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Samstag, 10.06.2023

Nicht so gut geschlafen– zuviel essen am Vorabend, unser Schlafzimmer bei Jotts Papa war sehr warm, es war sehr hell weil es keine Rollos gibt, ich wurde mehrfach durch meinen eigenen Husten geweckt… Die Kinder waren ab halb Sechs wach; ich konnte sie durch wildes Gestikulieren immerhin dazu bewegen bis halb Sieben liegen zu bleiben bis sie und ich leise aufstanden. Jott, die erst halb Drei wieder zurück vom Treffen mit ihrer Freundin war, durfte noch ein bisschen länger schlafen.


Vormittags ziemlich durchgehangen. Müde, immer noch Rest-erkältet, bisschen Kreislauf. Die Kinder waren sehr anstrengend, haten nur Grütze im Kopf und schafften es, vier Erwachsene in den Wahnsinn zu treiben.


Power Nap nach dem Mittagessen. Tat gut.


Nachmittags und Abends waren wir zum nachgefeierten Geburtstag von Jotts Mama eingeladen. Zwischen Kaffee und Abendessen (es wurde für uns gegrillt) schnappte ich mir die Kinder und ging mit ihnen auf einen nahen Spielplatz, damit sie sich austoben konnten. Wir spielten gemeinsam eine ganze Weile; immer im Wechsel mussten wir einem Kind das auf der Nestschaukel saß eine Mütze auf den Kopf werfen. Ich schaukelte an während sich M, J und G gegenseitig meine Mütze an den Kopf warfen. Ein großer Spaß, ich durfte auch mal rauf, wurde auch mal angeschaukelt und auch mit der Mütze beworfen.

Abends Grillen + Buffet; ich kam voll auf meine Kosten– Jotts Mama hatte extra für mich Salsiccia gekauft (man muss die ganze Familie gern haben).

Aufbruch meinerseits mit den Kindern gegen 21:15 Uhr, der Rest der Familie feierte weiter. Im Haus von Jotts Papa gründliches Absuchen auf Zecken, einmal Füße/Beine gründlich waschen und noch eine Maus-Folge gucken. G schlief dabei ein, J sah apathisch und mit leicht offenen Mund zum Fernseher und M hatte sich bereits eingekuschelt und hingelegt. Gegen 22:30 Uhr lagen die drei im Bett. Hoffentlich schlafen sie morgen länger als bis 5:30 Uhr…

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Freitag, 09.06.2023

Orthopädie-Termin am Vormittag. Ablauf: Der Orthopäde kommt rein, fragt kurz und knapp nach dem Grund meines Besuchs, lässt mich aufstehen, sagt nach drei Sekunden dass ich Einlagen brauche wegen Senk-Spreiz-Füßen; ich leg mich hin, er tastet mein Steißbein ab, murmelt mehr zu sich selbst „Sitzende Tätigkeit“, drückt zielgerichtet einen Wirbel, ich quietsche, er drückt „Hier tuts nicht weh, oder?“ sagend noch einen Wirbel, ich quietsche nicht, und überweist mich anschließend zum MRT und verschreibt mir noch Einlagen und eine Rückenbandage (bin jetzt offiziell alt und invalide).

Krasse Sache.

Hab anschließend im Sanitätshaus die verschriebenen Einlagen besorgt (mir wurden x verschiedene Modelle vorgelegt in allen möglichen Preisklassen, ich hab mich erstmal für die günstigsten entschieden– sehr zum Unmut der Mitarbeiterin dort) und die Bandage geordert und zu Hause einen MRT-Termin vereinbart. Nächsten Mittwoch ists, ich reichte also direkt noch ½ Tag Urlaub ein um nicht einen halben Tag rausarbeiten zu müssen. Das wäre nächste Woche auf Grund zu vieler anderer Abwesenheiten/Termine nicht so ohne weiteres möglich, daher eben aus Selbstschutz Urlaub.


Nachmittags mit Sack und Pack aufs Dorf bei Magdeburg gefahren. Jotts Mama feiert morgen einen runden Geburtstag nach, wir feiern mit.

