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Journal Sonntag, 24.11.2019

„Überstanden“ triffts ganz gut für heute. Zum Glück ist Jott wieder da– mit ihr ist das alles besser auszuhalten.

J begann heute Nacht fast zur selben Zeit wie gestern nach Jott zu brüllen. Diesmal versuchte ich gar nicht erst, ihn groß zu beruhigen, sondern erklärte nur kurz das Mama immer noch im Urlaub ist und das wir gern die Wohnung durchsuchen könnten, wenn ihn das beruhigen würde. Wollte er. Durchs Schreien aufgeweckt, schloss sich G an. Wir torkelten zu Dritt im Halbschlaf durch die Wohnung, dann setzte ich die beiden nochmal aufs Klo und dann gings friedlich zurück ins Bett. Leider nur bis halb Sieben, M und J waren nahezu zeitgleich wach.

Vormittags waren wir recht lange drin, weil die Kinder einigermaßen friedlich umherwuselten und ich außerdem das Mittagessen vorbereiten musste. Gegen halb Elf gingen wir nochmal raus an die frische Luft, damit sie ein bisschen vom Toben runterkommen konnten. Das funktionierte auch ganz gut, bis… J einen Tobsuchtsanfall bekam weil wir nicht den Weg gehen wollten, der er gehen wollte (2 von 3 Kinder waren dagegen, er hatte also das Nachsehen). Wir standen dann ungefähr 20 Minuten um einen brüllenden Zweijährigen, der sich immer mehr in seinen Gnatz reinsteigerte und tatsächlich erst nach diesen 20 Minuten einigermaßen ansprechbar war und sich überreden ließ, weiterzulaufen.

Mittags wieder Ruhepause für die Kinder, ich bereitete Waffeln vor und räumte die Wohnung auf. Als die Kinder wach waren, aßen wir Waffeln. Anschließend spielten sie fast eine Dreiviertelstunde lang friedlich Fangen. Eigentlich ist Rumtoben im Wohnzimmer nicht gewünscht– wozu gibts die Kinderzimmer–, aber weil sie dabei gemeinsam spielten und sich nicht wehtaten, ließ ich sie rumrennen. In der Zeit konnte ich weiter die Wohnung auf Vordermann bringen.
Als sich der Geräusch- und Anrempelpegel erhöhte, fing ich die Kinder einzeln ein, zog sie an und lief nochmal eine Runde um den Block mit ihnen. Frische Luft hat zum Glück eine beruhigende Wirkung. Während wir unterwegs waren, kam Jott nach Hause und wurde von den Kindern nach unserer Rückkehr erstmal zu Boden gerungelt und ausgiebig bekuschelt.
Anschließend die Abendroutine gemeinsam absolviert und nach Zubettbringen der Kinder viel erzählt.

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