Kategorien
Journal

Mittwoch, 15.11.2023

Sport am Morgen nach Rückkehr vom Kinder wegbringen. Mit laufender Uhr, denn Punkt 9:30 Uhr wollte ich geduscht, satt und mit einem Kaffee neben mir am Rechner sitzen. Das funktionierte, auch wenn ich dafür eine Übung auslassen musste.


Ein Mitglied „meines“ Scrum-Teams hatte sich die Beschäftigung mit dem Thema „Aufwandsschätzungen“ gewünscht. Initial dachte ich, dass einfach kurz per Frontal-Präsentation abzuhandeln, fand das aber am Morgen des Termins dann sehr langweilig, wenig interaktiv und somit auch wenig einprägsam. Stattdessen wandelte ich das mit (skeptischen) Einverständnis des Teams (Grundstimmung: Was sollen wir denn da groß machen?) in eine interaktive Session, also de facto einen Workshop, um. Das war auch super, denn das Team fand für sich heraus, dass es doch einige Unterschiede im persönlichen Vorgehen gab, unterschiedliche Teilnehmende unterschiedliche Schwierigkeiten/Problemstellungen hatten und sie ganz allgemein ihre Aufwandsschätzungen gern optimieren würden. In einer zweiten Session erarbeiteten sie dafür mit ein bisschen Anleitung und Hilfestellung konkrete und aktive Lösungsmöglichkeiten für die Punkte, die ihnen schwerfallen.

Das allein war schon toll für mich, weil das Team sich mit ein bisschen Begleitung/Support so selbstständig verbesserte.

Heute Nachmittag fand nun erstmals ein vom Team gewünschter neuer Regeltermin statt, in dem nur die Entwickler:innen die technischen Aspekte von Anforderungen besprachen, fachsimpelten, sich zu Lösungsmöglichkeiten austauschten und sich am Ende per Planning Poker auf eine gemeinsame Größe für die Anforderung einigten.

Der Termin war dann das Sahnehäubchen, danach war ich sehr beschwingt und glücklich– mit meinem Input habe ich einer Handvoll Leuten geholfen, ihre Arbeit besser zu machen. Tolle Sache.


Zwischen Kinderabholen und Abendessen eigentlich nur im Haushalt rotiert weil noch diverser Kram zu erledigen war: Mappen kontrollieren, bei den Hausaufgaben begleiten, Aufräumen, die trockenen Schwimmsachen von drei Kindern wieder verräumen und das Badezimmer zum Baden vorbereiten, kurz den gröbsten Dreck wegsaugen… Es hörte nicht auf.
Irgendwann kam Jott und bot auch direkt an, das Baden der Kinder zu überwachen, damit ich mich mal hinsetzen könne– machte ich aber nicht, weil noch eine Ladung Unterwäsche & Socken aufs Zusammenlegen und verräumen wartete und ich schon wusste, dass das ansonsten bis zum Wochenende liegen würde (was ich nicht will, weil am Wochenende die nächste Fuhre fällig ist).

Das Abendessen war dann jedenfalls eine willkommene Pause.


Abends widerwillig die noch fehlende Stunde Tagesarbeitszeit vom Morgen nachgearbeitet. Direkt danach, kurz vor halb Zehn, ins Bett gegangen.


Was schön war:

  1. Der Input des Scrum-Teams nach dem Nachmittagstermin
  2. Nichts liegen gelassen zu haben (Arbeit, Haushalt)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert