Ein weiterer Tag in Magdeburg. Jott war ab Mittag unterwegs, um Freundinnen zu treffen. Auf die Kinder passten ihre Mama und ich auf. War okay, wir waren trotzdem mehr als froh als alle im Bett lagen. Und ich ganz besonders darüber, dass Jotts Mama die Abendbrotfütterung der Zwillinge übernahm. Die beiden sauen seit ’ner Weile beim Essen wieder ziemlich rum (schmeißen Essen durch die Gegend, schmieren sich die schmutzigen Hände in die Haare, manschen herum), das kann ich absolut nicht ab. Aber das ist auch eine Sache, die sich im kommenden Jahr ändern sollte, man muss ja positiv denken.
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Ich dachte bislang, nur G ist stur und dickköpfig. Da war ich voreilig: J hat die letzten Tage nachgezogen. Anders als G, die sich einigermaßen schnell wieder beruhigt, schaukelt sich J sehr schnell hoch, und dann liegen da 80cm Trotz auf dem Boden, ziehen eine Schippe und hauen mit den Fäustchen um sich… Eigentlich hätte ich angenommen, dass G diejenige ist, die irgendwann im Supermarkt auf dem Boden liegt und kreischt, aber vermutlich wird J das übernehmen.
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Wie geht man mit einem Zweieinhalbjährigen um, der weder aufs Klo noch Windeln wechseln möchte, „weil das langweilig ist“ (O-Ton)?
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Die Twitter-Algorithmen sind für’n Arsch. Ich schaute heute mal meine Followings durch und war erschüttert, von wie vielen aktiven Leuten ich keine Tweets angezeigt bekomme- dafür dann aber die Interaktionen („XYZ und drölf anderen gefällt das“) von ungefähr 10% der Leuten, denen ich folge, sowie teilweise auch Interaktionen von Leuten, denen ich nicht folge, denen aber Leute folgen, denen ich folge… Total verrückt.


2 Antworten auf „Journal Freitag, 29.12.2017“
Unser Zweijähriger lässt sich für so uninteressantes Zeugs auch ungerne aus seinem Flow reißen. Es gibt eine Vorwarnung, dann kündige ich an, dass ich ihn auf den Wickeltisch mitnehme und er darf sich ein Spielzeug zum Mitnehmen raussuchen. Danach nehme ich ihn zum Wickeln mit, ob er das gut findet oder nicht.
Die Einsicht (=Dauer der Gegenwehr) ist tagesformabhängig, aber bei vollen Windeln bin ich sehr entschlossen.
Danke für den Einblick. So ungefähr halten wir das auch. Außerdem haben wir regelmäßige Toilettenzeiten (vor bzw. nach den Mahlzeiten). Sie bringen nur leider nicht wirklich was- M verrichtet sein großes Geschäft gern auch zehn Minuten, nachdem wir ihn aufs Klo gesetzt haben.
Ich frag mich immer, wie die Kinder das aushalten- ich stell mir eine vollgekackte Windel am Po ziemlich unangehm vor