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Mittwoch, 14.06.2023

Durchwachsen geschlafen. G hatte Albträume, rief mehrfach und wechselte schlussendlich mit mir das Bett. Ich wachte also morgens recht gerädert im Kinderzimmer auf.


Halber Arbeitstag, ich hatte für meinen MRT-Termin einen halben Arbeitstag Urlaub eingereicht um mich nicht zu sehr zu stressen mit Nacharbeiten etc.. Morgens nach dem Wegbringen der Kinder unternahm ich einen Abstecher zum Rewe im Forum Köpenick, um jede Menge Schoki und Knabberkram zu kaufen– A hatte mich instruiert, dass ich auf keinen Fall ohne zu meinem MRT-Termin auftauchen sollte.

Wegarbeiten der wichtigsten Themen bis Mittag. Anschließend schwang ich mich aufs Rad und fuhr gute 40 Minuten in den äußersten Winkel von Bohnsdorf. Google Maps lotste mich durchs Straßengewirr, irgendwann einen Berg hoch und über kleine sandige Trampelpfade. Ich folgte skeptisch, erreichte aber pünktlich (und ganz schön verschwitzt) mein Ziel. Vorstellung, Übergabe Knabberkram, Annamnse, kurzes Warten, dann das MRT. Das war eine interessante Erfahrung, die ich so schnell nicht wieder machen möchte. Die Geräuschkulisse war für mich ok, es war zwar sehr laut aber irgendwie auch beruhigend. Weil im Raum parallel Musik lief, von der ich nur gelegentlich Bässe hörte, baute mein Kopf die MRT-Geräusche da mit ein– am Ende verwob sich alles zu einem technoartigen Beat, das war schon in Ordnung. Aber diese enge Röhre… Das war nicht meines. Ich hatte Glück, dass auf Augenhöhe ein Kratzer im Lack der Röhre war, da fokussierte und konzentrierte ich mich drauf. Kurzsichtigkeit sei Dank befand er (und somit das obere Ende der Röhre) sich auch genau am Rand meines scharfen Sichtfeldes, das half glaub ich auch. War trotzdem recht beklemmend und ging nur mit Kopf abschalten.

Nach einer guten Stunde und somit viel schneller als gedacht war ich dann fertig und konnte wieder nach Hause fahren. Ich schob noch eine Mittagspause ein und aß draußen einen mitgebrachten Fertigsalat, bevor ich mich aufs Rad schwang und mich auf den Heimweg machte.

Unterwegs hielt ich beim Sanitätshaus, um eine Rückenbandage und ein Tens-Gerät (das gibt Stromstöße ab, soll bei Schmerzen helfen) abzuholen. Direkt alt und verbraucht gefühlt.


Zu Hause kurz mit meinem Papa telefoniert, dann kam auch direkt schon M. Während er Mathe–Hausaufgaben erledigte, schaute ich mir seinen Sachkundehefter an und verdonnerte ihn dazu, die Schreibfehler der letzten paar Seiten zu korrigieren– ich fragte/erklärte, wieso wir bestimmte Worte so schreiben wie sie geschrieben werden und er schrieb. Ich hoffe, es bleibt was hängen.

Anschließend eine Runde Sport, die erste richtige seit beinahe drei Wochen. Ich trug die Rückenbandage dabei, die dadurch zusätzliche Stütze im Rücken war sehr angenehm.

Im letzten Satz kam L mit G und J vom Kindersport zurück. Sie hatte die beiden heute von der KiTa abgeholt, zum Sport gebracht und bei uns abgeliefert, weil Jott lange im Büro blieb und ich die Zeit für meine Sporteinheit haben wollte. Kurz geschnackt, dann L verabschiedet, alle Kinder durch die Dusche gescheucht, Abendbrot gegessen und die Drei ins Bett gesteckt.


Memo an mich: Duschen bringt es nicht. Baden geht schneller, verbraucht weniger Wasser und ich muss danach keine Dusche abziehen/putzen.


Nachdem Jott hier aufschlug, unterhielten wir uns ein bissschen über die vergangenen Tage und planten die nächsten. Der Juni bleibt trubelig, da brauchen wir Abstimmung/Planung damit niemand auf der Strecke bleibt.

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