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Dienstag, 29.08.2023

Jott hat Covid. Mich erreichten morgens Bilder von zwei positiven Tests. Außerdem gehts ihr ziemlich dreckig.

Wir besprachen, dass sie im Schlafzimmer bleibt um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Was wir wegen der Einschulung am Samstag und der Familienfeier machen, wissen wir noch nicht.

Den Vormittag wegen Stress und Gedankenabschweifen mehr schlecht als recht gearbeitet. Nachmittags zusammengerissen, damit wenigstens ein bisschen was produktives rauskommt.

Abends einfach alles ignoriert und Eskapismus in WoW betrieben.

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Montag, 28.08.2023

Jott ist krank. Das Damokles -Schwert Covid hängt über uns– sie erhielt am Wochenende die Info, dass Kollegen von ihr einen positiven Test haben.

Wäre ja nicht ganz so wild, wenn nicht am kommenden Wochenende die Einschulung der Zwillinge mit großer Familienfeier stattfinden würde.


Morgens noch eine Beispiel-Prüfung für den Scrum Master eingeschoben und mit nur einem Fehler bestanden. Dann gedacht „Was solls, ich mach das jetzt einfach“ und die richtige Prüfung durchgezogen. War knackig, ich hatte am Ende kein gutes Gefühl– und bestand mit 97,5%. Bin jetzt also ein Professional Scrum Master.

Nächster Schritt: Weiterlernen. Das Zertifikat ist nett zum an die Wand hängen, sagt aber auch nur aus das man eben genau diese Prüfung bestanden hat. Ich möchte nun das Drumherum mehr verinnerlichen; mich also zu Moderationstechniken, Meeting-Formaten, Agilität im Allgemeinen und Speziellen weiterbilden.

Ich nutzte also einfach mein bestehendes Lernziel und setze das fort.


17 Uhr Karten für das Ärzte-Konzert auf dem Tempelhofer Feld am 24.08.2024 gekauft. Ich freu mich schon. A, S und Bekannte von den beiden gehen auch, Jott wird zu Hause bleiben und die Kinder hüten.


Termin-Chaos: Die erste Elternversammlungen in Js Klasse findet nächsten Donnerstag statt. Parallel hat M ein Probeschwimmen in der Leistungsgruppe seines Vereins, J und G müssen außerdem betreut werden. Jott und ich berieten uns, ich schrieb mit, irgendwann hatten wir einen Plan: Jott wird M zum Schwimmen bringen, mit dem Trainer über einen möglichen Wechsel von M in die Leistungsgruppe sprechen und ihn nach Hause fahren. Ich fahre dafür Nachmittags/Abends zu Js Elternversammlung. L wird die Zwillinge von der Schule abholen und betreuen, bis Jott oder ich wieder da sind.


Die Zwillinge trainieren nun nicht mehr am Wochenende Schwimmen, sondern am Montag. Passt, sie können somit von L gebracht und von Jott auf dem Rückweg von der Arbeit geholt werden.


Wir werden über kurz oder lang L als Minijobberin bei uns anmelden. Das hat offenbar eine Reihe von Vorteilen sagt Jott, die sich damit beschäftigt hat. Wir werden dann Arbeitgeber sein– verrückte Vorstellung.


Abends zum Schlafen ins Wohnzimmer umgezogen um nicht Jotts Bazillen und Husten ausgesetzt zu sein. Beim Einschlafen drüber gewundert, wieso so viele Leute über den Parkplatz am Grundstück laufen– aber klar, die Unterführung am S Köpenick ist gesperrt und der Weg über den Parkplatz führt zur Haltestelle der Ersatz-Busse.

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Sonntag, 27.08.2023

Halb Sechs (!!!) erstmals Kinderstimmen und -getrappel gehört. Drei Kinder mussten pullern und hatten Durst. Dann war wieder Ruhe bis halb Sieben, ehe es erneut laut wurde. Mentaler Zusammenbruch meinerseits. Unter der Woche kommen sie nicht aus den Federn, und am Wochenende wenn ich dann mal schlafen kann das. Jott, ebenfalls wach, stand dann zum Glück auf sodass ich noch bis halb Neun schlafen konnte.


Wir gingen den Tag dann recht ruhig an, das hatten Jott und ich nötig. Bisschen aufgeräumt, Wäsche gemacht (da hatte sich wieder einiges angesammelt…); ansonsten nach dem Mittag am Rechner gespielt während die Kinder mal wieder „Drachenzähmen leichtgemacht“ schauten.


