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Samstag, 18.11.2023

Kurz nach 6 Uhr und sogar noch vor allen Kindern aufgewacht. Wieso, Körper, wieso?!
J, die kleine Frühaufsteher-Maus, leistete mir ab ca. halb 7 Gesellschaft, G und M kamen gegen 7 Uhr dazu.

Während die Kinder sich ihren Tablets (Minecraft, Kinderserien) widmeten, machte ich das Beste aus der gewonnenen Zeit und probierte Karak aus– das hatte ich die Woche gekauft weil es so aussah, als ob es den Kindern (und mir natürlich auch) gefallen könnte. Da ich schon mehrere YouTube-Videos zum Spiel geschaut hatte, kam ich leicht ins Spiel und konnte eine schnelle Partie mit einem gedachten zweiten Spieler spielen. Ich hatte richtig viel Spaß und bin nun gespannt darauf, das Spiel mit den Kindern auszuprobieren. Die Regeln und Spielzüge sind überschaubar und schnell erklärt, wodurch das Komplextitätslevel wesentlich geringer als z.B. bei Andor Junior (haben wir auch, ist noch zu schwierig) ist.


Beim Frühstück besprachen wir das Dienste- und Aufgaben-Thema von gestern Abend weiter und verteilten die folgenden Dienste auf die Kinder:

  • G → Wäschedienst. Das beinhaltet Wäschemanagement (Überwachung des Füllstands der Wäschekörbe im Bad sowie eigenständiges Umschichten in die Wäschekörbe im HWR wenn sich in den Bädern zuviel Wäsche angesammelt hat) sowie das eigenständige Waschen und Trocken der Wäsche. Letzteres (noch) unter Aufsicht.
  • M → Tischdienst. Tischdecken und -abräumen, Tisch abwischen, in der Küche zur Hand gehen.
  • J → Ordnungsdienst. Staubwischen und Staubsaugen, das Straßenschuhchaos regelmäßig in Ordnung halten.

Nach zwei Wochen wird gewechselt. So macht jedes Kind im Laufe der Zeit gleich viel und niemand muss mehr als die anderen machen.

Ich bin gespannt, wie es laufen wird.


M und ich saßen den Vormittag über längere Zeit an der Berichtigung seiner Mathe-Klassenarbeit. M hat zwar nur einen einzigen Fehler gemacht, musste im Rahmen der Berichtigung aber seinen Rechenweg aufschreiben und ist dabei krachend gescheitert. Er „sieht“ die Lösung offenbar im Kopf und vollführt unbewusst diverse Rechenschritte, kann dies aber nicht schlüssig erklären.

Als wir seine Schritte gemeinsam aufdröselten, hatten wir am Ende diese Monster-Rechnung für die Aufgabe 46 – 9 + 29 = ???

Ich war sehr fasziniert, wie sein Gehirn funktionierte (ich rechne defnitiv anders), find aber das er sich das Leben unnötig schwer macht und war am Ende auch etwas ratlos, wie wir seine diversen Rechenschritte nun mathematisch richtig aufschreiben können (3. Klasse… so fängt es an). Weil seine Mathe-Lehrerin sehr offen ist (scheint?), fragte ich genau das direkt bei ihr nach und bin gespannt, ob sie antwortet.

Jott und G fuhren derweil Einkaufen. Als sie wiederkamen, waren M und ich gerade fertig geworden.


Mittags spielte ich erneut eine Runde Karak, diesmal mit drei weiteren imaginären Mitspielern. Je mehr Spieler dabei sind, desto mehr Zug kommt auf, denn das Labyrinth ist natürlich viel schneller erkundet.

Kurz nach 15 Uhr schnappte ich mir die Kinder und ging mit ihnen eine Runde auf den Wuhlespielplatz. Das Wetter soll die nächsten Tage furchtbar werden, daher scheuchte ich sie raus damit sie sich im Trockenen austoben können. Nach einer guten Stunde wurde es dunkel, gegen 17 Uhr waren wir wieder zu Hause.


