Punkt 7 Uhr durch das Klingeln der Klingelhose geweckt worden. Das ist okay.
Sechs negative Covid-Tests heute morgen, Jott machte sicherheitshalber direkt zwei. Wir verständigten uns darauf, dass sie mindestens heute noch in Isolation bleibt und wir den morgigen Test abwarten wollen.
Das ist vermutlich alles eine gute Vorbereitung für die Zeit wenn Jott voraussichtlich erst eine Woche und dann nochmal drei Wochen bei $Automobilhersteller zur Einarbeitung ist.
(Gott, ich krieg Angst)
Sobald die Kinder Leerlauf haben und nicht durch TV/Tablet ruhig gestellt werden, wird es anstrengend– sie benehmen sich furchtbar und sind nach ungefähr 15 Minuten kurz davor, sich gegenseitig ihre Fürze anzuzünden (M und J; G klebt an mir und will was essen, hat ein Aua, möchte kuscheln, helfen, was auch immer).
Sie haben natürlich jedes Recht der Welt, sich wie überdrehte Kinder zu benehmen, laut und dumm zu sein– aber… Es ist sehr sehr sehr sehr schwer für mich, meine Contenance zu wahren wenn ich aus dem Bad höre das Kind X absichtlich auf den Boden sabbert und Kind Y ständig seinen Po zeigt.
Nachmittags waren wir im Erpetal wandern. Ich hatte mir eine Tour vom Bahnhof Hirschgarten durch die Mittelheide bis zur „Heidemühle“ und dann über Ravenstein zurück zum S-Bahnhof Friedrichshagen erstellt. Das sind ungefähr 8 Kilometer, das sollte theoretisch laut Recherche noch okay für Kinder zw. 5 und 7 sein. Aber naja, Theorie und Praxis. In Ravenstein verkürzten wir die Wanderung um ungefähr die Hälfte, weil die Kinder müde waren, quengelten und keine Lust mehr hatten. Zurück gings an der Erpe, zumindest bis uns und anderen Leuten eine agressive Schwanenfamilie den Weg versperrte und wir wieder ein Stück zurück und einen anderen Weg gehen mussten (allein hätt ich mich vielleicht getraut, aber nicht mit drei Kindern die nicht wesentlich größer als der Schwan waren).
Learning fürs nächste Mal: Mehr Pausen, mehr Snacks, klarer Kommunizieren, auf Glück hoffen.
Related: Wenn ich noch einmal „M hat…“, „G hat…“, „J hat…“, gern auch verbunden mit „… aber“ höre, dreh ich durch. Die Kinder gönnen sich den Dreck unter den Fingernägeln nicht, schwärzen sich ständig an, können nicht miteinander und nicht ohneeinander… Uff.
Beim abendlichen Wäschelegen nochmal mit Jott gesprochen wie wir das nun alles machen wollen (Ende der Isolation, Kinderlandverschickung (darf man das sagen?) nach Magdeburg). Viel hin und her überlegt, aber letzten Endes noch nicht zu einem richtigen Ergebnis gekommen. Danach recherchiert wie lange Omikron bzw. BA.5 ansteckend ist und bei Jotts leichten Verlauf bei irgendwas zwischen ungefähr 5 und ungefähr 10 Tagen gelandet. Das wäre dann nächste Woche Mittwoch. Uff.









2 Antworten auf „Samstag, 09.07.2022“
„Kinderlandverschickung“ hört sich gruslig an. So wie von den Omas hier erzählt wurde, sind die völlig anders drauf.
„Related: Wenn ich noch einmal „M hat…“, „G hat…“, „J hat…“….“
wünsche starke Nerven und taube Ohren
Hier das selbe Spielchen.
Ich versuche es gerade zu überhören und es die Kids weitestgehend alleine klären zu lassen…. mit mittlerem Erfolg.
Da wo man sich am sichersten fühlt, traut man sich halt alles auszuprobieren/zu lernen…. doofer Spruch, aber ich denke es ist was wahres dran.
Und alle komplett gleich zu behandeln hilft auch nicht. Der letzte Adventskalender mit 99% identischen kleinen Sachen war ein Reinfall, da die sorgsam ausgesuchten Kleinigkeiten so nix besonderes mehr waren.
Durchhalten