Kategorien
Journal

Journal Sonntag, 19.7.2020

Durchwachsene Nacht. J kam gegen halb Zwei zu uns, ich zog ins Wohnzimmer um und hatte Glück– gerade als ich mein Bettzeug auf die Couch legte, piepste der Geschirrspüler Vollzug. Kein Gerumpel und Gepumpel, sondern Ruhe.

Beim Frühstück spontan beschlossen, mit den Kindern zum Badesee im FEZ zu fahren. Wir waren noch nie da und in Anbetracht des Wetters (heiß, stickig) und der üblichen Vormittagsgestaltung (Spielplatz) schien mir Planschen am Wasser eine gute Idee und ausgezeichnete Alterntaive.
Exkurs: Um reinzukommen mussten coronabedingt vorab online Tickets für ein dreieinhalbstündiges Zeitfenster gekauft werden. Ich kenn mich mit Freibad-Eintrittspreisen nicht aus, fand aber die zu zahlenden 15 Euro für nichtmal einen halben Tag ganz schön happig– wenn wir auch noch am Nachmittag hätten gehen wollen, wären das (je nachdem ob nun zu viert oder fünft) irgendwas zwischen 30 und 40 Euro gewesen und das ist schon ’ne Stange Geld.
Jott blieb zu Hause, die Kinder und ich fuhren mit der S-Bahn zum Bahnhof Wuhlheide und liefen anschließend noch gute 10 bis 15 Minuten zum Badesee. Dort war es erfreulich leer. Unser Platz lag anfangs noch schattig und später dann in der Mittagssonne, das würde ich beim nächsten Mal– nun kenne ich ja die Schattenplätze– optimieren.
Die Kinder waren begeistert und kamen beinahe die gesamte Aufenthaltsdauer nicht aus dem Wasser raus, scheint also auch ohne Wellen gut gewesen zu sein.

Als die Kinder sich nach den dreieinhalb Stunden müde gespielt hatten, zogen wir uns wieder an und gingen nach Hause zum Mittagessen. Die Kinder waren die folgenden zwei, zweieinhalb Stunden recht ruhig– wenn sie mal wieder vor Energie platzen, müssen wir also nur baden fahren.

Nach den doch eher kühlen Ostseetagen waren die 30°C eine enorme und gar nicht mal so willkommene Umstellung– alles über 25°C ist halt Quälerei für mich.

Als sich die Kinder hinreichend ausgeruht hatten– bzw. als der Lärmpegel in der Wohnung immer weiter anschwoll- gingen wir rauf auf den Hof. Die Urlaubsnachbarn, deren Blumen wir versorgen, haben eine Aquaplay Wasserbahn die wir benutzen dürfen, und da waren die Kinder (und ich, sowas cooles hatten wir früher nicht) sehr scharf drauf.

Als die Bahn dann stand, fanden sie aber alles andere spannender und spielten nicht damit. Stattdessen waren sie ihre– und meinen– Sonnenhut durch die Gegend, weil sie Pokémons waren und das Hutwerfen eine ihrer Attacken.
Kinder…

Irgendwann wollten sie dann noch in unserer blauen Plastemuschel planschen, und so konnte ich die Schiffe in der Wasserbahn umherfahren lassen während sie damit beschäftigt waren mit möglichst vielen Spritzern in die Muschel reinzuhüpfen.

Kurz bevor es reinging, wurden wir von einem kurzen Sommeregen überrascht, der mit einem doppelten Regenbogen endete. Sieht man auch nicht alle Tage :)

Unsere coronabedingt verschobene Kur können wir nächstes Jahr im März nachholen. Gestern war ein Schreiben der Klinik im Briefkasten. Das sind mal gute Neuigkeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.