Eigentlich sollten die Kinder heute nur eine gute Viertelstunde früher aufstehen/geweckt werden. Weil sie aber alle wegen des heute stattfindenden Sportfestes aufgeregt waren, wachten sie allesamt sogar noch vor 6 Uhr auf und waren somit sogar noch früher als Jott auf den Beinen. Ich wusste gar nicht, dass das Sportfest so eine große Sache für sie ist…
Für mich gings heute etwas früher als normal ins Büro: Kurz nach 7 Uhr brach ich auf um meinen Bonner Kollegen vom Hotel am Spittelmarkt abzuholen und mit genügend Vorlauf im Büro zu sein.

Die Schulung sollte um 9 Uhr beginnen, die sechs Teilnehmenden waren sämtlichst Kolleg:innen aus unserem Berliner Standort. Folgerichtig starteten wir also ~9:15 Uhr; ich hatte das zum Glück antizipiert (man kennt ja seine Pappenheimer) und meinen Bonner Kollegen darauf vorbereitet.
Nach einem kurzen Check-In gings dann los, ich erzählte die ersten anderthalb Stunden viel über Projektarbeit und ihre Rahmenbedingungen, bis im Anschluss mein Kollege übernahm. Nach der Mittagspause (wir gingen allesamt vietnamesisch essen) hatte ich einen weiteren Slot in dem es um Tools und Applikationen für die Projektarbeit ging. Gegen 16 Uhr beendeten wir den wissensvermittelnden Teil der Schulung, weil es sich gerade thematisch anbot– wir waren mit unserem Programm zwar bei weitem noch nicht durch, erkannten aber auch, dass wir für den Rest zum einen wesentlich länger als geplant benötigen würden und zum anderen die Aufnahmefähigkeit der Teilnehmenden allmählich an ihre Grenzen geriet.
In der anschließenden Feedbackrunde bekamen wir eine warme Dusche von Komplimenten und positiven Rückmeldung ab– Tenor war, dass wir ruhig noch einen zweiten Tag zur Schulung hätten hinzufügen können. Mir wurde eine unterhaltsame und lockere Art bescheinigt, dass passte nicht so ganz zu meinem Selbstbild und war daher schwer anzunehmen– aber tatsächlich hatten wir Spaß, es wurde gewitzelt und gelacht. Geht natürlich super, wenn man die Leute teilweise seit mehreren Jahren kennt :)
Was mich am meisten überraschte war die Tatsache, dass ich tatsächlich Spaß hatte, vor der Runde zu stehen und Wissen zu vermitteln. Das hätte ich nicht von mir geglaubt.
Die Brücke über die Wuhlheide (ich verfolge das, weils auf Jotts Arbeitsweg ist und ich mich als Hinweisgeber auf eventuelle Hindernisse verstehe) ist offenbar so marode, dass sie akut einsturzgefährdet ist und die Gefahr besteht, dass sie in sich zusammenstürzt und auf die darunterliegende Kreuzung stürzt. Meine Güte, zum Glück wurde rechtzeitig gesperrt. Zum Glück war Jott heute im Home Office, so blieb ihr der Stau und die Routensuche erspart.
Auf dem Heimweg beinahe über den Spittelreiher gestolpert. Der steht da wirklich sehr gelassen und lässt sich fotografieren… Beim nächsten Mal lauf ich drumherum, damit ich bessere Lichtverhältnisse habe.

Zu Hause nur noch Füße hochlegen und entspannen.

Heute kam das kürzlich erwähnte Notizbuch. Es ist toll und wird seinen Zweck sicherlich gut erfüllen :)
Was schön & gut war:
- Das wir die Schulung halten durften und supergutes Feedback bekamen
- Die erste Seite des Notizbuchs beschreiben