Als die Kinder Abends alle durch die Wanne gezogen waren, setzte ich mich an weiter an meine Vorbereitung für die Scrum-Master-Zertifizierung. Ich kam gut voran; den Scrum Guide habe ich nun einmal durchgeackert. Der nächste Schritt besteht im Üben mittels Beispielprüfungen und der Erweiterung meiner Notizen mit Wissen, dass ich aus diesen Prüfungen ziehe.

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Samstag, 26.08.2023

Die Kinder waren wieder mal früher wach als zu Schul- bzw. Hortzeiten, ich folglich auch. Ganz großes Kino.


Hochzeitstag, der 12.. Immer noch eine schöne Sache, dieses Leben teilen mit Jott.


M war heute beim Kindergeburtstag. Bei Abgabe die selben Gesichter wie bei allen anderen Geburtstagen, einschließlich seinem. Schöne Sache, das sein Freundeskreis so stabil ist.


Zur Feier des Tages bestellten Jott und ich für uns Indisch, G und J bekamen auf ihren Wunsch Tortellini. Leider dauerte unsere Lieferung ewig, wir sahen den Kindern mit bis in die Kniekehlen hängenden Mägen beim Essen zu. Sehr hangry gewesen– da bestellt man mal was um sich das Leben angenehmer zu machen und dann läufts nicht so wie gewünscht.

Immerhin– als die Bestellung ankam und wir endlich essen konnten, verbesserte sich meine Laune schlagartig.


Nach dem Mittagessen eine weitere Lerneinheit eingeschoben. Läuft.


Nachdem M wieder zu Hause war, schnappte ich mir die Kinder und lief mit ihnen zum Wuhlespielplatz. Während sie rumtobten, machte ich Sport. G und ich wechselten uns dabei an den Gymnastikringen ab, als ich sie nicht mehr brauchte stellte ich sie ihr auf ihre Wunschhöhe ein und dann machte sie allerlei gymnastische Übungen.


Weil wir überlegen, nächstes Jahr für zwei Wochen nach Dänemark zu fahren, überschlug ich grob die Kosten für Haus, Nebenkosten, Sprit, Aktivitäten und Lebensmittel und kam für die 14 Tage auf ungefähr 4.000 EUR. Holla die Waldfee! Das scheint aber nicht völlig unrealistisch zu sein, sondern offenbar eher im Rahmen (?). Ich finds krass, das ist ’ne ordentliche Stange Geld.

Andererseits: Bekannte von uns haben für eine Woche (!) Lanzarote ungefähr 4.500 EUR hingelegt. Da bin ich dann ganz raus– das sind Summen, die ich für eine Woche nicht bezahlen möchte.

Jetzt müssen wir jedenfalls mal beratschlagen, welche Art von Urlaub uns nächstes Jahr vorschwebt und wieviel wir da investieren möchten.


Abends Netflix und Couch mit Jott. Wir schauten einen Action- und Agentenfilm mit Matthias Schweighöfer. Seichte Kost für den Ausklang nach einer anstrengenden Woche.

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Freitag, 25.08.2023

Den größten Teil des Arbeitstages in Terminen gehangen in denen ich der Moderator/Terminverantwortliche war. Nach dem letzten Termin sehr gerädert alle Todos auf Montag verschoben und den Rechner zugeklappt.


Die Kinder durften sich am letzten Ferientag ihre Nachmittagsbeschäftigung selbst aussuchen. Große Augen, Begeisterung, dann der Sturm auf die Tablets.

Ich nutzte die so gewonnene Zeit, um für die Scrum-Master-Zertifizierung zu lernen.


Jott kam Abends zurück nach Hause. Wir erzählten noch ein bisschen und gingen dann ins Bett– beide aus unterschiedlichen Gründen sehr k.o..

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Donnerstag, 24.08.2023

Wieder in Rekordzeit die Kinder abgegeben. Zu Hause terminbedingt keine Sporteinheit eingeschoben sondern für den Abend geplant.


Weiterhin viel Arbeit. Morgen stehen Scrum-Termine mit „meinem“ Scrum-Team an, die Vorbereitung nahm den größten Teil meines Tages in Anpruch.


