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Donnerstag, 06.07.2023

Bürotag. Es ist Office Day, es gibt Frühstück, mein Team Lead ist vor Ort, wir wollen Abends noch was essen gehen… Ich fahre also morgens mit der Bahn (Fahrrad ist mir zu stressig) in die Stadt.

In meinem Scrum Master Projekt starte ich heute in Einzelgespräche mit den Team-Mitgliedern, um sie besser kennen zu lernen, ihre Scrum-Geschichte und ihr Scrum-Wissen zu erfragen. Das macht total Spaß und hat auch den positiven Nebeneffekt, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Gleichzeitig ist es ziemlich anstrengend und herausfordernd. Ich bin trotzdem Feuer und Flamme dafür und freue mich, meine neue Rolle mit Leben füllen zu können– und zwar so, wie ich es für richtig halte.

Mittendrin ein 1:1 mit meinem Team Lead. Wir besprechen die aktuelle Projektlage, ein paar Themen zur Firma und das ich endlich mal meine Professional Scrum Master Zertifizierung angehen sollte. Recht hat er, aber so einfach ist das für mich nicht. Is‘ so ein Paul-Ding.

Am frühen Abend gehen drei Kolleg:innen und ich ins Hoa Rong am Bahnhof Friedrichstraße. Eine Kollegin ist auf Insta darauf aufmerksam geworden und hat uns das Restaurant schmackhaft gemacht. Als wir ankommen, staune ich über Einrichtung und Deko– es wurde wirklich darauf geachtet, möglichst instagrammabily zu sein. Das Essen sieht ebenfalls super aus und schmeckt zudem auch sehr gut– eine ganz klare Empfehlung von mir.

Kurz vor Acht sind wir mit unserem After Work Dinner fertig. Mit einer Kollegin, die in unserer Nähe wohnt, fahre ich mit der Bahn nach Hause und merke mittendrin, dass ich eigentlich allein mit Kopfhörern hätte fahren sollen– meine Sozial-Batterien sind leer und ich bin beim S-Bahn-Smalltalk nicht mehr so wirklich dabei. Beim nächsten Mal will ich das für mich besser lösen.

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Mittwoch, 05.07.2023

J und G fahren mit ihrer KiTa-Gruppe als Abschlussfahrt in den Hollandpark. In Ms Schule wiederum findet ab dem frühen Nachmittag das Schulsommerfest statt. Beide Termine überschneiden sich, also fährt Jott kurz nach 14 Uhr in die Schule um den Klassen-Stand zu betreuen und mit den Standgästen Anti-Stress-Bälle zu basteln, während ich zu Hause arbeitend auf die Rückkehr der Zwillinge warte. Nachdem sie angekommen sind, hole ich sie ab und laufe mit ihnen direkt zur Schule weiter. Die beiden haben viel zu erzählen und vergessen immer wieder, das ich nur einem Kind zuhören kann… Vielleicht sollten wir Redebälle oder -stäbe einführen.

Auf dem Sommerfest werden die Kinder mit Süßigkeiten überschüttet. An jedem Stand wird als (Trost-)Preis irgendwas Süßes vergeben, sodass die eigentlichen Attraktionen in den Hintergrund geraten. Wir verbringen viel Zeit mit Anstehen und Warten an wenigen Ständen, bis endlich unser Highlight startet: Die Qwan-Ki-Do-Truppe, darunter auch M, führt vor was sie das Jahr über gelernt haben. G und J freuen sich, M zu sehen, und sind wahnsinnig begeistert als die älteren Schüler, die schon einige Gürtel-Stufen über M stehen, ihre Übungen vorführen und teils auch gegeneinander kämpfen. Zumindest J möchte danach ebenfalls Qwan-Ki-Do trainineren.

Abends ziehe ich die Kinder fix durch die Wanne und gehe anschließend auf den Hof, um noch eine Runde Sport zu machen. Anschließend geht es zurück den Rechner, um noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen zu denen ich am Nachmittag nicht mehr kam.

