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Dienstag, 20.06.2023

Weiterhin viel zu tun. Um effizienter voran zu kommen, hab ich mal wieder den altbewährten Pomodoro-Timer rausgeholt (ist schon ein paar Tage her) und setze mir so Timeboxes. Das hilft aktuell sehr.


J war heute morgen verrotzt und ein bisschen blass, aber fröhlich und munter. Also KiTa. Vor Ort mit der Erzieherin abgestimmt das sie gern anrufen sollen wenn sie den Eindruck haben, dass er sich quält.

Der Anruf kam nicht– stattdessen war er beim Abholen klitschnass geschwitzt, weil er soviel getobt hatte.


Nachmittags mit M und G zum halbjährlichen Kieferorthopädie-Termin gegangen. Wir sind da jetzt so drin… M war das erste Mal dabei, unser Zahnarzt hatte gesagt das wir ihn mal vorstellen sollen weil seine Schneidezähne so groß seien. Weiß nicht ob das ein valider Grund ist, das Kind ist halt in sich sehr groß– das geht mit einer großen Klappe (in jeder Hinsicht) einher.

Der Kieferorthopäde beruhigte, bei beiden Kindern sei alles im Rahmen. Man könnte zwar was machen, aber eher später wenn sie größer sind.

Außerdem zog er bei G einen Wackelzahn. Sie hatte sich das so gewünscht und extra in der KiTa und zu Hause nicht mehr großartig herumgewackelt…


Weiter mit Midjourny herumgespielt. Ich hab Spaß (siehe oben).


Aktuell wünschte ich, dass meine Tage doppelt so lang wären. Jott beschäftigt sich beruflich aktuell mit dem Thema Work Life Blending, da würd ich auch gern was dazu schreiben. Die „Später lesen“-Liste quillt über, die „Das musste mal im Blog posten“-Liste ebenso. Ich hab seit Wochen nicht mehr gespielt (die 30 Minuten am Tag auf dem Handy Railbound zähl ich nicht). Die Themen, mit denen ich mich gern beschäftigen möchte, werden auch eher mehr als weniger… Es ist ein Kreuz.

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Montag, 19.06.2023

Viel zu tun, an jeder Ecke lauert Arbeit.


Ich hab mich heute mit einem Kollegen, der schon etwas länger Scrum Master ist, unterhalten und ihm meine Beobachtungen sowie meine Pläne für mein Scrum-Master-Projekt vorgestellt. Er fand das fundiert, hatte so ungefähr die selbe Herangehensweise und hat mir noch ein paar Tipps mitgegeben. So muss das.


J klagte bei der KiTa-Abholung über Kopf- und Bauchschmerzen und legte sich zu Hause freiwillig zum Ausruhen hin– zumindest bis die Medienzeit anbrach, da sprang er fröhlich zum Zocken hoch. Mhm. Mal beobachten. J ist ja eher speziell, wenn er was hat– er geht dann sehr in seinem „Leiden“ auf.


M hat heute sein Bronze-Schwimmabzeichen gemacht. Ich war stolz wie Bolle auf ihn.


Um eine Präsentation, die ich am Donnerstag halte, zu bebildern, probierte ich am Abend Midjourney aus und war _unfassbar_ begeistert davon. Ich gebe Worte ein und da kommt ein Bild raus, dass idealerweise ungefähr so aussieht wie ich das wünsche! Wie unfassbar abgefahren ist das bitte?!

Ich hab erstmal nur rumgespielt und bin relativ unsortiert an die Bilderstellung rangegangen, werd mir aber in einer ruhigen Minute mal die Doku zu Gemüte führen und etwas strukturierter herangehen um mehr herauszufinden wie das funktioniert. Total krasse Sache.

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Sonntag, 18.06.2023

Wie die Zeit vergeht: M wurde heute 8 Jahre alt. 8!


Wider Erwarten schlief das Geburtstagskind heute lange. Ganz im Gegensatz zu den Zwillingen, die offenbar schon recht früh im Wohnzimmer saßen, Tablet spielten und auf M warteten. Gegen 8 Uhr (ob er nächstes Jahr bis 9 Uhr schläft?) war es dann soweit. Große Beglückwünschung, Geschenkübergabe und gemeinsames Frühstück, nach dem die Kinder die Geschenke ausprobierten.