Die Kinder durften Abends Kinoabend machen und auf der Couch essen. Ich sportelte in der so erkauften Zeit auf dem Hof herum und schwitzte bei ~25°C ordentlich. Tat aber gut. Seitdem ich als Pause zwischen den Sätzen Mobility-Übungen eingebaut habe, fühlt sich mein Rücken nach dem Sport beinahe gut an.


Abends ein Protein-Frucht-Snack (… okay, ein Hüttenkäse-Erdbeer-Eis) und kurz Netflix, bevor es wieder an den Schreibtisch ging.

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Mittwoch, 23.08.2023

Kinderabgabe in Rekordzeit, ich konnte inklusive Porridge zubereiten bereits 8:15 Uhr mit der Arbeit anfangen. Gute Sache!


Ich bin unfassbar schlecht darin, Sachen zu lernen. Das Problem sind nicht die Sachen, sondern das Lernen an sich (und vermutlich ein paar meiner Charakterzüge). Ich _mache_ gern neue Dinge und fuchse mich super gern Stückchen für Stückchen in interessante Themen rein wenn sie dann anfallen (und nicht erschlagend wirken)– aber systematisch hinsetzen und lernen für etwas, das nicht sofort relevant ist? Am besten noch allein und in Eigenregie? Nee, geh mir weg.
Dazu kommt, dass mein innerer Schweinehund sehr, sehr groß und eklig ist und ich teilweise wirklich unfassbar k.o. bin, wenn ich denn dann mal Zeit hätte. Was dann aber auch wieder nur halbgare Gründe sind– wenn ich z.B. lange Blogbeiträge schreibe könnte ich mich halt stattdessen auch… weiterbilden.
Weiterhin– es hört nicht auf– habe ich einen aktiven Widerwillen dagegen, „sinnlos“ zu lernen. Z.b. sowas wie „Dann prügelst Du Dir das rein für die Prüfung und vergisst es wieder.“ Ganz furchtbar (ist vielleicht nicht so schlau von mir). Wenn ich schon Zeit investiere möchte ich _verstehen_, Zusammenhänge einprägen und idealerweise damit weiterarbeiten können. Außerdem will ich natürlich _erst_ eine Prüfung über mich ergehen lassen wenn ich ALLES weiß und auch weiß, dass ich die Prüfung bestehen werde (an der Stelle wirds ein bisschen schwierig, das ist mir bewusst).

Leider ist regelmäßiges, aktives Lernen/Weiterbilden aber normalerweise die Vorbedingung für komplexere Sachverhalte, wie z.B. berufliche Zertifizierungen die dann ggf. in anderen Aufgaben und eventuellen Gehaltsanpassungen enden.

Weil ich mich nun in letzter Zeit (so ungefähr ’ne ganze Weile, sprich anderthalb bis zwei Jahre) vermehrt damit beschäftige, wieso ich bin wer ich bin, wie ich bin und wieso mir z.B. sowas schwer fällt, obwohl ich eigentlich einigermaßen k-l-u-k bin, kam ich auf die bahnbrechende Idee doch mal zu recherchieren was es so für Lernstrategien gibt.
Ich weiß z.B., dass es mir relativ wenig bringt, Videos für etwas anderes als einen groben Überblick anzuschauen. Lange Texte sind auch schwierig, da schweife ich ab. Podcasts hören geht auch nur so lala. Also: Alle passiven Lernmethoden bringen mich nicht weiter. Ich muss aktiv etwas machen, am besten händisch– z.B. Aufschreiben und in eigenen Worten wiedergeben, oder anderen erklären was ich aufgenommen habe. Leider bin ich aber auch schlecht darin, wirklich relevante Punkte zu extrahieren und nur kurze Notizen zu machen– weswegen ich z.B. beim Durcharbeiten des Scrum Guides irgendwann an den Punkt kam das ich statt Stichpunkte viele Sätze einfach abschrieb. Das ist natürlich auch unsinnig, denn dabei denke ich nicht und wandel es nicht in eigene Worte um. Noch dazu war das zu zeitintensiv, langweilig und eintönig– ich brach das also ab.

Ein weiteres Problem: Ich bin sehr gut darin, mir unrealistische Ziele zu stellen. Z.B. sowas wie „Ich setze mich jeden Abend 1h hin wenn in der Wohnung alles erledigt ist und lerne“. Totaler Blödsinn. Viel zu lange, falsche Prioritäten, viel zu oft– das ist vielleicht für andere Menschen umsetzbar, aber nicht für mich.

