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Journal Montag, 8.7.2019

Kindereskalation nachts, morgens und nachmittags (G kann super eine ganze Straßenbahn zusammenbrüllen, wenn sie in den Kinderwagen soll aber nicht will… So mit „Woah, die ist ja laut“ von anderen Leuten. Und M schnallt nicht, wann er mich besser nicht als „Scheiß Kackwurst“ bezeichen sollte weil ich in Stresssituationen eben keinen Nerv für 4-jährigen-Provokation habe). Selten so sehr das Verlangen gehabt, an der Haltestelle rauszuspringen und die Blagen weiterfahren zu lassen. Abends hielt ich mich möglichst fern von ihnen.

Tagsüber BSR-Sperrmüll-Abholung und sehr gutes Home Office (mein großes Angebot liegt in der Finalisierung und hat heute ein „Gut gemacht!“ eingeheimst, ick freu mir).

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Journal Sonntag, 7.7.2019

5:59 Uhr vom zu uns ins Schlafzimmer kommenden J geweckt worden. Wenn er wenigstens eine Minute bis 6 Uhr hätte warten können wäre es nicht ganz so bitter gewesen (ist was psychologisches). Leider wollte er nicht mehr schlafen, sondern raschelte herum und warf sich nach links und rechts, bis Jott und ich beide gegen zehn vor halb Sieben ein Einsehen hatten und mit ihm aufstanden.

Während die Kinder und ich Vormittags auf dem Spielplatz waren, baute Jott im Schlafzimmer das Bett ab. Unser Schlafzimmer existiert so nun nicht mehr, stattdessen nutzen wir den Raum als Lager für Umzugskartons und Kram. Die Woche bis zum Umzug schlafen wir beide im Wohnzimmer auf der Couch. Hoffentlich kommen die Kinder damit klar– nicht das sie nachts ins Schlafzimmer laufen und einen Schreck kriegen, weil keiner drin schläft.

Vor dem Mittagessen kamen Freunde zu Besuch, die bis nach dem Abendessen blieben. Wir verbrachten den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und danach auf dem Spielplatz.

Abends Elektrokram aussortiert. Der wird morgen gemeinsam mit dem Bett und diversen anderen Kram aus dem Keller von der BSR abgeholt.

Eine Woche noch, dann verlassen wir diese Wohnung. Es ist sehr surreal.

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Journal Samstag, 6.7.2019

Gute acht Stunden geschlafen, das hebt den Wochendurchschnitt beträchtlich an.

Vormittags waren wir wieder auf dem Spielplatz. Die Kinder spielten tatsächlich relativ lange– bestimmt eine halbe Stunde– gemeinsam und ohne sich zu kloppen, anzuschreien oder wehzutun. WAS sie genau spielten, habe ich nicht verstanden– auf jeden Fall wurde viel gerannt und gelacht und gefreut.
Sehr putzig ist bei sowas J. Der macht M alles nach, egal was. M rennt durch die Gegend? J auch. M hüpft? J ebenfalls. M schreit und ruft? J auch. Selbst wenn er nicht versteht, was M sagt und es auch nicht nachsprechen kann (er macht dann die Laute nach). Das ist schon sehr niedlich.

Nach dem Mittag verkrümelten M und ich uns ins Kinderzimmer, während die Zwillinge (und später auch Jott) im Wohnzimmer Mittagsschlaf machten. M spielte bestimmt eine Stunde ganz versunken mit seinen Dinos und Autos und bezog mich ins Spiel ein: Mal musste ich ein Berg sein, mal ein Baum, und als Highlight durfte ich einen Parasaurolophus darstellen.

Nachmittags gingen wir alle gemeinsam zur neuen Wohnung und schauten nach, ob der Spielplatz im Innenhof des Komplexes bereits zugänglich war. Der Plan war, den Kindern schonmal zu zeigen wie toll da alles aussieht. Leider war aber noch überall Flatterband und somit kein Bespielen möglich, aber gucken konnten wir schonmal. Es wird einen großen Sandkasten, eine Rutsche, eine Schaukel, Hopsedingsis und ein Klettergerüst geben. Mit anderen Worten: Ein Kinderparadies. Und das beste: Um das ganze Grundstück ist ein Zaun, die Kinder können also bestenfalls nicht abhauen.

