bett, ein kleines Bett für G an unser Bett anbauen. Dann liegt sie zwar neben uns, kann aber nicht in unser Bett und auch niemanden anbuffen. Bzw. maximal mich, aber neben mir schlafen die Kinder ja allgemein ruhiger (oder ich merk’s einfach nicht).

M darf die nächste Zeit keine Trinkflasche mehr ins Bett mitnehmen. Gestern Abend kam er nämlich rausgetappert, hielt seine Flasche mit den Worten „Ich will was trinken, aber meine Flasche ist leer“ hoch und wollte Nachschub haben. Als wir ihm den ans Bet brachten, sahen wir, weshalb die Flasche leer war… Jotts Bettseite war komplett nass, M hatte den Inhalt der Flasche großflächig darauf verteilt.
Nach einem gehörigen Anschiss und Bettwäsche wechseln wurde M dann ohne Flasche ins Bett geschickt. Und heute nahm ich die Flasche mit, nachdem wir mit Kuscheln und Toniebox-Hören fertig waren. Er hat zwar protestiert, aber das hat er umsonst.

// Nachtrag: Er kam gerad raus, tapperte mit halbgeschlossenen Augen zum Becher, trank, sagte „Ich hab nur was getrunken“, und verschwand wieder im Bett.

Ich weiß nicht, wie die Zwillinge es anstellen, aber sie melden sich Abends zuverlässig genau dann, wenn ich gerade ins Bett gehen möchte. Den ganzen Abend sind sie ruhig (haha, als ob), aber sobald ich den Laptop zuklappe oder mich aufs Klo setze oder mich gerade hingelegt habe, kommen sie.
Und wenn sie es dann doch mal nicht tun, fängt garantiert einer der beiden eine halbe Stunde nach Hinlegen an zu heulen.

Related: Ich frage mich, wie Leute mit drei Kindern es schaffen, noch ein viertes zu zeugen.

Unrelated (obwohl, wer weiß, vielleicht auch nicht): Ab nächste Woche hat die KiTa drei Wochen geschlossen. Wir hatten uns das so aufgeteilt, dass in der ersten Woche die Kinder und ich zu meinen Eltern fahren und Jott normal arbeiten geht; in der zweiten Woche wollten wir alle zusammen Urlaub bei Jotts Papa auf dem Dorf machen; und in der dritten Woche wollte Jott mit den Kindern zu ihrer Mama nach Magdeburg fahren.
So hätte jeder von uns nur zwei Wochen Urlaub nehmen müssen und noch ein bisschen Kinderfrei gehabt.

Jetzt haben aber meine Eltern sehr nachdrücklich gesagt, dass ich auf keinen Fall mitkommen solle- die Kinder wären dann nämlich einfacher. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich darauf eingelassen und werde, so alles gut geht, in der kommenden Woche komplett frei und ungebunden sein. Kurzzeitig hatte ich in Betracht gezogen, meinen Urlaub abzusagen und arbeiten zu gehen, aber einerseits bin ich unglaublich urlaubsreif und andererseits kann ich mich so bereit halten, falls bei meinen Eltern doch etwas ist. Ich glaube nämlich, dass die unterschätzen, wie anstrengend es mit drei kleinen Kindern ist- selbst, wenn sie sich tippitoppi aufführen.

Jott und ich haben schon einen Abend verplant, mal gucken ob wir die Woche die Sau raus lassen.
Oder wir einfach nur schlafen.

Dem Sommerwetter zum Trotze sind G und M ziemlich verrotzt. Ich bin etwas verwundert, wo das nun wieder herkommt…

Woran ich mich nie sattsehen kann: Blauer Sommerhimmel. Dieses wunderbare, tiefe Hellblau.

Jott und ich sind übrigens im aktuellen Rossmann-Babywelt-Magazin. Hat uns schon jemand entdeckt?

// Nachtrag: Den Artikel gibts auch online :)

Was schön war: Mittags unter’m Sonnenschirm auf der Dachterasse des Büros sitzen, Nudelsalat mampfen und mich mit Kollegen unterhalten.

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Journal Dienstag, 3.7.2018

G schlief die Nacht wieder bei uns. Sobald sie bei uns liegt, schläft sie ruhig und wacht nicht auf- genauso wie J, der vollkommen allein im Kinderzimmer schläft wie ’ne Eins und auch keine Flasche braucht.