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Dienstag, 04.07.2023

Nachmittags tauschen wir G gegen einen von Ms Freunden: Während G bei einer KiTa-Freundin den Nachmittag verbringt, kommt Ms Freund nach der Unterricht gemeinsam mit M zu uns. Während die beiden mit Ms Minecraft-Lego und den Yu-Gi-Oh-Karten spielen, kann ich noch ein bisschen arbeiten– zumindest bis wir zu Dritt J abholen. Ich hatte kurz überlegt, die Großen allein zu Hause zu lassen– aber da ich ja nicht nur für M die Verantwortung trage, sondern auch für seinen Freund, ist mir das nichts. Passt aber, während ich in der KiTa Js Kram einsammle spielen sie zu Dritt Basketball.
Den Nachmittag über sind sie dann gemeinsam mal draußen zum Fußballspielen, mal Drinnen zum Herumlungern und auf die Medienzeit warten. Als es dann soweit ist, spielen die großen gemeinsam Minecraft– M zeigt stolz seinen neu erworbenen Minecraft Mod „One Block“ vor–, während J Let’s Plays zu Minecraft binged und mit mir das Ninjago TCG spielt.

Beim Auspacken von Ms Mappe fällt mir die Auswertung seines HSP-Tests in die Hände. Er hat laut Begleitzettel überdurchschnittlich gut abgeschnitten, Jott und ich freuen uns, sind stolz und sagen das M auch so.

Als Abends alle Kinder im Bett und der Haushalt halbwegs gebändigt ist, setze ich mich nochmal an den Rechner um mich zu den Scrum Events einzulesen– am Freitag werde ich gemeinsam mit dem Team das Ende „unseres“ aktuellen Sprints begehen und mit ihnen eine Sprint Review und eine Sprint Retrospektive durchführen. Als Teilnehmer ist mir das alles vertraut, aber als Moderator/Durchführender ist’s nochmal eine andere Sache.

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Montag, 03.07.2023

6 Uhr klingelt im Kinderzimmer ein Wecker. Ein böser Verdacht– klingelte der auch am Wochenende? Ich hab nichts gehört, aber das würde natürlich erklären weshalb die Kinder allesamt so früh wach waren…

Beim Brotbüchsen machen mit Jott kurze Abstimmung zu Ms Schwimmtraining: L ist auf Klassenfahrt, unser Plan B fällt wg. Erkrankung des eigenen Kindes aus, ich selbst kann nicht weil ich G, J und seinen Freund von der KiTa abhole und betreue. Jott müsste eigentlich ins Büro, schichtet und schiebt aber um sodass sie M bringen kann.

Auf dem Rückweg von der KiTa entdecke ich, dass meine Laufroute an der Wuhle die nächsten 3 bis 6 Monate unterbrochen sein wird: Auf Grund von Bauarbeiten in der Birnbaumer Straße am Trinkwassernetz wird die Wuhlebrücke Birnbaumer Straße und auch unser Zugang zum Wuhlespielplatz gesperrt. So’n Scheiß.
Ich bin pissed weil a.) meine morgentliche Runde dadurch beeinflusst wird, b.) ich nun nicht mehr morgens am Klettergerüst rumhangeln kann und c.) weil ich nun nicht mehr jeden Morgen den ich da lang laufe ein Foto von der Brücke aus machen kann. Blödes Trinkwasser, wer braucht das schon.

Zu Hause ein schnelles Frühstück mit Jott, dann gehts an den Rechner zum Arbeiten. Bzw. nicht so wirklich, weil mir noch tausend Sachen im Kopf herumfliegen zu den nächsten Wochen sitz ich da, schreibe Sachen in den Kalender, auf PostIts und auf Stickies und sortiere mich einmal durch. Als das fertig ist, hab ich wieder Kapazität für Arbeitskram.

Vormittags bin ich dann offiziell Scrum Master im Projekt und möchte durch mein erstes Daily führen. Leider reißt die WLAN-Verbindung die Hufe hoch, sodass ich zum ersten Termin fünf Minuten zu spät komme weil ich noch fix auf Hotspot umstelle. Upsi. Geht sich aber doch alles aus, ich glaub ich hab das gut gemacht (die Zeit wirds zeigen…).

Mittendrin noch einen Zahnarzt-Termin für J organisiert, dem wächst sein erster bleibender Zahn hinter einem Milchzahn hoch; der Milchzahn sitzt aber wie alle Zähne von J bombenfest. Da G und J aber demnächst bei Jotts Mama und danach mit uns im Urlaub sind, möchten wir doch rechtzeitig einen Zahnarzt raufschauen lassen

Mittags Reste vom Wochenende aufgewärmt, nochmal mit Jott geplant und festgestellt, dass die Abholung von M durch sie nur knapp vor knirsch möglich wäre. Wieder überlegt, ggf. könnte ich mit den Zwillingen und Js Freund ja per Straßenbahn… Mit der Mama von Js Freund geschrieben, sie versteht nicht was ich will, schickt Sprachnachrichten, ich schreibe sehr geduldig zurück, irgendwann verstehen wir uns. Parallel weiter gearbeitet.

