Kategorien
Journal

Dienstag, 28.11.2023

Ungemach am Morgen. M wachte mit Halsschmerzen auf, war aber ansonsten ganz fit. Er wollte in die Schule, also schauten wir ihn uns den restlichen Morgen an und vereinbarten mit ihm, dass er in der Schule Bescheid sagen sollte wenn es ihm schlechter ginge. Sein Schwimmtraining sagten wir direkt ab. Das Damokles-Schwert „Krankes Kind aus der Schule abholen“ hängten wir somit bewusst auf.


Große Begeisterung der Kinder über den nachts gefallenen Schnee. Sie standen morgens alle drei am Fenster und schauten fröhlich aus dem Fenster. Auf dem Schulweg gemeinsames Schlittern und Autoscheiben-Verzieren.


Halb Elf der Anruf der Schule, doch bitte M abzuholen. Den 11-Uhr-Termin abgesagt, M abgeholt, gemeinsam nach Hause gelaufen und das Kind erstmal versorgt (Wärmflasche, heiße Himbeere, bequeme Hose). Er spielte und las dann im Kinderzimmer während ich weiterarbeitete.

Corona ists offenbar nicht, sein Schnelltest war negativ.


Weil in der Schule mehr Personal krankheitsbedingt abwesend als anwesend ist, holte ich die Zwillinge nach Unterrichtsschluss/Mittagessen ab. Die beiden wussten gar nicht wie ihnen geschieht und teilten erstmal all ihren Freund:innen mit, heute Mittagskind zu sein.


Nachmittags kam der erste bestelle Luftbefeuchter. Es ist ein kleiner für 20qm-Räume, also perfekt für die Kinderzimmer bzw. unser Schlafzimmer. Zu Testzwecken stellte ich ihn direkt im Wohnzimmer auf, wo der Effekt allerdings auf Grund der Raumgröße verpuffte. Von Nachmittags bis Abends nahm die Luftfeuchtigkeit lediglich magere 5% zu und pegelte sich bei 36% ein. Morgen soll der Luftbefeuchter für größere Räume kommen, ich bin sehr gespannt und hoffe, dass er das Raumklima verbessern kann. Mit dem Kälteeinbruch hat sich die Luftfeuchtigkeit auf 31 – 35% eingepegelt, das ist viel zu wenig und macht sich an den Augen/der Nase bemerkbar.


Erwartungsgemäß war das Arbeiten am Nachmittag durchwachsen. Erst als ich sie nochmal zum Spielen auf den Hof schickte, wurde es wieder ruhiger.

Dank ungeplanter Unterbrechung durchs M-Abholen und die Lücken am Nachmittag zog sich der Arbeitstag bis nach 18 Uhr, ich war ziemlich durch als ich den Laptop zuklappte. Ich bin unsicher, ob ich das an den restlichen Wochentagen auch mache.


Da uns sowohl Scorpion als auch Sex Education Staffel 4 (ist mir in den ersten Folgen schon zu pastellig und gewollt woke, wir konnten auch nicht „andocken“) nicht so begeisterten, hab ich nun ein 2-Monats-Abo WOW (MyDealz sei Dank) abgeschlossen. Somit können wir die 5. Staffel „The Rookie“ weiterschauen und, wenn wir es bis dahin schaffen, ggf. auch ins Spin-Off reinschnuppern. Yay!


Was schön war:

  1. Schnee! Und Kälte!
  2. Die Kinderbegeisterung am Morgen über 1.)
  3. Mittags durch Sonnenschein Fahrradfahren und Laufen
  4. Den Nachbarshunde streicheln (so ein toller Schnuffelwuffel <3)
  5. Der Ratschlag eines (anderen) Teamleads zu einem meiner Projekte
  6. Couch + Rookie Abends mit Jott
Kategorien
Journal

Montag, 27.11.2023

Direkt morgens erneut Notstandsmeldungen der Schule bekommen. Die Personaldecke ist stark ausgedünnt, es wird gebeten die Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Ich möchte da gern helfen, aber arbeiten mit drei Kindern zu Hause ist doch etwas stressig…


Nachmittags ein Elterngespräch mit Gs Klassenlehrerin. Offenbar ist das ab diesem Schuljahr für alle Klassenstufen verpflichtend, ich dachte erst ab 3. Klasse.

