Der Tag ging rum wie nix und es lief alles viel, viel besser als erwartet. Die Kinder schliefen bis kurz nach Sieben, dann frühstückten wir in Ruhe, spielten in der Wohnung und gingen vor dem Mittagessen noch ein bisschen spazieren. Nach dem Mittag hielten die Zwillinge fast zwei Stunden Mittagsschlaf, in denen M und ich erzählten, kuschelten, uns hinlegten und ein bisschen drusselten (ich. M rammte mir währenddessen liebevoll immer wieder eine Spielzeugeisenbahn in den Arm).
Am frühen Nachmittag wurde M von meiner Mama abgeholt (er verbringt das Wochenende im Brandenburgischen) und die Zwillinge und ich fuhren Jott aus dem Büro abholen. Abends dann aßen wir (zumindest Jott und ich, die Zwillinge mäkelten herum) außerplanmäßig Pizza und dann brachten wir die Zwillinge ins Bett. Das war auch der einzige Moment des Tages, an dem meine Stimmung beinahe kippte: J wollte nicht allein einschlafen und schrie ein bisschen vor sich hin. Jott konnte ihn dann aber doch relativ schnell beruhigen. Seitdem: Ruhe.
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Die Zwillinge zeigen das erste Mal, dass sie ihren großen Bruder vermissen. Sie haben ja erlebt, wie er abgeholt wurde, und seitdem fragen sie immer mal wieder nach ihm (laut seinen Vornamen rufend durch die Wohnung laufen).
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Auf dem Vormittagsspaziergang kaufte ich seit langer Zeit mal wieder ein Buch eine Graphic Novel. In meinem Teil des Internets stieß ich seit Wochen immer wieder über Spirou in Berlin von Flix, und eben das erwarb ich heute und las es am Abend. Ein toller Band, auch für mich als Kaum-Comic-Leser.
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Was schön war: Die völlig unerwartete gute Laune der Kinder.