Weil am Nachmittag die Geburtstagsfeier stattfand, wuschen wir die Kinder direkt am Vormittag, Abends wäre zu stressig gewesen. Während Jott schonmal das Abendessen vorbereitete (Bolognese), pusselte ich in der Wohnung herum.

Vormittags kamen Jotts Mama nebst Frau aus Magdeburg zu uns, sie wollten gemeinsam mit uns Geburtstag feiern.


Die Sonntags-Sporteinheit fand heute vor dem Mittagessen auf dem Hof statt, während die Kinder um mich herum spielten. War angenehm da draußen, die Anwesenheit/Blicke ebenfalls anwesenden Nachbarn störten mich weniger als erwartet.


Gemeinsames Mittagessen (Pizza), dann Runterzählen bis die Gäste kamen. Die Zwillinge waren gefühlt aufgeregter als M.


14 Uhr stieg die Party. M hatte sechs andere Jungs eingeladen, mit denen er ins Kino gehen wollte. Das war unser Vorschlag, um den Geburtstag weniger stressig ablaufen zu lassen; M folgte dem gern. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Friedrichshagen ins Kino Union und schauten dort „Der Super Mario Bros. Film“. Die Kinder hatten Spaß und fanden ihn gut, sogar die die ihn bereits gesehen hatten. Jott und ich fanden ihn… Naja, wir freuten uns das die Kinder Spaß hatten und wir ein für uns unstressiges Programm hatten.

Zurück zu Hause spielten Jotts Mama und ich mit den Kindern eine Runde Fußball, während Jott das Abendessen vorbereitete. Die Jungs sind nun in einem Alter, in dem auch was bei rumkommt, ich hatte beim Spielen eine Menge Spaß.

Nächstes Jahr lassen wir das mit Kino und so und gehen einfach an der Wuhle rumbolzen. Ist auch deutlich günstiger.

Nach dem Abendessen wurden die Kinder wieder abgeholt. Als der letzte Gast raus war, high-five-ten wir uns gegenseitig, räumten auf und legten die Füße hoch.

Die Omen fuhren Abends wieder nach Hause, Jott und ich machten jeder sein/ihr Ding.


Jott und ich sind gerad süchtig nach Railbound. Ich hatte das vor kurzem im App Store gesehen und gekauft; als ich Jott bei einem Puzzle um Rat fragte schlug das Spiel sie in den Bann und nun hat sies auch. Mal schauen, wann sie weiter ist als ich– ich tu mich mit Logik-Puzzlern schwer (hab aber trotzdem Spaß dran).

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Samstag, 17.06.2023

Vormittags mit Jott eine Wellness-Session bei MyWellness am Kudamm gehabt. Sie hatte von ihren Kollegen einen Gutschein bekommen, den wir heute einlösten. L passte auf die Kinder auf, das war für uns alle in der Länge ein Novum. Beim letzten Mal, als sie alle drei hatte, waren wir nur 50 Meter entfernt und auch nur gute anderthalb Stunden weg– diesmal war es das andere Ende der Stadt und direkt 4 bis 5 Stunden.

Das Wellness tat uns supergut, es war richtig schön. Wir hatten eine Suite für uns allein, in der es Sauna, Whirlpool, Wasserfalldusche und eine Hydromassage gab. Wir nutzen alles fleißig und mehrfach, die Zeit verging wie im Flug.

Bonus einer privaten Suite: Jott 2 Stunden am Stück ohne Störung nackt sehen (hehehe)

Als wir zurückkamen, waren L und die Kinder mit Mittagessen fertig und schauten Coco. Wir verabschiedeten L, aßen einen Happen zu Mittag und schauten noch ein bissche mit. Gerade, als der Film so richtig kitschig schön wurde (mit anderen Worten: als ich mitgucken wollte), mussten G, J und ich allerdings zum Schwimmen aufbrechen– und das auch noch im strömenden Regen, es goss wie aus Eimern (endlich!). Wir machten uns fertig, stiefelten mit Gummistiefeln, Regenjacken und Regenschirmen zur Straßenbahn und… 

… sahen das die Straßenbahn auf Grund des Köpenicker Sommers nicht fährt. Mistekiste.
Also alle wieder rein, Plan B aktiviert: Jott fuhr die Kinder zum Schwimmen.