Ich wurde positiv überrascht in Bezug aufs Gs schulischen Fortschritt und bekam auch ein paar Punkte zu hören, die Jott und mir bereits aufgefallen waren. Einerseits scheint G sich also zu Hause doch nochmal anders anzustellen als in der Schule, andererseits treten bestimmte Dinge auch dort auf.


Morgens relativ spontan (also ohne das für mich normale stundenlange Recherchieren und Vergleichen) zwei Luftbefeuchter gekauft. Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung liegt seit dem Kälteeinbruch der vergangenen Tage bei irgendwas zwischen 30 und 35%, das merke ich an stark an trockenen Augen und einer verkrusteten Nase.
Die letzten Winter bin ichb immer drumherum geschlichen, diesen werd ichs mal ausprobieren.


Zwischen Elterngespräch und Zwillinge vom Schwimmen abholen für 20 Minuten auf dem Sessel versackt und nichts gemacht. Mir fehlen solche Ruhemomente tagsüber.


Zur Schwimmhalle lief ich heute wieder, das tat supergut. Auf dem Weg fing es sanft an zu schneien, die Stadt sah beinah schon ein bisschen weihnachtlich aus :)


Abends sehr unwillig und unmotiviert die durchs Elterngespräch fehlende Arbeitsstunde nachgearbeitet. Wieder über eine Arbeitszeitverkürzung nachgedacht, durch die sowas nicht nötig wäre.


Was schön war:

  1. Das positive Feedback zu G
  2. Der Nachmittagsspaziergang
Kategorien
Journal

Sonntag, 26.11.2023

Mit viel Ach und Krach den Tag überstanden. Die Kinder zeigten sich immer mal wieder von ihrer nicht ganz so guten Seite, zickten sich an, verpfiffen sich gegenseitig, provozierten sich…


Zum Mittag kamen S mitsamt Tochter E vorbei. Wir aßen Pizza und warteten gemeinsam auf Jotts und As Rückkehr vom Wellness-Urlaub. Die beiden hatten sich gegen 14 Uhr angekündigt, es wurde dann kurz vor Drei. Als sie ankamen, waren sie leicht grün um die Nasenspitze– ihre Taxifahrerin war wohl etwas ruppiger gefahren.


Die Frauen bastelten Nachmittags Adventskränze, ich bereitete unsere Bringmeister-Bestellung vor, S scrollte durch Insta und die Kinder hingen an Tablett/Switch (M, J) bzw. malten/spielten (G, E). Gegen 16 Uhr scheuchte ich sie nochmal raus, damit sie ein bisschen frische Luft schnappen und sich bewegen konnten. Ansage war 30 Minuten, als ich sie kurz vor 17 Uhr reinrief wollten sie nicht weil sie so vertief ins Spiel waren.


M und ich rasselten nach dem Reinkommen noch zusammen: Wir hatten uns darauf geeinigt, dass er heute je 15 Minuten für seine Deutsch-Klassenarbeit und seinen Mathe-Test übt. Er hatte gestern versprochen, dass heute nach dem Frühstück zu machen. Als ich ihn vor dem Mittagessen darauf ansprach, war er zerknirscht weil er es vergessen hatte, versprach aber wiederum, nach der Medienzeit, also gegen 15 Uhr, zu üben. Das funktionierte auch nicht, also musste er nach dem Reinkommen unter Aufsicht ran. Das funktionierte dann nur unter fürchterlichen Heulen und Wehklagen wie ungerecht das doch sei: Seine Geschwister müssten NIE etwas machen, IMMER müsse nur er lernen, und er müsse STÄNDIG und ANDAUERND langweilige und blöde Aufgaben erledigen… Mir platzte da die Hutschnur und ich stauchte ihn gehörig zusammen. Danach saß er seine 2 x 15 Minuten immerhin ab und machte auch etwas.