Nach Ankunft grillten wir eine Runde, dann verabschiedete sich Jott zu einem Treffen mit einer Freundin während ich die Kinder ins Bett brachte und anschließend noch mit ihrem Papa und seiner Frau ein bisschen draußen quatschte.

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Donnerstag, 08.06.2023

Die nächsten Tage und Wochen werden intensiv: Es häufen sich Termine für Sommerfeste, Abschlussfeste, letzte und erste Elternversammlungen, Arzttermine, private Termine… Und davor, dazwischen und danach natürlich noch Arbeitsstermine bzw. Arbeitszeit. Work-Life-Blending at its best.

(Ich will das nicht. Ich will einfach weniger arbeiten müssen)


Die Zwillinge waren beim Abholen schwarz wie die Raben: Sie hatten in der KiTa nach dem Eincremen mit Sonnencreme exzessiv im KiTa-Garten gespielt und sich im Rahmen des Spiels auch im Sand gewälzt bzw. sich mit Sand „eingecremt“. Hätte das eher von kleineren Kindern erwartet und nicht von zwei Sechsjährigen.


Mit der Post kamen heute zwei Briefe von der Schule. Inhalt: Eine Einladung zur ersten Elternkonferenz– und die Info, in welche Klasse G und J gehen werden. Wie wir es uns gewünscht haben, kommen sie in verschiedene Klassen :)

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Mittwoch, 07.06.2023

Gestern Nachmittag/Abend vergessen, die Todo-Liste zu aktualisieren. Ich war so vertieft in das Sharepoint-Gedöns, dass ich einfach nicht dran dachte.

Ergebnis:

;(

… naja, gibts eben die Gelegenheit eine neue Serie aufzubauen.


„Meine“ Firma ermöglicht es uns Mitarbeitenden demnächst, Aktien zum halben Börsenpreis zu kaufen. Heute wurden entsprechende Infos im Intranet veröffentlicht. Klingt insgesamt gut, durch den 50%-Rabatt scheint mir das mit eventuellen (sehr starken) Kurseinbrüchen verbundene Risiko auch relativ gut abgefedert zu sein– das 52-Wochen-Tief lag z.B. 3 EUR ÜBER der Hälfte des aktuellen Börsenwertes (wobei es in den letzten 5 Jahren auch einen Ausflug unter diesen Wert gab). Aber wir denken ja positiv und gehen davon aus, dass der Kurs langfristig steigen wird :)


Nachmittags den Zorn der süddeutschen Kolleg:innen auf mich gezogen: Ich hatte ihnen eine Frist bis Freitag gesetzt und dabei den Feiertag/Brückentag morgen/übermorgen vergessen. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten– aber wir konnten das dann schnell klären.


Über Mittag wieder einen Therapie-Termin gehabt. Das führte dazu, dass ich entsprechend nachmittags arbeiten musste– was dann für M schwer zu verstehen war, denn der wollte mit mir (und Jott, die auch im Home Office arbeitete) erzählen und quackelte immer mal wieder rein. Es bedurfte dann einer doch recht deutlichen Ansage, damit er sich allein im Kinderzimmer beschäftigte.

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Dienstag, 06.06.2023

G erzählte in der KiTa morgens als allererstes freudestrahlend und sehr stolz, dass sie nun allein draußen „hinmachen“ (ihre Wortwahl) kann. Offenbar hatte die auf dem Hof umher-inlineskatende Mädelsgang das gemeinsam geübt…

Naja– besser so als sich auf die Hacken zu pinkeln. Man muss die Meilensteine feiern, wie sie fallen.


„Auf Arbeit“ im Gespräch mit einer Kollegin (wir erzählen beide auf einem demnächst stattfindenden Teamtag was zu Arbeitsorganisation und -methoden, kleinen Helferlein sowie Tipps und Tricks aus der Praxis) auf Microsoft Lists gestoßen. Das kannte ich nur rudimentär, aber wie wir uns so durchklickten machte es bei mir mit einem Mal Pling und ich hatte eine weitere Optimierungsidee für meine Ausschreibungsrecherche/-vorqualifikation vor Augen. Den Nachmittag über daher in Lists abgehangen und versucht, mit Power Automate und Power Apps Abhängigkeiten und Flows zu modellieren. Was sich da für Welten auftun! Wenn alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle- und das könnte es offenbar–, dann könnten wir den Ausschreibungskram theoretisch medienbruchfrei innerhalb des MS Office Ökosystems (das wir sowieso nutzen) aufziehen und zu allen möglichen Ecken und Enden Verknüpfungen einrichten. Krasse Sache.

