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Montag, 26.06.2023

Viel strukturierte Arbeit, Pomodoro sei Dank (in diesem Kontext: Ich kann Flow für Mac OS sehr empfehlen).


Mittags kam Jotts Mama an. Sie bleibt bis Freitag bei uns und unterstützt uns, die Woche wird nämlich ziemlich heftig weil wir unfassbar viele Termine, teils parallel, haben.


Einen Orthopädie-Termin am Mittwochmorgen vereinbart. Ich bin schon ein bisschen gespannt.


Nachmittags Weltuntergang, es kübelte wie aus Eimern. Wir schauten alle fasziniert nach draußen und freuten uns, drinnen zu sein.


Abends für einen Termin am Donnerstag vorbereitet, lange Fragebögen ausgefüllt und Themen hinterherrecherchiert.

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Sonntag, 25.06.2023

Immer noch ziemlich durch von der vergangene Woche.


Weil letztes Wochenende das dazugehörige Rezept in der KptnCook App wieder mal hochploppte, bereitete ich heute Raw Mojito Balls zu (und brachte dabei unseren Stabmixer zum Qualmen). Sie schmeckten super, ich bereitete aber viel zu viele zu weil außer Jott und mir niemand davon aß…

Memo an mich: Beim nächsten Mal nur die halbe Menge Agavendicksaft nehmen.


A, S und E kamen Mittags zu Besuch. Wir aßen, spielten Rommé und verbrachten den Nachmittag miteinander. Zumindest teilweise. Ich ging nach dem Kaffeetrinken + Küche aufräumen mit den Kindern raus und spielte mit allen dreien Fußball, weil ich nicht wollte das sie nur drinnen sind und Scheibe spielen. Gerade J hatte mehrfach seine 5 Minuten und wusste nicht wohin mit seiner Energie/Langeweile, das war sehr sehr aufreibend und ich hätt ihn am liebsten zum Mond schießen können.


A, ihres Zeichens MTR, konnte (bzw. musste sogar beruflich bedingt) einen Blick auf meinen MRT-Befund werfen. Was ich aus ihr herauskitzeln konnte war nicht mehr so wirklich überraschend (aber trotzdem deprimierend und niederschmettern, die einsetzende Realität war unschön); ich kann ja auch ein bisschen googlen und 1 und 1 zusammenzählen (und weiß natürlich, dass ich einen sehr ungesunden Lebensstil führe, mich zu wenig bewege und viel zu viel sitze…). Offenbar sind drei Bandscheiben der Lendenwirbelsäule vorgewölbt/vorgefallen. Es ist wohl nicht soooo schlimm, aber eben… naja, vorhanden. Mal schauen, was der Orthopäde dazu sagt. A geht davon aus, dass ich Physiotherapie/Rehasport verschrieben kriege- mal schauen, wie ich das auch noch irgendwie unterbringe.

… das erklärt auch, weshalb Jott nach dem Frühstück ganz unverbindlich und spontan darüber sinnierte, ob wir uns nicht einen höhenverstellbaren Schreibtisch zulegen wollen– A hatte wohl erstmal mit ihr gesprochen (wer solche Freunde/Ehefrauen hat…)


… immerhin fand mich As Kollege, der das MRT durchführte, schnuckelig. Das hör ich ja nun auch nicht so oft.


Abends nach dem Kinderbaden eine Sporteinheit auf dem Hof eingelegt und mich ausgepowert. Weil ich nur ein bisschen, aber nicht total doof bin, hab ich alles was Bauch/Rücken anbelangt erstmal vom Schwierigkeitsgrad her zurückgeschraubt und zusätzliche Dehn-Übungen eingebaut. Tat gut.

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Samstag, 24.06.2023

Rückreisetag. Wir landeten kurz vor 14 Uhr am BER, zu Hause war ich ~15:10 Uhr. Ich saß diesmal etwas weiter vorn als üblich, noch vor den Flügeln. Fand ich nicht gut, es wackelte und ruckelte trotz besten Flugwetter wesentlich mehr als sonst; ich krallte mich in meine Armlehne fest. Nächstes Mal wieder weiter hinten.