Ich bin dieses ständige Gemotze von ihm furchtbar leid. Aber ich will, dass er sich hinsetzt und übt, auch wenn er es vermutlich nicht nötig hätte– aus meiner Sicht muss er nämlich mehr als den Stoff die Tatsache verstehen, dass man bei rechtzeitigen Hinsetzen sicher und gut vorbereit in den Test/die Klassenarbeit gehen kann. Das predige ich den Kindern auch ständig: Wenn ich sehe, dass sie sich anstrengen, lernen, und sich vorbereiten, sind auch schlechte Noten kein (großes) Thema. Ein Thema werden sie, wenn sie aus Faulheit und Nachlässigkeit entstehen– das muss nämlich nicht sein.


Was schön war:

  1. Jotts Freude beim Anblick der frisch bezogenen Betten
  2. Das frisch von Jott gebackene Banananbrot zum Vesper
  3. So generell das Jott wieder zurück ist. Ist schon schöner mit ihr.
Kategorien
Journal

Samstag, 25.11.2023

Sehr anstrengender Tag. Das Verhalten der Kinder war fordernd, ich hatte mir außerdem ein paar Punkte für den Tag vorgenommen bzw. musste Erledigungen machen und war recht beschäftigt.


Abends veranstalteten die Kinder und ich einen Spieleabend. Wir spielten Karak, aßen Chips und Pfirsichringe und tranken Limo. Das gehörte den Kindern zufolge zu einem Spieleabend dazu und wurde am Nachmittag von G, J und mir bei Rewe im Forum besorgt (M übte derweil zu Hause für eine anstehende Deutsch-Klassenarbeit und einen Mathetest).

Wir starteten gegen Dreiviertel Acht und waren 21 Uhr fertig. Die Jungs hätten vielleicht noch etwas länger durchgehalten, aber G war hundemüde und ich sehr k.o. von einem ganzen Tag Kinderbetreuung und Haushalt. Die Runde machte uns allen aber Spaß, wir etablierten eine Familienregel für Karak und dachten uns nebenbei mögliche Zusatzfeatures (Monster, Labyrinthfelder, Fähigkeiten) aus. Das werde ich demnächst mal unauffällig in Auftrag geben, so können sie das Spiel individualisieren.


Bisschen gefreut, dass Union seine Niederlagenserie in der Bundesliga durchbrochen hat. Ich bin ja kein richtiger Fan, aber…


Was schön war:

  1. Der Spieleabend mit den Kindern
  2. Die kürzer werdende Todo-Liste
  3. Die Sporteinheit am Nachmittag auf dem Hof und damit verbunden der Umstand, dass die Kinder mittlerweile groß genug sind dass das möglich ist– sie waren nämlich allein in der Wohnung und spielten miteinander
Kategorien
Journal

Freitag, 24.11.2023

Zehn vor Sechs aufgewacht und mich tatsächlich gefreut– da Jott nicht da war half es mir, weil ich so schneller wach war und mehr Zeit hatte.


M hatte heute Leistungsförderunterricht in der 0. Stunde. Eigentlich war der Plan, dass wir alle gemeinsam kurz nach 7 Uhr loslaufen und die Kinder auf dem Schulweg Käsebrötchen/Bretzeln vom Bäcker frühstücken sollten (das hätte auch den Vorteil gehabt, dass ich keine Brotbüchsen hätte packen müssen). Weil ich unbedachterweise aber am Vorabend das Wörtchen Fahrrad in den Raum geworfen hatte, beknieten mich die Kinder, dass sie Fahrradfahren wollten. Also umdisponiert und, während die Kinder sich anzogen, allein zum Bäcker gegangen, alles eingekauft und den Kindern dann Käsebrötchen/Bretzeln zum Frühstücken gegeben und in die Brotbüchsen gepackt. Kurz nach sieben Uhr brachen wir dann auf, machten die Fahrräder flott (bei den Zwillingen musste noch Luft aufgepumpt werden) und fuhren in die Schule– nur um dort zu erfahren, dass M heute keinen Leistungsförderunterricht hat. Er beteuerte, dass ihm das keiner gesagt hatte, was ich nicht so ganz glauben konnte weil keine anderen Eltern/Kinder vor der Tür warteten. Aber gut, so waren wir dann wenigstens sehr pünktlich zur ersten Stunde vor Ort.


