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Journal Montag, 4.6.2018

Schlimme Nacht, wenig geschlafen. Die Kinder waren allesamt ab halb Sechs wach und munter und durften, während Jott und ich uns fertig machten, Paw Patrol gucken und uns somit nicht auf die Nerven gehen.

Tagsüber Home Office mit viel Kaffee. Sehr viel Kaffee.

Abends wieder Komplett-Eskalation beim Essen. Das geht so nicht weiter, ich bin aber ziemlich ratlos was wir ändern können. Die Kinder sind übermüdet und k.o., hampeln rum, machen Faxen, sind weinerlich, stacheln sich gegenseitig auf und dann essen sie wenig bis gar nichts. Das führt dann zu mehr Gequengel beim Einschlafen und erhöht die Chance, das sie nachts wiederholt kommen und eine Flasche wollen.

9 Antworten auf „Journal Montag, 4.6.2018“

Und was ist mit früher essen? Oder ggf. halt was auf die Hand auf dem Kitaheimweg? Oder eben doch nochmal ne Flasche vorm Schlafen zum Runterkommen und satt werden. Manche stillen in dem Alter noch lange in den Schlaf, auch wenn ich davon kein Fan bin, ist nochmal
die Milch zum Schlafen vorübergehend doch etwas entspannter. Auf eine halbwegs ruhige Nacht.

Freunde von uns mit einer ähnlichen Situation sind dazu übergegangen zwei (drei Mal) zu essen. Einmal mit den Zwillingen, einmal mit dem Grossen und einmal in Ruhe miteinander. Sie meinte letztens zu mir, lieber hätten die Kinder keine Erinnerung an ein Familienessen, als an das Geschrei zuvor. Ist ja nur vorübergehend,in 2 Jahren klappt es bestimmt besser….

Hier im Umfeld bekommen wirklich alle Kinder unter 4 Jahren abends noch eine Milch vor dem Einschlafen, so wie mein Vorreder/Vorrederin vorschlug.

Nach einem anstrengenden Tag ist so eine abendliche Eskalation schlimm, hier ist es manchmal auch so ( Tochter 3,5 Jahre; Sohn 1,5 ) . Meine Erfahrung/Erklärungsversuch: wenn die Kinder den ganzen Tag außer Haus waren, haben sie sich doch ziemlich zusammengerissen, und am Abend muss zu Hause viel Angestautes einfach raus. Und wenn vor dem Essen nicht viel Zeit dafür da war, dann wird die Energie eben am Tisch rausgelassen, was für die Eltern total bescheuert ist.
Vor dem Essen haben wir mal eine kurze Tanzparty o.ä. gemacht, danach wurde es manchmal besser.
Alles Gute!

Noch eine Stimme für Hinterfragen der Essenszeiten. Der Zwerg kann hier auch alleine ganz großartig eskalieren, wenn er zum Essen zu müde ist (und idealerweise spät noch nen Snack abgegriffen hat, also nicht richtig hungrig ist.)
Die Einschlaf“milch“ bestand hier nach dem Abstillen gezielt aus gehaltvollem Essen, gerne Käse, inzwischen Nüsse. Das soll ja vorhalten.

Ich denke auch, dass es an der Struktur des Tages liegt, den den Erwachsenen und Kindern viel abverlangt aber: so ist sie nun einmal. Mir ging es mit Mademoiselle nach Arbeit und KiTa ähnlich und mich hat abends oft schon dieses einzelne Kind über den Rand meiner Kapazitäten gebracht. Für den liebevollen Umgang mit gleich dreien haben Sie meine ehrliche Bewunderung.

Wenn bei mir gar nichts mehr ging habe ich uns oft einfach ein Brot gemacht und das haben wir auf der Couch verzehrt und dabei eine DVD geschaut. Das ging meist ganz gut und ich konnte für die folgende mehraktige Ins-Bett-Bring-Zeremonie auftanken ;-)

Rückblickend würde ich sagen: mehr als das Kind haben mich vermutlich meine eigenen Ansprüche gestresst.

Früher essen ist keine Option, da nicht umzusetzen. Normalerweise kommen wir nach Hause, waschen die Hände, und dann gibt es auch schon Abendessen. Noch früher wäre quasi im Kinderwagen auf dem Weg von der KiTa…

… und das bringts auch nicht. Sie knabbern dann an ihren Brötchen/ Keksen/ wasauchimmer und essen im Anschluss zu Hause weniger und eskalieren trotzdem…

… auch dann, wenn vor dem Essen noch mit uns Eltern herumgetobt wird.

Vor dem TV essen klapppt leider nicht, da sind die Kinder im Zombiemodus und vergessen zu essen.

Die Kinder sind eben müde, k.o., wollen uns, können sich endlich gehen lassen, stacheln sich gegenseitig auf. Da kommt alles zusammen.

Ich nehme aber tatsächlich das getrennte Abendessen mit. Vielleicht hilft das ja zumindest gegen das gegenseitige Aufputschen. Und die Flasche sollten wir vielleicht auch nochmal in Erwägung ziehen. Vielleicht auch in Kombination mit dem getrennten Abendessen.

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