Mir liegt dieses Herumfrickeln und Ausprobieren sehr, gerade wenn ich selbst in der Materie drinstecke.


Nachmittags erkältungstechnisch sehr k.o. gewesen. Ich bat die Kinder, leise zu spielen damit ich mich für einen Power Nap hinlegen kann. Ums kurz zu machen: Das funktionierte überhaupt nicht, weil die Kinder die Wörter „leise“ und „nicht stören“ offenbar nicht zu ihrem aktiven Wortschatz zählen.

Beim Abendessen Jott ganz begeistert von meiner MS Lists Idee erzählt, nur um herauszufinden das sowas für sie ein alter Hut ist weil sie damit bei sich schon lange arbeitet und Daten hin und her schiebt. Und sowas erzählt sie mir nicht!


Abends etwas näher mit den gestrigen Produkt-Vorstellungen von Apple verbracht. Ich bin leicht gehyped von der Vision Pro (und sehe sie zu gleichen Teilen kritisch bzw. bin etwas skeptisch). Mal schauen wann ich erstmals die Gelegenheit bekommen werde, sie auszuprobieren.

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Montag, 05.06.2023

Weiterhin erkältet. War vor allem morgens unschön, im Laufe des Tages gings aber besser. Zum Arbeiten reichte es jedenfalls.


Seit längerem mal wieder den Tag sehr konzentriert durchgearbeitet und nicht nur teilmotiviert von Aufgabe zu Aufgabe gehangelt.


Als die Zwillinge zu Hause waren, legte ich mich auf den Balkon und döste ein bisschen in der Sonne. Zumindest versuchte ich das– aus Gründen (J stänkerte die gemeinsam mit Freundinnen herumskatende G wiederholt an, weil er niemanden zum Spielen hatte) war das recht schwer. Ich erbarmte mich dann seiner und spielte mit ihm Federball.


Abends ganz schön k.o., aber trotzdem nicht schlau genug gewesen um früher als sonst ins Bett zu gehen.

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Sonntag, 04.06.2023

Einigermaßen okay geschlafen. Morgens weiterhin erkältet gefühlt, aber besser als gestern. Ist offenbar nichts allzu ernstes (sonst hätt ich auch gestern nicht so herumturnen können).


Kinderfragen…

„Kann ich aus dem Haarband ein Katapult bauen?“ (J)


Heute die Zugfahrt nach Stuttgart umgebucht, ich fahre nun über FFM. War ein bisschen knifflig, ich dachte ich muss ein neues Ticket buchen und das alte stornieren. Muss ich aber nicht, weil das Ticket weiterhin gültig ist und lediglich die Zugbindung entfällt. Ich kann also, wenn ichs richtig verstanden habe, mit dem bestehenden Ticket einfach in den anderen Zug steigen und nach Stuttgart fahren. Für die neue Verbindung reservierte ich mir noch einen Sitzplatz, weil ich auf keinen Fall in einem ohnehin vollen Zug umherirren und einen Sitzplatz suchen möchte.

Was im Nachgang so banal klingt, war ein ziemlicher Akt und dauerte seine Zeit. Ich fand nämlich erst keine gute Verbindung, dann waren bei einigen okayen Verbindungen keine Sitzplätze reservierbar, dann entdeckte ich das ich bei der Verbindung die freie Sitzplätze hatte und nur zweimaliges Umsteigen beinhaltete aber, dass die Umsteigezeit lediglich 13 Minuten betrug usw usf. Jedenfalls war ich sehr, sehr glücklich, als ich dann die richtige Verbindung hatte– und das auch in der richtigen Klasse, denn ich Nase hatte, obwohl ich ein 1. Klasse Ticket hatte, nach Reservierungen in der 2. Klasse geschaut und stieß so auf zusätzliche Hürden in Form von nicht mehr verfügbaren Sitzplatzreservierungen. Danke an Jott, der fiel das nämlich auf.