Zu Hause dann konzentriertes Arbeiten bis Mittags. Die Bringmeister-Lieferung kam genau richtig, nämlich gegen halb Eins– so konnte ich Mittagspause und Lebensmittel verräumen gemeinsam erledigen und sparte Zeit.


Zwischen zwei Terminen die Kinder abgeholt. Während ich mich 16:30 Uhr nochmal vor den Rechner schwang, spielten sie gemeinsam. Pünktlich zu ihrer Tablett-Zeit konnte ich den Stift fallen lassen und hatte dann ein paar Minuten freie Zeit bis zum Abendbrot.


Wieder sehr froh gewesen, als die Kinder endlich im Bett waren. Noch fix Wäsche gelegt und dann alles andere ignoriert und an den Rechner zum Spielen geschwungen.


Was schön war:

  1. Wie gut alles geklappt hatte, obwohl der Tag so voll war
  2. Die Gewissheit, morgen nicht auch noch Wäsche legen zu müssen
  3. Schnee am Abend
Kategorien
Journal

Donnerstag, 23.11.2023

Morgens beim Duschen (das ist neu) eine Aura bekommen, ungefähr 20 Minuten danach setzten immer stärker werdende Kopfschmerzen ein. Jott brachte die Kinder in die Schule, ich meldete mich von der Arbeit ab und legte mich hin.


Gegen Mittag verabschiedete sich Jott in ihren diesjährigen Wellnessurlaub mit A und ein paar anderen Freundinnen. Sie fuhren nach Dresden und werden am Sonntagnachmittag wiederkommen.


Am frühen Nachmittag war ich wieder einigermaßen hergestellt und konnte dann, immer noch leicht groggy/dizy (der Kopf ist nach der Migräne immer so merkwürdig leicht, aber auch benommen und wie zu eng, es ist ein sehr merkwürdiges Gefühl) mit M zu seinem Schwimmtraining fahren. Die Zwillinge wurden, wie immer Donnerstagnachmittag, von L abeholt und betreut.

Während M schwamm und die drei „A“s übte (Abtauchen, Arme zusammen, Abstoßen bzw. in Ms Worten Ab ins Wasser, Arsch in die Höhe, Abgluckern), arbeitete ich zumindest die wichtigsten Punkte für heute weg. Das ging dank In Ears und Musik ganz gut, ansonsten wäre es zu laut gewesen. Jott sitzt immer im Auto und arbeitet dort, hat aber mittlerweile das Problem, dass die Scheiben beschlagen und es immer kälter wird. Dann doch lieber der laute Wartebereich der Schwimmhalle.


Vor dem Schwimmtraining musste L noch seinen Mathetest berichtigen. Eigentlich hätte er auch Mathehausaufgaben erledigen sollen, das scheiterte aber daran dass er trotz Aufforderung die mitzubringen seinen Hefter in der Schule gelassnen hatte. Zum Glück konnte ich über den Klassenchat eine Kopie des Arbeitsblattes ergattern, die M nach dem Abendessen ausfüllte.

Konsequenz des Vergessens: Ab sofort muss er Hausaufgaben _sofort_ machen, selbst wenn er an dem Tag z.B. Schwimmtraining hat.