Ansonsten passierte nicht mehr viel. Wir gingen noch einkaufen und dann nach Hause zurück, wo die Kinder kneteten und noch ein bisschen tobten, bevor das übliche Abendprogramm begann.

Abends mit Jott Good Omens geschaut. Ganz schön abgedreht. Die erste Episode war recht schnarchig, aber mit der zweiten scheint die Serie Fahrt aufzunehmen. Mal schauen (hehe), wie es weiter geht.

Achso, derzeitiges Lieblingswort: Luftabong. Sagt G immer zu Luftballon. Das hat, ebenso wie ihr „Nachsnück„, das Potential, dauerhaft in den Familienwortschatz aufgenommen zu werden.

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Journal Freitag, 5.7.2019

Heute gemeinsames Home Office mit Jott. Vormittags kam Bringmeister, kurz danach dann jemand von der AWO um diverse Klamotten und Kinderspielzeug abzuholen. Am frühen Nachmittag dann Feierabend und ab zum Sommerfest der KiTa. Das war heute wesentlich angenehmer als noch im vergangenen Jahr. Die Kinder waren die meiste Zeit unterwegs, stibitzten Essen und spielten, Jott schminkte diverse Kinder zu Fantasie-Tieren um und ich lief alibimäßig in der Gegend herum und behielt die Kinder im Auge.

Der Tag mit Jott war schön. So lange haben wir uns ewig nicht am Stück gesehen.

Jetzt frühzeitig ins Bett, wir können beide die Augen nicht mehr offen halten.

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Journal Donnerstag, 4.7.2019

Selber Ablauf wie gestern, nur mit dem Unterschied das ich heute vor 0 Uhr ins Bett gehe. Der Wahnsinn!

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Journal Mittwoch, 3.7.2019

Entwicklungsgespräch in der KiTa zu M. Er ist in allen Bereichen, vor allem aber sprachlich und sozial, seinem Alter weit voraus. Check. Doppel-Check. Dreifach-Check. Wir erleben das ja hautnah und sehen auch genügend andere Kinder seines Alters und naja, er ist einfach ein sehr schlaues und eloquentes kleines Kerlchen.
Ich war ja stolz wie Bolle, als ich das gehört hab. Auch wenn ich dazu nichts beigetragen habe.

Im Büro strukturiert am großen Angebot weitergearbeitet, leider wegen Bestandskunden weniger als mir lieb ist. Trotzdem Fortschritte gemacht, nochmal Detils mit dem Kunden abgestimmt, intern Arbeitspakete etc. abgestimmt und das nimmt nun alles sehr konkrete Formen an.

Abends mehrfach gewünscht, sehr gute Noise Canceling Kopfhörer zu haben. Die Kinder waren laut, ich war geräuschsensibel, das ist keine gute Mischung.

Die Tage vergehen im Fluge, ich komme außer Arbeiten und Schlafen und S-Bahn-Fahren zu nichts. Mich gruselt es vor allem, was mit dem Umzug zu tun hat– so viel ist noch zu tun und ich weiß nicht, wann ich das machen soll. Ich brauch eigentlich Vor-Umzugs-Urlaub, aber das ist nicht machbar. Zuviel zu tun, zu wenig Zeit, viel zu wenig Zeit.

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Journal Dienstag, 2.7.2019

Aus irgendeinem Grund hat eines der hier verwendeten Plugins dafür gesorgt, das das Blog nicht mehr aufgerufen werden konnte (weiße Seite). Jetzt ist das Plugin deaktiviert und es geht wieder, hurra!