Fremdscham auf dem Spielplatz. Die drei spielten zwar schön miteinander, waren aber mit Abstand die lautesten, wildesten und am meisten Schwachsinn erzählenden Kinder auf dem Spielplatz. Ich beschloss, nicht hinzuhören und mir das Leben so leicht zu machen.


Nach Rückkehr eine Runde Sport auf dem Hof. Bei drei Grad war mir Anfangs ordentlich frisch, das änderte sich nach der ersten Übung. Aktuell lege ich besonderes Augenmerk auf die korrekte Ausführung, z.B. das bei Kniebeugen der Rücken auch wirklich gerade bleibt. Das klappt aktuell nur in Verbindung mit einem Stabilisator, weil ich sonst umkippe– da fehlts dann vermutlich noch an Koordination bzw. Anspannung in den Beinen. Den Effekt merkte ich, wie bei den Einheiten davor, schnell: Das Ziehen in den Oberschenkeln war deutlich stärker.


Abends vor den neuen Rechner gesetzt und die Dracheninseln unsicher gemacht, während Jott in Minecraft versank. Ich bin ein bisschen… ja, was eigentlich? Vielleicht pikiert. Ich hab sie Ewigkeiten belagert, doch mal mit mir was am Rechner zu spielen– erfolglos. Und dann kommen die Kinder, die sie gerade mal sechs bzw. acht Jahre kennt und sofort ist Minecraft spannend. Ts.

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Freitag, 17.11.2023

Morgens mit Jott und ihrem Papa nach Geschäftsfeldern zur Aufbesserung seiner Rente rumgesponnen. Wir kamen von Hobby-Dorfbäcker zu einer Bio-Cannabis-Plantage sowie dem ersten dörflichen Cannabis-Club mit angeschlossenen Café (weil Cannabis + selbstgebackene Kekse= GEWINN), gefördert durch EU- und Bundes-Subventionen mit einem Exit durch Übernahme durch Big Pharma (wenn schon, denn schon). Anschließend fuhr er wieder nach Magdeburg zurück und wir setzten uns an die Arbeit.


Im Scrum Team feierten wir heute das Sprint Ende und verbrachten einen großen Teil des Tages in gemeinsamen Terminen bzw. beim Nachbereiten dieser Termine (nur ich).


Nach dem Abendessen mit den Kindern (mal wieder) über verschiedene Aufgaben gesprochen, die sie übernehmen könnten. Anlass war eine unvollständige Auflistung der Dinge, die normalerweise von Jott und mir übernommen werden und dafür sorgen, dass unsere Wochenenden pickepackevoll mit Arbeit sind.

Ich hab in einem Elternkanal auf Insta neulich gehört, dass man den Kindern feste Rollen geben soll, die dann auch mal durchwechseln können. Ich kombinier das mit einem Konzept, dass sie aus der Schule kennen, den Diensten. Im Endeffekt bedeutet es, dass jedes Kind für eine bestimmte Zeit eine besondere Rolle (z.B. Wäsche-Beauftragte:r, oder Staubwisch-Beauftragte:r) ausfüllt und es dann in seinem/ihren Verantwortungsbereich liegt, sich entsprechend um den Haushalt zu kümmern.

Das würd ich gern mal ausprobieren. Vermutlich wird die Anfangszeit schwer, aber wenn sich das eingegrooved hat könnte es ggf. eine Erleichterung für Jott und mich sein und zusätzlich den Kindern die notwendigen Arbeiten näher bringen. Und wenn man dem Insta-Kanal glauben darf (warum auch nicht), wachsen die Kinder daran weil sie Selbstwirksamkeit erfahren.

Wir setzen das Gespräch am Wochenende fort.


Abends unfassbar müde gewesen, ich schaffte gerade so die 2. Folge Scorpions und ging dann ins Bett, während Jott noch weiter ihr Minecraft-Anwesen verschönerte.