Zu Hause Abklatsch mit L und dann das übliche Abendprogramm. Große Erleichterung meinerseits, als die Kinder im Bett waren.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 22.11.2023

Kein Sport am Morgen, um Zeit zu sparen. Ich hatte Nachmittags das halbjährliche Elterngespräch mit Ms Lehrerin (Tenor: Gutes Kind, guter Schüler, die Optimierungsmaßnahmen sind eher so das Plus an der Eins), leider war der einzige einigermaßen mögliche Terminslot zwischen 15 und 16 Uhr– das ist ein bisschen früh, aber wenns halt so ist… Hier zahlte sich die Montagabend vorgearbeitete Stunde aus, so musste ich heute Abend nicht und konnte stattdessen Fünfe gerade sein lassen und mich vor den Spiele-Laptop schwingen.


Mit den fallenden Temperaturen ist das Schlafzimmer und somit auch meine Arbeitsecke kälter. Heute waren es Vormittags 19°C, das ist eindeutig zu frisch für mich. Es wird nun also wieder Zeit für ein 2. Paar Socken, die Fingerlinge und die Decke zum Einwickeln.

Ich könnte ja auch in der Küche arbeiten, aber da müsste ich mit dem ganzen Kram umziehen und hätte dazu auch noch einen unbequemeren Stuhl…


Die Kinder entdeckten am Nachmittag auf Alexa ein neues Lied und hotteten dazu ab (mitgröhlen, tanzen). An sich ganz cool und auch lustig– wenn es nicht ein ganz furchtbarer Ballermann-Bummshit gewesen wäre in dems ums Saufen ging… Bisschen resigniert an Jott gedacht, die im Büro mit Erwachsenen abhing, während ich den kleinen Ballermann-Touris erklären musste wieso das kein Kinderlied ist.


Ms 3 in Mathe liegt nicht an vergessenen Aufgabennummerierung. Er hat einfach die Aufgaben nur zur Hälfte gelesen und dazu noch Schusselfehler eingebaut. Mit der 3 ist er noch sehr gut bedient.


Was schön war:

  1. Das sehr gute Feedback von Ms Lehrerin
  2. Produktives Arbeiten im Flow
  3. Abhottende Kinder (zwar zu Ballermann-Bumsmusik, aber sie hatten soviel Spaß…)
Kategorien
Journal

Dienstag, 21.11.2023

M hat eine drei in Mathe bekommen. Weil er trotz Ansage vergessen hat, die Aufgabennummern aufzuschreiben.

Ich ärgere mich ein bisschen, weil das so vermeidbar ist– vor allem weil wir ihm immer wieder sagen, dass er gründlich lesen/zuhören und nicht rumschusseln soll. Andererseits ists vielleicht ganz gut, dass er einen kleinen Dämpfer bekommt– und so eine Drei ist ja nun auch kein Beinbruch.


Die Inflation bei Lebensmitteln scheint neue Gipfel zu erklimmen. Unsere Lebensmitteleinkäufe sind die letzten Wochen nochmal teurer geworden als z.B. noch im Sommer. Gefühlt gabs einen starken Anstieg Anfang des Jahres, dann ein Plateau und nun gehts weiter nach oben. Mittlerweile sind wir pro Woche bei ca. 250 EUR, das ist ganz schön heftig.


M hat Jott neulich im Bad ein Geständnis gemacht: Er wisse ja, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt und das wir die Geschenk verteilen, mache aber für die Zwillinge noch mit.

Als Jott das erzählte, war ich direkt ein bisschen gerührt– weil auch das wieder ein Sprung im Großwerden ist und weil er so empathisch ist und an seine Geschwister denkt.


J las Abends nahezu allein eine ganze Seite in seinem Erstleserbuch. Er ackerte sich durch und war danach sehr stolz– zu Recht.


Was schön war:

  1. Das gemeinsame Minecraft-Spiel von Jott und den Jungs
  2. Gemeinsam mit G und J Karak nach dem Nachhausekommen spielen
  3. Die zwei Stücken Schoki nach dem Abendbrot
Kategorien
Journal

Montag, 20.11.2023

Morgens Sport mit einem Hack, den ich am Wochenende wg. des Umkippens bei Kniebeugen las: Ich stellte die Fersen auf ein zusammengefaltetes Handtuch– und es funktionierte! Trotz perfekter Form (kleiner Flex, aber ich habs halt auch im Spiegel beobachtet) kein Umkippen! Es kann so einfach sein.