Ich übernahm dafür Jotts Aufgaben: Bäder putzen & Wohnung aufräumen. M hörte derweil Musik, baute Lego und freute sich über seine Freizeit. Als ich fertig war, hätt ich nochmal ein Wellnesspaket gebrauchen können– zusätzlich gab es auch noch drei Maschinen Wäsche zu legen und zu verräumen, das machte ich dann auch direkt.


Abends Deko und Geschenke für den morgigen Kindergeburtstag vorbereitet und die letzte Folge Sweet Tooth geschaut.

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Freitag, 16.06.2023

Gemeinsames Home Office mit Jott. Wir trafen uns den Tag über mehrfach an der Kaffeemaschine, hatten ansonsten aber keine großen Berührungspunkte. Die Bringmeister-Lieferung nahm sie heute entgegen, ich steckte in einem Termin und konnte nicht raus.


G war auch heute morgen fit, sie ging daher in die KiTa. Beim Abholen sagte sie, dass sie Vormittags nochmal Kopf- und Bauchschmerzen hatte und sich auch Mittags hatte hinlegen sollen, aber offenbar war es nicht schlimm genug als das die KiTa uns anrief.


Abends Couching mit Jott, wir schauten Sweet Tooth auf Netflix, aßen Chips und tranken selbstgemachte Cocktails. Halb Elf ins Bett, weil ich die Augen nicht mehr aufhalten konnte.

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Donnerstag, 15.06.2023

Anruf der KiTa am Mittag: G habe Kopf- und Bauchschmerzen, sei blass und sehr ruhig– ich solle sie bitte abholen. Yay.

G sah in der Tat aus wie das Leiden Christi, fing sich aber zu Hause schnell. Sie aß trotz Mittag in der KiTa zwei Toasts, legte sich fünf Minuten hin, spielte anschließend in ihrem Zimmer und ein bisschen Tablet, aß zum Vesper nochmal zwei Toasts mit Schoki und fuhr gegen 16 Uhr mit ihren Inline Skates in die KiTa, um J abzuholen.

Kann also wohl nicht so schlimm gewesen sein. Vielleicht eine leichte Migräne? Das würde erklären, weshalb sie am morgen ganz normal fit war, dann durchhing und nachmittags wieder zur alten Form zurückkehrte.


Den ganzen Tag Gewummer der Bauarbeiten vom S Köpenick gehört. Die Brücke der Unterführung zum Forum Köpenick wird gerad abgerissen, da das solider Stahlbeton ist wird das noch ’ne Weile dauern… Frage mich wie laut das für die Leute ist, die noch näher dran wohnen und bei denen die Schallwellen nicht durch mehrere Häuserriegel abgefangen werden.


Die gestern erhaltene Bandage sitzt sehr angenehm, stützt gut und zwingt mich, etwas gerader zu sitzen. Mal schauen wie es die nächsten Tage damit ist.


Jott kam heute etwas früher nach Hause, so konnte ich die tagsüber durch die G-Abholung und -Beschäftigung entfallene Arbeitszeit direkt nachholen und musste das nicht zusätzlich noch Abends machen.


… trotzdem Abends nochmal an den Rechner gesetzt, es ist gerad einfach sehr viel zu tun.

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Mittwoch, 14.06.2023

Durchwachsen geschlafen. G hatte Albträume, rief mehrfach und wechselte schlussendlich mit mir das Bett. Ich wachte also morgens recht gerädert im Kinderzimmer auf.


Halber Arbeitstag, ich hatte für meinen MRT-Termin einen halben Arbeitstag Urlaub eingereicht um mich nicht zu sehr zu stressen mit Nacharbeiten etc.. Morgens nach dem Wegbringen der Kinder unternahm ich einen Abstecher zum Rewe im Forum Köpenick, um jede Menge Schoki und Knabberkram zu kaufen– A hatte mich instruiert, dass ich auf keinen Fall ohne zu meinem MRT-Termin auftauchen sollte.