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Donnerstag, 16.11.2023

Sehr beseelt ins Bett gegangen– Jott und ich waren Abends bei Siegfried und Joy im Admiralspalast und ich hatte so viel Spaß wie schon sehr, sehr, sehr lange nicht mehr. Bester Abend seit ewig.


Die Kinder wurden von Jotts Papa betreut, der es morgens trotz Bahnstreik– ODEG sei Dank– von Magdeburg zu uns schaffte.


Je näher der Abend rückte, desto sorgenvollter schaute ich auf die Verbindungen. Auf der S3 sollte es zwar einen Notverkehr geben, der schien aber sehr unzuverlässig bzw. teilweise nicht vorhanden zu sein. Wir nahmen daher, Jott und dem Mitarbeitenden-Mobilitätsbudget ihres Arbeitgebers sei Dank, hin und zurück ein Taxi und somit eine sehr luxuriöse An- und Abreise.


Siegfried und Joy waren großartig und ich überlege schon, einfach auch die Weihnachtsshow Mitte Dezember anzusehen. So begeistert bin ich von denen.


Was schön war:

  1. Die Date Night mit Jott
  2. Siegfried und Joy
  3. Ungeachtet des Bahnstreiks nach Mitte und zurück zu kommen
  4. Jotts Papa als Kinderbetreuung
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Mittwoch, 15.11.2023

Sport am Morgen nach Rückkehr vom Kinder wegbringen. Mit laufender Uhr, denn Punkt 9:30 Uhr wollte ich geduscht, satt und mit einem Kaffee neben mir am Rechner sitzen. Das funktionierte, auch wenn ich dafür eine Übung auslassen musste.


Ein Mitglied „meines“ Scrum-Teams hatte sich die Beschäftigung mit dem Thema „Aufwandsschätzungen“ gewünscht. Initial dachte ich, dass einfach kurz per Frontal-Präsentation abzuhandeln, fand das aber am Morgen des Termins dann sehr langweilig, wenig interaktiv und somit auch wenig einprägsam. Stattdessen wandelte ich das mit (skeptischen) Einverständnis des Teams (Grundstimmung: Was sollen wir denn da groß machen?) in eine interaktive Session, also de facto einen Workshop, um. Das war auch super, denn das Team fand für sich heraus, dass es doch einige Unterschiede im persönlichen Vorgehen gab, unterschiedliche Teilnehmende unterschiedliche Schwierigkeiten/Problemstellungen hatten und sie ganz allgemein ihre Aufwandsschätzungen gern optimieren würden. In einer zweiten Session erarbeiteten sie dafür mit ein bisschen Anleitung und Hilfestellung konkrete und aktive Lösungsmöglichkeiten für die Punkte, die ihnen schwerfallen.

Das allein war schon toll für mich, weil das Team sich mit ein bisschen Begleitung/Support so selbstständig verbesserte.

Heute Nachmittag fand nun erstmals ein vom Team gewünschter neuer Regeltermin statt, in dem nur die Entwickler:innen die technischen Aspekte von Anforderungen besprachen, fachsimpelten, sich zu Lösungsmöglichkeiten austauschten und sich am Ende per Planning Poker auf eine gemeinsame Größe für die Anforderung einigten.

Der Termin war dann das Sahnehäubchen, danach war ich sehr beschwingt und glücklich– mit meinem Input habe ich einer Handvoll Leuten geholfen, ihre Arbeit besser zu machen. Tolle Sache.


Zwischen Kinderabholen und Abendessen eigentlich nur im Haushalt rotiert weil noch diverser Kram zu erledigen war: Mappen kontrollieren, bei den Hausaufgaben begleiten, Aufräumen, die trockenen Schwimmsachen von drei Kindern wieder verräumen und das Badezimmer zum Baden vorbereiten, kurz den gröbsten Dreck wegsaugen… Es hörte nicht auf.
Irgendwann kam Jott und bot auch direkt an, das Baden der Kinder zu überwachen, damit ich mich mal hinsetzen könne– machte ich aber nicht, weil noch eine Ladung Unterwäsche & Socken aufs Zusammenlegen und verräumen wartete und ich schon wusste, dass das ansonsten bis zum Wochenende liegen würde (was ich nicht will, weil am Wochenende die nächste Fuhre fällig ist).

