Komplizierte Alltagsorganisation: M hatte am frühen Nachmittag seinen Einstufungstest am Gymnasium, zeitlich versetzt musste J zum Schwimmen wo dann auch M nach seinem Einstufungstest hin sollte. Jott hatte wiederum einen Abendtermin, zu dem sie zeitgleich zum Ende des Schwimmtrainings aufbrechen wollte. G war noch erkältet und sollte nicht schwimmen, konnte aber auch nicht stundenlang allein gelassen werden.
Wir lösten das so: Jott fuhr mit M zum Einstufungstest, ich mit den Zwillingen etwas später zum Schwimmen. In der Schwimmhalle trafen wir alle wieder aufeinander. Jott fuhr mit G wieder nach Hause, während ich auf M und J wartete und währenddessen arbeitete. Gegen halb Sechs fuhr Jott zu ihrem Abendessen, G sollte für ca. 1/2 Stunde allein zu Hause bleiben– das Anrufen via Facetime bei mir hatte Jott mit ihr geübt.
Im Großen und Ganzen ging unser Plan auch auf. Nur die halbe Stunde hielten wir nicht ein, ich lotste die Jungs nämlich in den falschen Bus und so dauerte unser Heimweg ungefähr 15 Minuten länger. G rief mich währenddessen drei Mal an („Ich wollte nur sagen das Mama jetzt los ist und alles okay ist“, „Hier ist immer noch alles okay und ich hab keine Angst. Wann seid ihr zu Hause, Papa?“, „Wieso dauert das so lange?!“).
Abends am Spiele-Laptop geshrimpt, ohne jegliche Energie für irgendwas. Ich hatte einerseits Spaß beim Spielen (yay!), andererseits nicht– mein Versuch, ein groß-dänisches Reich aufzubauen war von wenig Erfolg gekrönt weil ich es kaum schaffte mich der ständigen Angriffe meiner Nachbarn zu erwehren (nay!).