Wegarbeiten der wichtigsten Themen bis Mittag. Anschließend schwang ich mich aufs Rad und fuhr gute 40 Minuten in den äußersten Winkel von Bohnsdorf. Google Maps lotste mich durchs Straßengewirr, irgendwann einen Berg hoch und über kleine sandige Trampelpfade. Ich folgte skeptisch, erreichte aber pünktlich (und ganz schön verschwitzt) mein Ziel. Vorstellung, Übergabe Knabberkram, Annamnse, kurzes Warten, dann das MRT. Das war eine interessante Erfahrung, die ich so schnell nicht wieder machen möchte. Die Geräuschkulisse war für mich ok, es war zwar sehr laut aber irgendwie auch beruhigend. Weil im Raum parallel Musik lief, von der ich nur gelegentlich Bässe hörte, baute mein Kopf die MRT-Geräusche da mit ein– am Ende verwob sich alles zu einem technoartigen Beat, das war schon in Ordnung. Aber diese enge Röhre… Das war nicht meines. Ich hatte Glück, dass auf Augenhöhe ein Kratzer im Lack der Röhre war, da fokussierte und konzentrierte ich mich drauf. Kurzsichtigkeit sei Dank befand er (und somit das obere Ende der Röhre) sich auch genau am Rand meines scharfen Sichtfeldes, das half glaub ich auch. War trotzdem recht beklemmend und ging nur mit Kopf abschalten.

Nach einer guten Stunde und somit viel schneller als gedacht war ich dann fertig und konnte wieder nach Hause fahren. Ich schob noch eine Mittagspause ein und aß draußen einen mitgebrachten Fertigsalat, bevor ich mich aufs Rad schwang und mich auf den Heimweg machte.

Unterwegs hielt ich beim Sanitätshaus, um eine Rückenbandage und ein Tens-Gerät (das gibt Stromstöße ab, soll bei Schmerzen helfen) abzuholen. Direkt alt und verbraucht gefühlt.


Zu Hause kurz mit meinem Papa telefoniert, dann kam auch direkt schon M. Während er Mathe–Hausaufgaben erledigte, schaute ich mir seinen Sachkundehefter an und verdonnerte ihn dazu, die Schreibfehler der letzten paar Seiten zu korrigieren– ich fragte/erklärte, wieso wir bestimmte Worte so schreiben wie sie geschrieben werden und er schrieb. Ich hoffe, es bleibt was hängen.

Anschließend eine Runde Sport, die erste richtige seit beinahe drei Wochen. Ich trug die Rückenbandage dabei, die dadurch zusätzliche Stütze im Rücken war sehr angenehm.

Im letzten Satz kam L mit G und J vom Kindersport zurück. Sie hatte die beiden heute von der KiTa abgeholt, zum Sport gebracht und bei uns abgeliefert, weil Jott lange im Büro blieb und ich die Zeit für meine Sporteinheit haben wollte. Kurz geschnackt, dann L verabschiedet, alle Kinder durch die Dusche gescheucht, Abendbrot gegessen und die Drei ins Bett gesteckt.


Memo an mich: Duschen bringt es nicht. Baden geht schneller, verbraucht weniger Wasser und ich muss danach keine Dusche abziehen/putzen.


Nachdem Jott hier aufschlug, unterhielten wir uns ein bissschen über die vergangenen Tage und planten die nächsten. Der Juni bleibt trubelig, da brauchen wir Abstimmung/Planung damit niemand auf der Strecke bleibt.

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Dienstag, 13.06.2023

Zweiter Seminartag. Nachdem wir gestern viel über nonverbale und paraverbale Kommunikation erfuhren, ging es heute um die verbale Kommunikation. Ein bisschen Theorie gepaart mit vielen vielen Übungen vor der Gruppe, inkl. Aufnehmen auf dem Handy zum besseren Nachvollziehen des Feedbacks. Ich stellte fest, dass es mir eigentlich ganz lieb ist wenn sich ein Bildschirm zwischen mir und den anderen Menschen befindet– die Auftritte vor der Gruppe waren außerhalb meiner Komfortzone. Aber genau dafür machte ich das ja letztendlich, um ein bisschen aus mir rauszukommen und mich zu verbessern.


Ootd.