Als M nach Hause kommt ist großes Theater, er will partout nicht zum Schwimmen. Erklärung hier, Verzweiflung da, Tränen dort, am Ende haben wir alle unsere Standpunkte ausgetauscht, er geht nicht schwimmen, wir haben den ganzen Abstimmungsknatsch umsonst gehabt, aber ich muss immerhin nicht mit x Kindern durch Köpenick fahren. Atmen.

Danach nicht mehr weiter gearbeitet, sondern G, J und seinen Freund abgeholt. Wieder zu Hause kurz versucht, noch was zu machen, aber mit vier Kindern gibts dazu keine Chance. Sehr resigniert aufgegeben und stattdessen voll und ganz für die Kinder da gewesen. Ich muss die fehlende Zeit vom Morgen und vom Nachmittag nacharbeiten, das wird ’ne längere Session.

Gegen 18 Uhr wird Js Freund abgeholt. Die verbleibende halbe, Dreiviertelstunde bis zum Abendbrot könnte ich arbeiten, bin aber im Kopf unfassbar durch und schreib stattdessen die Einträge ab Mittwoch. Vermutlich dumm, das hat ja nun keine Prio– aber ich schaffs nicht mich zum Arbeitskram durchzuringen, ich hab da gar keinen Kopf für.

Anschließend Abendessen, Kinder bettfertig machen, aufräumen, 5 Minuten Löwenzahn mitgucken, fast einschlafen. Aufgaben für den Rest des Tages sind Abstimmung zur aktuellen Woche mit Jott (wir müssen zu bestimmten Zeiten an mehreren Orten gleichzeitig sein), Abstimmungen zur folgenden Woche mit Jott (da müssen wir immerhin nur an unterschiedlichen Orten, aber nicht gleichzeitig da sein), Zeit rausarbeiten (höheres Wesen hilf mir) und Blogbeiträge fertigschreiben damit das von meiner mentalen Todoliste runter ist.

Ich brauch Urlaub, weniger Wochenstunden, längere Tage, mehr Energie.

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Sonntag, 02.07.2023

Die Kinder sind heute kurz vor 6 Uhr wach. Ich brech ab. Wir pusseln uns so durch den Morgen und besprechen nach dem Frühstück, welches Kind welches Tablet wofür braucht. Am Ende weiß ich, dass wir auf Jotts Galaxy Tab Minecraft installieren und generell einen Weg finden müssen, damit G auf allen Tablets genau ihre YouTube-Videovorschläge findet.

Anschließend laufen wir zum Wuhlespielplatz. Die Kinder spielen, ich mache Sport. Das schöne an den Eigengewichtsübungen ist, dass ich sogut wie keine Utensilien bräuchte (aber trotzdem habe, die Gymnastikringe erleichtern einiges) und eigentlich überall Sport machen kann.

Zur Mittagszeit geht es nach Hause, ich mache uns Pizza, gehe duschen und bereite anschließend gemeinsam mit den Kindern alles für unseren Nachmittags-Bade-Ausflug an den Müggelsee vor. Es ist zwar nicht so wirklich Bade-Wetter, aber die Kinder möchten trotzdem gern. Mir solls recht sein, solange wir draußen und die Kinder beschäftigt sind. Währenddessen kommen Hiobsbotschaften von Jott, deren Bahnfahrt sich immer weiter verlängert.

Am Müggelsee (Läufer) sprinten die Kinder ins Wasser, bremsen aber ruckartig sobald sie wadenhoch drin sind und staken von da an vorsichtig weiter– ist wohl noch ein bisschen frisch, so insgesamt. Die nächsten anderthalb Stunden sind die drei immer mal wieder im und am Wasser, toben herum, üben Qwan Ki Do unter Ms Anleitung und füttern flauschige Babyenten mit Kekskrümeln.