… ein bisschen Restunsicherheit besteht, ob das wirklich alles gutgeht, aber das werd ich am 11.06. erfahren.

Während der Umbuchung kurz überlegt, ob ich einfach am 12.06. morgens 6:30 Uhr fliege, aber dafür müsste ich kurz vor 4 Uhr aufstehen– und das an einem Tag mit einer fordernden Veranstaltung bis in den späten Nachmittag. Soweit kommt es nun zum Glück nicht.


Heut waren wieder A, S und E zu Besuch. Nachträglicher Geburtstagswunsch von S: Kein Rommé, sondern gemeinsames „7 vs Wild“ weitergucken nach dem Essen (wir weihten in großer Runde den Grill ein). Ich hatte da keine große Lust darauf, die Serie hat für mich an Reiz verloren und ich mags auch nicht, passiv mitten am Tag vor dem Fernseher zu sitzen. Mir gingen auch noch diverse Dinge durch den Kopf, die ich erledigen wollte (Bezahlen diverser Ausflüge der Kinder in der kommenden Woche, das Haushaltsbuch-Update– das wurde immer wichtiger, weil seit Anfang Mai nicht mehr geschehen–, Blogbeiträge schreiben, um nur ein paar zu nennen; sinnvoll wäre natürlich auch Weiterbildung in Richtung Scrum gewesen aber weil ich ein Mensch von geringem Verstand bin, steht das nicht ohne Grund ganz hinten). Für etwas „aktives“, wie z.B. Rommé, hätt ich das nach hinten geschoben– aber für Trash TV?
Wir fanden dann eine pragmatische Einigung: Die drei anderen schauten die Serie (bzw. parallel auf ihre Smartphones), während ich eben mit dem Rechner auf den Knien daneben saß.


Die Pflege des Haushaltsbuches ist eine Hassliebe. Ich finds einerseits gut einen Überblick über unsere Ausgaben zu haben und entsprechend einplanen zu können, wieviel wir sparen und zurücklegen müssen. Das hat sich bislang bewährt, weil es mittlerweile keine überraschenden Ausgaben mehr gibt (hier bitte dreimaliges Klopfen auf Holz vorstellen) und wir für alles mögliche imaginäre Budgettöpfe haben. Beispiel: In ein paar Jahren wird wieder ein neuer Satz Reifen fürs Auto fällig werden. Weil ich Pi mal Daumen weiß, was das kostet, kann ich entsprechend einplanen das wir pro Jahr Summe X für neue Reifen ansparen müssen.

Andererseits sehe ich so gebündelt, wieviel Geld wir für allen möglichen Scheiß ausgeben. Unsere Ausgaben steigen seit Jahren mit wachsenden Einkommen, wir werden wenn das so weiter geht nie auf einen üppigen grünen Zweig kommen und immer nachbuttern müssen. Inflation und steigende Lebenshaltungskosten tun ihr übriges, die bemerken wir ganz konkret beim Einkaufen.
Das verhagelte mir regelmäßig die Laune.

Ich würd gern mal an irgendeinem Punkt „Halt“ rufen und Ausgaben reduzieren, um nicht dem Zwang ausgesetzt zu sein immer mehr Geld verdienen zu müsssen. Das ist nämlich ganz schön schwierig. Aber jeder „Halt“ ist vom jetzigen Standpunkt aus ein Schritt zurück und Verzicht, und das ist mindestens genauso schwer… Wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, möchte man bestimmte Dinge nicht missen.
Alternativ hätt ich auch kein Problem damit, Geld anzusparen für einen größeren Urlaub– z.B. mal drei Wochen Italien mit den Kindern. Das ist ja auch ein mittlerer bis hoher vierstelliger Eurobetrag.
Oder, ganz verrückt, Geld investieren damit wir uns in 25 Jahren eine kleine Eigentumswohnung auf dem Mars kaufen können.

