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Freitag, 29.07.2022

Kurzentschlossen fuhren wir heute Mittag nach Hoppegarten und Neukölln, um für J und G Fahrräder zu kaufen. Die Fahrräder sahen auf eBay Kleinanzeigen super aus, der Preis war auch in Ordnung (50 EUR für ein Puky Skyride und 70 EUR für ein Pegasus-Jungsfahrrad)– also preislich unschlagbar. Wir haben ja mittlerweile ein wenig Erfahrung, worauf wir beim Fahrradkauf achten mussten; zusätzlich schaute ich mir davor nochmal eine Checkliste vom ADAC an. Das Mädchenfahrrad für G war in einem super Zustand, bis auf ein bisschen Rost am Gepäckträger (es stand längere Zeit unter einem Carport), nicht funktionierendes Licht am Vorderrad (der Stecker war nicht in der Lampe drin), einen falsch rum montierten Lenker (???) sowie eine fehlende Klingel war das Fahrrad 1a in Schuss. Gs Probefahrt war noch ein bisschen wackelig, das schoben wir auf die für sie neue Größe und den Fakt, dass der Umstieg vom aktuellen kleinen Puky natürlich nicht binnen einer Sekunde abgeschlossen ist.

Nachdem wir das Fahrrad mit Müh und Not im Kofferraum verstaut hatten– Jott wunderte sich schon, weil das bei Ms 20-Zoll-Fahrrad wesentlich einfacher ging; wir schoben das aber auf die andere Rahmenart–, lieferten wir es zu Hause ab und fuhren nach Neukölln weiter um das potentielle Fahrrad für J in Augenschein zu nehmen. Das Fahrrad war sogar noch besser erhalten, da gab es _nichts_ auszusetzen. Der Vorbesitzer hatte es wirklich gut gepflegt, und nach einer Probefahrt nahmen wir auch dieses Fahrrad direkt mit. Js kam deutlich besser damit zurecht als G, und in den Kofferraum passte es auch wesentlich besser.

Wieder zu Hause bereitete ich die Räder auf– Sättel und Lenker einstellen, Luft aufpumpen, bei Gs Fahrrad noch den Lenker richtig herum drehen und den Stecker der Lampe reparieren–, und dann fuhren die Kinder und ich mit den neuen Rädern baden. Bzw. probierten wir es: G war weiterhin sehr wackelig unterwegs, sodass ich sie probeweise mit M das Rad tauschen ließ. M fährt aktuell ja noch ein 20-Zoller, mit dem kam G sehr gut zurecht. M hingegeben sah auf Gs neuen „20“-„er gar nicht mehr so riesig aus wie auf seinem 20″er, und da dämmerte es mir dann: Das als 20″-ausgezeichnete Mädchenfahrrad war… ein 24″-Rad. Tja. Da hatten wir auf alles mögliche geachtet, aber keinen zweiten Blick auf die Rahmengröße geworfen bzw. auch bei der wackeligen Probefahrt nicht richtig hingeschaut, ganz im Vertrauen darauf das die angegebenen 20“ aus der Anzeige schon stimmen werden.

Für den Moment bzw. unseren Ausflug war das nicht schlimm– M und G tauschten einfach ihre Räder– und wir konnten trotzdem baden fahren.


Das zu große Mädchenrad mach ich flott und dann stellen wir es bei eBay Kleinanzeigen rein sobald wir für M ein Jungs-Fahrrad gefunden haben. Solange fährt er das Mädchenrad, das stört ihn nicht.

Falls wir es nicht loswerden (glaub ich nicht), verbuchen wir es unter „Lehrgeld bezahlt“.

3 Antworten auf „Freitag, 29.07.2022“

Ist‘s denn so mädchenhaft, dass es ihm peinlich ist? Vielleicht geht ja ein Aufkleber oder so und Sie behalten die aktuellen Räder?

Er findets okay. Wir haben aktuell Sorge vor den (aus unserer Sicht) mit Sicherheit kommenden Kommentaren und wollen ihm diesen Kampf gern ersparen. Wir müssen das aber nochmal mit ihm besprechen.

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