Jott war mit G und J beim Schwimmen, M war allein zu Hause als ich kam. Ich verschnaufte erstmal kurz bzw. versuchte es– M erzählte ohne Punkt und Komma, ich war mir teils nicht so ganz sicher ob es ihn überhaupt interessierte ob ich zuhörte. Anschließend ein bisschen in der Wohnung herumgepusselt, Kram von A nach B getragen und mich um das nicht funktionierende WLAN gekümmert (das hatte offenbar seit Donnerstagabend nicht mehr funktioniert, die Kinder mussten lineares Fernsehen gucken und konnten nicht alle Apps benutzen). Nach ein bisschen Testen fand ich heraus, dass zwar alle Einstellungen richtig waren und das Internet über Ethernet sowie im Gast-WLAN funktionierte, nicht aber über das 2.4 GHZ- und 5 GHZ-WLAN. Menschen im Vodafone-Forum schlugen als pragmatische Problemlösung einen Werksreset vor. Nachdem ich den durchgeführt und alle Einstellungen wieder auf die vorherigen Einstellungen geändert hatte, funktionierten auch die beiden WLANs wieder. Bisschen merkwürdig, aber gut– hauptsache es ging wieder.

M hatte währenddessen beinahe einen Meltdown weil er nichts machen konnte (alle seine bevorzugten Spiele/Medieninhalte benötigen Internet) und moserte rum, wie blöd dieser Internetausfall und sein Leben doch sei. Das arme, arme Kind…

Gegen 16:30 Uhr kamen Jott und die Zwillinge wieder. Große Erleichterung bei allen als sie erfuhren, dass das Netz wieder ging. Vielleicht war auch ein bisschen Freude dabei, weil ich wieder da war.

Relativ schnell überreizt gewesen, war doch ein bisschen viel die letzten Tage. Daher versucht, mich möglichst abzuschirmen– die Kinder spielten, Internet sei dank, Tablet und Jott quatschte sich bei den Nachbarn von oben fest beim Abholen eines Pakets.


Laut Rückmeldung der Schwimmlehrerin können die Zwillinge eigentlich so gut schwimmen, dass sie die Seepferdchenprüfung absolvieren könnten. Weil sie aber nicht durchziehen, sich nicht wirklich anstrengen und viel Blödsinn machen, reicht es noch nicht. Das ist so ein Punkt, an dem ich fuchsig werde– eine Sache nicht können ist schön und gut, aber ich möchte Einsatz und Anstrengung sehen.

Vielleicht sind sie auch noch einen Ticken zu jung. Einen Versuch haben sie am nächsten Samstag noch, danach ist der Durchgang erstmal beendet.


Weil mich die Suche nach einem LAN-Kabel in den Wahnsinn trieb, räumte ich kurzentschlossen unsere Box of Shame (Kabelkiste…) und die Schubladen of Shame (Kabelschubladen…) auf.

Es ist erstaunlich, wieviele Stecker, Kabel und Kram sich im Laufe der Jahre ansammeln. Ich mistete gründlich aus, legte Kabel zusammen und reduzierte den Bestand auf ungefähr 1/3.

Interessant dabei: Die USB-Evolution live vor Augen zu haben. USB A, USB B, USB 3.0, Mini-USB, Micro USB, USB C… Wir hatten für sämtliche Standards diverse Kabel, alle hübsch miteinander verknäult wie ein Rattenkönig.


Abends mit Jott auf der Couch abgehangen und mir von ihr ihre neue Serie (A Discovery of Witches) zeigen lassen.

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Freitag, 23.06.2023

Ganz gut geschlafen, trotz tropischer Temperaturen im Zimmer. Wir konnten das Fenster leider nicht öffnen, weil direkt unter dem Fenster eine Ampel-Kreuzung lag und die ganze Nacht über Autos anhielten und wieder anfuhren– das war dann doch ein bisschen zu laut, selbst für unsere Stadt-erprobten Ohren.


Nach dem Frühstück gings mit drei weiteren Kolleg:innen zum Stammsitz der Firma zum Community Day. Das ist ein ca. 1x im Quartal stattfindendes Event unseres Geschäftsbereiches, bei dem die Geschäftsführung Updates zu diversen Themen an die Belegschaft durchgibt. Normalerweise finden die Community Days remote/an den Standorten statt, weil aber einer unserer Geschäftsführer zu Ende Juni aus dem Berufsleben ausscheidet waren wir diesmal alle vor Ort eingeladen um ihn zu verabschieden.

Der Tag war grob dreigeteilt: Zuerst gab es Updates der Geschäftsführung sowie einige Vorträge von Mitarbeitenden– alles sehr frontal. Der zweite Teil war interaktiver; wir nahmen an unterschiedlichen Workshop-Formaten zum Thema Recruiting & Retention teil– in Zeiten des Fachkräftemangels sicherlich eine gute Idee, mal die eigene Belegschaft nach ihrer Meinung zu fragen.

Der dritte Teil bestand aus der Verabschiedung unseres (Noch-)Geschäftsführers. Bisschen emotional (verständlich nach 41 Jahren), angenehm kurz und recht kurzweilig. Damit war dann auch der offizielle Teil beendet.

