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Journal

26.12.2020

6:18 Uhr mit J das Bett getauscht & Jott sei Dank nochmal weiterschlafen können bis halb Neun. Kein Frühstück für mich, ich war vom gestrigen Tag noch zu voll. Beim anschließenden tagfein machen mit der Haarschneidemaschine– mein Trimmer gab vor Weihnachten den Geist auf– den Bart völlig verschnitten; der Plasteabstandshalter vorn ist wesentlich instabiler und elastischer als der auf dem Trimmer und gab beim Andrücken zu stark nach und sorgte für tiefe Lücken. Ich habs durch runterschneiden auf 3mm gerad noch so retten können und trage den Bart nun so kurz wie noch nie.

Anschließend mit den Kindern wieder draußen gewesen während Jott ein Festmahl zubereitete. Wir hatten Rehfilets und Wildschwein-Braten von Jotts sachsen-anhaltinischer Familie bekommen, dazu gab es Klöße und Rotkohl.

Zum Mittagessen kamen unsere Corona-Premium-Freunde, mit denen wir den Rest des Tages verbrachten. Viel erzählt, gelacht, spazieren gegangen, gegessen, noch mehr gegessen… Das war schön und tat gut.

Abends noch kein Star Wars angefangen, Jott probierte neue Sims-Addons aus und ich las (mittlerweile Band 9/12 der Saxon Stories). Ich freu mich sehr, das ich überhaupt noch lesen kann; ich hatte tatsächlich Zweifel ob ich mich lange genug auf etwas konzentrieren kann weil ich in den vergangenen Jahren ja nur noch digital unterwegs war und die Aufmerksamkeitsspanne für Blogposts und Twitter nicht sonderlich lang sein muss. Ist aber alles kein Problem, ich hab mir offenbar auch den richtigen Wiedereinstieg ausgesucht. Die ersten paar Bände der Saxon Stories kannte ich schon, das hats leichter gemacht. Seit drei oder vier Büchern ist aber alles neu (oder ich habe bereits gelesenes sehr, sehr gründlich vergessen…) und so kommt zur generellen Lese-Freude noch die Spannung der sich weiterentwickelnden Geschichte dazu :)


Wir werden der KiTa am 4.1. darlegen, dass wir für die Kinder unmittelbaren, dringenden Betreuungsbedarf haben. Das oder wir setzen sie im Wald aus, damit sie von einem freundlichen Wolfsrudel aufgezogen werden.

Eine Antwort auf „26.12.2020“

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass ihre Kita da entgegenkommender ist, als es unsere zu sein scheint. Die E-Mails, die wir schon vor Weihnachten einige Zeit bekamen und auch zum Beginn des Lockdowns waren wenig erfolgversprechend, dass man es auch nur versuchen braucht oder auf jeden Fall nur, wenn man nicht tatsächlich Krankenschwester und Notarzt ist. Wir haben das Glück, relativ unkompliziert im Home-Office arbeiten zu können und dass ich nicht ganz in Vollzeit bin und das große Kind schon 9 wird und den kleinen Bruder ein bisschen mitbetüdeln kann, so dass es machbar, wenn auch echt nervenaufreibend ist. Aber mit drei so kleinen Kindern stelle ich es mir auch Horror vor.

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