Nachdem ich die letzten Tage tatsächlich nur relativ komatös im Bett lag und maximal mit halben Ohr Laber-Podcasts hören konnte, war heute mehr drin– ich las den 2. Band der Tintenwelt-Tetralogie, Tintenblut, weiter und war, als ich mich dem Ende näherte, emotional ganz schön angefasst vor dem Hintergrund des Ablebens einiger Charaktere.
Der Rest der Bande war heute tagsüber in den Eisenbahnwelten in Rathen sowie die Rückseite der Basteibrücke anschauen. Klang aus den Erzählungen beides toll (offenbar gabs bei der Bastei sogar ein Echo, dass hätt ich auch gern erlebt).
Nachmittags sowie nach dem Abendessen– das Fieber konnte ich, IBU sei Dank, auf unter 37°C drücken– las ich auf einer Liege draußen beim Spielgereich des Ferienhausgeländes, während die Kinder mit einer Horde anderer Kinder durch die Gegend tobten. Das war super schön, ungefähr so stelle ich mir Urlaub vor. Die Kinder sind beschäftigt, haben Spaß und machen im Rudel Kinderdinge (bei denen ich mir öfter mal die Ohren zuhalten und weggucken muss, aber das müssen sie ja so machen), während man selbst Erwachsenendinge tun kann. Für die Kinder war es auch toll, sie erzählten beim Heimgehen selig, dass sie neue Freunde gefunden hätten und fragten, ob wir nicht noch länger bleiben könnten.
Das hat mich so ein ganz, ganz kleines bisschen mit dem bisherigen persönlichen Urlaubsverlauf versöhnt.