Gegen 17 Uhr brechen wir wieder nach Hause auf. Zurück ziehe ich die Kinder einmal durch die Badewanne und bin gerade beim Aufräumen des Badezimmers, als Jott endlich heimkommt– mit gut zwei Stunden Verspätung und einem sehr aktiven Wochenende in den Knochen.

Während die Kinder fernsehen, legen wir Wäsche, ich räume ein bisschen auf, lege noch mehr Wäsche und arbeite Jott zu, die die diversen Unterlagen die wir am Mittwoch aus der Schule mitbekommen haben, ausfüllt– das hab ich die Tage über noch nicht geschafft. Sehr geschafft geht es gegen 22:30 Uhr zu Bett.

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Samstag, 01.07.2023

Die Kinder sind sämtlichst Punkt 6 Uhr wach. Meine Versuche, sie zum Weiterschlafen zu animieren, fruchten nichts. Weil sie erst ab 7:30 Uhr Tablett spielen dürfen (mein kläglicher Versuch vom Vorabend, sie zum länger im Bett bleiben zu animieren), sitzen sie im Wohnzimmer und vertreiben sich die Zeit: J und G spielen Yu-Gi-Oh, G sitzt auf der Couch und schaut sich Zeitungen und Hefte an.
Ich nutze die Beschäftigung und mach Bart und Haare flott, damit ich nicht wie ein Waldmensch aussehe.

Nach dem Frühstück strukturiere ich mit den Kindern den Tag: Wir besprechen, wo wir heute wann sein müssen und was wir dafür benötigen. Anschließend packen die Kinder ihre Rucksäcke selbstständig, während ich mich daran mache meine Aufgabenliste für die nächsten Tage abzuarbeiten. Der Grundzustand der Wohnung ist bedenklich, das gliedert sich in viele kleine Aufgaben auf.
Beim Flottmachen der Fahrräder stolpern wir über Möbel und Umzugshelfer. Unsere Nachbarn von oben ziehen ins Eigenheim. Wir sind traurig, weils gute Nachbarn und nette Menschen sind (auch wenn sie ganz schön trampeln…).

Gemeinsam fahren wir am späten Vormittag zu Ms Qwan Ki Do Training. Während er trainiert, spielen J und G ich auf dem nahe gelegenen Pflanzgartenspielplatz. Der wurde vor ein paar Monaten erneuert und ist seitdem ein wunderschöner Spielplatz mit Tischtennisplatten, Wasserpumpe, Schaukeln und Klettergerüsten. Während die Zwillinge klettern, zuppele ich mein T-Shirt hoch und halte meine mozzarellafarbenen Oberarme für 7 – 8 Minuten in die Sonne. Das reicht für einen leichten Sonnenbrand, wie ich Abends entdecke.

Wieder zurück koche ich uns Mittagessen (Tortelloni mit Pesto). In der anschließenden Medienzeit der Kinder wird aufgeräumt und alles für das Schwimmtraining der Zwillinge vorbereitet. Gegen 14:30 Uhr fahren wir alle vier zur Allende-Schwimmhalle. Während G und J trainieren, spielen M und ich Yu-Gi-Oh.

Ich gewinne, allerdings auch nur weil wir nach gut 40 Minuten das Spiel abbrechen müssen und M zufällig genau zu diesem Zeitpunkt weniger Lebenspunkte hat.
Wir holen eine stolze G und einen leicht geknickten J ab: G hat erfolgreich die Seepferdchen-Prüfung absolviert, J leider nicht– seine Arme taten ihm weh, er hielt sich am Beckenrand fest. Ich beglückwünsche G und freue mich mit ihr, danach fange ich J auf und freue mich auch mit ihm über seinen Einsatz und wie er sich trotz schmerzender Arme angestrengt hat. Ihn muntert ein bisschen auf, dass auch M etwas länger für das Seepferdchen gebraucht hat und jetzt trotzdem super schwimmen kann.

