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Donnerstag, 28.08.2025

Am frühen Morgen schon damit konfrontiert worden, dass die Kinder– zumindest die Jungs– offenbar gemustert werden, egal ob sie wollen oder nicht:

Ab dem kommenden Jahr erhalten alle jungen Menschen zum 18. Geburtstag einen Online-Fragebogen, der ihr Interesse am Dienst in der Bundeswehr abfragt – Männer müssen antworten, für Frauen ist das freiwillig, und für niemanden gibt es einen Zwang zum Wehrdienst.

Zunächst soll nur, wer geeignet ist, eine Einladung zur Musterung bekommen. Ab 1. Juli 2027 ist diese dann grundsätzlich Pflicht für alle 18-jährigen Männer, auch für jene, die kein Interesse am Wehrdienst haben.

[…]

Dadurch soll die Zahl der Soldat:innen von aktuell 182.000 bis 2035 auf mindestens 260.000 aktive Zeit- und Berufssoldat:innen steigen, erklärt die Tagesschau in einem Überblick.

Kritiker:innen fürchten, dass sich nicht genug Freiwillige finden werden. Pistorius sagte in den Tagesthemen, dass von nun an Jahr für Jahr geschaut werde, ob sich die Zahlen in die richtige Richtung entwickeln. Falls man deutlich unter Plan liege, werde in der Zukunft erneut über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert.

Die Morgenpost – Krautreporter-Newsletter vom 28.08.

Schwieriges Thema. Ich wünsche mir eigentlich, dass die Kinder idealerweise weder gemustert werden noch für die Bundeswehr arbeiten (vielleicht mit Ausnahme des zivilen Bereichs).


Auf der Fahrt ins Büro wieder auf den 30-Minuten-Fußmarsch ab Jannowitzbrücke verzichtet und stattdessen ab Friedrichstraße die U-Bahn genutzt. Hoffe die Füße danken es mir und heilen schnell.


Kuriosa: Für ein digitales Release müssen wir Zettel (Papier!) ausfüllen und einreichen– die aber immerhin gescannt. Wie krass digitalisiert wir doch sind.


Ich überlege, mich im Agile Network der Firma zu engagieren und war am Dienstag beim ersten Monthly Meeting dabei. Heute kam die Einladung zu einem Termin in größerer Runde für ein Fachgremium, bei dem neben Abteilungsleiter:innen auch die Geschäftsführung dabei ist. Das könnte also eine gewisse Sichtbarkeit mit sich bringen, ich bin sehr gespannt wie das wird :) Grundsätzlich ist das sicherlich ’ne gute Sache, wer (positiv) sichtbar ist, hats leichter :)


Was schön war:

  • Friedrichstraße zufällig auf ’ne ehemalige Kollegin treffen und die Bahnfahrt nach Köpenick quatschen
  • Der freie Abend, weil der heutige Spieleabend abgesagt wurde
  • Die Rollenspielrunde vom Samstag wird sich vielleicht wieder treffen– im Raum steht ungefähr 1x im Monat.

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