Also hab ich daran gedacht, wie ich es geschafft habe meine Bodyweight-Übungen zu verankern: Ich hab die Trainingspläne genommen und auf mich und meine Situation angepasst. Mein Sport-Ziel ist z.B. „Ich trainiere zwei Mal die Woche entsprechend meines auf meinen physischen Zustand zugeschnittenen Sport-Plan.“ Besagter Sportplan hat Muss-Übungen (für starke Arme und einen starken Rücken) und Kann-Übungen (nicht ganz so wichtige Arm-Übungen, Beine). Je nach aktueller zeitlicher/körperlicher Situation können also Übungen ausfallen/ausgetauscht werden. Und das klappt für mich seit etwas mehr als einem Jahr, trotz Covid-Erkrankung, Weihnachten, Winterdunkelkalt, Rückenschmerzen, Sommerferien, div. Infekte…).

Warum nicht also von mir lernen? Offenbar kann ichs ja.

Ich setzte mich also hin und reflektierte, wie ich quasi nebenbei erfolgreich für o.g. neue Sachen lerne und wie ein sinnvoller persönlicher Lernplan aussehen könnte.
Das Ergebnis ist ein etwas wirres DinA4-Blatt, auf dem drauf steht WIE ich mein Lernziel (… immer noch die Scrum Master Zertifizierung) erreichen möchte und WAS ich dafür tun muss.

Das WIE ist ein Mix aus Karteikarten, einem Miro-Board und Beispielprüfungen. Das WAS ist folgendes Ziel: „Ich lerne 3 Mal die Woche für eine bis zwei Pomodoro-Sessions (also ca. 30 bis 60 Minuten) mit Hilfe meines Lernsystems im Scrum Guide, um bis Ende September das notwendige Wissen für die PSM1-Prüfung verinnerlicht zu haben.“

Schauen wir mal, wie es läuft. Jetzt hab ichs zumindest semi-öffentlich gesagt.


Hätte ich das mal 20 bis 25 Jahre früher gemacht.


Nachmittags waren wir Bratwürste, Brötchen und Eis einkaufen (es ist immer noch sehr warm, Eis muss sein). Nach Rückkehr schmiss ich die Würste auf den Grill und ärgerte mich dann über mich selbst, weil es EWIG dauerte bis die schön durchgebrutzelt waren. Pfanne wäre sinnvoller gewesen. Aber was solls, das Ergebnis zählt: Wir aßen alle begeistert Bratwurst im Brötchen und versicherten uns gegenseitig, dass das eine gute Idee gewesen war.

Im Anschluss Kinder baden, Grill reinigen (auch hier wäre eine Pfanne sinnvoller, weil schneller zu reinigen, gewesen) und die Wohnung aufräumen.

Als dann alles ruhig war, für genau EINE Pomodoro-Session hingesetzt und gelernt– es war ja schon spät.

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Dienstag, 22.08.2023

Nach dem morgentlichen Nachhausekommen wieder eine Runde Sport auf dem Hof eingeschoben und erst später mit der Arbeit begonnen. War von der Sache her schön, ich hab mich gefreut die Sporteinheit eingeschoben zu haben. Meine Zeit ist das aber nicht so wirklich, Abends gehen die Übungen leichter von der Hand.


… diese Kinder.

Ich frag J beim Abholen wie ein anderes Kind heißt mit dem er gerad gespielt hat.

J: „Das ist Joghurt“

Ich: (gedacht:) Wtf. „Wie heißt das Kind?“

J: „Joghurt“

Ich: „Das Kind heißt Joghurt? Wirklich?“

Dachte an irgendeinen exotischen Namen den er nicht richtig verstanden hat.

J guckt mich an als ob ich dumm bin.

J: „Wir nennen den so.“

Ich: „… Aber er heißt nicht so?“

J: „nein“

Ich: „… und wie heißt er dann?“

J: „Hugo. Das klingt wie Joghurt.“

Wie soll man da noch pädagogisch korrekt reagieren und nicht hilflos loslachen?


Auf dem Heimweg das schöne Spiel „Was würden wir machen, wenn wir Geld finden“ gespielt. Bei 100 Millionen bin ich ausgestiegen, das schien mir dann doch ein wenig zu unrealistisch zu sein.