Und ja, mir ist natürlich bewusst in welch luxuriöser & privilegierter Situation wir stecken– vor 15 Jahren hätten wir uns über diese Art von Problemen gefreut…

(Schreibt der Typ, dessen Balkon relativ spontan neu mit Balkonmöbeln und neuen Grill eingerichtet wurde– es ist mir alles bewusst, und es schmerzt)


A schwächelte im Verlauf des Nachmittags, ihr bekam das Grillen offenbar nicht (die Galle…). Sie legte sich auf unsere Couch und schlief (Erinnerungen an Silvester). J und S puzzleten derweil, während ich auf dem Balkon die Sonne genoss, die Füße hochlegte und Blogbeiträge der vergangenen Woche nachschrieb.


Abends das übliche Programm, bzw. fast– nach dem Baden der Kinder schob ich wie am Freitag keine Sporteinheit ein. Stattdessen weiter Füße hochlegen und erholen.

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Samstag, 03.06.2023

Sehr erkältet aufgewacht & den Tag über auch genau so gefühlt. Vormittags trotzdem mit M in die Bibliothek gefahren– ich hatte es ihm versprochen & er hatte sich sehr drauf gefreut. Auf dem Weg hin und zurück immer mal wieder Fragen zur Straßenbahn, zur Strecke, zur Haltestelle, zum Weg usw damit er sich das einprägt. Ab dritte Klasse soll er das allein machen können.


Nach dem Mittagessen ein bisschen hingelegt, Power Napping mit Wecker um nicht völlig zermatscht drei Stunden später aufzuwachen. Im Anschluss mit den Zwillingen zum Schwimmen gefahren– ausnahmsweise trotz besten Fahrradwetter mit der Straßenbahn.

Während des Trainings der Zwillinge ein Eis für mich gekauft (<3 Capri) und im Schatten sitzend den Speiseplan für die übernächste Woche begonnen.

Die Rückfahrt über waren die Zwillinge sehr lebhaft, wollten die Haltestangen hochklettern und machten Faxen. Ich hätt sie gern einfach ignoriert, aber ich wollte auch nicht das sie andere Fahrgäste anstupsen/behelligen und keinen Halt haben/bei einer abrupten Bremsung (kommt ja vor) umherkugeln– eine Straßenbahn ist halt kein Spielplatz, das sollten sie mit ihren sechs Jahren auch langsam mal verstehen. Also entsprechend Ansagen gemacht, die zumindest ein bisschen was brachten.


Zu Hause erstmal alle Viere von mir gestreckt und mich ausgeruht, dann ganz gemächlich Wäsche gelegt und wegsortiert. Das bisschen Haushalt macht sich eben nicht von allein.


Abends No Time to Die (endlich ist der bei Prime inklusive) mit Jott geschaut. Ich fand ihn gut, ein würdiger Abschluss für die Craig-Bonds. Teils etwas zuviel Special Effects- andererseits ist es eben ein Bond-Film, das gehört dazu. Vom Vorgänger (vor guten sechs Jahren gesehen, wofür so ein durchsuchbares Tagebuch doch gut ist) wusste ich ehrlich gesagt nichts mehr, das war aber auch nicht so wirklich wild weil der Film einen ganz gut abholte.

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Freitag, 02.06.2023

Morgens in der Akutsprechstunde eines Orthopäden aufgeschlagen. Ich dacht, ich könnts mal probieren. Akutsprechstunde, weil laut Doctolib der nächste Termin erst Mitte/Ende Juli verfügbar gewesen wäre– so lange wollt ich mit den bestehenden Rücken- und Hüftschmerzen dann doch nicht warten.

Direkt am Empfang abgewiesen worden– da ich die Schmerzen schon seit mehreren Wochen habe, sind sie nicht akut. Ich bekam aber immerhin einen Termin in einer Woche.

Beim nächsten Mal weiß ich dann, was ich mache– ich hab die Schmerzen dann zufällig erst seit ein paar Tagen.

… oder, ganz verrückt, ich geh tatsächlich direkt hin wenns nach drei, vier Tagen nicht besser wird.


