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Mittwoch, 20.07.2022

Auf der Couch geschlafen. Jott schnarchte unerbittlich, Anstupsen brachte nichts (außer schlaftrunkenen bösen Blicken, an die sie sich am nächsten Morgen nicht erinnerte). Leider ließen sich die Rückenpolster nicht entfernen, meine Schlaffläche war nur ca. 50cm tief & die Angst vor dem Rausfallen somit recht groß. Immerhin war es dank angeklappter Fenster über Kreuz angenehm kühl, unser Schlafzimmer hatte sich den Tag über ziemlich aufgeheizt.


Direkt nach dem Frühstück, also gegen 9:15 Uhr, gingen Jott und ich zum Strand um uns ein schönes Fleckchen am Wasser zu reservieren und unser Strandlager zu errichten. Um die Kinder kümmerten sich A und S, die am späteren Vormittag nachkamen. Für heute waren 29°C angekündigt, wir sorgten dafür das wir dank zweier Sonnenschirme und von Jott ge-macgyverter Sonnensegel reichlich Schatten hatten. Große Freude über das perfekte Badewetter und unser Glück, nicht im 37°C warmen Berlin zu sein. Die Wärme und die Sonne ließ sich so ganz gut ertragen– und immer, wenn es doch mal zu heiß wurde, sprangen wir ins Wasser.

Zum Lesen („Homeland“ von R.A. Salvatore) kam ich heute auch (zumindest ein paar Minuten)– die Kinder mussten dafür nur mehrfach sehr nachdrücklich verscheucht werden.

Gegen 17 Uhr fragten die Kinder, ob wir vielleicht bald nach Hause gehen könnten– sie fühlten sich ein wenig k.o. (Ziel erreicht).


Die Kinder haben das Prinzip „Wir pullern diskret ins Wasser“ noch nicht zu 100% verstanden. Teils konnten wir sie nur gerade so davon abhalten, direkt an der Böschung stehenzubleiben und blankzuziehen, teils standen sie nur etwa kniehoch im Wasser, teils riefen sie uns lautstark zu, dass sie jetzt lospullern. Alles noch ausbaufähig.


Abends beobachtet bzw. festgestellt: Der Sonnenuntergang ist ca. ½ Stunde später als in Berlin, die Dämmerung wesentlich länger. Gegen 23 Uhr war es teils immer noch so hell, dass wir draußen unsere Rommékarten hätten sehen können.


Eigentlich hatten S und ich überlegt, Abends noch eine Runde auf Bernsteinjagt (ungeachtet der Lage und der Jahreszeit) zu gehen. Das verwarf ich gegen 21 Uhr, ich war unfassbar k.o. vom langem Badetag und der vielen Sonne.


Apropos viele Sonne: Trotz Schatten, teils langer Klamotten und mehrfach eincremen hab ich mir einen Sonnenbrand auf Bauch und Rücken eingefangen. Nicht schlimm, aber am Abend merkte ich schon das es vielleicht doch etwas viel Sonne war.

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