Wieder zu Hause verschwinde ich kurz aufs Klo. In diesen 5 Minuten eskalieren die Kinder völlig, sie prügeln sich beinahe über die Frage, welches Kind welches Tablet benutzen darf. Ich fühle mich auf dem Klo unfassbar machtlos, verfluche den Tag an dem ich Kinder in die Welt gesetzt habe und phantasiere davon die drei einfach rauszuschmeißen. Konsequenz für die Kinder: Einmal zusammengeschrien werden und Tablet-Verbot für den Rest des Tages.
Nachdem sich die Gemüter ein bisschen beruhigt haben, gehen wir trotzdem noch zu Rewe ins Forum Köpenick und kaufen für einen Belohnungs-Grill-Abend ein. Ich erkläre mehrfach, dass es eine Belohnung für ihre Anstrengungen und ihren Einsatz beim Schwimmen ist, _nicht_ aber für ihr furchtbares Verhalten. Ob sie das einordnen können weiß ich nicht, aber ich habe meine pädagogische Pflicht getan.

Anschließend schauen wir alle Nimona auf Netflix. Ich bin dabei begeisterter als die Kinder, die sich einfach über den Film und die ungewöhnliche Handlung freuen.

Nachdem die drei im Bett sind und ich aufgeräumt hab, gehts für eine weitere Folge Somebody feed Phil auf die Couch und gegen 23 Uhr wieder ins Bett.

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Freitag, 30.06.2023

Arbeitsfrei, ein Urlaubstag. Die KiTa hat geschlossen, die Zwillinge bleiben zu Hause. Weil M aber in die Schule muss, stehen wir trotzdem wie gewohnt auf. Der morgendliche Blick in die Wetter-App macht wach. Schneller Check im Internet und anschließend Erleichterung– offenbar hat die App einen Fehler.

Vormittags verabschiedet sich Jotts Mama nach Hause. Die Zwillinge und ich nehmen die Bringmeister-Lieferung in Empfang und räumen anschließend auf (ich)/spielen (G, J).

M darf heute direkt nach Schulschluss nach Hause kommen. Ich hatte lose überlegt, mit den Kindern irgendwas zu unternehmen, lasse das aber sein weil es mir mit drei aufgedrehten Kindern zu anstrengend wäre. Stattdessen spielen wir gemeinsam zu Hause, zudem organisiere ich Kinder-Dates für die nächste Woche. J möchte seinen Freund einladen, G möchte zu einer Freundin gehen und M möchte einladen und gehen. Ich werde von G und J geschminkt, einmal als Drache und einmal als Königsvampir mit silbernen Sommersprossen.

Abends vermisst G Jott ganz furchtbar. Wir sprechen kurz gemeinsam über WhatsApp, das hilft G. Als die Kinder im Bett sind, schaue ich Somebody feed Phil weiter, trinke einen Lillet Wild Berry (ständiger Begleittrack dazu „Ich will Immos, ich will Dollars, …“) und gehe kurz vor 23 Uhr schlafen.

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Donnerstag, 29.06.2023

Erneut ½ Urlaub. Vormittags ein längerer Arzttermin in Adlershof. Ich fahre mit dem Fahrrad hin, unterschätze Verkehr und persönliches Fitnesslevel und schaffe es gerade so rechtzeitig. Der Termin ist ein bisschen schneller vorbei als eingeplant. Auf dem Rückweg lasse ich mir ein bisschen Zeit und genieße es, durch die Gegend zu fahren. Bei Ankunft zu Hause großer Respekt für eine Joggerin, die ich auf der Wilhelm-Spindler-Brücke überholte und die ich am S Köpenick vor mir wiederentdecke.

Mittags bricht Jott nach Düsseldorf auf. Dort wird die nächsten Tage das Sommerevent ihrer Firma mit Workshops und Socialising stattfinden.
Jotts Mama trifft sich am späten Nachmittag/Abend mit einer Freundin in Pankow. Die Kinder und ich machen uns einen entspannten Nachmittag. Ich bin Abends so k.o., dass ich nichtmal mehr irgendwas spielen mag sondern einfach nur auf der Couch sitzen und Netflix schauen mag. Bei Somebody feed Phil und einem Frozen Strawberryinha komme ich runter, aber mehr als eine Folge schaffe ich nicht. Als Jotts Mama nach Hause kommt, schlafe ich schon.

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Mittwoch, 28.06.2023

½ Tag Urlaub. Nach dem Wegbringen der Kinder habe ich einen Termin beim Orthopäden. Nach 5 Minuten bin ich wieder draußen mit der Empfehlung, Training (Rückenübungen, Kraulschwimmen) zu betreiben und mir ein Stehpult zu basteln. Ansonsten werde das richtig schlimm und man müsse operieren. Komischer Vogel. Ich weiß nicht was ich erwartet habe, das war es aber nicht.

