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Journal Sonntag, 14.6.2020

Der perfekte Vormittag: Jotts Mama ging mit den Kindern nach dem Frühstück raus, sodass ich in Ruhe durch die Wohnung pusseln, Kartoffeln fürs Mittag schälen und anschließend laufen gehen konnte, ohne nebenbei über die Kinder zu stolpern.

Während der Mittagsruhe beschlossen G und J, dass kurz nach wegdösen von Jott und ihrer Mama der perfekte Zeitpunkt gekommen war, im Kinderzimmer mit Holzlöffeln auf die Töpfe der Spielküche zu trommeln. Die Kinder haben wirklich das Gespür für das perfekte Timing.

Nachmittags gingen wir auf ein Eis nach Mahlsdorf spazieren und statteten auf dem Rückweg Ms künftiger (voraussichtlicher) Grundschule einen Besuch ab. M bekam das leider nicht mit, weil er drei Minuten davor einen Zusammenbruch hatte: Bei einem früheren Spaziergang, es muss März oder April gewesen sein, hatte er auf dem Weg einen Stock versteckt, den er heute nicht wiederfand… Kinder sind schon merkwürdig.

Jott hat sich letzte Nacht (?) verlegen und nun einen Punkt in der Nähe der Halswirbelsäule am Nacken, den zu drücken bewirkt, dass sie vor Schmerzen Luftnot bekommt, in Tränen ausbricht und außerdem fast umfällt.
Beste Voraussetzungen für eine trubelige Arbeits- und Kindergeburtstagswoche mit ein paar Bonusterminen.

Marathon Woman

Wir stehen erst ganz am Anfang. Wir wissen noch lange nicht genug über dieses Virus und was es mit wem und warum genau macht. […] Jede Woche kommen neue Informationen dazu, das Virus greift bei einigen Menschen offenbar gezielt das gesamte Nervensystem an, sorgt für Nierenversagen und andere Organversagen, Hirnhautentzündung. […]

Es ist nicht vorbei, weil wir alle keinen Bock mehr auf die Maßnahmen haben, die unseren Alltag einschränken bzw. auf den Kopf stellen. […]

Denn dies ist ein Marathon, kein Sprint.

Selten so sehr mit dem Kopf genickt und mich gleichzeitig ertappt gefühlt. Ich seh das wie Kiki, gleichzeitig nehm ich Covid19 und die Pandemie vielleicht auch zu sehr auf die leichte Schulter. Home Office und Kontaktreduzierungen nehm ich gern mit, die Maske trag ich auch wenn ichs muss.
Andererseits treffen wir, wie gestern Abend auch, wechselnde Personenkreise, gehen ins Restaurant– na klar haben wir uns gesagt „Auf jeden Fall nur draußen“, aber der Vorsatz hielt dem ersten Regenguss nicht stand–, schicken die Kinder in die KiTa und freuen uns über langsam einkehrende Normalität.

Es ist… kompliziert. Und ich/wir wissen es doch auch nicht.

Corona-Warn-App: Quellcode-Analyse eines beispiellosen Open-Source-Projektes

Bisher gibt es nichts, was dagegen spricht, die Corona-Warn-App der Bundesregierung zu installieren. Ob sie wirklich hilft, steht auf einem anderen Blatt.

Und das auf Heise! Im Ernst: Das liest sich gut und es bleibt zu hoffen, dass die App von möglichst vielen Menschen benutzt wird und sich als guter Mittel im Kampf gegen die Pandemie bewährt.

Was schön war: Viel draußen gewesen, viel bewegt, viel frische Luft– und als Bonuseffekt trotz Völlerei im grünen Kalorienbereich :)

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