Weil ich ein paar Minuten Ruhe wollte, verkroch ich mich in die hinterste Ecke eines der Großraumbüros und verschnaufte erstmal. Pünktlich zum angekündigten Grillen gings dann aber wieder hoch, um gemeinsam mit den Kolleg:innen zu Abend zu essen.

Zurück ins Hotel gings gegen 21 Uhr und somit lange vor Ende des Grillabends. Ich saß noch eine Weile am Fenster und schaute zum Runterkommen dem einsetzenden Ludwigsburger Nachtleben zu, hörte Musik, schrieb ein bisschen und freute mich.

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Donnerstag, 22.06.2023

Teamtag am und um den Stammsitz der Firma im Stuttgarter Speckgürtel. Anreise und Ankunft liefen (mit Ausnahme einer Türstörung am FEX, die eine 11-minütige Verspätung bewirkte) wie am Schnürchen, ich kann die BER Runway Termine sehr empfehlen.

Das Taxi vom Stuttgarter Flughafen zum Firmensitz kostet nun ~115 EUR statt ~95 EUR (inkl. Trinkgeld) wie noch vor einem Jahr– bei gleicher Strecke und Fahrzeit.

Nach Ankunft zwei remote Kundentermine wahrgenommen („fakturieren“, wie es die Vertriebskolleg:innen nennen…), anschließend gemeinsames Mittagessen mit meinem Team.

Erster Teil des Teamtags war eine kurze Inforunde unseres Team Leads, anschließend erzählten eine Kollegin und ich (vor allem ich) etwas zu den Themen Selbstmanagement, Selbstorganisation, technischen Hilfsmitteln etc. pp. Hintergedanke war eigentlich, dass ich erzählen wollte wie ich mich organisiere um dann von den Kolleg:innen gespiegelt zu bekommen wie sie das machen um noch ein bisschen was dazu zu lernen. Das funktionierte nicht so ganz, wir brauchten etwas länger als gedacht & erhielten nicht soviele Rückmeldungen wie gewünscht. Sei’s drum.

Der zweite Teil des Teamtags bestand aus Geoaching in einem nahegelegenen Waldstück. Wir stapften durch den Wald, fanden Bunker der Neckar-Enz-Stellung und lösten diverse Rätsel (wenn auch größtenteils nur weil wir uns die Hinweise/Lösungswege anzeigen ließen, die Rätsel waren ziemlich schwer und zumindest für mich selten/ gar nicht erschließbar). Prinzipiell schön, aber bei ~30°C doch sehr schweißtreibend.

Paul vor Mammutbaum

Den Abschluss des Teamtags bildete ein gemeinsames Abendessen im Ygrec in Ludwigsburg. Von einem Kollegen erfahren, wie er mittels Dating Apps Istanbul und Casablanca erforschte, von einem anderen Kollegen wie er Kontakt zu seinen (erwachsenen) Kindern in u.a. Tokyo hält.

Relativ früh mit Kollegin I ins Hotel abgedampft, wir waren beide knülle. Eine gute halbe Stunde später kam auch mein Zimmergenosse zurück; wir erzählten noch gute anderthalb Stunden bei einer Flasche Wein (er) & Wasser (ich) über Gott und die Welt.

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Mittwoch, 21.06.2023

Waschküchenwetter. Nachts hatte es geregnet, morgens zeigte das Hygrometer eine Luftfeuchtigkeit von annähernd 70% an. Absolut nicht meines, zum Glück musste ich mich nicht großartig bewegen.


Ruhiger Arbeitstag, zwei kleinere Termine aber ansonsten viel Möglichkeiten zum Runterarbeiten.


Nachmittags Sommerfest in der KiTa. Es war zum Glück ein bisschen abgetrocknet und ließ sich aushalten. Die Kinder hatten jede Menge Spaß: Sie ließen sich schminken, stürmten die Hüpfburg, warfen Wasserbomben, suchten Goldstücke…


Abends Vorbereitungen für die morgen anstehende zweitägige Reise zum Hauptsitz der Firma in der Nähe von Stuttgart. Wir haben morgen einen Teamtag (d.h. nur mein Team/Organisationseinheit) und am Freitag einen Community Day (der gesamte Geschäftsbereich). 5:15 Uhr klingelt der Wecker.


Kein Sport heute. Ließ sich nicht einschieben, ich verzichtete bewusst darauf weil ich mir sonst bei den ganzen anderen Themen unnötig Stress machen würde. Das sorgt dafür das ich mein selbstgestecktes Ziel (mindestes 2 x die Woche) verfehlen werde; Donnerstag/Freitag ergeben sich keine Lücken im Programm.
Ist vernünftiger so, fühlt sich trotzdem wie Scheitern an.

