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Journal Dienstag, 3.7.2018

G schlief die Nacht wieder bei uns. Sobald sie bei uns liegt, schläft sie ruhig und wacht nicht auf- genauso wie J, der vollkommen allein im Kinderzimmer schläft wie ’ne Eins und auch keine Flasche braucht.

Gestern fand in der KiTa ein Entwicklungsgespräch zu M statt (die werden jeweils zu den Geburtstagen der Kinder geführt). Während sich zu Hause bei mir die Kinder wie kleine wilde Äffchen aufführten, durfte sich Jott anhören, wie toll sich M macht und das wir ja insgesamt drei wunderbare Kinder haben. Wäre schön, wenn sie das mal öfter zu Hause zeigen würden.
Überraschend war allerdings, dass M in der KiTa nicht so viel und nicht so komplex erzählt wie zu Hause. Laut Entwicklungsbogen beschränkt er sich in der KiTa auf 3- bis 5-Wort-Sätze und spricht allgemein (mit anderen) weniger. Wenn er in sein Spiel versunken ist, führt er wohl öfter Monologe und kommentiert sein Spiel, zumindest bis ihm auffällt das er beobachtet wird. Zu Hause macht er letzeres seltener- wobei das auch daran liegen kann, dass er zu Hause kaum in Ruhe spielen kann, weil ständig einer der Zwillinge hinter ihm her ist. Und mit uns oder meinen Eltern spricht er auf einer deutlich höheren Stufe. Vielleicht wird das in der KiTa auch besser, wenn er nach dem Gruppenwechsel mit größeren Kindern zusammen ist.

Geschwister in Aktion: Als M vom Klettergerüst aus sah, dass G zu einem leer stehenden Wipp-Auto lief, tat er was? Richtig, er kletterte runter und rannte wie eine gesengte Sau zu besagten Auto, um nur ja vor G da zu sein. Und dann wippte er eksatisch und freute sich, während G ein bisschen perplex daneben stand.

Um Ausgaben zu reduzieren, wollen Jott und ich morgens jeweils im Büro Kaffee trinken. Dadurch soll unser privater Kaffee-Vorrat deutlich länger halten, sodass ich nur ein Mal pro Monat Kaffee nachbestellen muss.

In meinem Büro haben wir den guten (naja, verhältnismäßig) Kaffee und den schlechten (die Sorte, die im Magen brennt und Mundgeruch macht). Der gute war leider aus, und den schlechten bekam ich nicht runter, sodass ich bis zum Mittag gefährlich unterkoffeiniert war. Mit anderen Worten: Mir fielen fast die Augen zu, konzentriertes Arbeiten war nur schwerlich möglich. Die Rettung war dann eine Kollegin, die ihre privaten Vorräte mit mir teilte. Danke, A!

Morgen nehm ich dann doch wieder Kaffee ins Büro mit- das ist es nicht wert.

Mittendrin gewundert, weshalb trotz sorgfältiger Zeiterfassung die Ist-Arbeitszeit für heute einfach nicht hochging. Dann irgendwann geschnallt: Ich habe alle heutigen Zeiten für den kommenden Montag erfasst… Doofheit lass nach.

Ansonsten meinen Urlaub vorbereitet- die nächsten zwei Wochen bin ich dank KiTa-Schließzeit nicht im Büro- und mich in Jira eingefuchst. Tolles Tool, ich freu mich wenn ich das im Projekt benutzen kann.

Abends liefs heute vergleichsweise rund: Jott ließ die Kinder im Innenhof spielen, während ich fix saugte und die Küche und das Abendessen vorbereitete. Als die Kinder nach oben kamen, verfrachteten wir sie kurzerhand alle drei in die Wanne, duschten sie grob ab und dann gabs Abendessen- heute mal fast ohne Geschrei.
Vielleicht lags an den Wraps: Die Kinder lieben sie.

Was schön war: Zusammen mit der Kaffee-Kollegin Mittags rausgehen. Lange nicht gemacht, ich hab normalerweise was bei und ess nur fix zwischendurch. Dabei hab ich auch noch eine weitere Möglichkeit kennen gelernt, in der Nähe des Büros schnell und günstig was zu Essen zu besorgen: Der Rewe im Quartier 205 hat eine ganz gute Salatbar mit viel Auswahl. Ich hab mir einen Mix aus Nudel-Salat und Hirtensalat zusammengestellt und hab für eine riesen große Schüssel (~500g) nur ~5 Euro bezahlt.

3 Antworten auf „Journal Dienstag, 3.7.2018“

Hallo Herr Paul,
diese Salatbar hat unser Rewe im westf. Hamm auch. Mein Sohn (10) und ich haben uns davon gestern Abend wieder einen leckeren Salat gegönnt. Manche Kunden sind sehr erstaunt mit welcher Freude unser Sohn sich seinen Salat selbst zusammenstellt und ich bin immer wieder überrascht, was er so probiert. Vielleicht auch mal eine Idee für M. :)

Lieben Gruß

… und trotz gleichem Genpool braucht jeder von den Dreien etwas anderes, um gut zu schlafen. Gut, dass Sie es herausgefunden haben, das ist sehr, sehr wertvoll.
Meine Kaffeekosten sinken ja bei Kaffee von zuhause, kostenlosen(?) Bürokaffee gibts bei uns nicht.

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