Das Abendessen war dann jedenfalls eine willkommene Pause.


Abends widerwillig die noch fehlende Stunde Tagesarbeitszeit vom Morgen nachgearbeitet. Direkt danach, kurz vor halb Zehn, ins Bett gegangen.


Was schön war:

  1. Der Input des Scrum-Teams nach dem Nachmittagstermin
  2. Nichts liegen gelassen zu haben (Arbeit, Haushalt)
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Dienstag, 14.11.2023

Ähnlicher Tag wie gestern. Viele Termine, viel gesprochen, am Nachmittag sehr leergeredet gefühlt.


Das leidige Thema Ausschreibungsmanagement/-recherche, dass ich semi-freiwillig übernommen habe, scheint im neuen Jahr durch einen neuen Kollegen übernommen werden zu können. Vermutlich nicht unbedingt zum 1.1., aber perspektivisch komme ich davon los. Ich freu mich und frag mich andererseits, was ich in so freigewordenen Zeit machen kann.
Das ist dann wohl direkt ein Thema für unseren neuen Team Lead.


Nachmittags mit G Kakerlakenpoker gespielt. Das Kind zog mich gnadenlos ab– sie lügt, ohne rot zu werden (ich auch, ich hätte aber erwartet ihr die Bluffs mindestens an der Nasenspitze ansehen zu können).


Abends _nicht_ an den neuen Rechner gesetzt, sondern nach dem obligatorischen Aufräumen lose Enden zusammengeführt– Stromanbietervergleich und -wechsel, KFZ-Anbieter-Vergleich ohne Wechsel (lohnt nicht), Re-Import von testweise in Asana zur Familien-Administration eingefügten Aufgaben in Todoist (zwei Todo-Tools sind eines zuviel), Blogbeiträge schreiben (ich musste mir direkt beweisen, dass mein eines Hobby nicht durch das anderes Hobby leidet) … Das waren dann (neben Frühstück/Mittagessen) auch die einzigen Zeiten wo ich nicht von und für andere in Beschlag genommen wurde.


Was schön war:

  1. Kakerlakenpoker mit G
  2. Js Enten-Imitation auf dem Schulweg. Er steckt sich orange Blätter in die Ärmel (das sind dann seine Entenhände) und nakt vor sich hin, es ist unfassbar putzig
  3. Spider-Man: Across the Spider-Verse zu Ende schauen
  4. Abends in Ruhe vor dem Rechner abhängen
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Montag, 13.11.2023

Morgens eine Runde Sport. Danach den Tag über ein leichtes Zittern in den Armen.


Freudige Überraschung am Vormittag: Der Onlineshop und DHL schrieben, dass mein Laptop früher geliefert werden könne. Am frühen Nachmittag kam er an, ich hibbelte von da an dem Abend entgegen um ihn auszupacken und auszuprobieren.


Den Arbeitstag beinahe durchgängig in Terminen, vor allem im Scrum-Kontext, verbracht. Anstrengend, aber total schön– ich habe den Eindruck, das Team wirklich enablen und weiterbringen zu können.


Jott fuhr am Nachmittag spontan (abgestimmt) nach Magdeburg zum Geburtstag ihrer Mama. Die Kinder und ich schalteten uns am Abend per WhatsApp für ein Geburtstagsständchen zu.


