Der Tag begann gegen 7 Uhr mit einem ins Schlafzimmer hereinplatzenden Kind, das irgendwas unverständliches erzählte. Schnell raus, Jott schlafen gelassen, und ab ins Wohnzimmer. Kurz darauf meldeten sich das zweite Kind und dann die beiden Mädels. Die vier schafften es, relativ ruhig zu bleiben sodass Jott noch ein bisschen schlafen konnte.
Nach dem Frühstück spielten die Kinder in wechselnden Grüppchen und allein oder langweilten sich, ich erledigte Dinge am Rechner (Haushaltsbuch, Überweisungen, Essensplan für mich, Einkaufslisten-Befüllung, Sportplan, Kalenderupdates). Als 3 von 4 Kindern auf dem Hof spielten, ging ich auch raus um ein Auge und ein Ohr auf sie zu haben und um G davon abzuhalten, alle 5 Minuten entweder zu klingeln oder unter dem Balkon stehend nach uns zu rufen. Wieder rein zum Mittagessen, zu Gast die Mutter des Übernachtungskindes.
In der Mittagsruhe herumgepusselt & die Füße hochgelegt; danach Eis-Vesper und wieder auf den Hof, diesmal alle 5. Nachbarn waren dort. Wir unterhielten uns angeregt, mussten aber immer mal wieder die Kinder zur Räson rufen– die benahmen sich teils unterirdisch gegenüber den Nachbarskindern.
17:30 Uhr rein, Kinder baden, Abendessen vorbereiten; während der Rest der Familie aß/fern sah, eine Runde laufen gewesen und über das satte Grün und die blühenden Pflanzen (der Flieder!) gefreut.

Schön langsam und am grünen Bereich der Laufuhr orientiert, dementsprechend lange dauerte es. Rückkehr 20 Uhr, als die Kinder gerade ins Bett gebracht waren. Den Rest des Tages duschen, noch einen Happen essen und dann den Schreibtisch in der Arbeitsecke im Schlafzimmer aufräumen, damit ich morgen frisch und beschwingt ans Werk gehen kann.
Kein schöner Tag. Zuviel Ermahnen, Schimpfen, Aufregen, Dinge erledigen/Pflichterfüllung. Zu wenig Muße und schöne Zeit.


