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Samstag, 18.04.2026

… vielleicht ist Lesen bis kurz nach Mitternacht keine so gute Idee wenn man (ich) morgens einigermaßen zeitig aufstehen muss/möchte um gut in den Tag mit den Kindern zu starten.
Aber das Buch war so spannend!


Nach dem Frühstück Schulkram mit den Kindern gemacht. Größter Zeitblock war die Berichtigung von Gs Deutsch-Klassenarbeit. Heute schafften wir eine Seite, morgen ist die nächste dran– wir müssen uns ja nicht stressen.
Sie macht immer wieder die selben Fehler. Ich fuhr fast (aber nur fast) aus der Haut, als sie mir „Gebäude“ richtig buchstabierte, drei Sekunden später aber „Gebeude“ schrieb. Warum? Wie kann man das knacken?


Kurz danach zufällig dieses Reel im WhatsApp-Status der Mama von Gs bester Freundin gesehen und kurz sehr, sehr müde geworden. Es ist nicht so, dass das völlig unbekannt ist– ich leb ja nicht unter einem Stein. Aber die Realisation, dass es niemanden außer uns gibt der genau diese Fehler bzw. Schwierigkeiten angehen wird, war bedrückend. Wann, wie, mit welchen Nerven?


Mittag: Tortellini al Forno. Geht bei den Kindern immer. Noch reicht 1kg Tortellini, es blieb sogar was fürs Abendbrot übrig.


Nach dem Mittag rangesetzt und Einschreiben für die Hausverwaltung (Mietminderung, defekte Spülung… und auf Mails wird nicht reagiert) erstellt und mit selbst ausgedruckten Briefmarken versehen. Das ist schon ’ne coole Sache, ich freute mich das das möglich ist und ich nicht in eine Postfiliale dackeln muss.


Hits too close to home.


Nachmittagsprogramm: Einschreiben wegbringen, Rewe, den Schlauch am Vorderrad von Gs neuen Rad wechseln. Der alte Schlauch war schon zwei Mal geflickt, wie ich beim Wechseln sah. Ich verzichtete auf ein drittes Mal und setzte direkt auf einen neuen Schlauch.


Im Anschluss Sport auf dem Wuhlespielplatz mit G. Einmal richtig auspowern und den Kopf freiturnen.


Nach dem Abendessen die typische, quasi alltägliche Verzweiflung weil die Jungs beim Zähneputzen und Schlafi anziehen nur Blödsinn erzählen, das Bad verwüsten und ohne Ende Geräusche machen. Ich verstehs nicht, es ist mir so fremd. G ist fünfmal fertig in der Zeit und liegt schon Bett während die beiden, angezogen wie Donald Duck, durchs Bad helikoptern.


Später Notizen zu Blogbeiträgen umformuliert und genossen wie ruhig es (zum Glück dann doch) wurde. Gegen 22:30 Uhr ins Bett.

8 Antworten auf „Samstag, 18.04.2026“

Ich habe das auch, ich weiß wie ein Wort geschrieben wird und die Hand/Hände machen es einfach falsch.
Handschriftlich ist es ein kleines bischen besser als beim Tippen, allerdings mache ich beim Tippen auch mehr Buchstabenverdrehungen.

Danke für das Reel. Es mal so deutlich zu hören… uff.

Ein Tipp für eu oder äu: Zu äu-Wörtern gibt es immer ein verwandtes Wort mit au. Den ‚Kumpel‘ gemeinsam finden (oder halt ihr nennen) und beide nebeneinander aufschreiben, zuerst das mit au, dann äu. So könnte sich der a-Schreibschwung automatisieren.
gebaut – Gebäude; laut – läuten; Haus – Häuser; Raum – aufräumen usw…

Schreibt sie das Wort erst vollständig und setzt zum Schluss die “ übers a oder unterbricht sie den Schreibfluss, um aus a sofort ä zu machen und dann erst den Rest zu schreiben? Bei letzterer ‚Technik‘ ist ein -e- halt bequemer im Fluss ;-) Also vielleicht mal das Durchschreiben und zum Schluss erst “ setzen probieren.
Viel Geduld und Erfolg! Anne

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