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Journal Sonntag, 27.9.2015

Ausgiebiges Frühstück mit der jungen Nachbarsfamilie von oben.  Sie scheinen weiterhin nett zu sein. Grobe Verabredung für ein weiteres Treffen gemacht.

Den letzten Tag vor dem Wiederaufnehmen der Arbeit genossen, etwas gespielt, etwas an der eigenen OwnCloud-Instanz gebastelt, Domains transferiert, Admin-Kram in eigener Sache gemacht. Es wäre schön, wenn dieses Herumpuzzeln sich stärker im Arbeitsleben finden könnte. Aber vermutlich muss ich dazu einige Stellschrauben drehen.

Herr Schnuffke wurde heute das erste Mal in der großen Badewanne gebadet. Ganz großes Kino für ihn: So viel Platz, so viel Wasser! Der überraschte Gesichtsausdruck ist unglaublich schön, wenn er merkt dass er nahezu schwerelos ist und herumplanschen kann.

Es geht unwahrscheinlich auf die Knie und den Rücken, vor der Badewanne hockend vornübergebeugt das Kind zu halten. Diese vermaledeite Unsportlichkeit.

Beim Trockenrubbeln und -föhnen die Haarbürste auf das Kind fallen gelassen und genau die Stirn getroffen. Großes Geschrei ob des Schrecks und plötzliches Schmerzes bei Herrn Schnuffke, weiche Knie beim Papa. Ich will gar nicht wissen wie das wird, wenn dem Kind tatsächlich etwas passiert.

Zum Tagesausklang mit Jott die verpassten letzten beiden Folgen Gotham angeschaut und wieder gut unterhalten worden.

4 Antworten auf „Journal Sonntag, 27.9.2015“

Zitat unsere Hebamme damals als wir sie fragten, ob sie Eimer oder Babybadewanne besser fände: „aber da steht doch ne Badewanne! Da passt man prima zu zweit rein, vor allem wenn der eine noch so klein ist.“ Da hatte sie sehr recht. Und Rückenschonend ists auch. Nur blöd: man muss zu zweit sein, damit einer das Kind in Empfang nehmen kann, wenns fertig ist und man badet so halbkalt und ohne Schaum.

Bei der ersten echten Verletzung (vom Bett gefallen, grade durchgebrochene Zähnchen waren dann etwas mehr durchgebrochen) bin ich wie so ne hysterische Glucke zum Kinderarzt gerast. Der war sehr nett und verständnisvoll und fürs mit Weinen aufhören gabs dann auch ein Spielzeug. Also für mich, dem Kind gings da schon lange wieder prima.

Hm. Zu zweit haben wir schon probiert, das war nicht ganz so nett weil drei Viertel meines Körpers nicht von Wasser bedeckt waren und ich fror. Wir haben nämlich nur eine normale Badewanne, für die ich zu groß bin.

Versteh ich absolut, dieses Gluckensein. Ich hör auch bei jedem Hüsterchen die Lungenentzündung anklopfen. Vermutlich legt sich das bei den nächsten Kindern.

Also spätestens wenn das Kind anfängt sich irgendwo hochzuziehen bzw. selber zu stehen und laufen, kann ihm so eine Haarbürste auf die Stirn nix mehr anhaben. Da sind Kinder ziemlich hart im nehmen!

Das erste Badeerlebnis klingt schön, mindestens für einen der Beteiligten ;)

Natürlich, so eine Haarbürste ist ja auch nicht schwer. Der rationale Teil des Gehirns wollte auch gleich beschwichtigen, dass der Mensch sicherlich schon längst ausgestorben wäre wenn ihm solche Kleinigkeiten ernsthaft Schaden könnten- aber der irrationale Teil sah das Kind schon mit einer schweren Gehirnerschütterung im Krankenhaus liegen.

Immer diese überbesorgten Neu-Väter, schlimm.

Ach, ich glaube das Baden war für uns drei schön- aller Meckerei zum Trotze :)

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