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Journal Sonntag, 12.1.2020

In ihrer zweiten nuckellosen Nacht schliefen die Zwillinge durch und ließen uns in Ruhe (hurra!). Erst 7 Uhr kamen sie zu uns. Leider besaß J die unglaubliche Frechheit, sich direkt neben Jott zu legen– dorthin also, wo G in den letzten 14 Tagen sehr oft gelegen hatte… Sie war also direkt am Boden zerstört und tat das „Mein Platz, mein Platz“-Greinend lautstark kund. Kann ich ja gar nicht ab, sowas, da will ich sie direkt nehmen und wieder in ihr Bett zurücktragen.

Beim Vormittags-Spaziergang mit G und M neue Biberspuren gesehen:

Da war jemand fleißig.

Auf dem Rückweg trafen wir Jotts Papa und seine Frau, die gerade aus dem Auto ausstiegen. Die beiden waren für heute zum Besuch angekündigt. Die Kinder freuten sich wie Bolle und waren sehr begeistert, als sie eine große Tüte mit Geschenken entdeckten… Der Weihnachtsmann hatte wohl auch bei diesem Großelternpaar eine Kleinigkeit hinterlassen. Für uns Eltern übrigens auch, wir freuten uns über einen Hotelgutschein. Jetzt müssen wir nur noch die Kinder wegorganisiert bekommen…

Zu siebt gingen wir auswärts essen, beim Griechen vor der Haustür. Mit zwei weiteren Erwachsenen sind die Kinder ja ganz gut händelbar. Wobei sich zumindest J und M tadellos benahmen, es war eine Freude. Aus der Reihe tanzte (ganz wörtlich) G: Sie kann ja nie auch nur länger als zehn Sekunden still sitzen, und diese Zeitspanne verkürzte sich beim Mittag auf fünf Sekunden. So hibbelig war sie schon lange nicht mehr, sie freute sich wohl besonders intensiv. Das war leider ein wenig anstrengend.
Im Großen und Ganzen lief das Essen aber sehr gut, das können wir wiederholen.

Für mich gabs mangels Experimentierfreudigkeit wie beim letzten Mal ein Bifteki gemisto, das ging ganz gut. Danach hatte ich allerdings für den Rest des Tages keine große Lust mehr auf Essen, das war wirklich eine ordentliche Portion (Vorspeisen gabs ja auch noch…).

Was mich sehr beeindruckte: M futterte ordentlich was weg. Der hätte statt seines Kindertellers auch eine Erwachsenenportion bekommen können.

Nachdem wir wieder zu Hause waren, gab es nach einer kurzen Pause Kaffee und Kuchen (die Kinder waren begeistert bei der Sache, wir Erwachsenen… naja, es sind noch zwei Drittel vom Kuchen übrig). Danach waren die Kinder zum einen übermüdet (kein Mittagsschlaf für die Zwillinge) und überzuckert, und so gingen wir alle eine Runde spazieren. M verweigerte sich fertigmachen/anziehen und spielte den Coolen, der ja unbedingt allein zu Hause bleiben wollte. Als wir dann alle aus der Tür gingen und ihn wirklich allein ließen, guckte er allerdings leicht bedröpelt aus der Wäsche und schlich uns kurz darauf nach. Auf der Kellertreppe fing ich ihn ab, ab da war das Rausgehen für ihn völlig in Ordnung.
Kinder 🤷🏻

Wieder zu Hause war Aufbruchsstimmung: Jotts Papa und seine Frau wollten wieder nach Hause und Jott fuhr spontan ehemalige Kolleginnen treffen.
Die Kinder und ich machten es uns gemütlich: Das neue Spielzeug wurde bespielt, dann ein bisschen Bibi und Tina geguckt, und ehe wir es uns versahen war eine gute Stunde vergangen und Abendbrotzeit. Dabei schwächelten die Kinder dann aber auffallend, die Portionen waren winzig und die Augen nicht mehr so wirklich komplett offen… Bettfertig machen danach war weniger schön, weil sie über‘n Punkt waren. Vor allem die Zwillinge waren zu nichts mehr zu gebrauchen. Als sie dann aber endlich im Bett lagen, war nach zehn Minuten Ruhe– und das, obwohl es auch heute keinen Nuckel und kein abweichendes Zubettgeh-Ritual gab.

Im Anschluss Recherche für eine neue Waschmaschine. Die alte machte heute noch weniger als gestern. Da sie inzwischen fast zehn Jahre auf‘m Buckel hat, die Fehler-Identifikation für schlauere Leute als mich gedacht scheint (die hat noch kein Display, man muss blinkende LED-Folgen in System-Fehler übersetzen) und wir sie zwar aufschrauben, aber das Innenleben nicht fachkundig beurteilen könnten, wurde ein Kaufentschluss für eine neue Waschmaschine gefasst. Eine mit Display und weniger Wasser- und Stromverbrauch, die hoffentlich auch wieder schön lange hält. Das dauerte ein bisschen, und als Jott wieder nach Hause kam besprachen wir dei zur Auswahl stehenden Modelle noch („Brauchst Du dieses Feature?“ – „Nö. Du?“ – „Ich weiß nichtmal, was das ist“)und kauften schlussendlich.
Hoffentlich fallen in den nächsten Tagen keine größeren Waschaktionen an, sondern erst nach Lieferung.

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