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Journal Urlaub Linstow 2019

Journal Donnerstag, 1.8.2019

Das Schlafpendel schwang heute Nacht zurück: Kurz vor unserem Zubettgehen zog G wegen eines umherfliegenden Drachens im Kinderzimmer (ach je…) in unser Bett um. Und 6 Uhr war M, der normalerweise bis ~7:30 Uhr schläft, wach und kam ebenfalls zu uns.
Zwei Nächte hintereinander störungsfrei schlafen ist wohl zu viel verlangt.

Wir unternahmen heute zwei Ausflüge: Einmal zum Wisentgehege in Damerow und einmal nach Waren, wo wir mit einem Boot über die Müritz fuhren.
Auf beiden Ausflügen waren die Kinder von ausgesuchter Scheußlichkeit und denkbar unkooperativ, sodass am Ende des Tages der Entschluss feststand, erstmal keinen weiteren Urlaub mit Kleinkindern zu unternehmen. Lieber bleib ich zu Hause und investier das Geld in wohnungsnahe Aktivitäten.

Einziger Lichtblick war die Zeit von 13:50 Uhr bis 14:50 Uhr. In dieser Stunde fuhren Freund S, M und ich mit geliehenen Tretautos durch die Anlage und hatten einen Heidenspaß. Wir überlegen nun, wie wir so ein großes Tretauto in unseren Alltag integrieren können.

Abends wieder Rommé und die „Alles oder nichts“–Runde gewonnen. Okay, zweiter Lichtblick.

2 Antworten auf „Journal Donnerstag, 1.8.2019“

Irgendwann hatte ich hier mal kommentiert, das es mit Kindern nie besser wird (jetzt Nr. 1 wird 10, Nr. 4 wird 5, Nr. 2 und 3 sind 7 und 8) gab es das erste Mal einen Urlaub, der ansatzweise erholsam war.Bis dahin hab ich ueberlebt mit 1) immer an denselben Ort/selbes Haus fahren 2) kinderlose Erwachsene (meine Eltern) mitnehmen. Das macht es einfach weniger anstrengend. Und tatsaechlich Erholung in den letzten 8 Jahren gab es wenn geldmaessig ein paar Tage Familienhotel in Oesterreich drin waren.Teuer aber so so gut.Die Kinder koennen nix kaputt machen, das ganze Hotel ost so durchdacht fuer Kinder (und Eltern) und allen Gaesten geht es gleich, was Trotzanfaelle, Essen runterwerfen etc betrifft.
Viel Mut fuer den Rest des Urlaubes!

Ach, erholsam muss es ja nicht sein. Aber es wäre schön, wenn es weniger anstrengend und nervenaufreibend als der Alltag wäre. Aber das wird sich vermutlich größtenteils mit zunehmenden Alter der Kinder regeln.

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