Anschließend Arbeit, Arbeit, Arbeit bis M nach Hause kam. Kurz begrüßt, dann wieder gearbeitet.


M blieb heute wieder allein, während ich die Zwillinge abholte. Diesmal sogar etwas länger, weil ich noch zur Post musste. Kurz bevor ich losging, baute er sich das Karak-Spiel für eine Solo-Runde auf. Coole Sache, das Spiel ist wirklich wie eine Bombe eingeschlagen.


Wie so’n Touri: Eigentlich wollte ich mit der Straßenbahn zur Schwimmhalle fahren. Das hätte auch fast geklappt– wenn ich nicht an der Bus-Haltestelle, wo keine Straßenbahnen abfahren, gestanden hätte… Während ich der vorbeifahrenden Straßenbahn irritiert hinterher sah, ratterte es im Kopf, direkt darauf setzte die Erkenntnis ein.


Abends ein bisschen vorgearbeitet. Die Woche wird knackig– Mittwoch hab ich ein Elterngespräch, Donnerstag muss ich mit M mitten am Nachmittag zum Schwimmen, Freitag kommt Bringmeister… Da ists gut, ein Stundenpuffer zu haben.


Was schön war:

  1. Der Nutella-Crêpe zwischen Post und Straßenbahn-Verpassen
  2. Der Fußmarsch zur Schwimmhalle– die Bewegung tat gut
  3. Trotz des vollen Tages Zeit für ein bisschen Sport genommen zu haben
  4. Jotts Präsentation ihres Minecraft-Baumhauses für J, M und sie

Kategorien
Journal

Sonntag, 19.11.2023

Etwas länger geschlafen als gestern. Ich wurde ab kurz nach 7 Uhr immer wacher, weil dicke Regentropfen aufs Alu-Fensterbrett prasselten. Als G gegen halb Acht rief, stand ich auf.


Den Morgen mit der erweiterten Konfiguration des neuen Laptops verbracht. Ich hab ja seit Ewigkeiten kein Windows-Gerät mehr gehabt und klickte mich durch diverse Menüs und Untermenüs, um alles was nervt (MSN, Benachrichtungen, Bing Suche usw usf) abzuschalten und das System besser kennen zu lernen. Machte Spaß, mir liegt das Herum – und Ausprobieren.


Vormittags Haushalt mit den Kindern während Jott einen Essensplan aufstellte und die Bringmeister-Bestellung vorbereitete. Heute waren der Ordnungs- und Wäschedienst (J und G) besonders gefordert. Gegen 11 Uhr war meine Todo-Liste zu 80% abgehakt, das schaffe ich sonst allein nur gegen Sonntagnachmittag.

Es folgte die erste gemeinsame Runde Karak. Unter dem dröhnenden Klopfen von Jotts Schnitzelhammer erkundeten wir zu viert das Labyrinth unter Burg Karak, erschlugen Monster, sammelten Schätze und besiegten am Ende den roten Drachen. Die Kinder waren _sofort_ im Bann des Spiels und mit sehr großer Begeisterung dabei, als der Drache getötet war brachen Jubelstürme aus. Ich war happy, so ein gemeinsames Erlebnis haben wir (noch) selten bei Spielen.


Mittags kamen A, S und E zum Schnitzelessen, Romméspielen und Erzählen vorbei und blieben bis in den späten Nachmittag. Irgendwann puzzelten Jott mit S und E, A schaute zu, J, G und ich spielten Karak und M malte, von Hörspielen begleitet, in seinem Zimmer. Das war schön (auch wenn mich Gs ständiges Gezappel und Gehibbel beinahe irre werden ließ).


Was schön war:

  1. Die große Runde Karak am Vormittag
  2. M, wie er voller Stolz sein freihändig gemaltes Pikachu zeigt (es war auch wirklich & eindeutig als Pikachu erkennbar)
  3. Der Momemt als die Kinder endlich im Bett lagen