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Die Sache mit dem Essensplan

Jott und ich sind furchtbare Spießer: Am Freitag Abend, manchmal auch erst am Samstag Morgen, erstellen wir eine Liste mit Gerichten für jeden einzelnen Tag der vor uns liegenden Woche. Wir blättern durch Kochbücher, recherchieren im Internet nach Rezepten oder erinnern uns an Gerichte, die wir seit längerer Zeit nicht gegessen haben. Wir versuchen, das ganze recht ausgewogen zu halten: Mal gibt es Suppe, mal Salat, mal ein Stück Fleisch, mal Nudeln, mal Bulgur.

Für die derzeitige Woche sieht der Plan beispielsweise so aus:

Tag Gericht
Samstag Stampfkartoffeln mit Buttermilch
Sonntag Nudelsalat „Alte Schule“
Montag Gekühlte Rahm-Gurken-Suppe
Dienstag Caesar Salad mit Tofu
Mittwoch Saté-Spieße
Donnerstag Bruschetta
Freitag außer Haus

Am Samstag Vormittag werden alle benötigten Zutaten gekauft und den Rest der Woche können wir uns wunderbar abwechslungsreich ernähren. Was will man mehr? Meist reichen die Portionen sogar, um am Folgetag etwas ins Büro mitnehmen zu können.

Wir handhaben das so seit ungefähr einem Jahr und dieses System hat sich bewährt: Wir haben immer die passenden Zutaten im Haus, müssen uns nicht aufwendig jeden Tag überlegen was wir zu Abend essen wollen, gehen nur einmal die Woche einkaufen und- das ist das Beste- wenn wir beschließen, dass wir statt der gekühlten Rahm-Gurken-Suppe lieber Spaghetti Bolognese essen möchten, ist das trotzdem kein Beinbruch.

4 Antworten auf „Die Sache mit dem Essensplan“

das machen wir ganz genau so. seit nun mehr vier jahren. nicht nur isst man abwechslungsreicher, man spart auch zeit fürs einkaufen und geld.
ich find das gut.

aber einige menschen aus dem umfeld finden es eher spießig.. vermutlich essen die aber nicht so abwechslungsreich wie wir.

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