M blieb heute erstmals (? – ich glaub schon) ein bisschen länger allein zu Haus, während ich die Zwillinge vom Schwimmtraining abholte. Mitkommen wollte er nicht, sein Ninjago-Spiel war spannender. Ich war zwiegespalten, entschied mich dann aber einfach dafür darauf zu vertrauen das alles gut geht– ist 8 Jahre alt, war schon öfter allein zu Hause (allerdings kürzer), war auch schon öfter allein draußen unterwegs und im Falle eines Falles könnte er über Alexa Jott anrufen. Natürlich lief dann auch alles glatt, als wir nach guten anderthalb Stunden wieder zu Hause waren war alles in Ordnung.


Als die Kinder im Bett waren, testete ich den neuen Laptop aus. Erste Feststellung: Das Display ist aber groß! Offenbar ist Jotts Laptop ein 14″er und kein 15″er, wie ich bislang dachte. Upsi!

Ansonsten natürlich direkt (so direkt, wie ein 100 GB Download und Installation eben von statten geht) WoW installiert und geschaut, was passiert wenn ich die Grafikeinstellungen auf übertrieben hoch stelle. Auf Jotts Laptop hab ich die auf 3 von 10 und das gute Stück pustet merklich. Auf meinem neuen Laptop habe ich sie auf 10/10, bewege mich mit einer krassen Framerate durchs Spiel und der Rechner läuft relativ leise vor sich hin. Ich bin unfassbar beeindruckt und kam aus dem Grinsen ob dieser Power gar nicht heraus.

(Zugegeben– ich musste dafür auch den leisen Betriebsmodus aktivieren. Ohne dachte ich, dass wir gleich abheben weil die Lüfter auf „startendes Flugzeug“ umschalteten. Aber: Auch im leisen Modus, mit Leistungseinschränkung für die Grafikkarte, bemerke ich keinerlei Performanceprobleme)


Mein innerer Kritiker fragte sich trotz Begeisterung und Freude, ob der Erwerb des Laptops so eine schlaue Entscheidung war. Damit einher geht natürlich auch Spielzeit, die ich mir irgendwo freischaufeln muss. Das geht wiederum nur, wenn ich andere Sachen zurückstelle– was mich dann auch wieder nervt weil ich meine Zeit nicht beliebig verteilen kann wie ich möchte. Außerdem habe ich die Sorge, zuviel Zeit in anderen Welten zu verbringen. Ich kenn mich und weiß, dass ich sehr stark dazu neige und in der Hinsicht einen immerwährenden Kampf gegen mich selbst führen muss, damit dem nicht so ist.


Was schön war:

  1. <3 Neuer <3 Laptop <3
  2. Supertolle Gespräche mit dem Scrum Team
  3. Jotts Rückkehr zu später Stunde– ich freu mich, wenn wir zusammen einschlafen können
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Sonntag, 12.11.2023

Viel life admin (schamlos geklaut von Fragmente), Todoliste abgearbeitet, die neue Woche vorbereitet, Kram erledigt. Ich war annähernd durchgängig beschäftigt, es fühlte sich aber nicht sonderlich wild an– ich konnte das recht entspannt nach meinem Tempo machen. Das sorgte für ein gutes Gefühl am Ende des Tages.


M hat beim Essen einen Witz erfunden. Auf Englisch.

Wie heißt eine Hexe in der Wüste?

– Sandwitch


Offenbar haben wir die Mottenplage erfolgreich bekämpfen können. Wir haben seit Wochen keine Motte herumfliegen sehen. Die Fallen bleiben auch leer, die Schlupfwespen verhungern vermutlich ohne Motteneier (Spekulation, wir sehen das ja nicht).


Über MyDealz (gerad der heiße Scheiß bei mir) bin ich auf RecycleClub gestoßen und hab heute unsere gesammelten Druckerpatronen (22 Stück an der Zahl) für den Versand vorbereitet. Wenn alles so stimmt wie berechnet, kriegen wir dafür annähernd 40 EUR. Nice!


Einen der bei Kleinanzeigen eingestellten Kindersitze sind wir heute Abend losgeworden. Man muss offenbar ein bisschen Geduld (aaaaahhhhhh) haben, dann melden sich die Menschen auch.


