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Montag, 06.02.2023

8 Uhr klingelte der Wecker; 9 Uhr hatte ich einen Arbeitstermin an dem ich teilnehmen wollte. Ich bekomme ein neues Projekt und dafür war heute die Übergabe aus dem Vertrieb ins Projektteam. Meine Teilnahme wurde nicht erwartet, ich wollte aber um direkt ab Start dabei zu sein und alle Infos zu haben.

Nach dem Termin zogen S und ich wieder an die Steilküste los um Donnerkeile zu sammeln. Während S in seinem Element war, machten mich die Kreisefelsen nervös– vor allem, als ich merkte das immer mal wieder Kreidesand und Steinchen herunterrieselten. Das war mir dann doch zu unheimlich, also suchte ich mir eine Bucht aus in der ich mir im Falle eines Abbruchs Überlebenschancen ausmalte (niedrige Steilküste, breiter Strand, Steilküste mit sanfter Steigung) und ließ S weiter Donnerkeile sammeln. Ein paar Donnerkeile fand ich auch dort, das reichte mir.

Gegen 13 Uhr machten wir uns auf den Heimweg ins Quartier, aßen dort Mittag (Pizza) und fuhren nach einer kurzen Mittagsruhe nach Kap Arkona, um dort Bernstein zu suchen. Auf dem Weg verwarfen wir den Plan und hielten stattdessen zwischen Glowe und Juliusruh, um mal nachzusehen ob der Strand immer noch so sauber wie gestern war. War er nicht, es lag reichlich Seegras am Strand. Also liefen wir im letzten Tageslicht in Richtung Juliusruh, und als es dunkel genug war schalteten wir unsere UV-Lampen ein und liefen bernsteinsuchend zum Auto zurück. Wir fanden vor allem Krümel, mein größter hatte ungefähr die Größe eines Streichholzkopfes. Passte aber für uns, wir hatten trotzdem unseren Spaß. Gegen 19 Uhr waren wir fertig, stiegen ins Auto und fuhren zurück nach Sassnitz zum Abendbrot im Quartier.

Den restlichen Abend legten wir die Füße hoch und machten nichts mehr.

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