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Dienstag, 20.06.2023

Weiterhin viel zu tun. Um effizienter voran zu kommen, hab ich mal wieder den altbewährten Pomodoro-Timer rausgeholt (ist schon ein paar Tage her) und setze mir so Timeboxes. Das hilft aktuell sehr.


J war heute morgen verrotzt und ein bisschen blass, aber fröhlich und munter. Also KiTa. Vor Ort mit der Erzieherin abgestimmt das sie gern anrufen sollen wenn sie den Eindruck haben, dass er sich quält.

Der Anruf kam nicht– stattdessen war er beim Abholen klitschnass geschwitzt, weil er soviel getobt hatte.


Nachmittags mit M und G zum halbjährlichen Kieferorthopädie-Termin gegangen. Wir sind da jetzt so drin… M war das erste Mal dabei, unser Zahnarzt hatte gesagt das wir ihn mal vorstellen sollen weil seine Schneidezähne so groß seien. Weiß nicht ob das ein valider Grund ist, das Kind ist halt in sich sehr groß– das geht mit einer großen Klappe (in jeder Hinsicht) einher.

Der Kieferorthopäde beruhigte, bei beiden Kindern sei alles im Rahmen. Man könnte zwar was machen, aber eher später wenn sie größer sind.

Außerdem zog er bei G einen Wackelzahn. Sie hatte sich das so gewünscht und extra in der KiTa und zu Hause nicht mehr großartig herumgewackelt…


Weiter mit Midjourny herumgespielt. Ich hab Spaß (siehe oben).


Aktuell wünschte ich, dass meine Tage doppelt so lang wären. Jott beschäftigt sich beruflich aktuell mit dem Thema Work Life Blending, da würd ich auch gern was dazu schreiben. Die „Später lesen“-Liste quillt über, die „Das musste mal im Blog posten“-Liste ebenso. Ich hab seit Wochen nicht mehr gespielt (die 30 Minuten am Tag auf dem Handy Railbound zähl ich nicht). Die Themen, mit denen ich mich gern beschäftigen möchte, werden auch eher mehr als weniger… Es ist ein Kreuz.

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Montag, 19.06.2023

Viel zu tun, an jeder Ecke lauert Arbeit.


Ich hab mich heute mit einem Kollegen, der schon etwas länger Scrum Master ist, unterhalten und ihm meine Beobachtungen sowie meine Pläne für mein Scrum-Master-Projekt vorgestellt. Er fand das fundiert, hatte so ungefähr die selbe Herangehensweise und hat mir noch ein paar Tipps mitgegeben. So muss das.


J klagte bei der KiTa-Abholung über Kopf- und Bauchschmerzen und legte sich zu Hause freiwillig zum Ausruhen hin– zumindest bis die Medienzeit anbrach, da sprang er fröhlich zum Zocken hoch. Mhm. Mal beobachten. J ist ja eher speziell, wenn er was hat– er geht dann sehr in seinem „Leiden“ auf.


M hat heute sein Bronze-Schwimmabzeichen gemacht. Ich war stolz wie Bolle auf ihn.


Um eine Präsentation, die ich am Donnerstag halte, zu bebildern, probierte ich am Abend Midjourney aus und war _unfassbar_ begeistert davon. Ich gebe Worte ein und da kommt ein Bild raus, dass idealerweise ungefähr so aussieht wie ich das wünsche! Wie unfassbar abgefahren ist das bitte?!

Ich hab erstmal nur rumgespielt und bin relativ unsortiert an die Bilderstellung rangegangen, werd mir aber in einer ruhigen Minute mal die Doku zu Gemüte führen und etwas strukturierter herangehen um mehr herauszufinden wie das funktioniert. Total krasse Sache.

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Sonntag, 18.06.2023

Wie die Zeit vergeht: M wurde heute 8 Jahre alt. 8!


Wider Erwarten schlief das Geburtstagskind heute lange. Ganz im Gegensatz zu den Zwillingen, die offenbar schon recht früh im Wohnzimmer saßen, Tablet spielten und auf M warteten. Gegen 8 Uhr (ob er nächstes Jahr bis 9 Uhr schläft?) war es dann soweit. Große Beglückwünschung, Geschenkübergabe und gemeinsames Frühstück, nach dem die Kinder die Geschenke ausprobierten.

Weil am Nachmittag die Geburtstagsfeier stattfand, wuschen wir die Kinder direkt am Vormittag, Abends wäre zu stressig gewesen. Während Jott schonmal das Abendessen vorbereitete (Bolognese), pusselte ich in der Wohnung herum.