Jott ist von den Jungs mit dem Minecraft-Virus infiziert worden und baut nun auch fleißig Welten mit Häusern voll– immer auf der Flucht vor M und J, die voller guter Absichten und Vorhaben in ihre Welten joinen und neben Jotts wunderbar ausgestalteten und idyllischen Häusern selbst Kampfarenen, Befestigungen und… Gebilde bauen.
Ihr (Jotts) aktueller „Hack“ besteht darin, möglichst weit vom initialen Spawn Punkt wegzulaufen/-fliegen, damit die Jungs sie nicht finden.

Ich finds großartig und beobachte das mit großem Vergnügen.


Bei der Verbraucherzentrale kann man (offenbar) eine Patientenverfügung zusammenklicken. Ich habs noch nicht gemacht, meine Vorlage (die ich auch noch nicht „umgesetzt“ bzw. aufgestellt habe, war bislang die hier (kurz vor den Kommentaren).

Jetzt hab ich schon zwei Tools/Vorlagen– vielleicht reicht das ja um das endlich mal voranzutreiben (… möchte jetzt nichts über Vorsorgevollmacht, Pflegevollmacht etc. hören– das steht auch noch alles aus, obwohls sehr sinnvoll wäre).


Was schön war:

  1. Die Todoliste abzuschließen und so unbeschwerter in die neue Woche starten zu können
  2. Kinderspiel am Nachmittag: M, J und G spielten gemeinsam miteinander und blieben sogar länger draußen als angeordnet (ich hatte sie nachmittags rauskomplimentiert, damit sie frische Luft schnappen)
  3. Zu 5. Spider-Man – Across the Spider-Verse schauen (superguter Film, wir kamen nicht ganz durch und sind nun ganz heiß aufs Ende)
  4. Mit Jott Abends couchen und Scorpion weiterschauen
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Samstag, 11.11.2023

Nach dem Aufstehen lose den Tag durchgeplant, nur um beim Frühstück von Jott in die Realität zurückgeholt zu werden: Wir mussten zum BSR-Hof, unseren Müll von der Keller-Entrümpelung wegbringen, zudem wollte sie neue Lampen in Küche und Flur anbringen weil die vorhandenen einfach zu dunkel sind. Meh.

Also umgeplant: Vor dem Mittagessen bauten wir eine Lampe im Flur an und brachten unseren Sperrmüll weg (das ging dann zum Glück schneller als erwartet, es war noch recht leer).

Das anschließende Mittagessen verzögerte sich etwas. Ich hatte bei der Bringmeister-Bestellung zu wenig Zutaten gekauft und musste nochmal schnell zum Rewe losflitzen. In der Zeit baute Jott die weiteren Lampen an. Dann Mittagessen und kurz Mittagsruhe/Entspannung.


Nachmittags wollte ich eigentlich mit den Kindern auf den Wuhlespielplatz gehen und nebenbei Sport machen; daraus wurde dann ein Ausflug ins FEZ– das stellte ich mir schöner für die Kinder vor. Wir waren lange nicht da, wir könnten Crêpes essen… Leider fing es (curse you, Wetterbericht!) kurz nach Ankunft zu regnen an und das Crêpe-Auto war auch nicht da. Wir disponierten auf Vesper-Bratwurst um und fuhren wieder nach Hause.

Nach ein bisschen Füße hochlegen und Haushalt gings dann am Abend, als es nur noch ganz leicht nieselte, für eine Sport-Einheit auf den Hof.


Was schön war:

  1. Die Begeisterung der Kinder beim Wegschmeißen von Kram auf dem BSR-Hof (… aber davor rummosern, dass das ja super blöd und doof ist)
  2. Die Vesperbratwurst
  3. Die Sporteinheit am Abend
  4. Mit Jott Abends couchen und „Scorpion“ weiterschauen
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Freitag, 10.11.2023

Unfassbar schlecht geschlafen, noch dazu um 6 Uhr wach geworden weil es laut war. Kein warmes Wasser, Restalkohol… War ein schwieriger Morgen.


