Wesentlich besser und vor allem länger geschlafen. Einmal war ich wach als Jott gegen halb Zwei zurück kam und dann irgendwann morgens, als die Spatzengang unter dem Fenster aufwachte und Radau machte. Die Kinder schliefen bis ~8 Uhr, das ist ja Luxus.
Vormittags mit der Familie gebruncht und anschließend Jotts Mama beim Abbauen und Aufräumen geholfen. Gegen 13 Uhr fuhren wir nach Magdeburg, damit ich meinen Zug bekommen würde (ist das die richtige Beugungsform? – das müsste Konjunktiv 2 sein… ich kann nicht mehr denken).
Meine Reise nach Stuttgart lief alles in allem gut; im Sinne von „Ich hatte einen Sitzplatz und kam gemäß meinem Zeitplan an“. Der Zug hatte in MD ein bisschen Verspätung, fuhr vom anderen Gleis und die Sitzplatzreservierung– für die ich 5,90 EUR extra bezahlt hatte– war aufgehoben weil es sich um ein Ersatzfahrzeug handelte; ich fand aber einen anderen Sitzplatz weil die 1. Klasse relativ leer war. Der Anschlusszug in FFM hatte ebenfalls Verspätung, wodurch ich dann gute 50 stattt 35 Minuten Aufenthalt hatte. Das war mir relativ egal, ich saß dann halt mit meinem vor Ort gekauften Essen ein bisschen länger in der Sonne. In Stuttgart vom Regional- und Fernbahnhof zum S- und U-Bahnhof geirrt (das sind auf Grund der S21-Bauarbeiten verschiedene Bahnhöfe, die einen ca. 10 – 15-minütigen Fußmarsch auseinanderliegen; wie machen das Leute, die nicht so mobil und flink wie ich bin?), mit der S-Bahn nach Ludwigsburg und dann noch ein bisschen weiter mit dem Taxi bis zum Hotel.
Einer der Vorteile meines Deutschlandtickets: Ich musste mir in Stuttgart keinen Kopf um ein Ticket des lokalen Verkehrsverbundes machen.
Der Frankfurter Hauptbahnhof war sehr überfordernd. Unfassbar viele Menschen, unfassbar viele Möglichkeiten sich was zu Essen zu kaufen.
Nach Ankunft im Hotel erstmal verschnauft. Ich hatte zwar eine sehr angenehme Reise, aber ich war trotzdem ganz schön k.o..
Bin gespannt, ob mein Rückflug in irgendeiner Art durch das Air Defender 2023 Manöver beeinflusst wird. Ich flieg Dienstagabend, das sollte eigentlich gut gehen– aber ich drück mir trotzdem mal die Daumen.