Die Rückreise lief ebenso wie die Anreise gut. Ein Kollege nahm mich vom Nest nördlich Stuttgarts mit dem Auto bis zum S-Bahnhof Vaihingen im Süden Stuttgarts mit. Von dort fuhr ich mit der S-Bahn (die wie ein Regio bei uns aussieht) zum Flughafen und stieg (mit ein bisschen Wartezeit) in den Flieger nach Berlin. Vom BER fuhr ich anschließend mit Regio/S-Bahn nach Hause und war gegen 22:45 Uhr da– gerade rechtzeitig, um mit Jott ins Bett zu gehen.


Das war mein allererster Flug den ich ganz allein unternahm. Am Flughafen Stuttgart– der super leer war, das irritierte mich ein wenig; andererseits: Wer fliegt außerhalb der Ferien an einem Dienstagabend schon irgendwohin?– brauchte ich nach Ankunft erstmal 10 Minuten zum Orientieren und Durchschnaufen. Ich saß also in Sichtweise der Sicherheitskontrolle, trank einen Schluck Wasser, schaute mir alles in Ruhe an, las sicherheitshalber nochmal nach wie das alles so am Flughafen funktioniert (hatte ich natürlich davor gemacht, aber doppelt dreifach hält besser) und ging, als ich mich gefestigt genug fühlte, durch die Sicherheitskontrolle. Was mir positiv auffiel: Ich konnte Flüssigkeiten und technische Geräte im Rucksack lassen und musste nichts mehr rausholen. Sehr praktisch. Anschließend lief ich zum Gate, setzte mich hin, aß noch eine mitgebrachte Bretzel und eien Banane und arbeitete die Wartezeit noch ein bisschen vor mich hin.

2/3 der Fluggäste von Stuttgart nach Berlin waren dem Verhalten/Aussehen nach Berater/Unternehmes-Coaches/IT-Leute; ich hoffe sehr, dass man mir Beruf/Vorhaben nicht auch schon auf drei Meter ansieht.


Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, dass allein gepackt zu haben. Anreise, Hotel, Abreise– alles allein geplant, alles allein durchgeführt.

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Montag, 12.06.2023

Der Tag startete mit der örtlichen Müllabfuhr und einem Bewässerungstrupp, die kurz nach 6 Uhr ihrer Arbeit unter meinem Hotelfenster nachgingen. Aus Trotz im Bett liegen geblieben und versucht, bis zur eigentlichen Weckzeit 8 Uhr weiterzuschlafen. Funktionierte semi.


When in THE LÄND, do what the locals do: Bretzel zum Frühstück. Sehr fluffig, sehr wohlschmeckend. Ich hatte die Auswahl zwischen zwei Bäckern (beides kleine Dorfbäcker, keine Ketten), entschied mich für den einen und werd morgen den anderen probieren.


Ootd


Schon wieder diese Kirche.

Ich mag das, was ich vom Örtchen hier sehe. Nettes kleines Nest. Fachwerkhäuser, alte Kirche, alte Kneipen/Restaurants. Wirkt sympathisch.

(Relativierung: Mein Ausflugsradius erstreckt sich ca. 100m um den Ortskern.)


Der heutige Seminartag war interessant, erhellend, unterhaltsam und lehrreich. Ich bin hier, um etwas über Rhetorik zu lernen; vor dem Hintergrund das ich das a.) an sich interessant finde und b.) lernen möchte, wie ich Stimme/Körper besser in Szene setze und c.) besser (lebendiger, deutlicher, folgbarer) kommuniziere. Das gingen wir heute in größerer Runde an. Der Tag stand im Zeichen der nonverbalen bzw. para-verbalen Kommunikation, also Körpersprache, Lautstärke, Intonation. Viele spannende Sachen dazu gehört, einige Übungen ausprobiert und die Empfehlung bekommen, diese zu Hause fortzusetzen.

