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Donnerstag, 10.03.2022

Gestern Abend gegen 22 Uhr im Bett gelegen, ich war schlagartig müde. Heute morgen dann bis kurz vor 7 Uhr geschlafen; tagsüber kein bisschen wacher und erholter gewesen.


M ist so ein gerissenes kleines Aas.

Seine Erzieherin rief am frühen Nachmittag an und eröffnete das Gespräch mit „Einen Krankenwagen rufen muss ich nicht, aber…“ (perfekter Einstieg, da macht man sich ja gar keine Sorgen…)
M war mit einem anderen Kind zusammengerasselt und hatte dann offenbar starke Kopfschmerzen und war ein bisschen ruhiger als sonst. Also rief sie mich an.

Als ich ihn abholte, hat sie nochmal gesagt was passiert ist, hat erklärt das er ansonsten aber keine auf eine Gehirnerschütterung hinweisenden Symptome hat & gab mir noch folgendes mit: Die Kinder hatten heute „Elektronikstunde“ und haben über Computer, Tablets, Konsolen etc. + dazugehörige Spiele gesprochen. Da hat er wohl schon geschwärmt das er zu Hause ab und an Pokemon auf der Switch spielen darf. Kurz danach der Zusammenstoß und die Schmerzen…

Als ich ihn abholte, waren mit einem Mal die Kopfschmerzen verschwunden & er fragte ob er zocken darf.

Kinder…

Ich erklärte ihm dann, dass bei solchen Kopfschmerzen eine gewisse Beobachtungszeit angebracht sei– er solle sich mal schonen und Toniebox hören/ein Buch angucken und mir bei Erledigungen am Nachmittag zur Hand gehen. Wenns ihm dann immer noch gut ginge, könne er spielen.

Haben wir dann auch so gemacht. Er hat ein bisschen gemault, aber schlussendlich klein beigegeben.

Zum Glück hat er den ganzen Nachmittag dann wirklich keine auf eine Gehirnerschütterung hinweisenden Symptome gezeigt. War alles in Ordnung.


Große Diskrepanz zw. dem Arbeits-Tagesplan und tatsächlich erledigten Aufgaben. Ich finds weiterhin sehr schwer, mich zu konzentrieren und auch das zu machen, was ich mir vorgenommen habe. Ich drifte zu leicht ab und erledige anderen Kram. Das führt dazu, dass meine ToDo-Liste nicht kürzer wird, ich aber trotzdem an irgendwas arbeite.

Außerdem habe ich riesige Lücken am Tag, wo ich mit Sicherheit _irgendwas_ gemacht habe, aber mir im Nachgang nicht herleiten kann was es war. „Irgendwas arbeitsbezogenes“ lässt sich zwar in die Zeiterfassung eingeben, aber keinem Kunden in Rechnung stellen.


Heute war Rübenverkaufstag. Ich dokumentierte alles für Jott:


Die Zwillingsgruppe musste heute früh spontan für heute und morgen geschlossen werden (Alle Erzieherinnen krank). Zum Glück hat Jott Urlaub und die beiden in Magdeburg, das wäre sonst ein Krampf gewesen die Betreuung irgendwie zu organisieren.

Nur gut, dass in der Gruppe auf dem Papier der Personalschlüssel trotzdem super ist.


Abends noch eine kleine Präsentation für morgen vorbereitet. Wir haben ein internes Meeting in dem ich erzähle, was ich eigentlich so den ganzen Tag mache. Das weiß keiner, weils in der Firma ein Nischenthema ist. Eine Präsentation hätte es nicht sein müssen, aber wenn ichs nicht geschrieben sehe, weiß ich nicht was ich sagen will. Und wenn ichs eh schreibe, kann ich auch Folien basteln (vielleicht sollte ich meinen Perfektionsanspruch auf 100% runterschrauben).

Mal gucken wie das wird.


Die letzten Tage bewusst weniger Medien konsumiert, bzw. das wenige auch „gebündelter“. Tut mir gut.

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