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Journal Mittwoch, 3.4.2019

Frühstück mit allen Kindern. Erst wachte M auf, dann die Zwillinge. Letztere ließen sich leider nicht von einem geflüsterten „Legt euch nochmal hin, ihr dürft noch schlafen!“ überzeugen. Zumindest nicht ganz. Sie legten sich zwar hin, riefen aber die ganze Zeit „Papa Paul! Mama J!“ und freuten sich.
Kurz vor Aufbruch trotzdem Gejammer, Grummelstimmung und schlechte Laune der Kinder, was sich auf uns Eltern übertrug (vor allem das Gejammer ist schlimm. Alles ist doof und schlecht und überhaupt und das wird dann in einem unglaublich weinerlichen Tonfall vorgetragen… Das schafft uns).

Arbeit. Nicht so viel geschafft wie vorgenommen wegen unvorhergesehener Wendungen. Ist ja nicht schlimm, ich kann das Abends ranhängen lacht irre. Das muss aber wirklich bald aufhören, ehe ich noch umfalle. Derzeit arbeite ich pro Woche einen guten Arbeitstag raus, das schlaucht sehr.

Beim Abholen der Kinder ganz entspannt gemacht. Dank mitgebrachter Schrippe für jeden waren die Kinder auch chillig (ich hoffe, Bestechung durch Essen hört nie auf zu funktionieren). Leider entdeckten wir beim Losgehen, dass eine der Redaktion bekannte weibliche Haushaltsangehörige, die nicht G ist, den Kinderwagen im Auto vergessen hatte… Da stand ich nun, ich armer Tor… Naja. Eigentlich wollte ich mit den Kindern zum S-Bahnhof laufen, aber als direkt nach Verlassen der KiTa M weg rannte, J ihm folgte und G sich heulend weigerte, weiter zu laufen, verwarf ich diese Idee ganz schnell wieder (Kinder sind manchmal… lassen wir das). Stattdessen folge ich Jotts Idee, auf einen nahe gelegenen Spielplatz zu gehen und dort auf sie zu warten. Auf dem Spielplatz selbst eskalierten die Zwillinge und schlugen sich fast die Köpfe ein, während M durch die Gegend wuselte.

Abends waren die Kinder wieder unglaublich schlecht drauf. Zumindest, bis sie ins Bett gehen sollten, da drehten sie auf und machten Blödsinn. Das nervt mich so schon ungemein, aber heute noch viel mehr als sonst. Zum Glück war Jotts Nervenkostüm besser als meines.

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