Den Kindern, denen jegliche Relation fehlt, wollten mit einer Million Euro eine Villa kaufen und ALLE DREI KINDERZIMMER MIT EINEM GROSSEN FERNSEHER AUSSTATTEN. Dabei kamen sie sich mächtig schlau vor. Musste sie dann ein bisschen bremsen– bei einer Million reichts vermutlich gerad so noch für die (Stadt-)Villa, aber nicht mehr für drei große Fernseher.


M berichtete vom heutigen Tierpark-Ausflug: Sie seien nur rumgelaufen und hätten Tiere angeguckt. Gerade mal 15 Minuten hätten sie auf dem Spielplatz spielen dürfen! Dabei geht man doch nur deswegen in den Tierpark!

Außerdem erzählte er mit Begeisterung von einer gekauften Bratwurst im Brötchen. Uns drei anderen fiel daraufhin ein, dass wir das auch mal wieder essen könnten. Für morgen wurde als für das Abendessen ein Bratwurst-im-Brötchen-Beschluss gefasst.


Zu Hause Wäsche gelegt und dann gemeinsam Eis gegessen. Die Reihenfolge war definitiv besser.


Ansonsten viel Arbeit. Eigentlich hatte ich mir für die Woche vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen und mir extra einen Urlaubstag als Ausgleichstag für Minusstunden genommen. So wirklich ist aber nicht in meinem Kopf angekommen, dass ich dann auch weniger arbeiten kann (außerdem müssen ja Dinge und Sachen fertig werden, blödes Pflichtbewusstsein). Also Nachmittags/Abends noch besagte Dinge und Sachen fertig gemacht und dann doch wieder trotz späten Beginn bei der Soll-Arbeitszeit gelandet.

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Montag, 21.08.2023

Morgens die Nachricht gelesen, dass es diesen Herbst– gefühlt also übermorgen– eine neue Ärzte-Tournee geben wird. Ticketverkauf heute ab 17 Uhr. Fix mit der Peergroup (A und S, Jott möchte nicht) abgestimmt das wir da hin möchten und einen Wecker für 16:50 Uhr gestellt.

Punkt 17 Uhr geklickt und dann:

… und ich war wirklich, wirklich schnell. A, die parallel vor dem Rechner saß, ging ebenfalls leer aus.

Nun setzen wir unsere Hoffnung auf die beiden Konzerte auf dem Flughafen Tempelhof im August 2024.


Im Schulhort heute morgen machte sich bemerkbar, dass die letzte Ferienwoche angebrochen war: Im Gegensatz zu den letzten Wochen waren heute wesentlich mehr Eltern und Kinder anwesend. Wir mussten geschlagene 20 Minuten warten, bis wir mit der Anmeldung der Kinder an der Reihe waren. Das zerschoss mir minimal meinen Zeitplan. Die Kinder bestanden auch leider darauf, dass ich bei ihnen blieb. Mal schauen wie es morgen ist, ggf. plan ich die letzte Woche einfach noch ein bisschen um und wir fahren erst zu halb/Dreiviertel Neun hin.


Eigentlich wollte ich die Kinder zum Wäschelegen einspannen, aber nach dem Abendessen spielten sie Scheibe, ich hatte keine Energie mehr, steckte sie stattdessen bereits 19:30 Uhr ins Bett und legte später am Abend allein (andere) Wäsche. Das war in punkto Arbeitsteilung natürlich blöd, aber in Sachen Energiehaushalt sehr sinnvoll. Morgen bin ich schlauer und lass sie noch vor dem Abendessen bzw. am besten noch vor dem Tabletspielen die Wäsche legen.


Abends bei L angefragt ob sie die Möglichkeit sieht, die nächsten Abende zwischen 18 und 20 Uhr auszuhelfen. Leider hat sie keine Zeit– da kam ich wohl zu spät mit meiner Anfrage.

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Sonntag, 20.08.2023

Es hat sei gefühlten Ewigkeiten in jedem einzelnen Raum der Wohnung über 25°C. Seit Freitag liegt dazu die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60%. Ich möchte das nicht.


Gegen Sieben von den Kindern geweckt worden und aufgestanden. Ich hatte mir vorgenommen, morgens wenn es noch kühl ist Sport zu machen, da passte das frühe Aufstehen ganz gut rein. Bisschen im Wohnzimmer den Jungs Gesellschaft geleistet und gegen Dreiviertel Acht mit Sportzeug und Equipment (Gymnastikringe, Wasserflasche) auf den Hof zum Sport machen gegangen. Ab und an schauten die Kinder vom Balkon zu, aber ansonsten hatte ich meine Ruhe und konnte das Training durchziehen.


