Um fucking 5 Uhr von den Kindern geweckt worden. Natürlich konnten danach weder sie noch ich schlafen– ich hätte ja gern, aber G, in deren Zimmer ich lag, raschelte und wuselte und schniefte und schnaufte in einer Tour umher, sodass keiner von uns zur Ruhe kam.
Immerhin hatte ich so alle Zeit der Welt, um mich in Ruhe zu duschen und fertig zu machen.
Beim Aufwachen Schmerzen im linken Bein und der Brust gehabt. Kurz gedacht, dass ich Sterben muss– seit Jott mal Angst hatte, dass sie eine hochwandernde Thrombose im Bein hat, habe ich ihre Angst übernommen–, aber dann dran gedacht, dass es vermutlich eher daran liegt das ich seit ’ner Woche auf der Couch oder dem Behelfsbett unter Gs Hochbett schlafe und ich mich vermutlich einfach verlegen habe.
Morgens hatten alle Kinder leichte Halsschmerzen, mir gings auch nur so lala (weiterhin das „Der Infekt will nicht raus“-Gefühl), aber die Kinder bekamen Halstabletten und ich eine Ibu und dann waren wir fit für den Tag.
Aufbruch zur Schule kurz nach halb Neun. Die Zwillinge trugen ihre Schulranzen voller Stolz und stürmten vorneweg Richtung Schule. Am Schultor wurden sie von ihren künftigen Lehrerinnen und Erzieherinnen in Empfang genommen und weggeführt, während wir anderen zur Turnhalle schlenderten und uns gute Plätze für das Programm sicherten.
9:30 Uhr Showdown: Zu lauter Musik und unter tobendem Applaus laufen erst Gs und dann Js Klasse in die Turnhalle ein. Kurzes hektisches Winken und Gestikulieren als erst G und dann J an uns vorbeilaufen, dann beginnt die Einschulungsfeier. Die 2. Klassen führen ein niedliches Programm auf, anschließend richtet die Schuldirektorin ein paar Worte an die künftigen Ersties und die Gäste und dann wars das schon wieder: Die Erstklässler werden von ihren Lehrerinnen und Erzieherinnen aus der Sporthalle in ihre jeweiligen Klassenräume geführt, wo eine Schnupper-Unterrichtsstunde stattfindet.
Wir anderen schlenderten über den Schulhof, sahen den Qwan-Ki-Do-Kids bei ihrer Aufführung zu, aßen ein Stück Kuchen und machten Fotos voneinander und von M mit Ritter Keule.
Als die Schnupperstunde vorbei war, kamen die Erstklässler auf den Schulhof und wurden zu den „Zuckertütenbäumen“ geführt. Das sind zwei Bäume auf dem Schulhof, unter denen bei Einschulungen die Zuckertüten der Kinder liegen. Großes Gewusel, als alle Kinder ihre Zuckertüten gefunden haben gehts weiter zum Klassenfoto-Shooting in der Schul-Pergola. Jott ist bei G dabei, ich bei J, so kriegen wir genügend Fotos zusammen.
Anschließend ist die Einschulung in der Schule beendet, wir verlassen den Schulhof und schießen noch ein paar Fotos vor dem Haupteingang der Schule mit Schulnamen über der Tür, bevor es nach Hause geht.
Ich trage zwei Schulranzen– G und J haben ihre Bücher und Arbeitshefte bekommen, die Ranzen sind ganz schön schwer–, die Zwillinge dafür ihre Zuckertüten.

Zu Hause reißen die Kinder– alle drei, M hat auch eine kleine bekommen– ihre Zuckertüten auf und vergleichen den Inhalt. Einschulungsgeschenke werden übergeben, die Kinder sind schnell im Zucker- und Geschenkrausch und beginnen irgendwann, Süßigkeiten entsprechend persönlicher Präferenzen zu tauschen. Wir Erwachsenen sitzen mittendrin und schauen zu. So vergeht die Zeit bis zum Mittagessen.
Kurz vor 13 Uhr gehen wir rüber zum Griechen. Für uns ist eine lange Tafel mit Süßigkeiten als Deko eingedeckt, die Kinder sind begeistert. Nach und nach trudeln die weiteren Gäste ein, als alle da sind sind wir 15 Leute (inklusive 4 Kinder). M, J und G sind viel zu aufgeregt und im Zuckerhoch, laufen und rennen umher und kommen nur gelegentlich zum Tisch zurück um ein paar Pommes oder Fischstäbchen zu snacken. Wir Erwachsenen essen und trinken in Ruhe, unterhalten uns und schauen den Kindern zu.
Große Freude meinerseits beim Bezahlen: Wir sind unter der pro Person veranschlagten Summe geblieben.
Nachmittags wollten wir gemäß Plan eigentlich nach Friedrichshagen zu Da Dalt laufen und dort Eis essen. Darauf hat aber niemand der nicht nach dem Essen abgereisten Gäste (meine Eltern und mein Bruder samt Familie fuhren wieder nach Hause) so wirklich Lust, also bleiben wir einfach drinnen, unterhalten uns weiter und lassen die Kinder ihre angestaute Energie auf dem Hof verspielen. Das ist auch ganz nett und kommt vor allem Jott und mir sehr entgegen.
Abends leichtes, mediterran angehauchtes Abendbrot. So wirklich Hunger hat glaub ich niemand, aber es schmeckt halt und zusammensitzen ist ja auch ganz nett.
Anschließend weiteres zusammensitzen und erzählen. Gegen 22 Uhr ist die Luft bei uns allen raus und wir gehen ins Bett.




2 Antworten auf „Samstag, 02.09.2023 – Einschulung“
Na das klingt doch prima!
<3