Weiterhin alle negativ, inkl. Jott. Der Plan für die nächsten Tage sieht so aus: Jott bleibt bis Dienstagabend in Isolation. Die Kinder fahren am Montagnachmittag mit Jotts Mama nach Magdeburg (negativer Test am Montagmorgen vorausgesetzt, toi toi toi). Am Dienstagabend– ich werde an dem Tag ins Büro müssen, wir haben am Nachmittag eine Präsentation bei einem potentiellen Kunden– sind Jott und ich dann nach beinahe 10 Tagen wieder zusammen.
Mit dem Plan bzw. eher der Umsetzung erreichen wir hoffentlich, dass sich vor dem Urlaub (und idealerweise auch im Urlaub) niemand mit Covid ansteckt.
Heute ging der „Wecker“ (die Klingelhose) 6:19 Uhr. M war danach leider wach und schaffte es dann auch, durch Herumpoltern und Trampeln seine Geschwister zu wecken.
Vormittags unternahmen die Kinder und ich eine Radtour zu den Kaulsdorfer Seen. Da soll man schön baden können, das wollte ich mir mal ansehen (ups– gerad gelesen das dort wg. Trinkwasserschutzgebiet baden verboten ist– aber weder war ein Zaun drum noch ein „Baden verboten“-Schild aufgestellt…). Da es heute recht frisch und windig war und die Kinder eh ausgelüftet werden mussten, nutzten wir (ich) also die Gunst der Stunde und gingen auf Entdeckungstour. Mit dem Rad waren wir in ca. 45 Minuten am Habermannsee, der rundherum von Kiesstränden gesäumt ist und tatsächlich sehr einladend aussah. Zurück fuhren wir dann mit einem Schlenker um den Butzer See. Die Kinder waren begeistert, weil die Wege von Wurzeln durchzogene schmale Pfade mit vielen vielen Huppeln waren und sie auf ihren Sätteln ordentlich hoch und runter hüpften.





Nachmittags hatten die Kinder die Bitte, nicht schon wieder lange irgendwohin zu fahren– also fuhren wir nur ins FEZ, aßen ein Softeis und machten die Spielplätze unsicher. Auf dem Rückweg eroberten wir beim Warten auf die Bahn die Pokemon-Arena am S-Bahnhof Wuhlheide, die Kinder fieberten beim Kampf mit und jubelten nach unserem Sieg.





Trotz alleinigen Stemmens des „Abendprogramms“ (Baden, Nägelschneiden, Abendbrot) waren die Kinder nicht wesentlich später (~20:30 Uhr) als sonst im Bett
Mittlerweile haben wir Tag 7 von Jotts Isolation und meiner Alltags-Alleinverantwortlichkeit für die Kinder. Ich bin _unfassbar_ platt. Am meisten freue ich mich auf die Ruhe morgen Nachmittag, wenn die Kinder dann unterwegs nach Magdeburg sind. Ich werd mich im Bad erstmal zurechtmachen (die Haare, der Bart– ohjemine) und dann in aller Ruhe baden gehen. Ohne das jemand „Papaaaa“ schreit. Das wird toll.

2 Antworten auf „Sonntag, 10.07.2022“
Ich finde es toll wieviel Programm ihr immer macht. Ich glaube ich wäre gern euer Kind <3 Lg an j , alu
Das klingt auch furchtbar anstrengend. Glaube, wenn Jott negativ ist, würde ich sie „rauslassen“. ;-) Bei uns in der Kitagruppe lag die Inkubationszeit so: E war Montag mit Symptomen in der Gruppe positiv. Mittwoch in der Kita Erzieherin A. (Bezugserzieherin von E) mit Symptomen positiv. Kind L (andere Bezugserzieherin) hatte am Freitag Symptome und ist positiv, Kind J (war Montag nicht da, A. ist auch seine Bezugserzieherin, es kommt daher sicher von ihr) war dann Samstag positiv mit Symptomen. Es waren also sicher nur 2-3 Tage Inkubationszeit. Leider hatte J am Freitag noch Kindergeburtstag, wo L dann mit den Symptomen abgeholt wurde, daher warte ich jetzt mal noch Mo ab, ob sich meiner, den ich extra aufgrund engen Kontakts am Montag mit E ab Di und 40,6 Fieber von Di zu Mi zuhause gelassen hab bis zum negativen PCR Ergebnis, am Geburtstag am Freitag angesteckt hat. Mehr als 3 Tage hatte bisher noch keiner als Inkubationszeit.