Im Büro tat ich heute das einzig vernünftige wegen der aktuellen Arbeitslast + Angebotslage und eigentlich allem: Ich holte mir Hilfe. Konkret sah das so aus, das ich mich heute mit unserem Sales Team zusammensetzte, denen alles schilderte und dann alles gut wurde. Die wussten nämlich, wo alles liegt, wen ich ansprechen muss, was wie gemacht werden soll… Am Ende des Tages stand ein Arbeitsplan mit konkreten Handlungsanweisungen und Aufgabenverteilungen und der Zusicherung, das mit mir zusammen zu bearbeiten. Prima.

Abends angefangen, die Bücher in die Umzugskartons zu räumen und der Versuchung widerstanden, in jedes Buch kurz reinzuschauen. Aber ach, ich muss mehr Zeit zum Lesen finden.

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Journal Montag, 1.7.2019

Schon Juli und nur noch gute zwei Wochen bis zum Umzug. Uff.

Im Büro die Wahl gehabt, wichtige Bestandsprojekte nicht zu bearbeiten oder die große Kundenanfrage von letzter Woche. Ein „richtig“ gibts da nicht, nur verschiedene Abstufungen von falsch. Eisenhower-Matrix my ass. Wenn alles dringend und wichtig und nicht delegierbar ist, dann stimmt was nicht.

Heute Abend wurde unser Schlafzimmerschrank abgeholt. Ein Pärchen kam. Er baute den Schrank in Rekordzeit ab, sie assistierte. Ich war sehr beeindruckt, wie schnell und routiniert die das erledigten. Ich hätt da erstmal ‘ne Stunde nachdenken, in die Aufbauanleitung gucken und rumprobieren müssen, bevor ich auch nur irgendeine Schraube gelöst hätte.

G war Abends ziemlich warm, um die 38,5°. Dabei war sie aber munter und eigentlich wie immer. Mal schauen, wie das die Nacht über wird.

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Journal Sonntag, 30.6.2019

Vormittags bei einigermaßen humanen Temperaturen im Freibad Neuenhagen geplanscht und gerutscht. Mittags nach Hause gefahren, Mittag gegessen, die Kinder hingelegt, daran verzweifelt das die Brut trotz Auspowern am Vormittag und beinahe einschlafen auf der Rückfahrt nicht schlafen wollte. Den Nachmittag im Hof mit (hauptsächlich) Liegen verbracht (für alles andere war es zu warm), während die Kinder in einer Wassermuschel planschten.
Abends an müden, überdrehten, nicht hörenden Kindern verzweifelt und erleichtert aufgeatmet, als sie endlich im Bett lagen.

Normalerweise können wir um die Zeit die Wohnung lüften. Heute geht das nicht, weil immer noch knappe 30° herrschen. Furchtbar. Ich kann diesem Wetter nichts abgewinnen.

Beim Planschen den Fehler gemacht, mein T-Shirt und die Shorts asuzuziehen. Die Folge: Sonnenallergie. An Händen, Armen und Beinen hatte ich das schon im Frühjahr durchgemacht, halt als diese Körperstellen das erste Mal an die Sonne kamen. Heute kamen aber Bauch und Rücken und die Oberschenkel das erste Mal mit dem Sonnenlicht in Berührung. Mit dem Ergebnis, das ich wie ein wandelnder, leuchtend roter Streuselkuchen aussehe.
Memo für das nächste Jahr: Nicht ausziehen.

Ich kann es kaum erwarten, das es kühler wird. Hoffentlich wird das Wetter so, wie angesagt– dann haben wir ab Dienstag nur noch 22° oder so. Das wäre toll.

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Journal Samstag, 29.6.2019

Den Großteil des Tages bei Bekannten im Brandenburgischen verbracht. Grillen, essen, trinken, erzählen, den Kindern beim Spielen zugucken (Dinos! Autos! Planschbecken! Eine Rutschbahn zum Entlangschliddern!). Viel zu spät nach Hause gefahren (21 Uhr), schnell die Kinder ins Bett gebracht, Mittagessen für morgen (Auflauf) zum Warmmachen vorbereitet, Kühlschrankkuchen zusammengerührt, auf die Couch geplumpst.

Das war‘n Tag!