Vormittags kamen Jotts Mama nebst Frau aus Magdeburg zu uns, sie wollten gemeinsam mit uns Geburtstag feiern.


Die Sonntags-Sporteinheit fand heute vor dem Mittagessen auf dem Hof statt, während die Kinder um mich herum spielten. War angenehm da draußen, die Anwesenheit/Blicke ebenfalls anwesenden Nachbarn störten mich weniger als erwartet.


Gemeinsames Mittagessen (Pizza), dann Runterzählen bis die Gäste kamen. Die Zwillinge waren gefühlt aufgeregter als M.


14 Uhr stieg die Party. M hatte sechs andere Jungs eingeladen, mit denen er ins Kino gehen wollte. Das war unser Vorschlag, um den Geburtstag weniger stressig ablaufen zu lassen; M folgte dem gern. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Friedrichshagen ins Kino Union und schauten dort „Der Super Mario Bros. Film“. Die Kinder hatten Spaß und fanden ihn gut, sogar die die ihn bereits gesehen hatten. Jott und ich fanden ihn… Naja, wir freuten uns das die Kinder Spaß hatten und wir ein für uns unstressiges Programm hatten.

Zurück zu Hause spielten Jotts Mama und ich mit den Kindern eine Runde Fußball, während Jott das Abendessen vorbereitete. Die Jungs sind nun in einem Alter, in dem auch was bei rumkommt, ich hatte beim Spielen eine Menge Spaß.

Nächstes Jahr lassen wir das mit Kino und so und gehen einfach an der Wuhle rumbolzen. Ist auch deutlich günstiger.

Nach dem Abendessen wurden die Kinder wieder abgeholt. Als der letzte Gast raus war, high-five-ten wir uns gegenseitig, räumten auf und legten die Füße hoch.

Die Omen fuhren Abends wieder nach Hause, Jott und ich machten jeder sein/ihr Ding.


Jott und ich sind gerad süchtig nach Railbound. Ich hatte das vor kurzem im App Store gesehen und gekauft; als ich Jott bei einem Puzzle um Rat fragte schlug das Spiel sie in den Bann und nun hat sies auch. Mal schauen, wann sie weiter ist als ich– ich tu mich mit Logik-Puzzlern schwer (hab aber trotzdem Spaß dran).

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Samstag, 17.06.2023

Vormittags mit Jott eine Wellness-Session bei MyWellness am Kudamm gehabt. Sie hatte von ihren Kollegen einen Gutschein bekommen, den wir heute einlösten. L passte auf die Kinder auf, das war für uns alle in der Länge ein Novum. Beim letzten Mal, als sie alle drei hatte, waren wir nur 50 Meter entfernt und auch nur gute anderthalb Stunden weg– diesmal war es das andere Ende der Stadt und direkt 4 bis 5 Stunden.

Das Wellness tat uns supergut, es war richtig schön. Wir hatten eine Suite für uns allein, in der es Sauna, Whirlpool, Wasserfalldusche und eine Hydromassage gab. Wir nutzen alles fleißig und mehrfach, die Zeit verging wie im Flug.

Bonus einer privaten Suite: Jott 2 Stunden am Stück ohne Störung nackt sehen (hehehe)

Als wir zurückkamen, waren L und die Kinder mit Mittagessen fertig und schauten Coco. Wir verabschiedeten L, aßen einen Happen zu Mittag und schauten noch ein bissche mit. Gerade, als der Film so richtig kitschig schön wurde (mit anderen Worten: als ich mitgucken wollte), mussten G, J und ich allerdings zum Schwimmen aufbrechen– und das auch noch im strömenden Regen, es goss wie aus Eimern (endlich!). Wir machten uns fertig, stiefelten mit Gummistiefeln, Regenjacken und Regenschirmen zur Straßenbahn und… 

… sahen das die Straßenbahn auf Grund des Köpenicker Sommers nicht fährt. Mistekiste.
Also alle wieder rein, Plan B aktiviert: Jott fuhr die Kinder zum Schwimmen.

Ich übernahm dafür Jotts Aufgaben: Bäder putzen & Wohnung aufräumen. M hörte derweil Musik, baute Lego und freute sich über seine Freizeit. Als ich fertig war, hätt ich nochmal ein Wellnesspaket gebrauchen können– zusätzlich gab es auch noch drei Maschinen Wäsche zu legen und zu verräumen, das machte ich dann auch direkt.


Abends Deko und Geschenke für den morgigen Kindergeburtstag vorbereitet und die letzte Folge Sweet Tooth geschaut.