Den halben Tag vollgefressen gefühlt nach der gestrigen Völlerei beim Georgier. Ich lerns aber auch nicht– wenns schmeckt, ess ich (und das sehr gern).


Den Tag über zusätzlich immer erkälteter gefühlt. Pünktlich zum Wochenende, yay.


Info der Bahn: Meine Fahrt von Magdeburg nach Stuttgart am übernächsten Sonntag findet nicht statt, ich könne aber Alternativen suchen. Uff. Schneller Blick in die Alternativen: Hohe/außergewöhnliche Auslastung erwartet, selbst bei Verbindungen mit zwei- oder dreimaligen Umsteigen. Alles wieder zugemacht, dafür hatte ich so ziemlich genau gar keinen Kopf.
So’n Scheiß.


Jott holte nachmittags das reparierte Auto ab und brachte auf dem Rückweg eine Kollegin mit, mit der sie sich für den Abend verabredet hatte. Einweihung des Grills zum Abendessen; meinem Eindruck nach war das Grillgut gleichmäßiger durchgebraten und außen knuspriger als beim Vorgänger. Sollte auch so sein– der Grill hat ordentlich Power und ist außerdem zwei Preisklassen drüber.

Nach dem Kinder Zubettbringen noch die Pflanzen an und um unseren Balkon herum gegossen. Es hat zuletzt vor vier Wochen geregnet, große Teile unseres Innenhofes sehen bereits wie Steppe/Savanne aus. Ausnahme: Besagte Pflanzen, die ich seit ungefähr zweieinhalb Wochen regelmäßig gieße. So haben wir eine einigermaßen grüne Oase um uns herum.
Anschließend ein bisschen gespielt, während die Frauen draußen erzählten, etwas zeitiger als sonst ins Bett.

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Donnerstag, 01.06.2023

Bisschen geschockt, dass schon Juni ist.


Mittags zum Elterngespräch mit Ms Lehrerin gefahren. Einen wirklichen Grund gab es nicht, es läuft ja alles gut. Ich finds aber besser, wenn man sich auch mal so sieht und im Kontakt bleibt und nicht erst, wenn die Kacke am Dampfen ist.

Wir besprachen also Ms Entwicklung in schulischer und persönlicher Hinsicht und stellten gemeinsam fest, dass er bei ersterem weiterhin sehr gut dabei ist und eher zur Unterforderung tendiert, während er bei letzterem eine schöne Entwicklung gemacht hat. Hörte ich alles (natürlich) sehr gern.
Nebenbei sein Leseverhalten angesprochen um einerseits eine fachliche Meinung zum Lesen von Büchern, die weit über seiner Altersklasse sind, einzuholen; andererseits um ein bisschen zu flexen und zu zeigen wie toll M ist.

Wir warfen außerdem einen vorsichtigen Blick in die Zukunft: Jott und ich überlegen, ob M ggf. bereits ab der 5. Klasse aufs Gymnasium geht und nicht erst nach der 6.. Seine Lehrerin sprach das Thema von sich aus an und tendierte genau wie wir zum Gymnasium nach der 4. Klasse, sollte sich die schulige Situation in den verbleibenden zwei Jahren nicht grundlegend ändern.


Nachmittags nahm ich gemeinsam mit Kollegen an einer Führung durch die Berliner Unterwelten (Unterirdisch in die Freiheit) teil und ging anschließend mit ihnen Georgisch (Restorani Tbilisi, sehr zu empfehlen– ich war da vor vier Jahren schon einmal) essen. Das ganze war ein spontanes nachträgliches Geburtstagsgeschenk, in einem der Teams war nämlich relativ spontan ein Platz freigeworden und ich wurde gefragt, ob ich einspringen möchte.

Die Führung war sehr anschaulich und interessant, wir lernten eine ganze Menge über Fluchten durch Tunnel, Kanalisation und das U-Bahnnetz aus Ostberlin nach Westberlin.

Blick in einen Original-Fluchttunnel

Jott gab unterdessen zu Hause Kindertagstraditionen aus ihrem Teil der Familie weiter:


Gegen 22:45 Uhr zu Hause gewesen und die immer noch arbeitende Jott überrascht.