Gestern fand in der KiTa ein Entwicklungsgespräch zu M statt (die werden jeweils zu den Geburtstagen der Kinder geführt). Während sich zu Hause bei mir die Kinder wie kleine wilde Äffchen aufführten, durfte sich Jott anhören, wie toll sich M macht und das wir ja insgesamt drei wunderbare Kinder haben. Wäre schön, wenn sie das mal öfter zu Hause zeigen würden.
Überraschend war allerdings, dass M in der KiTa nicht so viel und nicht so komplex erzählt wie zu Hause. Laut Entwicklungsbogen beschränkt er sich in der KiTa auf 3- bis 5-Wort-Sätze und spricht allgemein (mit anderen) weniger. Wenn er in sein Spiel versunken ist, führt er wohl öfter Monologe und kommentiert sein Spiel, zumindest bis ihm auffällt das er beobachtet wird. Zu Hause macht er letzeres seltener- wobei das auch daran liegen kann, dass er zu Hause kaum in Ruhe spielen kann, weil ständig einer der Zwillinge hinter ihm her ist. Und mit uns oder meinen Eltern spricht er auf einer deutlich höheren Stufe. Vielleicht wird das in der KiTa auch besser, wenn er nach dem Gruppenwechsel mit größeren Kindern zusammen ist.

Geschwister in Aktion: Als M vom Klettergerüst aus sah, dass G zu einem leer stehenden Wipp-Auto lief, tat er was? Richtig, er kletterte runter und rannte wie eine gesengte Sau zu besagten Auto, um nur ja vor G da zu sein. Und dann wippte er eksatisch und freute sich, während G ein bisschen perplex daneben stand.

Um Ausgaben zu reduzieren, wollen Jott und ich morgens jeweils im Büro Kaffee trinken. Dadurch soll unser privater Kaffee-Vorrat deutlich länger halten, sodass ich nur ein Mal pro Monat Kaffee nachbestellen muss.

In meinem Büro haben wir den guten (naja, verhältnismäßig) Kaffee und den schlechten (die Sorte, die im Magen brennt und Mundgeruch macht). Der gute war leider aus, und den schlechten bekam ich nicht runter, sodass ich bis zum Mittag gefährlich unterkoffeiniert war. Mit anderen Worten: Mir fielen fast die Augen zu, konzentriertes Arbeiten war nur schwerlich möglich. Die Rettung war dann eine Kollegin, die ihre privaten Vorräte mit mir teilte. Danke, A!

Morgen nehm ich dann doch wieder Kaffee ins Büro mit- das ist es nicht wert.

Mittendrin gewundert, weshalb trotz sorgfältiger Zeiterfassung die Ist-Arbeitszeit für heute einfach nicht hochging. Dann irgendwann geschnallt: Ich habe alle heutigen Zeiten für den kommenden Montag erfasst… Doofheit lass nach.

Ansonsten meinen Urlaub vorbereitet- die nächsten zwei Wochen bin ich dank KiTa-Schließzeit nicht im Büro- und mich in Jira eingefuchst. Tolles Tool, ich freu mich wenn ich das im Projekt benutzen kann.

Abends liefs heute vergleichsweise rund: Jott ließ die Kinder im Innenhof spielen, während ich fix saugte und die Küche und das Abendessen vorbereitete. Als die Kinder nach oben kamen, verfrachteten wir sie kurzerhand alle drei in die Wanne, duschten sie grob ab und dann gabs Abendessen- heute mal fast ohne Geschrei.
Vielleicht lags an den Wraps: Die Kinder lieben sie.

Was schön war: Zusammen mit der Kaffee-Kollegin Mittags rausgehen. Lange nicht gemacht, ich hab normalerweise was bei und ess nur fix zwischendurch. Dabei hab ich auch noch eine weitere Möglichkeit kennen gelernt, in der Nähe des Büros schnell und günstig was zu Essen zu besorgen: Der Rewe im Quartier 205 hat eine ganz gute Salatbar mit viel Auswahl. Ich hab mir einen Mix aus Nudel-Salat und Hirtensalat zusammengestellt und hab für eine riesen große Schüssel (~500g) nur ~5 Euro bezahlt.