Nach Frühstück und packen gings mit der S-Bahn zum Flughafen Stuttgart und gegen Mittag wieder zurück nach Berlin. Sehr ereignisloser Flug, diesmal waren keine kleinen Hunde an Bord.

Verwirrung beim Ticketkauf am BER. Ich wollte ein Ticket meiner 4-Fahrten-Karte einlösen, das funktionierte aber nicht weil ich keine Start-Haltestelle auswählen konnte. Nach ein bisschen Herumprobieren, Handy neu starten, fluchen etc. kam ich darauf, dass die 4-Fahrten-Karte nur für den A- und B-Tarifbereich gilt, ich aber im C-Bereich war. Als ich eine Haltestelle im B-Bereich auswählte, konnte ich das Ticket aktivieren. Ich hätte mir einen Hinweis á la „Ihr Standort liegt außerhalb der gültigen Tarifzone“ o.ä. gewünscht, das hätte Zeit und Nerven gespart.

Zu Hause in Köpenick holte ich mir erstmal einen Döner & einen Schoko-Crepe gegen Kater und Kreislauf, bevor ich mich aufs Rad schwang und die Zwillinge aus der Schule abholte. Kurze Abstimmung mit Jott, wer wieviel Kapazität für irgendwas hat (sie nahm gestern Abend an einem Koch-Team-Event ihres Arbeitgebers teil und war ähnlich angetüddelt und spät im Bett wie ich…) mit der Feststellung, dass die Kinder sich ausgiebig ihren Minecraft-Welten und Kinderserien widmen durften.

15:30 Uhr saß ich wieder am Rechner und führte einen Workshop mit meinem Scrum-Team durch. Danach noch Zeiterfassung, Aufgaben für Montag organisieren und endlich Feierabend.


Abends The Killer auf Netflix geschaut, Jott schaute hin und wieder beim Minecraft-Zocken auf, war aber ansonsten unbegeistert. Ich fand die ruhige Art und die Erzählweise gut und hing gebannt vor dem Fernseher.


Weil der Online Shop, der das von mir präferierte Gaming Laptop anbietet, ab dem 11.11. eine Black Friday Aktion für Laptopts startet, hielt ich (mit Ach und Krach) bis Mitternacht durch um im Falle eines Rabatts sofort zuschlagen zu können. Und siehe da: Den Laptop gabs ab Mitternacht um 50 EUR reduziert, wodurch er unter die magische 1.000-Euro-Grenze rutschte. Mit zitternden Fingern und müden Augen (ggf. minimal übertrieben) bestellte ich ihn und ging dann sehr glücklich schlafen.


Was schön war:

  1. Mit Kollegin I in der S-Bahn quatschen
  2. Der Crêpe nach Ankunft in Köpenick
  3. Das Ende der Laptop-Suche
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Donnerstag, 09.11.2023

Teamtag am Hauptstandort der Firma in der Nähe von Stuttgart. Wir konnten zu einer humanen Zeit fliegen, es ging erst gegen Mittag los. Bisschen gedöst auf dem Hinflug, leider mehrfach aufgewacht weil ein kleiner Dackel aus seiner Tasche heraus herumquietschte.

Im offiziellen Teil am Nachmittag beschäftigten wir uns mit den Ergebnissen einer kürzlich durchgeführten Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage sowie bevorstehenden personellen Veränderungen (unser Team Lead verlässt das Unternehmen, sein Nachfolger stellte sich vor), bevor wir den Abend dann bei Essen, 3D-Schwarzlicht-Minigolf und Cocktails ausklingen ließen.

Erdbeer Slushy
Vitaminbombe
Da habe ich die Eingebung, einfach NOCH EINEN. Cocktail zu trinken

Was schön war:

  1. Mal rauskommen
  2. Die Chance nutzen und schonmal mit unserem neuen Team Lead sprechen
  3. Abends mit den Kolleg:innen in und nach der Bar herumstehen und erzählen