Vormittags ist die KiTa-Gruppe der Zwillinge zu Besuch. Sechs Vorschüler schauen sich an, wie G und J so wohnen und spielen bei uns. Parallel findet das Abschluss-Entwicklungsgespräch der Bezugserzieherin der beiden mit uns statt. Fazit: Die beiden sind sowas von schulreif und -bereit, mehr geht gar nicht.

Nachmittags stimme ich mich in meinem Scrum Master Projekt mit meinem Ansprechpartner auf Kundenseite ab. Ich schildere meine Beobachtungen der letzten Wochen und was ich daraus ableite/schließe. Ich ernte viel Zuspruch und Zustimmung. Auch mein Plan für die kommenden Wochen stößt auf offene Ohren und wird angenommen.

Abends sitzen Jott und ich auf viel zu kleinen Stühlen an viel zu kleinen Tischen: Die erste Elternversammlung für J und G findet statt. Jott ist für G da, ich für J. Wir erfahren ein paar Rahmenbedingungen, sammeln Materiallisten, Termine und Aufgaben ein.

Wieder zu Hause und mit einem Tag sacken lassen kann ich dem merkwürdigen Orthopädie-Termin etwas gutes abgewinnen: Offenbar ist die Bandscheiben-Geschichte (noch) nicht so wild und ich kann was dagegen machen. Ich muss es nur _irgendwie_ eintakten.

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Dienstag, 27.06.2023

Weiterhin strukturiertes und erfolgreiches runterarbeiten dank Pomodoro.


Über die Mittagszeit einen Psychotherapie-Termin, ein paar Sachen für mich und indirekt auch die Kinder mitgenommen (die sind ja teils wie ich, was mir hilft könnte auch ihnen helfen). Anschließend beim Gesundheitshaus vorbeigefahren und meine Einlagen für die Schuhe abgeholt (Glamour Content kann ich…), bevor ich Dürüm/Halloumi für Jotts Mama und mich besorgte.


Nach dem Mittagessen für das Scrum Master Projekt den am Wochenende erhaltenen Secure Boot USB Stick eingestöpselt, mich bei der IT-Hotline des Kunden mit Passwörtern und Infos eingedeckt und anschließend durch mehrere Ebenen IT bewegt:

  1. Ich arbeite auf einem Windows-System
  2. Das Windows-System läuft in einer VM
  3. Der VM-Client ist Bestandteil eines abgesicherten Linux-Betriebssystems
  4. Das abgesicherte Linux-Betriebssystem kommt vom Secure Boot Stick, der in meinem MacBook Pro steckt

Insgesamt lief das ganze Konstrukt aber erstaunlich stabil und flüssig– wenngleich ich weder Kamera noch Audio-Output nutzen kann. Ich muss morgen noch herausfinden, wie ich das ändern kann, ansonsten kann ich das, wofür ich eingesetzt werden soll, nicht machen. Ggf. muss ich am Ende zwei Laptops/Systeme nutzen (meine Güte, wäre das nervig).


Nachmittags hatten J und G einen Impf-Termin (Tetanus-Auffrischung), den Jotts Mama mit ihnen wahrnahm. Wir gaben uns bei ihrer Rückkehr die Türklinke wortwörtlich in die Hand, denn ich brach zur letzten Elternversammlung von Ms Klasse auf. Drei Minuten bevor es monsunartig losregnete, kam ich trockenen Fußes an.


In der Elternversammlung wurde beschlossen, dass ab der 3. Klasse Noten vergeben werden. Da der Wille der Eltern dem Willen der Kinder entsprach (die waren zuvor befragt worden), entschied ich mich meine Meinung (Noten sind ein ungenügendes Werkzeug zur Bewertung der Leistung von Menschen nach Maßstäben eines ungerechten Systems und können mE nicht den tatsächlichen individuellen Einsatz spiegeln) für mich zu behalten und einfach auch für die Einführung von Noten zu stimmen. Aufhalten kann ichs eh nicht, die Handhabung der Lehrerin ist zudem recht „sanft“, also Augen zu und durch.


Jott brachte heute Kirschen mit, extra für mich <3

Und Jotts Mama Antipasti und Schoki <3


Abends das Protokoll der EV aufbereitet, bisschen verschnauft und weiter für den Termin am Donnerstagvormittag vorbereitet.