Unser Trainer/Coach hat jahrzehntelange Schauspiel- und Bühnenerfahrung und spricht so unfassbar gut, dass ich ihm den Tag über gebannt an den Lippen hin. Hab ich natürlich irgendwie erwartet, aber die Realität war dann doch nochmal beeindruckender. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Mensch sogut wie den ganzen Tag erzählt und dabei insgesamt nur 4 oder 5 Mal „Ähm“ oder vergleichbare Pausen- und Füllwörter nutzt. Auch Sprachführung, Tonhöhe und Sprachfluss waren bilderbuchmäßig, bzw. hörbuchmäßig. Das war wirklich sehr beeindruckend.

Nach Seminarende war ich durch und erholte mich erstmal auf dem Zimmer, inkl. einer Mini-Sporteinheit zum Kopf freikriegen.


Abends mit einem Kollegen Essen gewesen. Wir hatten uns vor Jahren schonmal bei einer Weiterbildung in Berlin getroffen und brachten uns beim Essen gegenseitig auf den neusten Stand.

Nicht zu sehen: Das dazu gehörende Brot.

Den weiteren Abend dann in Ruhe auf dem Hotelzimmer verbracht und (u.a.) eine Doku über den Blautopf und das unterirdische Höhlensystem geschaut.

(… sowas passiert, wenn man beim Gegend erkunden per Google Maps ein paar Mal falsch abbiegt)

Außerdem bei der Bahn die Kosten der Sitzplatzreservierung meiner stornierten Verbindung beansprucht. Der Zeitaufwand dafür war unnötig hoch, das ganze Prozedere unnötig kompliziert; mittendrin dachte ich was der Scheiß eigentlich soll für die 5,90 EUR– aber ich machte das aus Prinzip (was ein bescheuerter Grund ist, ABER!)

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Sonntag, 11.06.2023

Wesentlich besser und vor allem länger geschlafen. Einmal war ich wach als Jott gegen halb Zwei zurück kam und dann irgendwann morgens, als die Spatzengang unter dem Fenster aufwachte und Radau machte. Die Kinder schliefen bis ~8 Uhr, das ist ja Luxus.


Vormittags mit der Familie gebruncht und anschließend Jotts Mama beim Abbauen und Aufräumen geholfen. Gegen 13 Uhr fuhren wir nach Magdeburg, damit ich meinen Zug bekommen würde (ist das die richtige Beugungsform? – das müsste Konjunktiv 2 sein… ich kann nicht mehr denken).


Meine Reise nach Stuttgart lief alles in allem gut; im Sinne von „Ich hatte einen Sitzplatz und kam gemäß meinem Zeitplan an“. Der Zug hatte in MD ein bisschen Verspätung, fuhr vom anderen Gleis und die Sitzplatzreservierung– für die ich 5,90 EUR extra bezahlt hatte– war aufgehoben weil es sich um ein Ersatzfahrzeug handelte; ich fand aber einen anderen Sitzplatz weil die 1. Klasse relativ leer war. Der Anschlusszug in FFM hatte ebenfalls Verspätung, wodurch ich dann gute 50 stattt 35 Minuten Aufenthalt hatte. Das war mir relativ egal, ich saß dann halt mit meinem vor Ort gekauften Essen ein bisschen länger in der Sonne. In Stuttgart vom Regional- und Fernbahnhof zum S- und U-Bahnhof geirrt (das sind auf Grund der S21-Bauarbeiten verschiedene Bahnhöfe, die einen ca. 10 – 15-minütigen Fußmarsch auseinanderliegen; wie machen das Leute, die nicht so mobil und flink wie ich bin?), mit der S-Bahn nach Ludwigsburg und dann noch ein bisschen weiter mit dem Taxi bis zum Hotel.


Einer der Vorteile meines Deutschlandtickets: Ich musste mir in Stuttgart keinen Kopf um ein Ticket des lokalen Verkehrsverbundes machen.


Der Frankfurter Hauptbahnhof war sehr überfordernd. Unfassbar viele Menschen, unfassbar viele Möglichkeiten sich was zu Essen zu kaufen.


Nach Ankunft im Hotel erstmal verschnauft. Ich hatte zwar eine sehr angenehme Reise, aber ich war trotzdem ganz schön k.o..


Bin gespannt, ob mein Rückflug in irgendeiner Art durch das Air Defender 2023 Manöver beeinflusst wird. Ich flieg Dienstagabend, das sollte eigentlich gut gehen– aber ich drück mir trotzdem mal die Daumen.