Erster Arbeitstag, erster „normaler“ Tag im neuen Jahr. M ging zur Schule, die Zwillinge in die KiTa, Jott fuhr ins Büro und ich richtete mich am Küchentisch im Home Office ein. Die Lust auf Arbeit und auch Alltag hielt sich in Grenzen, aber was muss, das muss. Letzten Endes tut es uns allen gut, von daher…
Meinen verpeilten Urlaub von Mitte Dezember hole ich die Woche nach und kann die Arbeitstage dadurch etwas entspannter angehen. Das passt mir ganz gut, heute hatte ich z.B. einen Psychotherapie-Termin den ich nun nicht separat arbeiten muss. Morgen werd ich tagsüber eine Runde Sport einschieben und das dann auch nicht nacharbeiten, das ist sehr angenehm.
Kristian schreibt über die Computernutzung an Schulen: Chromebooks in der Schule.
Das klingt total gut, sowohl für Schule als auch Schüler.
In Ms Grundschule ist es so, dass es einen Computerraum mit ~20 Plätzen mit Desktop-Rechnern gibt, den die Kinder seiner Klasse selten benutzen dürfen. Wie das in den höheren Klassen ist, weiß ich nicht, da müsste ich mal die Schwester von Ms bester Freundin fragen. Tablets für den Unterricht gibt es meines Wissens gar nicht, Laptops ebenfalls nicht. Die Schule nutzt iServ, darüber läuft dann vermutlich auch das Identitätsmanagement. Wenn man M glauben darf, vergeht die Hälfte der Computerstunden mit Login-Versuchen und Herumklicken.
Weil sich Jott in der Zeit vertat und ich mich zwar wunderte, aber nichts sagte, aßen wir heute bereits 18 Uhr Abendbrot, sodass die Kinder gegen 19:30 Uhr im Bett lagen. Das ist auch mal ganz nett bzw. richtig gut– die Kinder haben allesamt tiefdunkle Augenringe und können ein bisschen mehr Zeit im Bett vermutlich gut brauchen.
So wie Jott und ich die etwas frühere Abendruhe.
Auf therapeutische Anregung: Drei Dinge, die heute schön waren– ohne Relativierung, ohne Wenn und Aber:
- Mitten am Tag eine Arbeitspause machen, Fahrradfahren, draußen sein
- Die Begeisterung der Kinder, als Jott ihnen ihre abgefallenen Bauchnabel zeigte (zuvor hatten wir die Löwenzahn-Folge „Das Wunder des Lebens“ geschaut, daher kamen die Kinder drauf)
- Nach zwei Wochen Pause wieder mit liebgewonnenen Kollegen erzählen

