Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 6.2.2019

Die Nacht ab irgendwas in den ganz ganz frühen Morgenstunden (halb Vier?) im Kinderzimmer verbracht. Davor war wohl Jott mehrmals drüben, das hab ich nicht mitbekommen.

Sobald sie schlafen, beginnen die Kinder, sich die Seele aus dem Leib zu husten. Sie haben minimale Schnoddernasen und sind tagsüber quietschfidel und munter. Aber sobald die Augen zufallen…

Es ist sehr unschön.

M hat in der Kita in letzter Zeit wohl mehrmals den Wunsch geäußert, nur Zeit mit Jott und mir zu verbringen– weil die Zwillinge immer so laut und wild sind.

Ach, wenn das doch nur so einfach machbar wäre… Den Wunsch hab ich nämlich auch. Und ach, dass unser kleiner Dreijähriger das so äußert…

Im Büro nach längerer Planung einem Kunden Maßnahmen zur Verbesserung der Performance seiner Website auf mobilen Endgeräten vorgestellt und keine halbe Stunde später eine Bestell-E-Mail im Postfach gehabt. So muss das.

Weil inzwischen beide Zwillinge ihre Nuckel gelegentlich zerbeißen, entwöhnen wir nun auch beide vom Nuckel. Wobei „entwöhnen“ nach einem gut ausgetüftelten Plan klingt– in echt verweigern wir ihnen einfach möglichst lange die Nuckel, lenken sie mit anderen Sachen ab und versuchen, das „Ich krieg meinen Nuckel nicht, alles ist kacke“-Weinen möglichst lange auszuhalten.

Mein Januar war geprägt von Social-Media-Abstinenz. Kein Facebook (was ab dem 19.1. kein Thema mehr war, weil der Account gelöscht wurde), kein Instagram (nur ab und an gucken ob Jott was postet) und kein nur miniwenig Twitter. Das war erstmal ungewohnt (vor allem Twitter), aber nach ungefähr zwei Wochen sehr befreiend. Mittlerweile bin ich ungefähr sechs Wochen nahezu weg & ich fühle mich immer noch befreit, habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, und ich frag mich tatsächlich wie ich das „vorher“ noch zeitlich unterbringen konnte.

Vorherrschender Gedanke war heute „Schlafen. Schlafenschlafenschlafen.“. Also probier ich das mit dem früh ins Bett gehen einfach mal.

6 Antworten auf „Journal Mittwoch, 6.2.2019“

Gegen nachts hustende Kinder hab ich einen Tipp: heisses Wasser mit Kamilleblüten aufgiessen (zur Not geht auch normaler Kamille-Beuteltee) und auf ein Stövchen ins Kinderzimmer stellen. Wir packten das Stövchen in eine Blech-Keksdose, dann ist es umstosssicher und nicht so hell. Der aufsteigende Kamilledampf beruhigt die Bronchen und unsere Kids liebten es. Meist war das Teelicht abgebrannt bis wir ins Bett sind – Husten war viel besser!
Alles Gute!
LG Astrid

Das können wir bestimmt probieren, wenn die Kinder größer sind. Solange kommt mir kein offenes Feuer ins Kinderzimmer. Aber danke für den Tipp, der erinnert mich dass wir so eine Verdunster-Lampe haben :)

Als ich sonntags mit meiner Großen allein im Auto war und wir kurz vor unsere Garage waren sagte sie: Mama, können wir noch bisschen rum fahren, weil zu Hause da ist ja die K (kleine Schwester) und dann hab ich dich wieder nicht alleine.
Also sind wir noch bisschen eingefahren und Hand in Hand spazieren gegangen.

Manchmal überlegen wir uns hier, was wir denn am Wochenende tolles machen wollen, dabei wollen die Kleinen einfach mal etwas Exclusivzeit. Ist leider aber nicht so einfach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.