In den Kinderzimmern treiben Mücken ihr Unwesen, die Kinder sind ziemlich zerstochen. Vor allem M sieht schlimm aus, die Stiche sind teils handgroß (meine Hände) und sein linkes Ohr, das auch gestochen wurde, ist doppelt so groß wie das andere und wobbelt bei jeder Bewegung vor sich hin (es ist eigenartig faszinierend). Abends gabs daher Cetirizin für ihn, ich hoffe es hilft schnell.

Trotz mehrfacher Checks der Kinderzimmer fand ich keine Müchen und hoffe, dass die Kinder nun erstmal verschont bleiben.


Besprechung der Einschulung– es sind nur noch zwei Wochen– mit Jott. Die ganze Familie kommt zusammen, wir sind 18 Personen. Mit Jott Ablauf, Ankunftszeiten und Vorstellungen besprochen und nebenbei Notizen gemacht. Das wird ein trubeliger Tag, es hilft wenn irgendwo tintenblau auf weiß steht was wann wo mit wem passiert.
Bisschen Bauchschmerzen wegen des Mittagesssen; zu 18. im Restaurant wird eine teure Angelegenheit. Wird sicherlich schön, aber wenn ich pro Person mit 30 bis 35 EUR rechne kommt eine Summe Geld zusammen die unanständig hoch ist. Andererseits: Wie solls auch sonst gehen. Wir kriegen keine 18 Personen unter und können/wollen nicht selbst am Herd stehen, sondern auch was vom Tag und der Familie haben.


Jott fuhr heute Mittag nach Stuttgart. Von Montag bis Freitag ist sie auf der „Trainingswoche“ ihres Arbeitgebers, nimmt an Workshops, Seminaren und Weiterbildungsveranstaltungen teil und trifft ganz viele Kolleg:innen. Latenter Neid meinerseits, aber auch große Freude für sie, dass sie das machen kann.


Die Kinder und ich verbrachten einen entspannten Nachmittag zu Hause. Auf die Frage beim Mittagessen, was wir machen wollen, antworteten zwei von drei Kindern mit „Ich möchte heute zu Hause bleiben“. War für mich auch okay, auf große Ausflüge hatte ich nach der gestrigen Tour auch keine Lust. Die Kinder planschten also auf dem Hof und hatten eine gute Zeit, während ich in der Wohnung ein bisschen aufräumte, den Speiseplan für übernächste Woche erstellte und ein bisschen las.

Mittendrin immer wieder frenetische Jubelgeräusche aus der Alten Försterei, Union besiegte Mainz mit 4:1. J kam jedes Mal aufgeregt zum Balkon gerufen, wenn es besonders laut war, und fragte nach dem Spielstand.


Abends trotz des entspannten Nachmittags sehr froh gewesen als die Kinder endlich im Bett lagen. Vor allem G– wenn sie eine Stunde früher ins Bett gegangen wäre, hätten wir uns einigen Knatsch erspart. Aber das wollte sie nicht und dann ist das auch nicht kräftesparend durchzusetzen.

Nach dem Zubettbringen mit einem Eis auf die Couch gesetzt und gelesen, dann Bringmeister für Freitag bestellt. Mittendrin nochmal zu M gerufen worden– der las noch– und aus dem Nichts heraus ein „Papa, wenn ich zwischen 11 und 15 Jahre alt bin und meine Hose morgens nass ist, dann kann das kein Pipi sondern Samenflüssigkeit sein“ an den Kopf geworfen bekommen. Seine Abendlektüre war das neue Aufklärungsbuch. Gut, das was hängen bleibt. Mal schauen, wie sehr er im Alter von 11 bis 15 noch darüber reden möchte.


Gelesen: Wie steht es um das Coronavirus?

Gute Einordnung & Überblick. Besonders spannend die Einschätzung zu Herbst und Winter.

In unserem Umfeld und für uns spielt Corona mittlerweile keine Rolle mehr– wir testen bei Husten/Schnupfen/Erkältung nicht und tragen keine Masken mehr. Eigentlich merkwürdig, vor einem Jahr sah das noch absolut gegensätzlich aus.